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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 14. Juni 2021 07:23 Uhr
Kreis Höxter: 7-Tages-Inzidenz liegt bei 19,964
Sonntag, 13. Juni 2021 09:16 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.085 (+7) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.886 (+6) Personen als genesen und 58 (+1) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 20,677 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2 (0)

Beverungen 3 (0)

Borgentreich 1 (-1)

Brakel 8 (-2)

Höxter 14 (+4)

Marienmünster 0 (0)

Nieheim 4 (0)

Steinheim 3 (+1)

Warburg 8 (-3)

Willebadessen 15 (+2)

Samstag, 12. Juni 2021 08:45 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.078 (+10) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.880 (+8) Personen als genesen und 57 (+2) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 15,686 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2 (0)

Beverungen 3 (0)

Borgentreich 2 (-4)

Brakel 10 (0)

Höxter 10 (+2)

Marienmünster 0 (0)

Nieheim 4 (+3)

Steinheim 2 (0)

Warburg 11 (-2)

Willebadessen 13 (+3)

Samstag, 12. Juni 2021 07:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Impfquote bei den Erstimpfungen ist im Kreis Höxter auf rund 57 Prozent gestiegen. Rund 80.000 Menschen sind somit mindestens einmal geimpft. Rund 42.000 Menschen haben schon bereits den vollen Impfschutz. Hier liegt die Quote bei rund 30 Prozent.

Freitag, 11. Juni 2021 08:11 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.068 (+6) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.872 (+13) Personen als genesen und 55 (-7) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 9,269 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2 (0)

Beverungen 3 (0)

Borgentreich 6 (-1)

Brakel 10 (-1)

Höxter 8 (+3)

Marienmünster 0 (0)

Nieheim 1 (+1)

Steinheim 2 (0)

Warburg 13 (-8)

Willebadessen 10 (-1)

Region Aktiv
Montag, 14. Juni 2021 13:59 Uhr
„Ein richtig schönes Kulturerlebnis“: Sommerkonzert mit Stargast Fuko Ishii wird ein großer Erfolg
Montag, 14. Juni 2021 13:52 Uhr

Höxter (TKu). Höxter blüht auf! Im Zuge der Landesgartenschau 2023 hat sich der Heimat- und Verkehrsverein Höxter (HVV) eine ganz besondere Aktion ausgedacht, um Höxter ein Stück weit attraktiver zu gestalten. Der HVV möchte die Innenstadt mit Hilfe der dort lebenden Bewohner:innen verschönern und die Gestalter:innen bzw. Bewohner:innen für ihre schönsten Vorgärten, die schönsten bepflanzten Balkone oder die schönsten Blumen-Fassaden mit Preisen belohnen. Angesprochen sind allerdings nur die Bewohner:innen der historischen Altstadt von Höxter. Die Idee dieser Aktion stammt vom Arbeitskreis „Stadtbildpflege im Heimat- und Verkehrsverein Höxter“. Sie soll im Vorfeld der Landesgartenschau Akzente setzen und einen Beitrag zur Stadtverschönerung leisten. Ein Gelingen des sogenannten „Blumenschmuckwettbewerbes“ liegt dem HVV sehr am Herzen, der sich traditionell seit fast 140 Jahren für die Stadtbildpflege und Stadtverschönerung einsetzt und aus dem einst gegründeten „Verschönerungsverein“ hervorgeht. Einer Anmeldung vorab bedürfe es nicht, erklärt der HVV-Vorsitzende Norbert Drews. Eine Jury werde in diesem Sommer an einem noch nicht festgelegten Tag durch die Altstadt gehen und den Blumenschmuck begutachten, um daraus die schönste Pracht auszuwählen, betont Wilfried Henze, Sprecher des Arbeitskreises Stadtbildpflege im HVV.

Das Teilnahme-Gebiet umfasst neben der historischen Altstadt auch noch den Stadtwall hinter der Stadtmauer. Der HVV Höxter wird das Bemühen um ein einladendes Erscheinungsbild belohnen und verspricht entsprechende Anerkennungspreise sowie eine Urkunde. Wichtig sei laut dem HVV-Vorsitzenden Norbert Drews, dass der Blumenschmuck für den Betrachter von der Straße aus sichtbar sein muss. Drews führt weiter aus: „Nachdem die frostfreien Nächte im Mai eine Anpflanzung zulassen, sollten die Anwohner der historischen Altstadt beginnen, ihre Ideen umzusetzen und Fenster und Balkone, Hauseingänge und Vorgärten entsprechend in Szene zu setzen.“ Der HVV möchte auch Umweltakzente setzen und hofft darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen auch freundlich für Insekten, Bienen und Vögel gestalten. Dem beständig schrumpfenden Lebensraum der heimischen Insekten und Vögel möchte der HVV damit auch entgegenwirken. Jedes Arrangement, jede Pflanzung, egal ob opulent oder klein leiste den gewünschten Beitrag und sei beim Blumenschmuck-Wettbewerb des HVV willkommen, so Norbert Drews.

Die Gewinner:innen dieses Wettbewerbs werden zur Preisverleihung in das historische Rathaus eingeladen. Sollte dies wegen der Corona-Krise noch nicht möglich sein, sollen die Preise auf einem kontaktarmen Weg zugestellt werden. Es werden mehrere Einkaufsgutscheine der Werbegemeinschaft Höxter an die Sieger überreicht. Damit möchte der HVV die in der Corona-Krise schwer getroffenen Gewerbebetrieben unterstützen und ein Zeichen des Zusammenhalts in Höxter setzen, wie Norbert Drews betont. Der Wettbewerb findet erstmalig statt und soll mindestens bis zur Landesgartenschau im Jahr 2023 fortgesetzt werden. Jedes Jahr soll ein neuer Schwerpunkt gesetzt werden, erklärt Arbeitskreissprecher Wilfried Henze. Die HVV-Vorstandsmitglieder Norbert Drews, Wilfried Henze und Bernhard Ruban (Schriftführer) stellten der stellvertretenden Bürgermeisterin Andrea Dangela das Projekt am blumenprächtigen Eingangstor in der Westerbachstraße gegenüber vom Stadthaus vor. Dangela freue sich über diese kreative Idee des HVV, die laut Dangela nicht nur zu einem attraktiveren Erscheinungsbild von Höxter beitrage sondern auch das Engagement der Bürgerschaft im Zuge der bevorstehenden Landesgartenschau verstärke.

