Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Sonntag, 17. November 2019 12:13 Uhr
Gehört. Erzählt! Neue Geschichten statt olle Kamellen
Sonntag, 17. November 2019 11:59 Uhr

Höxter (red). Einige Mitglieder der Fachjury des Planungswettbewerbs für die Landesgartenschau haben am Donnerstag Landschaftsarchitekten aus ganz Deutschland in Höxter empfangen. Christian Jürgensmann vom „plan b alternativen“-Planungsbüro sowie die Jury-Mitglieder Claudia Koch und Heinrich Sperling (Landesgartenschau-Geschäftsführer), Bürgermeister Alexander Fischer, Ralf Haffke (Stadt Höxter) Matthias Lill (Landschaftsarchitekt bdla, Köln), Elmar Pröbsting (Landschaftsarchitekt, Rheda-Wiedenbrück), Prof. Dr. Hans-Peter Rohler (TH OWL, Höxter) und Birgit Hammerich (Landschaftsarchitekt bdla, Neustadt a. Rübenberge) erläuterten den Landschaftsarchitekten in einem Kolloquium das LandesgartenschauGelände und beantworteten Fragen zu den Wettbewerbsaufgaben. Aufgabe der Landschaftsarchitekten ist es, die 35 Hektar großen Grünflächen, Parks und Promenaden entlang des Walls und der Weser zu gestalten.

Außerdem müssen die Wettbewerbsteilnehmer Visualisierungen, Erläuterungsberichte und eine Kostenübersicht einreichen. Das Konzept soll auch nach der Landesgartenschau im Herbst 2023 dauerhaft Bestandteil der öffentlichen Flächen und des Freizeit- und Erholungsangebots der Stadt sein. Zweck des Wettbewerbs ist es, unterschiedliche Lösungsvorschläge zu erhalten und einen geeigneten Landschaftsarchitekten als Auftragnehmer zu finden.

Jurymitglied und Bürgermeister Alexander Fischer hob die Aspekte hervor, die der Fachjury bei der Planung des Landesgartenschau-Geländes besonders wichtig sind: „Höxter ist einerseits geprägt von alten Fachwerkhäusern, durch die Hochschule andererseits aber auch jung und dynamisch. Wir haben eine gute Mischung aus Jung und Alt. Außerdem hat Höxter das Welterbe Corvey. Die Stadt ist geprägt durch Tourismus und guten Einzelhandel. Ich freue mich auf Entwürfe, die diese Kernthemen herausarbeiten, die Altstadt, die Weser und unser Welterbe miteinander verknüpfen und uns beeindrucken werden.“

Bis Ende Januar können sich Landschaftsarchitekten aus ganz Europa mit ihren Entwürfen für das Gelände bewerben. Die Entwürfe werden vom Planungsbüro „plan b alternativen“ gesammelt und anonymisiert. Den Siegerentwurf wählen die Fachpreisrichter am 27.02.2020.

Foto: LGS

Sonntag, 17. November 2019 11:42 Uhr

Höxter (red). Ein Blütenkleid, Flügel mit Höxters Fachwerkrosetten und eine Turmfrisur: So sieht das Landesgartenschau Maskottchen aus. Am Samstagnachmittag wählte die Maskottchen-Jury die Elfe aus den 151 eingesandten Entwürfen einstimmig aus. Das Maskottchen entworfen hat Heike Tewes aus Borgentreich.

„Die Elfe ist das perfekte Aushängeschild für die Landesgartenschau und Höxter“, begründet Landesgartenschau-Geschäftsführerin Claudia Koch die Entscheidung. „Das Kleid erinnert an eine Tulpe, was zur Landesgartenschau passt. In den Flügeln finden sich die Fachwerkrosetten, die Weser und der Wesersandstein wieder – das alles steht für Höxter. Außerdem lässt es sich sehr gut als Plüschfigur, aber auch als Walk-Act umsetzen, um die Landesgartenschau in Zukunft zu präsentieren.“

„Ich bin sehr glücklich mit der Entscheidung“, sagt Juror Jürgen Knabe, Vorsitzender der Werbegemeinschaft. „Das Maskottchen wird die Landesgartenschau gut präsentieren, aber auch darüber hinaus für Höxter stehen können.“ Jurorin Anja Beineke vom Förderverein findet: „Das Maskottchen soll Sympathie ausstrahlen – das wird die Elfe schaffen.“ „Da uns die Wahl bei so vielen Entwürfen schwer fiel, gibt es weitere Platzierungen“, erklärt Landesgartenschau-Geschäftsführer Heinrich Sperling. Aus den vielen eingesandten Feen, Fledermäusen, Schafen, Bären und Fantasiefiguren prämierte die Jury insgesamt fünf Entwürfe. Auf Platz zwei landet die Fantasiefigur „Knöxel“ (Jana Maria Schuster aus Höxter), auf Platz drei der Maulwurf „Tim“ (Michelle Topp aus Höxter). Den vierten Platz belegt eine Biene (Carina Steinwachs aus Höxter), den fünften der Elefant „Rüsselino“ (Sarah Breker aus Brakel-Hembsen).

