Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Samstag, 30. Mai 2020 12:12 Uhr
Heute beginnen die neuen Corona-Regelungen
Montag, 25. Mai 2020 10:10 Uhr

Kreis Höxter (red). Seit Freitag sind im Kreis Höxter wieder vier Neuinfektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Nachdem Freitag 345 Infektionen gemeldet worden sind, stieg die Zahl über das Wochenende auf 349. Alle vier neuen Fälle sind in Willebadessen aufgetreten. Somit sind im Kreis Höxter zurzeit 41 aktuelle Infektionen (+3 im Vergleich zum Freitag) bekannt, da im gleichen Zeitraum eine weitere Person genesen ist.

Samstag, 23. Mai 2020 11:17 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter musste am Samstagmorgen leider mitteilen, dass eine weitere positiv auf das Coronavirus getestete Person im Kreisgebiet verstorben ist. Es handelt sich um eine 84-jährige Person, die in Höxter gemeldet war. Damit ist die Zahl der verstorbenen Personen auf 17 angestiegen.

Im Kreis Höxter wurden bisher insgesamt 345 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. 290 Personen gelten als genesen, sodass aktuell von 38 Infektionen auszugehen ist.

Mittwoch, 20. Mai 2020 16:28 Uhr

Höxter (red). Das Land NRW hat am späten Dienstagabend, 19. Mai die Coronaschutzverordnung aktualisiert und bis zum 05. Juni verlängert. Neben kleineren Anpassungen und redaktionellen Änderungen beinhaltet sie nun unter anderem Klarstellungen für standesamtliche Trauungen und erlaubt das Picknicken. Das Grillen im öffentlichen Raum bleibt jedoch weiterhin untersagt.

Trauungen einschließlich der Zusammenkunft unmittelbar vor dem Ort der Trauung sind nun auch wieder mit Gästen zulässig, wenn die Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern eingehalten und insbesondere ein direkter Kontakt wie Händeschütteln oder Umarmen vermieden wird.

Die aktualisierte Verordnung erlaubt den Betrieb von Tattoo- und Piercingstudios unter Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzstandards. Auch die Nutzung von Duschen und Umkleiden in Fitnessstudios ist unter Auflagen wieder möglich.

Die Regelungen zu atmungsintensiven Proben im Musikbereich wurden ebenfalls angepasst. Zu diesen zählen insbesondere Gesang und Blasinstrumente. Bei Proben nun ist ein Abstand von 2 Metern zwischen Personen sowie eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person vorgeschrieben. Beim Singen müssen ein Abstand von 3 Metern zwischen Personen und von 6 Metern in Ausstoßrichtung eingehalten werden.

Auch  außerschulische Bildungsveranstaltungen sind in Schulen nun wieder grundsätzlich möglich. Bezüglich der Zeugnisvergaben findet momentan eine Abstimmung zwischen Schulministerium und Gesundheitsministerium statt.

Auch die Geltungsdauer der Coronaeinreiseverordnung und der Verordnung für den Bereich der Betreuungsinfrastruktur wurden verlängert. Sie gelten wie die Coronaschutzverordnung vorbehaltlich weiter Änderungen bis zum 05. Juni.

Mittwoch, 20. Mai 2020 11:23 Uhr

Kreis Höxter (red). Zwei neue Corona-Fälle vermeldet der Kreis Höxter am Mittwochmorgen, nachdem jeweils in Bad Driburg und Willebadessen eine weitere Infektion entdeckt worden ist. Binnen 24 Stunden ist die Zahl der gesamten Infektionen von 334 auf 336 angestiegen. Die Zahl der Genesenen stieg jedoch gleichzeitig von 270 auf 276, sodass ein Rückgang bei den aktuellen Infektionen von 48 auf 44 vermeldet werden kann.

Region Aktiv
Sonntag, 31. Mai 2020 11:25 Uhr
Bürgermeistersprechstunde am Telefon
Samstag, 30. Mai 2020 11:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Wer mit dem Fahrrad fährt, hält sich nicht nur fit, sondern schont zugleich die Umwelt und spart Energiekosten. „Das sind drei gute Gründe, die für das umweltfreundliche Verkehrsmittel sprechen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker zum Auftakt der bundesweiten Klimakampagne „Stadtradeln“, an der sich erstmals der Kreis Höxter gemeinsam mit den zehn kreisangehörigen Städten beteiligt.

Bei diesem Wettbewerb geht es darum, 21 Tage lang möglichst oft auf das Fahrrad umzusteigen und viele Alltagswege mit dem klimafreundlichen Verkehrsmittel zurückzulegen. „In einem ländlichen Kreis werden wir nicht ohne Auto auskommen. Aber gerade für kurze Strecken ist das Fahrrad eine gute Alternative, die wir noch viel öfter nutzen können“, sagt Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln in seiner Funktion als Sprecher der Bürgermeister. Er freue sich, dass alle Städte im Kreis an einem Strang ziehen und beim Wettbewerb mitmachen.

Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radler der Region. Innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums vom 5. Juni bis zum 25. Juni gilt es, beruflich oder privat möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen. „Wir freuen uns, wenn kreisweit viele Fahrradbegeisterte bei der Aktion mitmachen und möglichst viele Wege mit dem Rad statt mit dem Auto zurücklegen“, wirbt Spieker für eine starke Beteiligung.