Foto: Thomas Kube

Montag, 14. Juni 2021 10:06 Uhr

Kreis Höxter (red). Auch wenn Corona den geplanten Ablauf gehörig durcheinandergeworfen hat, ist der vom Jugendamt des Kreises Höxter angebotene Fortbildungskurs für die Arbeit mit der „Marte Meo“-Methode erfolgreich abgeschlossen worden.

„Wir mussten einfach etwas geduldiger sein“, erläutert Ulrike Schmidt, Fachberaterin des Kreises Höxter für Tageseinrichtungen für Kinder. Größte Umstellung für Teilnehmerinnen und Referentinnen war sicherlich die Verlagerung von persönlichen Gesprächsrunden auf den Bildschirm. „Zum Glück mussten wir nicht den kompletten Kurs online absolvieren, sondern konnten auch Präsenzveranstaltungen durchführen“, berichtet Ulrike Schmidt.

Vor allem die Übungsaufgaben mit der Kamera wären rein virtuell nicht umzusetzen gewesen. „Das Besondere an Marte Meo ist ja gerade der Einsatz einer Videokamera, mit deren Hilfe Situationen aus dem Alltag von Kindern festgehalten werden, um Entwicklungspotentiale zu entdecken.“ Dies führte dazu, dass der Kurs aufgrund der zwischenzeitlichen Corona-Lockdowns deutlich länger gedauert hat als üblich.

Umso größer war deshalb nun die Freude, dass sechs Teilnehmerinnen unter der Leitung von Helga Meyer-Warnke, Marte-Meo-Supervisorin aus Kassel, ihre „Marte Meo Practitioner“-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

Sie arbeiten in Kindertageseinrichtungen, in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Hochschullehre. Erlernt wurden Marte Meo Elemente für die praktische Umsetzung im eigenen Berufsfeld. Bereichert wurde der Kurs wieder durch Katrin Krüger, Marte-Meo-Supervisorin aus Schwerte zum Thema Spielfähigkeiten.

„Im Zentrum der Marte Meo-Methode steht die Nutzung des Mediums Video, mit dessen Hilfe die Teilnehmer eine besondere ‚Einsicht‘ in die jeweilige Lebenssituation und die darin enthaltenen Stärken erhalten“, sagt Ulrike Schmidt. Das Filmen biete die Gelegenheit, das Verhalten der Kinder danach in Ruhe zu studieren und entsprechende Schlüsse daraus zu ziehen.

Zunächst für den Kinder- und Jugendbereich entwickelt, kann die Marte-Meo-Methode überall dort angewendet werden, wo Menschen sich begegnen. Sie unterstützt die Interaktion und Kommunikation in Alltagssituationen in der Familie, in Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, in Tages- und Wohngruppen. Auch viele Therapeuten wie Ergotherapeuten und Logopäden, sowie Hebammen setzen die Methode in ihrem Arbeitsbereich erfolgreich ein.

Montag, 14. Juni 2021 07:41 Uhr

Beverungen (red). Trotz aller Corona-Auflagen, die es aktuell bei der Zubereitung von Lebensmitteln in Schulen gibt, haben die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtunterrichts Hauswirtschaft (WP HW) aus den Klassen 10 ein Festmenü erstellt. Nach kurzer, aber intensiver Vorbereitung und mit Unterstützung ihrer Hauswirtschaftslehrerin, Elke Stieghorst, wurden die Speisen dann sogar gemeinsam mit Gästen verkostet.

Einzelne Gerichte innerhalb von zwei Unterrichtsstunden zuzubereiten, war für die Jugendlichen der Sekundarschule im Dreiländereck nach 5 Jahren WP HW überhaupt kein Problem, berichtete Igor Riedel (Klasse 10a). Jedoch gleich ein ganzes Themenmenü zu erstellen, war eine Herausforderung, die die Schülerinnen und Schüler dennoch gerne annahmen und bewältigen wollten, da es für sie ein einmaliges Ereignis am Ende der eigenen Schulzeit darstellte.

Sie waren sogar bereit, dafür einige „Überstunden“ in Kauf zu nehmen. „Aufgrund des eingeschränkten Wechselunterrichts musste die Unterrichtsreihe stark gekürzt werden.“, so die Hauswirtschaftslehrerin Elke Stieghorst. Das stellte die Lerngruppe vor eine große Herausforderung. Vor der küchenpraktischen Arbeit mussten sich die im Wechsel anwesenden Schülergruppen jeweils theoretisch erarbeiten, was unter einem (Fest-)Menü überhaupt verstanden wird, welche Faktoren bei einer Menüplanung berücksichtigt werden müssen und wie ein Arbeitsplan erstellt wird.

Elke Stieghorst und Delia Bergmann (Semesterpraktikantin im Masterstudiengang) unterstützten die Lerngruppen bei der Planung, informierten und diskutierten gemeinsam mit den Jugendlichen, so dass alle mit „ihrem“ Menü: „Wie schmeckt der Abschluss“ zufrieden waren.

Für wen die Schülerinnen und Schüler das Menü zubereiten würden und die Rezeptwahl war aufgrund von Corona gar nicht so einfach. „Eigentlich wollten wir zum Ende der 10. Klasse einmal unsere Klassen bekochen“, so Kimberly Mill (Klasse 10a). Doch aufgrund der sich ständig ändernden Corona-Bedingungen entschied sich die Gruppe dann ein 3-Gang-Menü zuzubereiten, welches sie selbst und auch einige Gäste verkosten durften.