In das Ergebnis flossen zudem die rund 2000 Stimmen des Online-Votings ein. Vom 09.11.19 bis 15.11.19 konnten die Höxteraner im Internet alle Entwürfe einsehen und für insgesamt drei abstimmen. Den ersten Platz des Online-Votings belegte mit 98 Stimmen „Knöxel“, den zweiten Platz mit 91 Stimmen „Rüsselino“, den dritten Platz mit 82 Stimmen die Elfe, die letztlich zum Maskottchen gewählt wurde. Auf dem vierten Platz landete eine Biene mit einem Landesgartenschau-Schild und einer Gießkanne in der Hand (70 Stimmen), auf dem fünften Platz eine Biene, die Stadtansichten von Corvey und Höxter auf ihren Flügeln trägt (65 Stimmen). Bevor die Elfe in Produktion geht, folgt nun der Feinschliff. Im kommenden Jahr soll das Maskottchen als Aushängeschild auf Messen, Festen und Veranstaltungen die Vorfreude auf die Landesgartenschau Höxter weiter steigern und nach der Landesgartenschau-Eröffnung viele kleine und große Besucher in Höxter begrüßen.

Neben Claudia Koch und Heinrich Sperling saßen Michaela Weiße und Anja Beineke (Förderverein), Jürgen Knabe (Vorsitzender der Werbegemeinschaft), Volker Rodermund (Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur), Barbara Fien (Inhaberin von fien Design und Designerin des LGS-Logos), Lukas Wöstefeld und Benjamin Petermichl (Bürger mit Losglück), Jan-Philipp Schmidt (Schüler der Sekundarschule Höxter), Fenna Bunge und Hannah Rämisch (Schülerinnen des König-Wilhelm-Gymnasiums) sowie Lena Wefers und Julia Bastron (Schülerinnen der Hoffmann-von-Fallersleben Realschule) in der MaskottchenJury.

Foto: LGS

 

Sonntag, 17. November 2019 11:36 Uhr

Höxter (red). Am Freitag, den 6. Dezember 2019, haben alle Interessierten ab 14 Uhr die Gelegenheit zu Einblicken in die pädagogischen Methoden und Zielsetzungen der Sekundarschule. Nach der Begrüßung durch die Stellvertretende Schulleiterin Christiane Hoffmann um 14 Uhr im Foyer der Sekundarschule, haben die Besucher die Möglichkeit, in kleinen Gruppen an einem durch Schüler und Eltern geführten Rundgang teilzunehmen. Anschließend ist ausreichend Zeit, mit Schülern sowie fachkundigen Lehrkräften und dem Schulleitungsteam zu sprechen, im Sekretariat Termine für die Anmeldung abzustimmen oder sich im Elterncafé im Foyer der Sekundarschule mit Elternvertretern über deren Erfahrungen mit der Sekundarschule auszutauschen.

Die Schüler der Sekundarschule freuen sich, ihren zukünftigen Mitschülern die Vielfalt des Schullebens und die mannigfaltigen Lernangebote der Sekundarschule präsentieren zu dürfen und zahlreiche Mitmach-Möglichkeiten anzubieten. Die Jahrgänge 5 bis 7 sowie die jeweiligen Lehrerteams der Jahrgänge werden vor Ort erläutern, wie wir Schule denken und leben und wie durch individuelle Forderung die Bildungsschätze unserer Schüler gehoben werden. So erhalten unsere Besucher vertiefende Einblicke in die Arbeit im Selbstgesteuerten Lernen, der Lernbüros, der Berufsorientierung. Weiterhin können sie sich über die Curricula, das Logbuch sowie die grundlegende pädagogische Arbeit an der Sekundarschule informieren.

Neben der Vorstellung der Lerninhalte aus den klassischen Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Mathematik, Naturwissenschaften, Gesellschaftslehre sowie Arbeitslehre und Technik wird sich auch der musisch-künstlerische Bereich präsentieren. So wird die Musikschule Höxter über die Möglichkeiten der Instrumentalausbildung an der Sekundarschule Höxter informieren. Im nächsten Schuljahr wird es den Schülern ab Jahrgangsstufe 5 auch möglich sein, sich für eine erste neue Instrumentalklasse der Sekundarschule zu bewerben. Der im Rahmen von „Kultur und Schule NRW“ und in Zusammenarbeit mit dem professionellen Filmteam Madeyes entstandene zweite Kurzfilm „Der Teleportschrank“ wird am Tag der offenen Tür vorgeführt.

Weiterhin wird die Schulsozialarbeit veranschaulichen, was die Sekundarschule unter sozialem Lernen versteht, wie die Tandemklasse arbeitet und das Projekt Begegnung wird seine Arbeit an der Sekundarschule darstellen. Auch wird das Trainingsraumkonzept erläutert.

Informationen zur Anmeldung:

Anmeldungen an der Sekundarschule Höxter für das Schuljahr 2020/2021 werden in der Zeit vom 17. Februar bis 21. Februar 2020 entgegengenommen. Hierzu werden die Geburtsurkunde, das Halbjahreszeugnis mit der Schulformempfehlung sowie der Anmeldeschein der abgebenden Grundschule benötigt.

Erfahrungsgemäß bitten wir wegen des großen Anmeldeinteresses, sich vorab Anmelde- und Beratungstermine über das Schulsekretariat geben zu lassen: 05271-9637600.

Weitere Informationen über die Sekundarschule Höxter finden sich unter: www.sekundarschule-hoexter.de

Foto: Sekundarschule

Samstag, 16. November 2019 14:52 Uhr

Kreis Höxter (red). Mehr als 70 Höxteraner hatten vor einem Jahr an der ersten Zukunftswerkstatt Integration teilgenommen. Am Samstag, 23. November geht das gemeinsame Projekt der Stadtverwaltung und der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe aus Höxter in die nächste Auflage. „Die Idee zur Zukunftswerkstatt, deren Umsetzung und die inhaltliche Organisation, kamen aus den Reihen der vielen ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagierten Menschen in Höxter“, berichtet Monika Mönnekes, Sozialamtsleiterin der Stadt Höxter. Bei der ersten Veranstaltung wurden gemeinsam mit Beteiligten und Betroffenen Kontakte zu dem breiten Teilnehmerfeld aus Politik, Unternehmen, Kirchen und Vereinen hergestellt. Außerdem wurde Ziele, Probleme und Erwartungen für erfolgreiche Integration besprochen und so ein Integrationskonzept für die Stadt erarbeitet.