„Rund ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entsteht im Verkehr“, betont die Klimaschutzmanagerin des Kreises Höxter, Carolin Röttger. Besonders der innerörtliche Verkehr verursache einen hohen CO2-Ausstoß. „Wenn wir es schafften, ein Drittel der Kurzstrecken mit dem Fahrrad zu absolvieren, könnten wir in Deutschland rund 7,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden“, rechnet sie vor. Dazu wolle der Wettbewerb „Stadtradeln“ mobilisieren.

Mitmachen können Einzelpersonen und Teams, die im Kreis Höxter wohnen, arbeiten, eine Schule oder Hochschule besuchen oder einem heimischen Verein angehören. Die mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer können per Hand mit einem Erfassungsbogen oder digital per App oder im Internet dokumentiert werden. Am Ende der Laufzeit werden die geradelten Kilometer gezählt und die besten Kommunen vom Klima-Bündnis ausgezeichnet. Der Kreis und die Städte werden ebenfalls Preise unter allen aktiven Radelnden verlosen.

Anmeldung und Information

Wer mitmachen möchte, kann sich schon jetzt unter www.stadtradeln.de/kreis-hoexter  anmelden, am besten direkt auf der Seite der jeweiligen Kommune. Alle gefahrenen Kilometer fließen in die Stadt- und Kreiswertung mit ein.

Mehr Informationen unter www.stadtradeln.de  und www.klimaschutz.kreis-hoexter.de

Fragen beantwortet gern die Klimaschutzmanagerin des Kreises Höxter, Carolin Röttger. Sie ist zu erreichen unter der Telefonnummer 05271/965-4215 oder per E-Mail an die Adresse c.roettger@kreis-hoexter.de

 

Infokasten

Ins Leben gerufen wurde die Kampagne Stadtradeln vom Klima-Bündnis, dem weltweit größten Städtenetzwerk, das sich für den Klimaschutz einsetzt. Die Mitglieder - von der ländlichen Gemeinde bis zur Millionenstadt - verstehen den Klimawandel als eine globale Herausforderung, die lokale Lösungen erfordert. Seit mehr als 25 Jahren setzen sich die rund 1.700 Mitglieder in mehr als 25 europäischen Ländern für das Weltklima ein.

Foto: Kreis Höxter

Freitag, 29. Mai 2020 14:35 Uhr

Höxter (red). Seit Ende Mai dürfen die Freibäder in Nordrhein-Westfalen unter Einhaltung strenger Vorschriften wieder öffnen. Auch in Höxter laufen die Vorbereitungen auf eine Saison unter besonderen Bedingungen auf Hochtouren. Wie in vielen Freibädern in der Region, wird sich die Eröffnung jedoch noch einige Tage hinziehen. Zuvor werden neben der Umsetzung des Hygienekonzeptes noch Reinigungsarbeiten durchgeführt.

Letzten Sommer war das Höxteraner Freibad nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet worden. Dabei wurde auch das Becken mit einer Edelstahlauskleidung versehen. „Nach der Wiederinbetriebnahme war allerdings festgestellt worden, dass sich an einigen Stellen im Becken leichte Rostflecken gebildet hatten“, berichtet Bürgermeister Alexander Fischer. Nach Saisonende wurde daher das Beckenwasser abgelassen und neben den noch erforderlichen Revisionsarbeiten auch die entsprechenden Nachbesserungen am Becken zur Rostentfernungen durchgeführt. Kämmerer Lothar Stadermann, der auch für den Bäderbetrieb zuständig ist, erklärt: „Gemeinsam mit der Herstellerfirma des Edelstahlbeckens wurde aufgrund der vorliegenden Gewährleistungsansprüche vereinbart, die Becken lediglich mit dem reinen Brunnenwasser zu füllen und auf alle weiteren chemischen Wasserzusätze wie Chlor oder andere Überwinterungsmittel zu verzichten. Diese Maßnahme erschien allen Beteiligten als die einzig richtige, um wertfrei feststellen zu können, ob die gelieferte Edelstahlqualität insbesondere vor dem Hintergrund der bestehenden Gewährleistungsansprüche in Ordnung ist oder nicht.“ Nach dem Ablassen des Beckenwassers im April habe sich dann auch gezeigt, dass sich kein weiterer Rost gebildet hatte.

„Die Nichtbehandlung des Wassers im Herbst zeigt jedoch aktuell leider seine Nachwirkungen“, so Stadermann: „Bei einer durchschnittlichen Wasserhärte von etwa 25 Grad deutscher Härte hat sich der im Wasser befindliche Kalt an den Beckenwänden abgesetzt und muss nunmehr mit erheblichem manuellem Aufwand entfernt werden.“ Durchschnittlich sind mindestens vier Reinigungsgänge zur Entfernung der Kalkablagerungen erforderlich.

Auf der Grundlage der verschiedenen Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie war längere Zeit nicht klar war, ob Freibäder in diesem Jahr überhaupt geöffnet werden können. Um unnötige Betriebskosten zu vermeiden, wurde mit der Inbetriebnahme des Bades in Höxter daher erst zu einem späteren als sonst üblich Zeitpunkt begonnen.

Anfang Mai hatte das Land NRW den Betrieb der Freibäder unter strengen Auflagen in Aussicht gestellt. Unmittelbar nach diesen ersten Ankündigungen wurde mit den Arbeiten zur Inbetriebnahme des Freibades begonnen.

Auch in den anderen Städten im Kreis Höxter wurde die Wiederinbetriebnahme erst gestartet, nachdem bekannt war, dass Freibäder überhaupt geöffnet werden können. Hieraus ergibt sich, je nach Arbeitssituation ein örtlich unterschiedliches Bild, zu welchem Termin die einzelnen Bäder tatsächlich geöffnet werden können. Während vereinzelte bereits geöffnet haben, starten die meisten erst im Laufe des Junis.