Nachhaltigkeit und der gesundheitliche Aspekt war den Schüler*innen ein Anliegen auch bei ihrem Festmenü. So entschieden sich beide Lerngruppen, ein vegetarisches Menü zuzubereiten. Zudem sollte die Lebensmittelauswahl edel, regional sowie saisonal und lecker sein.

Die Schüler*innen entschieden, als Gäste ihre Klassenleitungen einzuladen und den Bürgermeister der Stadt Beverungen, Hubertus Grimm. Dieser war dann voll des Lobes über die Idee und die leckere und gelungene Umsetzung. Die Schüler*innen waren sehr stolz und auch erleichtert, als sie an dem festlich gedeckten Tisch ihr Abschlussmenü verkosten durften und auch von ihren Lehrerinnen anerkennende Worte erfuhren: „Die Zubereitung war eine super Idee, die in der Umsetzung auch absolut gelungen ist“ erzählten Corina Werner und Monika Giese, Klassenlehrerinnen der 10a und 10c. „Wir fanden die Zubereitung sehr stressig und wir mussten auch einen kühlen Kopf bewahren, aber es hat viel Spaß gemacht und es war ein schöner Abschluss“, betonte Adrian Kochler (Klasse 10b).

Somit waren alle Beteiligten am Ende begeistert und stolz. Judith Hüsken (Abteilungsleiterin II, Fachvorsitzende des Faches Hauswirtschaft) resümierte: „Das Unterrichtsvorhaben ‚Wie schmeckt der Abschluss‘ war ein voller Erfolg, welches nun zur Tradition an unserer Sekundarschule im Dreiländereck werden wird.“

Kimberly Mill (links) und Delia Bergmann (rechts) bereiten die Vor-speise – Bruschetta – zu. Cora Tebbe (links) und Igor Riedel (rechts) warten auf die Gnocchis. Erika Kraus füllt die Masse für die Spinatflane in die Tassen.

Sonntag, 13. Juni 2021 14:07 Uhr

Beverungen (TKu). Endlich wieder kulturelle Veranstaltungen in Beverungen, denn so kann das ja nicht weitergehen, meint die Kulturgemeinschaft Beverungen: Zwischen Inzidenz und Impfreihenfolge müsse die Live-Unterhaltung wieder ihren Platz einnehmen, denn: „Kultur ist ein Lebensmittel und Lachen sowieso eine hervorragende Medizin“, so die Verantwortlichen der Kulturgemeinschaft Beverungen beim Pressetermin für das Beverunger Sommerkabarett am vergangenen Dienstag. Die Kulturgemeinschaft Beverungen und das KulturBüro-OWL machen ein Angebot, dem Freunde und Freundinnen von guter Unterhaltung sicherlich nicht widerstehen können. Vom 30. Juli bis zum 1. August 2021 wird die kleine Open-Air-Bühne „Am Hakel“ direkt neben der Stadthalle Beverungen zum Hexenkessel, angeheizt durch drei Programmpunkte aus der obersten Liga des deutschen Kabaretts: Torsten Sträter, STORNO und Gerburg Jahnke zusammen mit Katie Freudenschuss bringen Spezialprogramme mit an die Weser. Kartenverkauf ist bereits am Mittwoch, den 9. Juni 2021 gestartet. Exklusiv bei der Kulturgemeinschaft Beverungen unter der Telefonnummer 05273 / 392 223 oder 05273 / 392 220 oder per E-Mail (nach Reihenfolge des Eingangs und Verfügbarkeit) können die Tickets erworben werden. 

Das Beverunger Sommerkabarett startet mit dem unvergleichlichen Torsten Sträter am Freitagabend (30. Juli 2021, 20 Uhr). Mehr Humor geht nicht, schreiben einschlägige Presseportale. Die Kulturgemeinschaft über Sträter: „Seine Geschichten sind Klassiker, schon bevor er sie geschrieben hat, denn er gehört zu den ganz großen deutschen Wortkünstlern! Mit Sprachgewandtheit, Witz und obendrein noch mit einer Bühnenpräsenz, die ihresgleichen sucht, vermag er sein Publikum zu begeistern. Im TV ist er in nahezu sämtlichen Formaten mit Humor regelmäßiger Gast, überzeugt auch mit seinen eigenen Shows (Sträters Männerhaushalt) und gewann kürzlich erst er das gefeierte Streaming-Format ´LOL´“. 

Am Samstagabend, den 31. Juli 2021 ab 20 Uhr wird storniert! Die Kulturgemeinschaft über STORNO: „Zum Glück liefern Funke, Philipzen und Rüther nicht nur zum Jahreswechsel einen messerscharfen und höchst unterhaltsamen Rückblick, sondern nehmen mit der „Sonderinventur“ jetzt auch in Beverungen aktuelle Themen und neues STORNO-Material unter die Lupe. Das Ergebnis zeigt: Regelmäßiges Drücken der STORNO-Taste ist auch in der helleren Jahreszeit Balsam auf den Seelen des Publikums! Aktueller und skurriler Stoff wird zu vehementem Politentertainment mit feinen musikalischen Noten“. 

Am Sonntagabend, den 1. August 2021 setzen Gerburg Jahnke und Katie Freudenschuss ab 18 Uhr gemeinsam dem Ganzen die Krone auf: „Zwei Frauen, zwei Generationen, zwei Haushalte. Mit ganz schlimm Sehnsucht nach Bühne und Publikum. Nach Songs und Geschichten und Unterhaltung. Nach Improvisiertem und Nachdenklichem. Nach Spaß. Mit Euch. Ein fast coronafreier Abend. Als eine Hälfte der legendären Missfits, als Gastgeberin der ´Ladies Night´ und des Live-Formats ´Frau Jahnke hat eingeladen´ setzt Gerburg Jahnke seit langem Maßstäbe und Meilensteine für das deutsche Kabarett. Zusammen mit der Kollegin Katie Freudenschuss, einer der spannendsten Klavierkabarettistinnen, bringt sie diesen einzigartigen und der aktuellen Situation zu verdankenden Abend auf die Bühne“. 