In der Folgeveranstaltung soll nun geschaut werden, was seit der ersten Werkstatt passiert ist und welche Ideen bereits umgesetzt werden konnten. Es wird aber auch auf neue Entwicklungen eingegangen und besprochen, welche neuen Maßnahmen genutzt werden können, damit die Integration in Höxter gut gelingt. Zur Vorbereitung erhalten die Teilnehmenden der letzten Zukunftswerkstatt in den nächsten Tag Post. Sie hatten beim letzten Mal einen Brief an sich selbst geschrieben, in dem sie ihre Ziele und Einstellungen festgehalten haben. Ob sich diese innerhalb eines Jahres verändert haben, diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nächsten Samstag. Am 23. November treffen sie sich von 10 bis 13 Uhr in der Aula der Volkshochschule Höxter-Marienmünster, Möllingerstraße 9. Auch Kurzentschlossene sind gerne willkommen.

Foto: Kreis Höxter

Blaulicht
Donnerstag, 14. November 2019 12:31 Uhr
Randalierer entleert Feuerlöscher auf Straße
Donnerstag, 14. November 2019 12:27 Uhr

Höxter (red). Am Donnerstag, 14.11.2019, gegen 06:30 Uhr, hat ein Mitarbeiter der Postfiliale in der Uferstraße festgestellt, dass bislang unbekannte Personen in den Raum für Schließfächer gelangt waren. Dieser Raum, als auch der Vorraum der Filiale, wurde vermüllt und beschmutzt. Des Weiteren wurden zwei Tische beschädigt. Hinweise zu den Verursachern nimmt die Polizei in Höxter, Tel. 05271-9620, entgegen.

Donnerstag, 14. November 2019 11:25 Uhr

Ottbergen-Bosseborn (red). Überfrierende Nässe sorgte am Mittwochmorgen für zahlreiche Unfälle im Kreis Höxter, die aber zumeist glimpflich ausgegangen sind. Ein Unfall verlief allerdings schwer. Die B64 bei Bad Driburg war teilweise komplett vereist. Mehrere Fahrer verloren die Kontrolle über ihre Autos und drehten sich. Verletzt wurde hier aber niemand. An vielen Stellen musste daher Salz auf die Straßen gestreut werden. Auf der Landstraße L890 zwischen Ottbergen und Bosseborn wurde eine Person durch einen Glätteunfall schwer verletzt. Ein Pkw war seitlich gegen einen Baum geprallt. Die Feuerwehr stieß auf eine verletzte Person, die sich noch sitzend am Steuer des Pkw befand, aber nicht eingeklemmt war. Während der Rettungsdienst sich um die verletzte Person kümmerte, sicherte die Feuerwehr Ottbergen die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab. Außerdem unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienstes bei der Versorgung und der Rettung der Person aus dem Fahrzeug. Auch heute gilt im Berufsverkehr wieder: Vorsichtig fahren, da es stellenweise gefährlich glatt durch überfrierende Nässe sein kann.

Foto: Feuerwehr Höxter

Donnerstag, 14. November 2019 10:37 Uhr

Holzminden (red).  Singen ist wieder in - ob als "Superstar" oder im "Rudel". Für die Mitglieder des Collegium Cantorums Holzminden ist das Singen im Chor das Größte. Warum das so ist, warum sich die 65 Sängerinnen und Sänger um Chorleiter Wolfgang Tiemann jede Woche zum Proben treffen und so viel Enthusiasmus in die Konzertvorbereitung stecken, das können Interessierte durch aktives Mitwirken in einer besonderen Kennenlernprobe erfahren. In Kooperation mit dem Zentrum für ehrenamtliches Engagement (ZEE) bietet das Collegium Cantorum am Donnerstag, dem 21.November 2019 von 19.30 bis 21.00 Uhr diesen Schnupperabend an. Vereine, die ebenfalls einmal ihre Arbeit präsentieren möchten, können sich beim ZEE melden.

Wie geht Stimmbildung? Muss ich Notenkenntnisse haben und finde ich Halt in meiner Stimmgruppe? Kann ich den gemeinschaftlichen Chorklang genießen und gefällt mir das musikalische Programm? Reizt mich die konzentrierte Arbeit, was wird eigentlich von mir erwartet? Macht Singen hier in dieser Gruppe wirklich Spaß und was hält sie außerdem zusammen? Das Collegium Cantorum ist offen für alle, die gern singen, mit oder ohne Chorerfahrung, und hat ein vielfältiges und lebendiges Repertoire von Oratorium bis zum Volkslied, von Bach und Mozart bis zu Rutter und Jenkins. Interessierte sind am 21. November in die Aula der Astrid-Lindgren Grundschule am Grimmenstein in Holzminden eingeladen, den Chor kennen zu lernen und sich "den Staub des Alltags von der Seele" zu singen. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Voranmeldung zur Kennenlernprobe an das ZEE per E-Mail an  zee@landkreis-holzminden.de oder telefonisch unter 05531 707-393 gebeten.