Darüber hinaus lassen die besonderen Probleme mit der Kalkentfernung eine zügigere Wiedereröffnung des Freibades in Höxter nicht zu. „Bevor die Kalkablagerungen nicht vollständig entfernt sind und das Becken befüllt ist, kann auch die Technik nicht in Betrieb genommen werden“, sagt Stadermann: „Diese wird aufgrund der bestehenden Gewährleistungsansprüche durch die bauausführenden Firmen selbstbeziehungsweise unter deren Betreuung durchgeführt.“ Das gelte für die gesamte Badewassertechnik, insbesondere aber für die Chlorgasanlage. Hierzu können die entsprechenden Termine abschließend erst dann abgestimmt werden, wenn sich abzeichnet zu welchem Zeitpunkt das Becken wieder befüllt ist. Da zudem zahlreiche Freibäder zu einem ähnlichen Zeitpunkt wie Höxter starten wollen, kann es zu Engpässen bei den Terminen kommen.

Bürgermeister Fischer weist ausdrücklich darauf hin, dass insgesamt die Sicherheit des Badebetriebes an erster Stelle steht: „In dem Wissen, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger sehr auf diese Freibadsaison gefreut haben, haben die allermeisten von ihnen doch Verständnis, dass wir uns momentan in einer Ausnahmesituation befinden.“ Einige in den sozialen Medien geäußerte Beiträge seien insoweit fachlich und inhaltlich nicht fundiert und damit auch nicht zielführend. „Allein Stimmungsmache löst die Probleme nicht, die aktuell Zeiten einer der größten Gesundheitskrisen der Bundesrepublik im Zusammenhang mit den beschriebenen technischen Problemen einen sicheren und problemlosen Badebetrieb ermöglichen müssen“, so der Bürgermeister. Insoweit sind alle Höxteranerinnen und Höxter aufgefordert, sich noch etwas zu gedulden.

„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass Freibad so schnell wie möglich für die Badegäste zu öffnen, bitten aber um Verständnis dafür, dass hier Sicherheit und Gründlichkeit vor Schnelligkeit gehen muss“, macht Bürgermeister Fischer deutlich.

Foto: Stadt Höxter

Freitag, 29. Mai 2020 11:11 Uhr

Kreis Höxter (red). Als die EU-Förderung namens „LEADER“ im August 2016 im Kreis Höxter startete, war das französische Kürzel für die Förderung des ländlichen Raumes vor Ort noch relativ unbekannt. Das hat sich nach mehr als drei Jahren verändert. Inzwischen gibt es in jeder Kommune mindestens ein LEADER gefördertes Projekt und nach und nach wird das Wort „LEADER“ zum Inbegriff der Regionalentwicklung im Kreis.

Dass es in der LEADER-Region Kreis Höxter hervorragend läuft, hat auch das Landesministerium bemerkt. „Bei der alljährlichen Dienstbesprechung Anfang des Jahres in Düsseldorf wurde deutlich, dass wir bereits Ende 2019 mit gut 90 % die beste Mittelbindung aller 28 Regionen in NRW hatten“ berichtet Regionalmanagerin Christiane Sasse.

„Inzwischen sind unsere gesamten Mittel in mehr als 30 Projekten gebunden. Und das, obwohl wir mit einer der höchsten Fördersummen ausgestattet waren“ ergänzt Lia Potthast, die in Teilzeit im Regionalmanagementbüro arbeitet. Da Zweidrittel der 28 LEADER-Regionen in NRW noch viele Fördermittel übrig haben und eine komplette Mittelbindung in den kommenden bis Ende 2021 nicht abzusehen ist, wurde der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) weiteres Budget an die Hand gegeben. „Das freut uns, denn wir haben dadurch einen frischen Bonus von 155.000 € erhalten, mit dem neue Projekt angestoßen werden können“ erläutert der stellvertretende Vereinsvorsitzende Johannes Potthast aus Hohehaus.

„Dass LEADER trotz der hohen bürokratischen Anforderungen beim Erarbeiten der Anträge bei uns im Kreis so herausragend funktioniert, ist sicherlich der guten Arbeit unseres Regionalmanagements zu verdanken. Hier wird beraten, vernetzt und Projekte werden angestoßen. Aber auch bei den Akteuren geht es vorbildlich zu. Für eine gute Dorf- und Regionalentwicklung besitzen wir engagierte Menschen vor Ort, die zukunftsträchtige Ideen haben, kräftig mit anpacken, andere motivieren können und sich nicht von der Bürokratie der Antragsstellung abschrecken lassen“ sagt der Vorsitzende Uwe Wischkony aus Hardehausen begeistert. Deutlich wird das darin, dass mehr als die Hälfte aller Projekte von privaten Projektträger wie Vereine, Kirchen, Körperschaften und Stiftungen geführt werden, die zugleich auch mehr als die Hälfte der Fördermittel binden.