Zunächst sind knapp vierhundert Zuschauerplätze mit Hygieneabstand im Schachbrettmuster im Verkauf, beim Ticketkauf werden die Daten zur Rückverfolgung erfasst und vor Ort muss ein aktueller negativer Covid19-Test oder Nachweis über Immunisierung vorgelegt werden und eine medizinische Gesichtsmaske (OP- oder FFP2-Maske) getragen werden. Selbstverständlich berücksichtigen die Planungen die aktuellen behördlichen Vorgaben und können flexibel auf Änderungen reagieren. Deshalb geht die Bitte ans Publikum, sich auch kurzfristig über eventuelle aktuelle Anpassungen auf der Homepage der Kulturgemeinschaft (www.kulturgemeinschaft-beverungen.de) zu informieren. Der Einlass erfolgt jeweils eine Stunde vor Showbeginn. Die Ticketpreise im Vorverkauf für einen Sitzplatz betragen 32 bis 50 Euro und der Stehplatz am Stehtisch beträgt 28 Euro (inkl. Gebühren). Ermäßigt betragen die Platzkarten 29,50 Euro (Sitzplatz) und 25,50 Euro am Stehtisch (inkl. Gebühren). 

Draußen am Fluss – das Beverunger Sommerkabarett 

Kleine Open Air Bühne - Am Hakel 

Freitag, 30.07.2021, 20 Uhr 
Torsten Sträter: Sommer Spezial-Solo 

Samstag, 31.07.2021, 20 Uhr 
STORNO – Die Sonderinventur 

Sonntag, 01.08.2021, 18 Uhr 
Gerburg Jahnke und Katie Freudenschuss: Zwei Haushalte 

Fotos: Guido Schröder, Achim Hennecke, Martin Zühlsdorf und Thomas Kube

  

Blaulicht
Sonntag, 13. Juni 2021 11:08 Uhr
Notfallpatient mit Drehleiter transportiert
Sonntag, 13. Juni 2021 10:06 Uhr

Bosseborn (red). Am Freitag, gegen 18.20 Uhr, stellte eine Streifenwagenbesatzung im Rahmen einer Verkehrskontrolle bei einem 22-jährigen BMW Fahrer aus Höxter deutliche Anhaltspunkte für einen Drogenkonsum fest. Da der Fahrer nicht in der Lage war einen Drogenvortest durchzuführen, wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Sonntag, 13. Juni 2021 10:02 Uhr

Beverungen (red). In der Amelungstraße in Amelunxen kam es am Freitagnachmittag, in der Zeit zwischen 13 und 15.35 Uhr, zu einer Verkehrsunfallflucht. Der 59-jährige Fahrzeughalter hatte seinen schwarzen Seat Leon auf dem Platz vor seiner Wohnanschrift zum Parken abgestellt. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer fuhr gegen den geparkten Pkw und beschädigte diesen. Dadurch entstand ein Sachschaden von ca. 600 Euro. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Durch die Polizei wurden rote Lackanhaftungen gesichert und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wer den Vorfall beobachtet hat und Angaben zu dem Unfall machen kann, möge sich bei der Polizei in Höxter unter der Telefonnummer: 05271-9620 melden.

Freitag, 11. Juni 2021 17:33 Uhr

Boffzen (red). Kleiner Umwelteinsatz für die Ortsfeuerwehr Boffzen am Freitagmittag. Nach 11:15 Uhr hatte ein Schleppfahrzeug in der Bahnhofstraße in Boffzen auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte Hydrauliköl verloren. Das ausgelaufene Öl drohte laut Feuerwehr in die Kanalisation zu laufen und das Wasser großflächig zu verunreinigen. Die herbeigerufene Ortsfeuerwehr Boffzen rückte mit zwei großen Löschfahrzeugen aus, und streute das ausgelaufene Hydrauliköl mit speziellem Bindemittel ab, um so einen größeren Umweltschaden zu verhindern. Mit dem Bindemittel errichteten sie einen Damm. Das kontaminierte Bindemittel nahmen sie anschließend wieder auf, um es Fachgerecht entsorgen zu lassen.

Fotos: K. Reim (Ortsfeuerwehr Boffzen)

Freitag, 11. Juni 2021 12:35 Uhr

Bad Driburg (red). Auf der L 954 zwischen Bad Driburg-Langeland und Bad Driburg-Reelsen hat sich am Freitag, 11. Juni, ein Unfall ereignet, bei dem der Fahrzeugführer verstorben ist. Ob es sich dabei um den Halter des Fahrzeugs handelt, ist noch nicht abschließend geklärt. 

Der grüne Mercedes mit einem Kennzeichen aus dem Kreis Lippe war gegen 4.45 Uhr auf der L 954 aus Richtung Langeland kommend in Fahrtrichtung Reelsen unterwegs. Aus noch nicht geklärter Ursache kam er kurz vor der Einmündung zu L 951 nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Mercedes wurde im Frontbereich völlig zerstört, der Wagen fing Feuer. Der allein im Fahrzeug befindliche Fahrer kam dabei ums Leben. 

Die alarmierte Feuerwehr konnte das brennende Auto löschen und den verstorbenen Fahrer aus dem Fahrzeug bergen. Die Landstraße wurde für die Dauer der Bergung und Unfallaufnahme bis 8.20 Uhr gesperrt. 

Die weiteren Ermittlungen zur Identität des Fahrers und zur Unfallursache dauern noch an.