Mittwoch, 13. November 2019 12:13 Uhr

Ovenhausen (red). In einer Linkskurve auf der L 755 kurz vor Höxter-Ovenhausen ist ein Mercedes nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und im Graben gelandet. Der Fahrer hatte einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen müssen, das ihm in der unübersichtlichen Kurve auf seiner Fahrspur entgegenkam. Der 20-Jährige war gegen 13:25 Uhr auf der L 755 aus Vörden kommend in Fahrtrichtung Ovenhausen unterwegs. Als ihm kurz vor dem Ortseingang Ovenhausen in einer langgezogenen Linkskurve ein anderes Fahrzeug auf seiner Fahrspur entgegenkam, bremste er stark ab und wich nach rechts aus. Dabei überfuhr er zwei Leitpfosten und ein Verkehrsschild und blieb seitlich im Graben liegen. Der Fahrer blieb unverletzt, der Sachschaden an dem Mercedes wird allerdings auf rund 10.000 Euro geschätzt. Zu dem entgegenkommenden Fahrzeug können keine näheren Angaben gemacht werden. Um Hinweise bittet die Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0.

Politik
Sonntag, 17. November 2019 12:21 Uhr
Bundestag verhandelt Haushalt: Bundesmittel machen sich auch im Kreis Höxter bemerkbar
Dienstag, 12. November 2019 10:42 Uhr

Kreis Höxter (red). „Die Grundrente kommt!“, freut sich Helmut Lensdorf, der SPD-Kreisvorsitzende über die jüngste Einigung in der Bundesregierung. Ein wichtiges soziales Reformvorhaben der Sozialdemokratie könne endlich umgesetzt werden. „Und gerade im Kreis Höxter ist dieses eine spürbare finanzielle Verbesserung“, ergänzt Nora Wieners.

Die stellvertretende Vorsitzende der Kreis-SPD konkretisiert: „Frauen und Männer, die trotz eines langen Arbeitslebens nur wenig Rente bekommen, werden künftig spürbar mehr in der Tasche haben. Dazu gehören auch viele Menschen gerade im Kreis Höxter. Denn hier gibt es nach Kleve die geringsten Löhne in ganz Nordrhein-Westfalen. Es sind insbesondere Frauen in Teilzeit, vor allem in der Gastronomie und im Einzelhandel wie etwa Großbäckereien, die für relativ wenig Geld tätig sind.“

Die Lebensleistung vieler Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet sowie Kinder großgezogen und Angehörige gepflegt haben, würde endlich anerkannt – ohne zum Amt gehen zu müssen. Für die SPD sei das immer eine Frage der Wertschätzung gewesen. Wieners: „Respekt für die Menschen, die jahrzehntelang die Leistungsträger unseres Alltags gewesen sind: für Frisöre, Lagerarbeiterinnen, Paketbotinnen, Verkäufer und viele andere.“

Insgesamt bewerten Lensdorf und Wieners den Kompromiss vom Sonntag als „wegweisend“. Er sehe vor, dass diejenigen, die 35 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben, künftig Anspruch auf die Grundrente bekommen, wenn ansonsten die Rente zu niedrig wäre. Eine umfassende Bedürftigkeitsprüfung sei vom Tisch. Lensdorf: „Gegen diese bürokratische und letztendlich herabsetzend wirkende Bürokratie hat sich die SPD erfolgreich eingesetzt.“ Es werde lediglich unbürokratisch das Einkommen geprüft – durch einen Datenaustausch zwischen Rentenversicherung und den Finanzbehörden. Ein Freibetrag wird außerdem beim Wohngeld eingeführt, damit die höhere Rente nicht an anderer Stelle wieder verrechnet wird.

Lensdorf: „Die Grundrente-Lösung steht in einer Reihe mit dem inzwischen erhöhten Mindestlohn und verbessertem Kindergeld.“ Wieners abschließend: „Wir beraten im SPD-Kreisverband regelmäßig auch bundespolitische Themen und begleiten diese mit unterschiedlichsten Aktionen. Uns ist es wichtig, die Bevölkerung über die Debatten und die Folgen von politischen Beschlüssen zu informieren. Im Puncto Grundrente hat sich gezeigt, dass sich ein langer Atem lohnt. Wir werden weiterhin die wichtigen Sozialfragen im Kreis Höxter intensiv in den Vordergrund stellen!“

Foto: red

 

Montag, 11. November 2019 13:08 Uhr

Würzburg/Kreis Höxter (red). Der Sprecher der AG Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Christian Haase MdB wurde am 9. November 2019 mit rund 99 Prozent der Stimmen erneut zum Bundesvorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU (KPV) gewählt. Der ehemalige Bürgermeister aus Beverungen wurde damit für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Haase fordert seine Partei auf, die Kommunen besser zu unterstützen: „Wir dürfen die Kommunen nicht am langen Arm verhungern lassen. Die Regierungskommission zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse hat gute Vorschläge erarbeitet, wie Deutschland in der Fläche lebenswert bleibt. Die Menschen erwarten zu Recht, dass die Bundesregierung jetzt auch liefert. Aus den Handlungsempfehlungen müssen konkrete Gesetzesentwürfe werden, die die Dezentralisierung voranbringen und strukturschwache Kommunen und den ländlichen Raum ertüchtigen. Dafür muss der Bund Geld in die Hand nehmen.“ 

Arbeitsplätze in strukturschwache Regionen zu bringen ist aus Sicht der Kommunalpolitischen Vereinigung ein wirkungsvolles Instrument. Dazu muss eine umfassende und grundlegende Dezentralisierungsstrategie aufgesetzt werden, die die Bereiche Wirtschaft, Digitalisierung, Verkehr, Gesundheit, Bildung, Kultur und Verwaltung umfasst. Die Bundes- und Landesressorts sind aufgerufen, Vorschläge zu unterbreiten, welche Anreize für eine Unternehmensansiedlung in strukturschwachen Regionen geeignet sein könnten. Unternehmen und Mitarbeiter können Vorteile erhalten, damit zumindest zeitweise in dezentralen Arbeitsplätzen, Büros oder Werkstätten Wertschöpfung erbracht wird. Zu den drängendsten Problemen im ländlichen Raum zählt für Haase der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. „Wir müssen in Bus und Bahn investieren – unabhängig von betriebswirtschaftlichen Interessen. Wir wollen eine bedarfsunabhängige Erschließung nach Entwicklungschancen und ein besseres, schnelleres und einfaches Planungsrecht“, so Haase.