Die Projekte werden mit max. 65% gefördert, den Eigenanteil von 35% muss jeder Projektträger selbst aufbringen. So entstehen aus den bisherigen 2,5 Mio. Fördermitteln schnell Investitionen von insgesamt knapp 4 Mio. im Kreis. „Stolz macht uns auch, dass wir so viele Eigenanteile durch verschiedene Stiftungen vermitteln konnten“ sagt Sasse, die darin ihre Erfahrung hat. Dazu zählen die NRW-Stiftung die für das Bildungshaus Modexen und die Ausstellung „Naturerlebnis Diemeltal“ in Dalheim gewonnen werden konnte sowie kirchliche, soziale und andere Stiftungen. Sie alle sind ein Bonus für den Kreis Höxter, denn so werden einige Projekte zu 100% fremdfinanziert wie z.B. der Bau des Bildungshauses in Modexen. Das Regionalmanagement freut sich darauf, aus dem Ideenpotenzial der Bürger gemeinsam noch weitere Projekte zu entwickeln.

Foto: LEADER Kreis Höxter

Donnerstag, 28. Mai 2020 14:14 Uhr

Kreis Höxter (red). In den Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege soll ab dem 8. Juni wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb beginnen. Um Familien in der Corona-Krise weiter zu entlasten, brauchen Eltern für Juni und Juli nur die Hälfte der Beiträge zu bezahlen. Darauf haben sich die kommunalen Spitzenverbände mit dem Land Nordrhein-Westfalen geeinigt. Auch im Kreis Höxter wird diese Regelung umgesetzt.

„Solange es keinen Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung gibt, können auch keine vollen Beiträge erhoben werden“, begrüßt Landrat Friedhelm Spieker die Einigung von Land und Kommunen, die Beiträge bis zum Ende des laufenden Kindergartenjahrs Ende Juli zu halbieren.

Aufgrund der kurzfristigen Information des Landes hatten die Städte nicht viel Zeit, die Umsetzung auf den Weg zu bringen. „Die Eltern können sich aber darauf verlassen, dass die Beitragsermäßigung so schnell wie möglich bei ihnen ankommt“, erklärt der Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales beim Kreis Höxter, Klaus Brune.

So werden die Elternbeitragsfestsetzungsstellen der Städte Bad Driburg, Willebadessen, Borgentreich und Beverungen jeweils bereits zum 1. Juni und 1. Juli die halbierten Kita-Beträge einziehen. In den Städten Brakel, Warburg, Höxter, Nieheim, Steinheim und Marienmünster werden aufgrund der dort verwendeten Software die halbierten Kita-Beträge für Juni und Juli zusammen eingezogen mit einer einmaligen Abbuchung zum 1. Juli. Die Abbuchung der halbierten Elternbeiträge für Kinder, die in Tagespflege betreut werden, erfolgt einheitlich jeweils zum 1. Juni und 1. Juli.

Eltern, die ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, müssen nicht tätig werden. Die Halbierung der Beiträge wird für sie entsprechend angepasst. Die übrigen Eltern, die ihre Beiträge per Überweisung oder Dauerauftrag zahlen, werden gebeten, für die Monate Juni und Juli jeweils nur die Hälfte des Beitrags zur Zahlung anzuweisen.

Durch Aushänge in den Kitas, Veröffentlichungen in den lokalen Medien und per E-Mail werden die Eltern informiert, wie die Beitragsermäßigung für die Kita in ihrer Stadt umgesetzt wird.

Blaulicht
Samstag, 30. Mai 2020 10:20 Uhr
Holzmindener muss in Spezialklinik geflogen werden
Samstag, 30. Mai 2020 10:13 Uhr

Lauenförde (red). In Lauenförde ist am Freitagabend gegen 17:30 Uhr der Fahrer eines silbernen Fiat mittelschwer verletzt worden. Wie es zu dem Unfall mitten in Lauenförde in der Bahnhofstraße Abfahrt Meintestraße gekommen ist, sei noch nicht restlos geklärt, die Polizei ermittele. Beide Beteiligten des Unfalles sollen unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang gemacht haben. Ein silberner Opel ist auf der Bahnhofstraße mit dem Fiat kollidiert, wodurch der Fiat umgeworfen wurde und auf dem Fahrzeugdach zum Liegen gekommen ist. Die verletzte Person wurde durch den Rettungsdienst des Kreises Höxter medizinisch versorgt. Die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Boffzen, insbesondere die Ortsfeuerwehr Lauenförde hat die Einsatzstelle abgesichert. Eine Meldung, dass eine Person eingeklemmt sei, bestätigte sich beim Eintreffen der Feuerwehr allerdings nicht: Es gab Entwarnung.

Fotos: red

Donnerstag, 28. Mai 2020 12:13 Uhr

Bad Driburg (red). Mit Fahndungsfotos aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei einen Täter nach einem Diebstahl und Computerbetrug mit einer entwendeten EC-Karte. Am Dienstag, 18.02.2020, wurde in der Filiale eines Discounters an der Straße "Am Siedlerplatz" in Bad Driburg einer Kundin das Portemonnaie gestohlen. Mit der erbeuteten EC-Karte hob der unbekannte Täter offenbar unmittelbar nach der Tat um 11:36 Uhr und um 11:37 Uhr an einem Geldautomaten an der "Dringenberger Straße" Bargeld in vierstelliger Höhe ab. Dabei wurde der Täter von der Überwachungskamera aufgezeichnet. Der unbekannte Mann hat kurze dunkle Haare, trägt eine Sonnenbrille und ist bekleidet mit einer schwarzen Kapuzenjacke. Mittlerweile hat das Amtsgericht die Bilder zur öffentlichen Fahndung freigegeben. Wer Hinweise zu dem abgebildeten Mann geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Warburg unter der Rufnummer 05641/78800 zu melden.

