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Samstag, 29. November 2025 Mediadaten
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Beverungen (red). Seit diesem Dienstag können Bürgerinnen und Bürger in Deutschland erstmals auch Entwarnungen über den Warnkanal Cell Broadcast empfangen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat diese Funktion gemeinsam mit den Mobilfunknetzbetreibern entwickelt und nach umfangreichen Tests freigeschaltet. Die Feuerwehr Beverungen begrüßt die Einführung der Entwarnungsfunktion, da sie einen vollständigen Warnzyklus ermöglicht und zusätzliche Klarheit im Gefahrenfall schafft.

Eine Entwarnung über Cell Broadcast ähnelt optisch einer Warnmeldung, ist jedoch kürzer und trägt im Betreff die eindeutige Kennzeichnung "ENTWARNUNG" beziehungsweise "ALL CLEAR". Sie enthält keinen Link zur ursprünglichen Warnmeldung und ist für sechs Stunden im Bundeswarnportal einsehbar. Um Lärmbelästigungen zu vermeiden, werden Entwarnungen automatisch in der niedrigsten Warnstufe 3 versendet, weshalb Nutzerinnen und Nutzer diese Warnstufe auf ihren Geräten aktivieren sollten. Je nach Betriebssystem kann die Entwarnung mit unterschiedlichen Signaltönen ausgegeben werden. Voraussetzung für eine geräuscharme Entwarnung ist zudem die aktuellste Softwareversion des Smartphones, da ältere Versionen unter Umständen den lauteren Standard-Cell-Broadcast-Ton nutzen.

Dass ein funktionierender Warnmix wichtig ist, zeigt ein aktuelles Beispiel aus Beverungen. Beim Brand des Hotels "Waldfrieden" wurde über die NINA-Warn-App eine Warnmeldung ausgelöst, um die Bevölkerung aufgrund des starken Brandrauchs zum Schließen von Fenstern und Türen im betroffenen Bereich aufzufordern. Solche Ereignisse machen deutlich, welche Rolle moderne und gut vernetzte Warnsysteme spielen.

Cell Broadcast sendet Warn- und Entwarnungsmeldungen anonym und standortbezogen an alle empfangsbereiten Geräte innerhalb einer Funkzelle. Seit Februar 2023 können die Lagezentren der Bundesländer Warnungen über diesen Kanal auslösen. Die neue Entwarnungsfunktion stellt nun eine weitere wichtige Verbesserung dar, da sie die Orientierung der Bevölkerung unterstützt und die Möglichkeiten des deutschen Warnsystems sinnvoll erweitert.

Foto: BBK

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