Foto: Haase

Wirtschaft
Freitag, 15. November 2019 10:49 Uhr
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Montag, 11. November 2019 14:46 Uhr

Holzminden (red). Bei der diesjährigen Jahrestagung in Münster erhielt das ABACUS-Nachhilfeinstitut von Steffen Ludwig für seine Leistungen im abgelaufenen Schuljahr gleich zwei Auszeichnungen. Zum einen konnte Herr Ludwig den internen Marketingpreis entgegennehmen, zum anderen erreichte sein Institut wie schon im Vorjahr den 2. Platz in der Wertung "Franchisenehmer des Jahres". Somit stand das Institut von Herrn Ludwig nun drei Jahre in Folge unter den besten beiden ABACUS-Instituten bundesweit. Nach dem Sieg 2016/17 und dem 2. Rang im Vorjahr, reichte es diesmal also erneut zu Platz zwei von derzeit insgesamt 77 ABACUS-Instituten in Deutschland.

Entscheidende Kriterien für den Titel „Franchisenehmer des Jahres“ sind in jedem Jahr unter anderem die Notensteigerungen der Nachhilfeschüler im Anmeldezeitraum, die Qualität der Nachhilfe vor Ort, Erfolgsquoten, die Zufriedenheit der Schüler und Eltern sowie das Engagement des Institutsleiters im Gesamtsystem.

Für diese großartigen Erfolge im internen Wettbewerb wurde Institutsleiter Steffen Ludwig Mitte Oktober anlässlich der Jahrestagung in Münster mit einer Reise und zwei Urkunden durch den ABACUS-Geschäftsführer Daniel Garmaier sowie den Masterfranchisenehmer Nord, Frank Hopp, ausgezeichnet.

Vom Stammsitz in Uslar aus betreut das ABACUS-Team von Herrn Ludwig seit vielen Jahren neben den Landkreisen Holzminden und Höxter auch die Landkreise Göttingen, Goslar, Hameln-Pyrmont und Northeim. Im neuen Schuljahr sind nun auch noch die nordhessischen Landkreise Kassel und Hersfeld-Rotenburg sowie der Schwalm-Eder-Kreis und der Werra-Meißner-Kreis hinzugekommen. Allen interessierten Eltern bietet das Team von Herrn Ludwig an, sich in einem persönlichen Gespräch vor Ort beim Schüler ausführlich beraten zu lassen. Terminvereinbarungen können unter der Rufnummer (05571) 91 34 58 vereinbart werden. Vorab kann man sich im Internet unter www.abacus-nachhilfe.de informieren.

Foto: ABACUS

Samstag, 09. November 2019 09:03 Uhr

Brakel (red). Das Endoprothetikzentrum am St. Vincenz Hospital Brakel gehört zu den ersten zertifizierten Zentren dieser Art in Deutschland. Jetzt wurde das Zertifikat bereits zum vierten Mal in Folge von der medizinischen Fachgesellschaft "EndoCert" verlängert. Kriterien für die Auszeichnung sind unter anderem die Qualifikation des Personals, die technische Ausstattung sowie die Zahl der Eingriffe.

Am Brakeler Endoprothetikzentrum werden derzeit gut 950 Gelenkersatzoperationen jährlich durchgeführt. "Es ist erwiesen, dass die Qualität bei mehr als 500 Gelenkersatzoperationen deutlich steigt", sagt Chefarzt Prof. Rolf Haaker, der stolz auf die erneute Re-Zertifizierung ist. Dr. Jochen Bauer vom Qualitätsmanagement bestätigt: "Es gibt kaum Abweichungen von den Vorgaben, sondern lediglich Verbesserungshinweise der Auditoren. Das spricht für den hohen Qualitätsstandard und die sorgfältige Vorbereitung." Überprüft wurde auch die Ergebnisqualität, anhand von Komplikationsraten und stichprobenartigen Patientenfällen.

Die Patientenzufriedenheit steigern konnte die Klinik in jüngster Zeit vor allem im Bereich der Knieendoprothetik. In der kürzlich veröffentlichten Studie der AOK konnte das St. Vincenz Hospital mit 264 Eingriffen im Jahr 2018 hier sogar die meiste Erfahrung in Ostwestfalen-Lippe vorweisen und steht damit im Vergleich mit anderen Fachkliniken auf Platz 1.  

Das neue Verfahren der kinematischen Anpassung der Kniegelenke an den individuellen Bewegungsapparat der Patienten lockt unter anderem auch Medizinerkollegen aus dem In- und Ausland an das St. Vincenz Hospital, wie Prof. Haaker erklärt: "Wir hatten insgesamt bereits 28 Hospitationsgäste hier bei uns, aus ganz Europa und sogar aus Übersee. Es kamen beispielsweise Chef- und Oberärzte aus Österreich, Italien und Südafrika, Brasilien und Argentinien, die sich neben den Knie-OPs auch für den minimal-invasiven direkt vorderen Zugang zur Implantation einer Hüftgelenksprothese interessieren."