Foto: Polizei

Mittwoch, 27. Mai 2020 16:59 Uhr

Höxter (red). Nach einem Zusammenstoß mit einem Auto ist ein Radfahrer in Höxter so schwer gestürzt, dass er mit erheblichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 27. Mai, gegen 8 Uhr. Zu dieser Zeit war ein 83-Jähriger mit einem Opel auf der Westerbachstraße in Fahrtrichtung Innenstadt unterwegs und wollte nach links in die Traubenstraße einbiegen. Zur gleichen Zeit befuhr ein 79-Jähriger auf einem Fahrrad die Westerbachstraße in Richtung Entlastungsstraße.

In Höhe der Einmündung Traubenstraße kam es zum Zusammenstoß, wobei der Radfahrer von der Fahrzeugfront erfasst wurde und zu Boden stürzte. Dabei zog er sich so erhebliche Verletzungen zu, dass er mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Montag, 25. Mai 2020 22:46 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem der "Vatertag" im Kreis Höxter im Hinblick auf Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung sehr unauffällig war und sich die Bürger im Kreisgebiet aus polizeilicher Sicht vorbildlich verhielten, gab es am vergangenen Wochenende jedoch eine Häufung von Corona-bedingten Vorfällen, um die sich Polizei und Ordnungsamt kümmern mussten.

Denn trotz aller Lockerungen gelten immer noch die grundlegenden Regeln der Coronaschutzverordnung. Dazu gehören zum Beispiel das Ansammlungsverbot und das Abstandsgebot. Veranstaltungen und Feiern sind weiterhin untersagt. So wurden bei drei Einsätzen an diesem Wochenende insgesamt 21 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen verhängt.

Am Samstag, 23. Mai, gegen 8 Uhr wurde zunächst eine "Ballung" von Personen in einem Lebensmittelmarkt an der Langen Straße in Bad Driburg gemeldet. Das Ordnungsamt wurde eingeschaltet, der Betreiber hatte aber unter anderem durch Reduzierung der verfügbaren Einkaufswagen und Begrenzung der zulässigen Personenzahl in dem Markt die aktuellen Vorschriften eingehalten.

Anders war es bei fünf Personen, die am Samstag, 23. Mai, gegen 18.50 Uhr in einem Auto auf der B 83 zwischen Beverungen und Herstelle kontrolliert wurden. Da die fünf erwachsenen Personen allesamt aus verschiedenen Haushalten stammten und somit gegen die weiterhin gültigen Regeln der Coronaschutzverordnung verstießen, wurden fünf Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen verhängt. Eine ähnliche Situation hatte sich in der Nähe eines Schnellrestaurants an der Albaxer Straße in Höxter abgespielt. Hier waren am Samstag, 23. Mai, gegen 1.50 Uhr in einem Auto vier erwachsene Personen angetroffen worden, die ebenfalls aus getrennten Haushalten stammten und daher eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige erhielten. +++ Außerdem wurde am Freitag, 22. Mai, gegen 20.15 Uhr eine unerlaubte Feier in einer Hütte bei Bad Driburg gemeldet. Von den Polizeibeamten wurden dort zwölf Personen zwischen 14 und 20 Jahren angetroffen, gegen die jeweils eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige aufgenommen wurde.

Politik
Sonntag, 24. Mai 2020 12:31 Uhr
10 Impulse der Landesregierung für die Stärkung von Konjunktur und Wachstum
Donnerstag, 21. Mai 2020 14:05 Uhr

Kreis Höxter (red). Die langen Verhandlungen zu energiepolitischen Fragen in der Großen Koalition im Bundestag sind zu einem erfolgreichen Ende gekommen. Gestern hat es den Durchbruch bei der Frage nach Abständen beim Windkraftausbau und einer Obergrenze bei der Solarförderung gegeben.

Die heimischen CDU-Abgeordneten für Bund und Land, Christian Haase und Matthias Goeken, erklären dazu: „Wir haben in der Koalition lange und hart verhandelt. Ich war als Kommunalexperte bei den meisten Gesprächsrunden dabei. Mich freut, dass wir nun mit der Einführung einer Länderöffnungsklausel im Baugesetzbuch den Weg für den weiteren Windkraftausbau frei gemacht haben und gleichzeitig mit einem Mindestabstand von 1000 m ein guter Abstand zur Wohnbebauung eingeräumt wird. Das Land NRW muss nun diesen Rahmen ausnutzen, um Klarheit für kommunale Planung zu schaffen“, erklärt Christian Haase, der auch kommunalpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist.

Konkret können die Länder diesen Abstand in ihre Landesgesetze aufnehmen. Ebenso wurde in der Verhandlungsrunde ein Knoten bei der Förderung von Solarstrom durchgeschlagen: „Ich freue mich, dass der 52-Gigawatt-PV-Deckel unverzüglich aufgehoben wird. Noch diesen Sommer wären Förderungen für neue PV-Anlagen ausgelaufen. Durch die Aufhebung dieser Obergrenze können wir unseren Weg der Energiewende entschieden weiter gehen“, erklärt Matthias Goeken, der den Kreis Höxter als Landtagsabgeordneter vertritt.