Politik
Montag, 14. Juni 2021 08:55 Uhr
Christian Haase MdB: Länder dürfen Kommunen bei Ganztagsbetreuung im Grundschulalter nicht im Stich lassen - Rechtsanspruch muss unter Berücksichtigung der Vielfalt vor Ort umgesetzt werden
Montag, 14. Juni 2021 08:41 Uhr

Kreis Höxter (red). BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreis Höxter haben per Briefwahl mit einer Zustimmung von 90 % Jacqueline Grabosch, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND im Kreis Höxter, als Delegierte zur Bundesdelegiertenkonferenzen (BDK) gewählt. Als Ersatzdelegierte wurden Sebastian Braunst, Claus Dietrich, Jutta Fritzsche, Uta Lücking, Anne Rehrmann und Josef Schlüter bestätigt.

Die Wahl fand im Vorfeld der Bundesdelegiertenkonferenz statt, die vom 11. bis 13. Juni digital durchgeführt wird. Bei diesem Parteitag soll das Wahlprogramm der GRÜNEN für die Bundestagswahl im Herbst beschlossen werden. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir von meinem Kreisverband entgegengebracht wird“, erklärt Jacqueline Grabosch. „Gemeinsam gilt es nun die wichtigsten Schwerpunkte für den Kreis Höxter zu setzen, insbesondere Investitionen in den ländlichen Raum, sowie das Thema der Endlagerung von schwach- und mittelradioaktivem Atommüll ins Wahlprogramm zu bringen. Wir werden ein Programm beschließen, welches die sozialen und ökologischen Herausforderungen nicht gegeneinander ausspielt, sondern sie sinnvoll verbindet und eine gerechte Entlastung beispielsweise durch das Energiegeld zusichert.“

In den vergangenen Wochen haben die GRÜNEN im Kreisverband Höxter in mehreren digitalen Veranstaltungen das Wahlprogramm diskutiert. Die Themen Landwirtschaft, Mobilität, Wirtschaft und Finanzen sowie Bildung standen dabei bislang im Mittelpunkt. „In der Debatte wurde deutlich, dass die grundlegende Richtung des Programms von unseren Mitgliedern unterstützt wird. Es bietet eine umfassende und überzeugende Antwort auf die enormen Herausforderungen unserer Zeit. Konsequenter Klimaschutz durch Ausbau der erneuerbaren Energien, Förderung von klimaneutralen Technologien, Mobilität, die nicht nur auf das Auto setzt, eine ökologische Landwirtschaft und bildungsgerechte Strukturen sind unter anderem als Ziele definiert.

Für kleine Unternehmen sollen fairere Rahmenbedingungen im Wettbewerb geschaffen werden, wir stehen für einen erhöhten Mindestlohn und Tarifbindung, um die Einkommenssituation von Geringverdienenden zu verbessern. Nicht zuletzt wollen wir bäuerlichen Betrieben faire und am Gemeinwohl, Klimaschutz und Tierschutz orientierte Rahmenbedingungen schaffen“, erklären die beiden Kreissprecher*Innen Anne Rehrmann und Josef Schlüter. Die Gleichstellung von akademischer und betrieblicher Ausbildung ist ein weiteres zentrales Anliegen des GRÜNEN Wahlprogramms. Zukünftig soll die Meisterausbildung genauso kostenlos sein wie ein Studium.

Die Veranstaltungsreihe zum GRÜNEN Wahlprogramm soll auch nach der BDK weiter fortgesetzt werden. „Wir werden die Termine öffentlich bekannt machen und Interessierte dazu einladen“, so Ludger Roters, Geschäftsführer des Kreisverbandes. Auf dem umfangreichen Programm der BDK steht auch die Nominierung von Annalena Baerbock und Robert Habeck als Spitzenkandidat*innen und von Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin.

„Die harten und oftmals unsachlichen Angriffe im anlaufenden Wahlkampf gegen uns GRÜNE und insbesondere gegen Annalena Baerbock machen vor allem eins deutlich, die Mitbewerber befürchten Stimmenverluste und wollen von ihrer eigenen Ideenarmut ablenken. Annalena Baerbock hat Fehler eingeräumt. Aus diesen Fehlern Skandale zu machen, ist jedoch kleinkariert und schlechter Stil. Wir werden uns im Wahlkampf nicht davon beeindrucken lassen und weiterhin fair und sachbezogen argumentieren. Wir stehen hinter Annalena und werden gemeinsam für unsere GRÜNE Vision für die Zukunft unseres Landes streiten“, so Nik Riesmeier, Bundestagskandidat im hiesigen Wahlkreis.

Neben der Delegation zur BDK wurde noch Anne Rehrmann als Delegierte zum Landesparteirat NRW gewählt, als Ersatzdelegierte fungieren Jutta Fritzsche, Uta Lücking und Johanna Naust. Als Delegierte zum Bezirksrat OWL wurden Uta Lücking und René Scholz gewählt. Ersatzdelegierte sind Jutta Fritzsche, Anne Rehrmann und Eike Spellerberg. Im Rahmen einer Nachfolgewahl wurde Hermann Ludwig als Rechnungsprüfer gewählt.

Dienstag, 08. Juni 2021 07:58 Uhr

Bad Karlshafen/Beverungen (red). In einem gemeinsamen Ortstermin haben sich ostwestfälische und nordhessische CDU-Landes- und Bundespolitiker von Hessen Mobil über den Stand der B83-Ortsumgehung Bad Karlshafen-Beverungen/Herstelle informieren lassen.

Als ranghöchste Bad Karlshafener Kommunalpolitiker kamen Bürgermeister Marcus Dittrich und Stadtverordnetenvorsteherin Maria Luise Niemetz dazu. Mit großer Zufriedenheit wurden dabei die Aussagen von Volker Löwer (Bau- und Planungsdezernent Hessen Mobil) sowie Stephan Nolte und Michael Seidel (Hessen Mobil-Projektleiter vor Ort) aufgenommen, dass die Maßnahme im zuletzt festgelegten Kostenrahmen liege und im Herbst 2022 für den Verkehr freigegeben werden könne.