Die Anzahl der Hospitationen belegt für Prof. Rolf Haaker das internationale Renommee und die hohe Expertise seines Teams. Er plant gemeinsam mit seinen Oberärzten und Spezialisten Dr. Motjaba Sakhaii, Hartmut Weniger, Dr. Dragan Jeremic sowie Adham Moussa, die orthopädische Abteilung am St. Vincenz Hospital Brakel verstärkt als Referenzzentrum für Hüft- und Knieendoprothetik zu etablieren, damit auch Patienten anderer Kliniken von den neuen und schonenden Verfahren profitieren. 

Foto: KHWE

Sport
Mittwoch, 13. November 2019 09:10 Uhr
Grundschulverbund der Stadt Beverungen siegte beim Laufabzeichenwettbewerb - Fast 29.000 Schüler starteten beim ‚AOK-Laufwunder‘ in Westfalen-Lippe
Montag, 28. Oktober 2019 09:55 Uhr

Höxter (red). Der Judoabteilung des HLC Höxter steht ein neuer Trainer zur Verfügung:  Hendrik Laue, Träger des schwarzen Gürtels, lebt seit 2015 mit seiner Familie fest in Höxter und kann mit seinen 45 Jahren auf eine 35-jährige Judoerfahrung mit zahlreichen Einsätzen im Einzelwettbewerb sowie in verschiedenen Ligen des Judosports zurückblicken. Bis heute ist Hendrik festes Teammitglied in einer Judomannschaft und noch aktiver Wettkämpfer. In Wolfenbüttel (Niedersachen) aufgewachsen folgten für den Landschaftsarchitekten und jetzigen Hochschullehrer an der Hochschule OWL beruflich bedingt zahlreiche Stationen im In-und Ausland. Bezogen auf sein liebstes Hobby dem Judosport antwortet Hendrik dazu: „Überall wo ich bis jetzt gelebt habe, von Osnabrück über Hannover, Kassel, Gießen, Kopenhagen oder in Hamburg war für mich das Training in den ortsansässigen Vereinen meine soziale Verbindung zu diesem Ort. Ich habe dadurch viel gesehen und gelernt. Judo ist wie eine große Familie, ich bin immer gut aufgenommen worden und ebenso ging es mir beim HLC in Höxter.“

Jetzt ist die neue Heimat für Hendrik und seine Familie die Stadt Höxter und der HLC. Er möchte sich mit seiner Erfahrung gerne in die Vereinsarbeit der Judoabteilung einbringen und übernimmt die Anfängerjudogruppe am Montag.  Dabei findet er beim HLC sehr gute Bedingungen vor.  „Die Trainingsbedingungen sind einzigartig! Selbst große erfolgreiche Vereine im Judo können im Vergleich zum HLC oft nicht eine eigene ausgelegte Judohalle mit so vielen engagierten Sportlern/innen sowie Trainern und Trainerinnen bieten“ so Hendrik.  Er freut sich umgehend ein festes Mitglied im Team des HLC zu sein und qualifizierte sich nebenbei noch zum Trainer C. „Mir ist es wichtig die Ideale des Judos zu vermitteln. Dazu gehört Beweglichkeit und Körperbeherrschung, Fairness und Teamgeist. Für unsere Anfänger gilt es, den Grundstein dafür zu legen und vor allen Dingen den Spaß an diesem Sport aufzunehmen. Ich habe mich trotz Kampfsportimage noch nie beim Judo besonders verletzt. Das liegt vor allen Dingen an der erlernten Körperbeherrschung und den Falltechniken im Judo.“

Die Judoabteilung des HLC freut sich über den vergrößerten Trainerstab.  Nach den Herbstferien findet das Anfängertraining (ca. 6-10 Jahre) immer montags von 17 – 18:30 Uhr in der Sporthalle am Bielenberg statt. Neue Anfänger sind noch bis Mitte November herzlich willkommen. Danach können erst wieder zum nächsten Jahr neue Anfänger aufgenommen werden. Ziel ist es, den Spaß am Judo, den Spaß am Kämpfen zusammen mit viel Bewegung und kleinen Lerneinheiten zu verknüpfen.

Foto: HLC

Freitag, 25. Oktober 2019 11:17 Uhr

Höxter (red). Die Abteilung Kinderbewegungswelten des Handball- und Leichtathletik-Clubs Höxter startet nach den Herbstferien mit einem geänderten Programm. Darauf macht der Verein aufmerksam. Ab Montag, den 28. Oktober finden die Übungsstunden größtenteils in der frisch renovierten Sporthalle der Realschule in Höxter statt. Auch die Trainingszeiten wurden den Gegebenheiten angepasst. Eltern-Kind-Turnen für die Zwei- bis Vierjährigen wird jetzt montags von 17 bis 18 Uhr sowie dienstags von 16 bis 17 Uhr angeboten. Die Vier- bis Sechsjährigen treffen sich jeweils montags von 16 bis 17 Uhr oder dienstags von 17 bis 18 Uhr. Freitags von 16 bis 17.30 Uhr heißt es „Spielen, toben und turnen“ für Kinder von sechs bis neun Jahren.