 

Donnerstag, 14. Mai 2020 11:47 Uhr

Höxter (TKu). Auf einen Kaffee mit...Falk Wennemann, Bürgermeisterkandidat für die Kommunalwahl 2020 in Höxter: Er ist momentan einer von derzeit vier Kandidaten um das Höxteraner Bürgermeisteramt, Falk Wennemann aus Höxter. Mit dem Slogan „Echt unabhängig“ wirbt Wennemann auch auf seinem Shirt, das er selbst gestaltet hat und beim Pressetermin mit dem Höxter-Kurier trägt. Vor der Brust trägt er den Abdruck eines der letzten echten Höxteraner Kanaldeckels mit Höxter-Logo, der noch in der Oberen Mauerstraße zu finden ist. Hier wohnt er auch. Zur Eigenwerbung, bietet der Kandidat sein Shirt „Echt unabhängig“ allen Interessierten zum Kauf an. Das Interesse ist groß: Mehr als 70 Vorbestellungen zum Stückpreis von 20 Euro für Shirt und Druck in Eigenregie sind bereits bei ihm eingegangen. Was beim Verkauf der Shirts an Überschuss erwirtschaftet wird, möchte Wennemann dem Kinderschutzbund spenden, wie der Bürgermeisterkandidat gegenüber Höxter-News erklärt. Was hat ihn bewogen, ins Rennen um das höchste politische Amt im Höxteraner Stadtgebiet einzusteigen, haben wir den 46-jährigen zweifachen Familienvater gefragt. Der Rat der Stadt Höxter habe viele Entscheidungen an den Bürgerinnen und Bürgern in Höxter vorbei getroffen und durchgewunken, was nur ein Grund für seine Kandidatur gewesen sei, erklärte Wennemann.

Der unabhängige Bürgermeisterkandidat sei kein Fan der großen Koalition. Er positioniert sich gegen den Fraktionszwang, der bei den beiden großen regierenden Parteien gelebt wird. Wennemann setze auf Transparenz, die er beispielsweise unter anderem mit der Einführung von Audio- bzw. Videoübertragungen von Ausschuss- und Ratssitzungen erreichen möchte. Wir wollen wissen, was ihn als Kandidaten ausmacht. „Ich denke im WIR“, ergänzt Falk Wennemann schlagfertig. Er möchte alle Beteiligten mit einbeziehen oder aber den größtmöglichen Kompromiss erzielen und sieht sich selbst als Mediator mit Einfühlungsvermögen und großer Kreativität, der den Blick für das Wesentliche nicht verliert. Der 46-Jährige war der erste unabhängige Bürgermeisterkandidat, der die nötigen 220 Unterstützerunterschriften für seine Kandidatur gesammelt und bei der Stadt Höxter eingereicht hat. Die jüngste Unterstützerin, die eine Unterschrift geleistet hat, war 16 Jahre alt, die Älteste war 107, so Falk Wennemann.

Bis Mitte Juli müssen die Formalitäten erledigt sein. Die letzte Entscheidung über die Kandidatur trifft in letzter Instanz der Wahlausschuss im Juli. Der von der SPD unterstützte Bürgermeisterkandidat Daniel Hartmann musste ebenfalls Unterschriften einreichen, im Gegensatz zum unabhängigen Kandidaten Daniel Razat aus Ovenhausen. Daniel Razat ist kein CDU-Mitglied, startet aber dennoch für die CDU ins Rennen, weshalb er keine Unterschriften benötigt, wie Wennemann erklärt. Ebenso keine Unterschriften benötigt der vierte Bürgermeisterkandidat Klaus Meyer von der AfD, weil er für seine Partei antritt. Mindestens zwei weitere Bürgermeisterkandidaten sollen unseren Informationen zufolge zur Wahl antreten, einer davon gehört der Fraktion Bürger für Höxter (BfH) an. Es wird also noch spannend.

Mit den bisher bekannten Kandidaten stehe Falk Wennemann in gutem Kontakt. Im Gespräch haben wir auch nach seinen Visionen gefragt. Eine davon sei die Abwendung der Haushaltssicherung und ein ausgeglichener städtischer Haushalt bis 2030/2032. Der Doppelhaushalt sei seiner Meinung nach aufgrund der Corona-Krise so nicht haltbar. Wennemann stehe hinter der Landesgartenschau 2023, würde aber im Falle seiner Wahl auch sie was deren Größe angeht, auf den Prüfstand stellen. Sie solle in jedem Fall stattfinden, aber ob sie so groß werden muss, stellt er als Frage in den Raum. Wennemann möchte eine unternehmerfreundliche Politik in Höxter und vieles neu strukturieren, um Geld durch effizienteres Handeln einzusparen. Vor allem die Nachhaltigkeit und das Ehrenamt stehen bei ihm laut seiner Aussage an oberster Stelle. Die Corona-Pandemie sieht der 46-Jährige als Chance für einen „nachhaltigen Neuanfang“. Wichtig sei ihm auch, das er als „wirklich unabhängig“ in den Ring um das Amt des Stadtoberhauptes steigt, wie er sagt. Er möchte die Interessen aller berücksichtigen und die Unterstützung von keiner Partei im Wahlkampf. Als gewählter Bürgermeister möchte er die „verhärteten Fronten“ aufbrechen und mit allen Parteien und Wählergemeinschaften gleichermaßen arbeiten. Hierbei zähle aber nicht der Name oder die Größe der Fraktion, sondern das beste Argument, erklärt der zweifache Familienvater. Sein genaues Wahlprogramm ist auch im Internet abrufbar unter der Adresse: www.falk-Wennemann.de.

Foto: Thomas Kube

 

Wirtschaft
Donnerstag, 28. Mai 2020 12:02 Uhr
Abriss der Weserbergland-Klinik schreitet mit großen Schritten voran
Dienstag, 26. Mai 2020 11:53 Uhr

Brakel/Höxter (red). Blut abnehmen, Blutdruck messen, Patienten empfangen, Termine vergeben, Laboruntersuchungen durchführen, fachgerecht Verbände anlegen, u.v.a.m.: Täglicher Alltag bei den Medizinischen Fachangestellten!