Mit dem 35-Millionen-Projekt werden nicht nur die Orte Helmarshausen, Bad Karlshafen und Herstelle vom Durchgangsverkehr entlastet, die grenzüberschreitende Streckenführung der B83 verkürzt sich zudem um stolze 7,4 Kilometer.

Organisiert wurde der Termin vom kürzlich nachgerückten Bundestagsabgeordneten Thomas Viesehon, der sich in der letzten Legislaturperiode als Verkehrsausschussmitglied für dieses und weitere Verkehrsinfrastrukturprojekte in der Region eingesetzt hatte. Weitere hessische Teilnehmer waren Landtagsabgeordneter Armin Schwarz, der als Viesehons Nachfolger im Wahlkreis Waldeck/Kassel-Land kandidiert und der örtliche CDU-Kreisvorsitzende Michael Aufenanger, der sich um das Bundestagsmandat im Nachbarwahlkreis Kassel/Kassel-Land bewirbt. Aus Ostwestfalen nahmen Bundestagsabgeordneter Christian Haase und Landtagsabgeordneter Matthias Goeken teil.

Vor der Baustellenbesichtigung gab Dezernent Löwer einen kurzen Überblick über die neue Organisationsstruktur von Hessen Mobil. Im Anschluss stellten die Projektleiter Nolte und Seidel die im Dreiländereck von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen liegende Baumaßnahme vor. Dabei handele es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW, wobei Hessen Mobil aufgrund des Bauschwerpunkts auf hessischer Seite die Federführung übernommen habe.

Fünf der sieben Brückenbauwerke seien mittlerweile fertiggestellt, die Auftragsvergabe für die Fahrbahndecke erfolge in den nächsten Wochen. Nach der Verkehrsfreigabe folge noch der Rückbau von Baustraßen und Teilen der bisherigen Bundesstraße. Es gelte zudem die Zusage, die zurückzustufenden Abschnitte im bisherigen B83-Verlauf in einem ordentlichen Zustand an die zukünftigen Baulastträger zu übergeben.

Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von den Rahmendaten der 35 Millionen Euro teuren Infrastrukturmaßnahme. So würden rund 270.000 Kubikmeter Boden bewegt sowie 30.000 Tonnen Asphaltmaterial, 80.000 Tonnen steiniges Material, 17.000 m³ Beton und 3.000 Tonnen Stahl verbaut. Resümee aller Teilnehmer war übereinstimmend, dass die Ortsumgehung ein wichtiger Baustein für die Verkehrsinfrastruktur in Nordhessen und Ostwestfalen sei und die Verbindung zwischen Höxter und Kassel deutlich verbessere.

Der sachliche und konstruktive Austausch zwischen den Teilnehmern machte allen sichtlich Freude und soll auch bei weiteren grenzüberschreitenden Themen fortgesetzt werden. MdB Haase nannte hier das Atommüll-Logistikzentrum Würgassen und MdL Goeken den öffentlichen Personennahverkehr.

Foto: Thomas Viesehon MdB

Wirtschaft
Montag, 14. Juni 2021 08:19 Uhr
Neues AOK-Online-Programm "Familiencoach Krebs": Angehörige von Krebspatienten im Kreis Höxter vor Überlastung schützen
Sonntag, 13. Juni 2021 09:40 Uhr

NRW (red). Während der gesamten NRW-Sommerferien 2021 können die Besitzer eines im Aktionszeitraum gültigen Abo-Tickets aus dem WestfalenTarif, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) oder des NRW-Tarifs täglich kostenfrei und in Begleitung rund um die Uhr durch ganz NordrheinWestfalen reisen.

Mit dieser Aktion bedanken sich die Verkehrsverbünde, Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen auch in diesem Jahr für die Treue der Fahrgäste während der Corona-Pandemie.

Für alle Abo-Tickets aus dem WestfalenTarif, dem AVV, dem VRR, dem VRS oder des NRW-Tarifs wird der Geltungsbereich vom 3. Juli bis einschließlich 17. August auf ganz NRW erweitert. Demnach sind Abo-Kunden im Aktionszeitraum ganztägig von Montag bis Sonntag im gesamten NRWNahverkehr mobil.

Somit gelten die Abo-Tickets für beliebig viele Fahrten in allen Nahverkehrsmitteln: Busse, Stadt- und U-Bahnen, Regionalbahnen, Regionalexpresse.

Die Übergangsbereiche über die geografischen Landesgrenzen hinaus nach Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Belgien und die Niederlande sind nicht eingeschlossen, mit Ausnahme der SPNV-Strecke über Osnabrück sowie der rheinland-pfälzischen Abschnitte auf der Sieg- und Hellertalstrecke.

Das Verkehrsministerium unterstützt die landesweite Vermarktung der Aktion. Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Eine tolle Aktion, die Abo-Kunden für ihre Geduld und Flexibilität während der Corona-Pandemie mit einer Ferien-Flatrate zu belohnen!

Viele Bus- und Bahnfahrer haben während der Pandemie ihr Ticket weniger genutzt und haben dem Abo trotzdem die Treue gehalten. So haben sie ganz bewusst die hohe gesellschaftliche Bedeutung eines sicheren und zuverlässigen Nahverkehrs unterstützt.

Mit der Ferien-Aktion sagen wir mit den Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen den treuen Bus- und Bahnkunden Danke!“

Kostenfreie Mitnahme von Personen und Fahrrädern in ganz NRW möglich Zur Aktion werden neben der NRW-weiten Gültigkeit auch die Mitnahmeregelungen angepasst: Pro Ticket dürfen inklusive Ticketinhaber zwei Personen (Erwachsener oder Kind) und bis zu drei Kinder (bis einschließlich 14 Jahren) oder zwei Personen (Erwachsener oder Kind) und bis zu zwei Fahrräder fahren. Zeitliche Beschränkungen, etwa bei 9Uhr Abos, werden im Rahmen der Aktion aufgehoben.