Die Kinder zwischen neun und dreizehn Jahren finden donnerstags von 17 bis 18 Uhr unter dem Titel „Sport, Spiel und Spaß“ ein attraktives Angebot. Allein der Trampolinsport montags von 16.30 bis 18.30 Uhr bleibt weiterhin in der Sporthalle am Bielenberg bestehen. Dieses Angebot ist für Kinder ab acht Jahren geeignet. Abteilungsleiterin Gisela Rathke weist ausdrücklich darauf hin, dass interessierte Kinder in diesen Stunden jederzeit zum Schnuppern eingeladen sind. Nachzulesen sind die Informationen auch unter www.hlc-hoexter.de. Das Foto zeigt Abteilungsleiterin Gisela Rathke mit dem beliebten Maskottchen „Taffi“ des Westfälischen Turnerbundes. Taffi ist bei den größeren Veranstaltungen der Kinderbewegungswelten gerne zu Besuch!

Foto: HLC

Panorama
Freitag, 01. November 2019 10:58 Uhr
Sicherheit für die Kleinsten: Verkehrsministerium versorgt Kita-Kinder in Nordrhein-Westfalen mit reflektierenden Westen
Montag, 28. Oktober 2019 11:01 Uhr

Paderborn (red). Sehr gute Nachricht aus Berlin für Paderborn. Die Barker Kaserne kann durch die Stadt und die Universität zu einem wichtigen Baustein der Paderborner Stadtentwicklung gemacht werden. Die Bundeswehr verzichtet nach einer ausführlichen Prüfung auf die Nutzung des Geländes. In einem Gespräch im Berliner Bundesministerium der Verteidigung hatten Bürgermeister Michael Dreier und der Paderborner Bundestagsabgeordnete Dr. Carsten Linnemann am Donnerstagmorgen diese Nachricht von Dr. Peter Tauber, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, und Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, erhalten.

Tauber und Hoofe teilten mit, dass die Paderborner Barker Kaserne ausführlich für eine mögliche Nutzung geprüft worden sei. Dabei sei es um die Kriterien Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, Attraktivität, Präsenz in der Fläche sowie die Interessen der Region gegangen.

"Wir können jetzt die bereits fortgeschrittenen Planungen für ein Exzellenzprojekt mit einem Investitionsvolumen in deutlich zweistelliger Millionenhöhe fortsetzen", so Michael Dreier. Die Revitalisierung der von den britischen Streitkräften genutzten Barker Kaserne an der Driburger Straße und deren Re-Integration in das Stadtgefüge sei eine wichtige Chance und zentrale Zukunftsaufgabe der Stadt Paderborn. Auf den rund 54 ha des Areals Barker biete sich in integrierter Lage und Nachbarschaft sowohl zur Paderborner Innenstadt als auch zur Universität die hervorragende Möglichkeit zur Entwicklung eines neuen, zukunftsfähigen Stadtquartiers.

Ein wichtiges Projekt für das Gelände der Barker Kaserne ist der sogenannte „Akzelerator“. Als Gewinnerin des Wettbewerbs „Exzellenz Start-up Center.NRW“ erhält die Universität Paderborn rund 20 Millionen Euro Förderung für die Entwicklung und Förderung von Start-Ups. Mit dem damit verbundenen Projekt „Akzelerator.OWL“ der Universität Paderborn soll ein Vorhaben entstehen, das in Form einer hochmodernen Immobilie die Funktionsbereiche eines Start-up-Hotspots vereint.

Der Bezug des Gebäudes müsse bis Ende des Jahres 2022 vollzogen sein. Universität, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und die Stadt arbeiten seit Wochen mit vereinter Kraft, um das Projekt möglich zu machen. Eine mögliche Förderung mit EFRE-Mitteln im Rahmen der REGIONALE 2022 zur Errichtung des Akzelerators stehen hierbei ebenfalls in Aussicht.

Schon seit Jahren laufen die Planungen der Stadt Paderborn für die Barker Kaserne. So fand im Jahr 2018 mit Vertretern der Stadtgesellschaft mit Blick auf eine zukunftsfähige Entwicklung dieses neuen Stadtteils eine Visionskonferenz statt. Die Ergebnisse sind in einem Memorandum festgehalten worden und bilden die Basis für den weiteren Entwicklungsprozess.

Freitag, 05. Juli 2019 09:39 Uhr

Hamburg (r). 15 Skuller, drei Bootsklassen und nur sieben freie Plätze... Deutschlands Ruder-Elite hat derzeit nur ein Ziel vor Augen: die Olympischen Sommerspiele in Tokyo 2020. Dafür trainieren die Spitzensportler tagtäglich am Bundesstützpunkt Hamburg/Ratzeburg – und werden nicht nur von Dokumentarfilmern begleitet, sondern auch durch das Institut für Sportmedizin und Prävention an der Hamburger Klinik St. Georg.

„Sxulls – Row to Tokyo“ – so lautet der Titel des transmedialen, unter anderem von Asklepios geförderten Filmprojekts der Videoproduktionsfirma Close Distance Productions, das exklusiv den Alltag und harten Ausleseprozess unter den besten deutschen Ruderern dokumentiert und so einen tiefen Einblick in das Innenleben der deutschen Skuller-Nationalmannschaft und ihrer verschiedenen Akteure gibt. Seit März sind erste Sequenzen auf der Internet-Seite www.sxulls.de zu sehen, wo der Film als Webserie in 26 geplanten Episoden ausgestrahlt wird. Nach den Olympischen Spielen sollen die Folgen dann als 90-minütige Kinodokumentation auf die große Leinwand kommen.