Um die Ausbildung möglichst realitätsnah abbilden zu können, ist es wichtig, in Büchern Erlerntes auch praktisch umzusetzen. Dafür benötigt man einen adäquaten Raum und entsprechende Ausstattung. Beides wurde nun in den „Praxisräumen“ am Berufskolleg Kreis Höxter in Höxter erfolgreich umgesetzt.

Der Praxisalltag der Auszubildenden zur/zum Medizinischen Fachangestellten soll abgebildet und Prozessabläufe handelnd erlernt werden. Unter fachlicher Anleitung sollen in der neu eingerichteten Lehrarztpraxis kognitives Wissen und routinemäßige Abläufe simuliert werden.

Nicht in jeder Praxis fallen alle Tätigkeiten an -z. B. wird in einer Augenarztpraxis kein Blut abgenommen- trotzdem müssen auch diese von den Auszubildenden beherrscht werden.

Neben zwei separaten Behandlungsnischen, umfasst der neugestaltete Raum ein Wartezimmer, einen Empfangsbereich, einen Beratungsplatz und ein Labor, das ebenfalls mit neuen Geräten ausgestattet wurde.

Foto: BKHX

Sonntag, 24. Mai 2020 12:23 Uhr

OWL (red). Das CHE-Hochschulranking bescheinigt der Technischen Hochschule OstwestfalenLippe sehr gute Studienbedingungen. Vor allem, wenn es um die Betreuung durch die Lehrenden und die Kontakte zur Berufspraxis geht, also den künftigen Arbeitgebern der Studierenden. Interessierte können sich noch mindestens bis zum 15. August für ein Studium einschreiben.

Die TH OWL erreicht Spitzenplätze in allen von ihr angebotenen Studiengängen, die das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in diesem Jahr bewertet hat. Bewertet wurden an der TH OWL in diesem Jahr die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (BWL), und Wirtschaftsingenieurwesen. Der Studiengang BWL erreicht Spitzenplätze bei der Unterstützung der Studierenden zu Beginn des Studiums und bei der Betreuung durch die Lehrenden: „Das ist eine tolle Auszeichnung für die Arbeit und das Engagement, das wir in unsere Vorlesungen und Seminare stecken“, sagt Professor Daniel Nordhoff, Studiengangsleiter für Betriebswirtschaftslehre an der TH OWL.

Die Note „Sehr gut“ bekommt der Studiengang BWL auch für den Kontakt zur Berufspraxis. In diesem Bereich bewerten die Studierenden für das Ranking zum Beispiel, wie praxisorientiert ihre Vorlesungen und Seminare sind, ob es Exkursionen gibt und wie gut die Kontakte der Hochschule in die Wirtschaft sind. Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen erreichte ebenfalls Spitzenwerte beim Praxiskontakt. „Wir freuen uns über die sehr gute Bewertung und darüber, dass Angebote wie unsere „Lernfabrik“, bei denen wir den Stoff in einer realistischen Produktionsumgebung vermitteln, gut ankommen“, sagt Professor Reinhard Grell, Dekan des Fachbereichs Produktions- und Holztechnik.

Auch bei der Betreuung der Studierenden am Studienanfang punktet der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. In diesem Bereich bewerten die Studierenden beispielsweise, wie gut die Vorkurse und Beratungsangebote der Hochschule sind, ob es Mentoren und digitale Lernplattformen gibt. „Damit schneiden die Studiengänge unserer Hochschule im CHE-Ranking zum wiederholten Mal hervorragend ab“, sagt Professor Jürgen Krahl, Präsident der Technischen Hochschule OWL.

„Wer an der TH OWL studiert, wird ausgezeichnet und mit hohem Engagement der Lehrenden betreut. Das gilt in besonderer Weise für das aktuelle Sommersemester, das noch gar nicht in das Ranking eingeflossen ist und bisher überwiegend digital stattfindet.“

Die TH OWL stellt ihren Studierenden im aktuellen Semester ein umfangreiches digitales Lehrangebot zur Verfügung. Dazu gehören nicht nur Vorlesungen per Videokonferenz und als Download, sondern auch Online-Lernforen und Tests um den eigenen Lernerfolg zu überprüfen. Insgesamt bietet die Technische Hochschule OWL über 50 Bachelor- und Masterstudiengänge an ihren drei Standorten Lemgo, Detmold und Höxter an. Neu eingeführt werden in diesem Jahr zum Beispiel die Bachelor-Studiengänge Wirtschaftspsychologie, Energietechnologie und Virtuelle Produktentwicklung.

Bei den Master-Studiengängen kommen der Gründer-Studiengang Applied Entrepreneurship und Smart Health Siences neu dazu. Für alle Studiengänge läuft die Einschreibungsfrist bis mindestens zum 15. August 2020 und wird bei Bedarf verlängert, wenn sich die Abiturprüfungen weiter verschieben. Interessierte können sich unter onlinebewerbung.th-owl.de einschreiben.