Dankeschön-Aktion gilt auch für neue Abo-Kunden

Von der Erweiterung der Geltungsbereiche auf ganz NRW profitieren auch Kunden, die erst im Aktionszeitraum ein neues Abonnement abschließen. Für neue Abo-Kunden des WestfalenTarifs ist dies besonders attraktiv, da viele Abonnements Bestandteil der SchnupperAbo-Aktion sind. Das heißt: Die Mindestvertragslaufzeit beträgt nur drei statt zwölf Monate.

Samstag, 12. Juni 2021 08:07 Uhr

Kreis Höxter (red). Aufgrund der aktuell niedrigen Inzidenzwerte im Kreis Höxter lockern die vier Krankenhäuser der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge gGmbH (KHWE) von Montag, 14. Juni, an ihre Besuchsregelungen.

Demnach dürfen stationär aufgenommene Patienten wieder Besuch empfangen – dennoch sind dabei Regeln zu beachten. Terminvereinbarungen sind nicht mehr notwendig.

Die Besuchszeiten sind im St. Josef Hospital Bad Driburg, St. Vincenz Hospital Brakel, St. Ansgar Krankenhaus Höxter und im St. Rochus Krankenhaus Steinheim auf täglich 14 bis 18 Uhr festgelegt.

"Wir bitten alle Angehörigen und Bekannte, ihre Besuche untereinander abzustimmen. Zeitgleich ist nur eine Besuchsperson erlaubt", sagt KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes. Besuche sind möglich, wenn ein aktueller Nachweis über einen negativen Corona-Schnelltest oder PCR-Test vorliegt – dieser darf jedoch nicht älter als 24 Stunden sein. Selbsttests sind in diesem Fall nicht zulässig. Diejenigen, die bereits vollständig geimpft sind (letzte Impfung liegt länger als 14 Tage zurück, Impfausweis oder amtliches Dokument nötig) oder einen Genesenen-Nachweis (amtliches Dokument) vorweisen können, dürfen ebenfalls stationäre Patienten besuchen.

Ausnahmeregeln gelten für die Geburts-, Kinder- und Palliativstation.

Darüber hinaus sind die Cafeterien der vier Krankenhäuser von Montag, 14. Juni, an auch wieder für Besucher geöffnet. Der Geschäftsführer appelliert dennoch weiterhin an die Vernunft der Besucher und weist auf die Abstandsregelungen von 1,5 bis zwei Metern hin, auch in den Patientenzimmern.

Jostes: "Wenn Sie Grippe-Symptome wie Fieber, erhöhte Temperatur oder starken Husten aufzeigen, sehen Sie bitte von einem Besuch in unseren Häusern ab." Die Besucher werden am Eingang weiterhin auf Symptome kontrolliert und über die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln aufgeklärt. Am Eingang des jeweiligen Krankenhauses werden die Kontaktdaten der Besucher aufgenommen, alternativ kann der Besuch über die Luca-App registriert werden. Während des gesamten Aufenthaltes muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske getragen werden. "Bitte helfen Sie mit, unsere Patienten und Mitarbeiter, auch wenn sie bereits geimpft wurden, zu schützen", so Geschäftsführer Jostes.

Sport
Sonntag, 30. Mai 2021 07:38 Uhr
Gute Nachricht für Sportvereine - Staatssekretärin Milz gibt weitere Förderentscheidungen bekannt
Montag, 15. März 2021 09:41 Uhr

Kreis Höxter (r). Der FC Blau-Weiß Weser würdigt ehrenamtliche Tätigkeiten zum Wohl der Allgemeinheit und gewährt zukünftig allen Inhabern der Ehrenamtskarte zu allen sportlichen Veranstaltungen des Vereins freien Eintritt. Hiermit erfahren z.B. die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren, die uneigennützig zu jeder Zeit zur Abwendung von Gefahren bereitstehen, eine Wertschätzung aus dem Bereich, der ebenfalls nur mit ehrenamtlichen Kräften existieren kann.

Freitag, 12. März 2021 13:44 Uhr

Höxter (red). Aufgrund der seit Montag, 08.03.2021 geltenden Regelungen der Coronaschutzverordnung NRW ist Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel mit Einschränkungen wieder zulässig.

Aus diesem Grund sind die Außensportanlagen der Stadt Höxter ab sofort wieder für den Sportbetrieb unter folgenden Voraussetzungen geöffnet:

1. für Sport von höchstens fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Hausständen oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes

2. für Sport als Ausbildung im Einzelunterricht

3. für Sport in Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen. Zur Möglichkeit der Rückverfolgbarkeit sind Teilnehmerlisten zu führen, die durch die Aufsichtsperson vier Wochen lang aufzubewahren sind.

Zwischen den unter 1 - 3 genannten Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf der Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen, von Sportanlagen ist unzulässig. „ Die Regeln sind strikt einzuhalten. Wir bitten alle Sportler nach wie vor vorsichtig zu agieren und auch die bekannten Hygienevorgaben zu beachten“, erklärt Stefan Fellmann, Dezernent für Schulen, Ordnung, Soziales und Recht der Stadt Höxter. „Sollten Verstöße gegen die genannten Regeln festgestellt werden, behält sich die Stadt Höxter eine sofortige Schließung der Anlage vor.“ Für die Rasenflächen kann es unter Umständen zu witterungsbedingten Platzsperren kommen. Die leichtathletischen Anlagen auf der Weserkampfbahn sind aufgrund durchzuführender Wartungsarbeiten gegebenenfalls nur eingeschränkt nutzbar. Sollten Fragen bestehen, so stehen die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Stadtverwaltung insbesondere per E-Mail oder Telefon gerne zur Verfügung.