„Weltmeister gibt es viele. Aber Olympiasieger gibt es nur ganz wenige“, sagt einer der Protagonisten, Karl Schulze (31), zweifacher Olympiasieger im Doppelvierer. Der gebürtige Dresdener zog vergangenes Jahr gemeinsam mit seiner Frau und Töchterchen Leni extra aus Berlin nach Hamburg, um am neuen Bundesstützpunkt seinen großen Traum zu verfolgen und noch einmal um Olympia-Gold zu kämpfen. „Es gibt noch keinen Ruderer in Deutschland, der drei Mal Gold gewonnen hat. Und das ist ein Ziel“, so der freigestellte Bundespolizist. Auch der frischgebackene Europameister und Deutsche Meister Oliver Zeidler (22) legt seinen Fokus voll auf den Sport. Erst seit rund zwei Jahren sitzt das Ausnahmetalent im Ruderboot – und gilt als einer der Favoriten im Kampf um eine Olympia-Medaille. „Ich möchte in Tokyo im Einer fahren“, erklärt der ehemalige Schwimmer, der hart an seinem Ziel arbeitet. Unterstützt werden Zeidler und seine Mitstreiter dabei von Michael Ehnert, leitender Arzt des Instituts für Sportmedizin und Prävention an der Asklepios Klinik St. Georg. Und das nicht nur physiologisch. „Unser Ansatz ist es, die Athleten ganzheitlich zu betrachten. Das bedeutet, jederzeit für sie ansprechbar zu sein und neben den medizinischen Belangen immer auch ein offenes Ohr für ihre privaten Sorgen zu haben“, so der Experte.

Asklepios betreut jedoch nicht nur die Ruderer. Als Kooperationspartner des Olympiastützpunktes Hamburg/Schleswig-Holstein (OSP) werden auch Athleten anderer Disziplinen wie Beachvolleyball, Hockey, Schwimmen und Segeln von Medizinern der Hamburger Kliniken in Harburg, Wandsbek und St. Georg begleitet. Hinzu kommen regelmäßige Fortbildungen und gemeinsame Kampagnen beider Einrichtungen rund um sportliche Themen.

Foto: Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA

Donnerstag, 27. Juni 2019 11:14 Uhr

Borgentreich (red) Zum schon traditionellen Sommerfest lädt die BSG Borgentreich ihre Mitglieder und Reha-Sportler für Freitag, 28. Juni, ab 19.00 Uhr ein. Erstmalig in diesem Jahr findet die Feier in der Grillhütte der Feuerwehr in Peckelsheim (Zufahrt „Am neuen Teich“) statt. BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich: „Wir haben uns wieder auf Unterhaltung, gute Verpflegung und nette Gespräche vorbereitet.“ Für die, die nicht selbst fahren können oder wollen, ist ein kostenloser Bus-Zubringerdienst eingerichtet: Der Bus fährt um 18.30 Uhr am ZOB Borgentreich ab und hält auf der Strecke noch an der Schützenhalle und in Eissen. Die Rückfahrt ist für 22.30 Uhr vorgesehen.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann das noch unter Telefon 05643/1486 nachholen.

Foto: Symbolbild

Sonntag, 23. Juni 2019 07:00 Uhr

Lemgo/Höxter (r). Am 27. Juni 2019 lädt die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe alle ein, die sich für ein Studium interessieren oder bereits an der Hochschule studieren und weitere Informationen suchen: zu Studiengängen in Lemgo, Detmold und Höxter, zur Studienfinanzierung und besonderen Förderprogrammen der TH OWL.

Wer im Wintersemester 2019/2020 sein Studium an der Technischen Hochschule OWL starten möchte, kann sich bis zum 15. Juli dafür bewerben. Zweieinhalb Wochen vor dem Ende dieser Frist lädt die TH OWL zum „Langen Abend der Studienberatung“ und erstmalig auch „Studienfinanzierung“ nach Lemgo ein. Im Foyer des Hauptgebäudes (Campusallee 12) erwartet die Besucherinnen und Besucher von 17 bis 20 Uhr ein breites Angebot: Die Zentrale Studienberatung informiert und berät über die 50 Studiengänge, die in Lemgo, Detmold und Höxter angeboten werden. Die Studieninteressierten können das Team mit Fragen von der Zulassung über Praktika bis zur Studienfinanzierung löchern. Das Team des Talentscouting OWL und die Agentur für Arbeit Detmold stehen ebenfalls für Fragen bereit. Das Immatrikulationsamt bietet an diesem Abend die Möglichkeit, sich direkt vor Ort für einen Studiengang zu bewerben.

Der Career Service der TH OWL stellt ebenfalls sein Angebot vor: Von der Hilfe bei der Karriereplanung bis zum Bewerbungscoaching unterstützt er Studierende beim Übergang aus der Hochschule in die Berufstätigkeit. Auch wer schon an der TH OWL studiert, ist eingeladen, sich an diesem Abend beim Career Service zu informieren. Zu Fördermöglichkeiten durch Stipendienstehen die Teams von neun Förderprogrammen Rede und Antwort und das Amt für Ausbildungsförderung des Studierendenwerks Bielefeld informiert zum Thema BAföG.

„Mit dem Langen Abend der Studienberatung und Studienfinanzierung bieten wir ein breites und trotzdem gebündeltes Beratungsangebot. Damit ermöglichen wir es vor allem auch den Kurzentschlossenen, sich noch für das kommende Wintersemester umfassend informieren und beraten zu lassen, um sich anschließend fristgerecht zu bewerben und einzuschreiben“, sagt Hanna Lohau, Leiterin der Zentralen Studienberatung. Das Studienangebot der TH OWL reicht von Ingenieurwissenschaften über gestalterische Fächer bis hin zu Wirtschaftswissenschaften. Erstmalig zum Wintersemester 2019/2020 angeboten wird der Bachelor-Studiengang Energiemanagement und industrielle Klimaschutztechnologie.

Weitere Informationen zum Studium an der TH OWL: www.th-owl.de/studium

Foto: Symbolbild

 

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