Foto: TH OWL

Sport
Freitag, 29. Mai 2020 10:49 Uhr
3.888 Flaschen für den Sport: Brauns-Heitmann stiftet Desinfektionsmittel
Freitag, 22. Mai 2020 12:36 Uhr

Höxter (red). Für alle, die nach vielen bewegungsarmen Wochen zu Hause wieder Lust auf Bewegung verspüren, hat die VHS eine Veranstaltungsreihe geplant. Jede Woche wird ein Kursbeispiel aus dem VHS-Angebot der Gesundheitsprävention durchgeführt. Wie funktioniert Nordic Walking? Was ist Qi Gong? Ist Line-Dance was für mich? Am Dienstag hat die Yoga-Dozentin Frau Eilbrecht-Müller einen Einblick in Hatha-Yoga gegeben (Foto). Jeder kann kommen und mitmachen, mit und ohne Vorerfahrung. Die Angebote finden draußen statt. Bei jedem Wetter, nur bei Regen fällt der Termin aus. Am Montag, 25. Mai findet QiGong (10 bis 11 Uhr) statt und am Mittwoch, 27. Mai gibt es eine Einführung in Nordic Walking (10 bis 11 Uhr). Für Nordic Walking sollten möglichst eigene Stöcke mitgebracht werden, einige Stöcke hat die VHS auch zum Verleih. Für beide Angebote gilt: Treffpunkt ist der Platz hinter der VHS.

Die Anmeldung erfolgt telefonisch bis 2 Stunden vor Veranstaltungsbeginn: 05271 963-4303. Die Teilnahme ist kostenlos. Zu jedem Termin liegt eine Anwesenheitsliste aus, auf der sich die Teilnehmenden eintragen müssen. Alle Teilnehmenden müssen einen Abstand von 2 Meter zum Nachbarn einhalten. Die Angebote finden draußen statt: Deshalb sind Wetter angepasste Kleidung und ein Getränk wichtig.

Foto: VHS

Dienstag, 19. Mai 2020 09:55 Uhr

NRW (red). Die Soforthilfe Sport der Landesregierung Nordrhein-Westfalen wird fortgesetzt. Die Antragsfrist ist bis zum 15. August 2020 verlängert worden. Insgesamt stehen für die Soforthilfe Sport zehn Millionen Euro zur Verfügung.

Panorama
Mittwoch, 29. Januar 2020 10:57 Uhr
Junger Pianist aus Belgien zu Gast im Landgrafensaal
Mittwoch, 15. Januar 2020 11:57 Uhr

Paderborn (red). Die Polizei Paderborn ermittelt wegen eines Körperverletzungsdelikts auf der Riemekestraße in Paderborn, bei dem am Dienstagabend ein 13-jähriger Junge verletzt wurde. Gegen 19.30 Uhr entdeckte ein Polizeibeamter auf Streife an der Riemekestraße in Höhe der Erzberger Straße einen auf dem Gehweg liegenden Jungen. Ein anderer Junge (15) kümmerte sich schon um den Verletzten und hatte bereits dessen Mutter verständigt.

Der 13-Jährige hatte Schmerzen und brauchte ärztliche Hilfe, sodass der Polizist sofort den Rettungsdienst alarmierte. Laut Angaben des Verletzten wurde er an der Örtlichkeit von einem unbekannten Mann attackiert. Der Mann habe einige laute Worte gerufen und habe mehrfach auf ihn eingeschlagen, bis er am Boden lag. Dann sei der Täter in Richtung Rathenaustraße geflüchtet. Er soll etwa 60 Jahre alt sein und graue Haare haben. Der Mann habe eine Bierflasche dabei gehabt.

Mit einem Rettungswagen wurde der 13-Jährige zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht jetzt Passanten, die den Vorfall beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise an die Polizeidienststellen oder telefonisch unter der Rufnummer 05251/3060.

Mittwoch, 15. Januar 2020 11:07 Uhr

Bad Karlshafen (red). Musik aus der Gründungszeit Bad Karlshafens und davor ist am Sonntag, dem 26. Januar ab 11.15 Uhr im Rathauskonzert zu hören. Barocke Arien, begleitet von Cembalo und verschiedenen Blasinstrumenten stehen dann im passenden Ambiente des historischen Landgrafensaals auf dem Programm. Zu Gast sind Friederike Holzhausen (Sopran), Susanne Ehrhardt (Clarino, Chalumeau, Blockflöte) und Sabine Erdmann (Cembalo).

Die Werkfolge des Konzertes berücksichtigt bekannte Komponisten des Barock wie Alessandro Scarlatti und Georg Philipp Telemann, von Georg Friedrich Händel erklingt die Kantate „Venus und Adonis“ HWV 85. Weitere Stücke stammen von Hotteterre, Mancini, van Eyck und anderen.

Friederike Holzhausen legte ihr Konzertexamen in Leipzig ab und betreute an der dortigen Musikhochschule eine Gesangsklasse. Auftritte im Gewandhaus, der Kölner Philharmonie oder der Dresdener Frauenkirche sowie internationale Tourneen und Festivalauftritte sowie CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen zeigen ihre Expertise in der barocken Vokalmusik.  Die Cembalistin Sabine Erdmann ist als Continuo-Spielerin in zahlreichen Orchestern und Ensembles aktiv, ihre aktuelle CD mit der Flötistin Barbara Kortmann heißt „Inner Lights“. Susanne Ehrhardt ist eine ausgewiesene Spezialistin für Blockflöten und Klarinette. Über achtzehn Jahre leitet sie die Blockflötenklasse der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, 2007 erhielt sie eine Professur für Blockflöte, Klarinette und deren historische Vorläufer.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Termine der Bad Karlshafener Rathauskonzerte finden Sie auf der Internetseite der Musikschule Bad Karlshafen e.V.: www.musikschule-karlshafen.de

Foto: Stephan Röhl

 

Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

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