Panorama
Samstag, 05. Juni 2021 10:21 Uhr
AOK warnt vor hohem Infektionsrisiko: Haustierbisse sofort medizinisch versorgen
Montag, 31. Mai 2021 07:54 Uhr

Kreis Höxter (red). Rauchen ist nach wie vor der größte vermeidbare Krebsrisikofaktor. Darauf weist die AOK NordWest anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai hin. An den Folgen des Rauchens sterben in Deutschland jedes Jahr rund 127.000 Menschen. Dies entspricht 13,3 Prozent aller Todesfälle. „Das zeigt uns, dass wir nicht nachlassen dürfen, über die Gefahren des Rauchens aufzuklären und für die Vorteile des Nichtrauchens zu werben. Und das so früh wie möglich, damit Kinder und Jugendliche im Kreis Höxter idealerweise erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Rauchen ist neben Stress, mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislaufkrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs und Diabetes. Laut Tabakatlas 2020 waren die Patienten in bis zu 80 Prozent aller Lungenkrebsfälle Raucher. Darmkrebs ist nach Krebsarten der Atemwege die häufigste Krebsart, die durch das Rauchen entstehen kann.

Die Mehrheit der Raucher hat schon mindestens einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, in vielen Fällen leider ohne Erfolg. Nach Berichten der WHO ist der Rauchverzicht für viele eine große Herausforderung, insbesondere angesichts der durch die Pandemie verursachten zusätzlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stressfaktoren. Die physische und psychische Abhängigkeit ist meist stark und das Rauchen hat eine wichtige Funktion: Es gibt dem Alltag eine Struktur, dient dem Stressabbau oder spielt bei sozialen Kontakten eine wichtige Rolle. Für diese Funktionen müssen für einen langfristigen Rauchstopp Alternativen gefunden werden. Nur so kann ein "Verzicht" zum "Gewinn" werden - eine wichtige Voraussetzung für einen langfristigen Rauchstopp. „Doch mit Unterstützung und einem klaren Bekenntnis zum Aufhören ist ein dauerhafter Rauchverzicht möglich“, so Wehmhöner.

Die AOK NordWest engagiert sich seit Jahren mit unterschiedlichen Präventions- und Behandlungsprogrammen und hilft ihren Versicherten bei der Rückkehr in ein nikotinfreies Leben. Dazu gibt es spezielle Kursangebote vor Ort oder Liveonline-Kurse im Internet. In den Programmen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich endgültig und dauerhaft von der Zigarette zu verabschieden.

Menschen im Kreis Höxter mit einer chronisch atemwegsverengenden Lungenerkrankung (COPD) können mit den speziellen Chronikerprogrammen ihrer Krankenkasse zum Beispiel lernen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und ihre Lebensqualität zu verbessern. Neben einer regelmäßigen ärztlichen Beratung und Koordination der Behandlung gehören auch besondere Schulungen dazu.

Der Gewinn für jeden Verzicht ist groß und sogar schnell zu erzielen, denn Nichtrauchen wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Schon 20 Minuten nach der letzten Zigarette sinkt die Herzfrequenz und innerhalb von zwölf Stunden sinkt der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut auf einen Normalwert laut Aussagen der Deutschen Krebshilfe. Innerhalb von zwei bis zwölf Wochen verbessert sich die Durchblutung und die Lungenfunktion. Das Risiko für Schlaganfall und Lungenkrebs kann zwischen zwei und fünf Jahren nach dem Rauchstopp auf das eines Nichtrauchers sinken. „Und Nichtraucher profitieren ebenfalls davon, denn Passivrauchen verursacht grundsätzlich dieselben Erkrankungen!“ sagt Wehmhöner.

Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr

Berlin (red). Seit dem 15. Dezember konnten sich Risikopatienten je drei Schutzmasken auf Kosten des Bundes in den Apotheken abholen. Die vorläufige Bilanz für diese erste Phase der Verteilaktion fällt positiv aus. „Die Aktion hat funktioniert, obwohl die Apotheken praktisch keine Vorbereitungszeit hatten und der Run auf die Masken groß war. Bereits in den ersten sieben Tagen der auf drei Wochen angelegten Verteilaktion wurden rund 84 Prozent aller Nachfragenden versorgt. Das zeigt, wie leistungsfähig und flexibel das System der Vor-Ort-Apotheken ist“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die Einschätzung basiert auf einer Umfrage, die im Auftrag der ABDA unter 350 Apothekeninhaber*innen für den Zeitraum 15. bis 22. Dezember 2020 durchgeführt wurde.

Über drei Viertel der teilnehmenden Apothekeninhaber*innen gaben an, in der ersten Woche bereits mehr als 2500 kostenlose Schutzmasken an Berechtigte verteilt zu haben. Zwei Drittel der Befragten beurteilte die Liefersituation für Schutzmasken als gut bis sehr gut.

Overwiening: „Die Maskenverteilung neben dem Tagesgeschäft zu stemmen, war für die Kolleginnen und Kollegen ein großer Kraftakt.“ Rund 48 Prozent der Befragten gaben an, dafür zusätzliche räumliche Vorkehrungen getroffen und zum Beispiel zusätzliche Arbeitsplätze eingerichtet zu haben. Drei von zehn Apotheken haben zusätzliches Personal beschäftigt. 

An Neujahr hat die zweite Phase der Verteilaktion begonnen, bei der die Anspruchsberechtigten von ihrer Krankenkasse Coupons für die Abholung weiterer Schutzmasken in der Apotheke bekommen. Neun von zehn Apothekeninhaber*innen fühlen sich auch dafür gut gerüstet und gehen davon aus, dass sie die Nachfrage bedienen können. Zwei Drittel der Befragten wollen Anspruchsberechtigte auch per Botendienst mit Masken versorgen.

Foto: ABDA

Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

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