Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 06. Juli 2020 10:59 Uhr
Kreis Höxter: Nur ein neuer Corona-Fall in der vergangenen Woche!
Montag, 29. Juni 2020 09:40 Uhr

Kreis Höxter (red). Vier neue Corona-Infektionen hat der Kreis Höxter seit dem 22. Juni vermeldet. Binnen einer Woche sind neben vier neuen Infektionen sechs Personen genesen, wodurch die Zahl der aktiven Infektionen von neun auf sieben Fälle gesunken ist. Zwei der vier Infektionen sind in Bad Driburg aufgetreten, zwei weitere in Höxter. Neben Beverungen und Borgentreich sind somit Marienmünster, Steinheim, Nieheim und Willebadessen corona-frei.

Mittwoch, 24. Juni 2020 14:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Zum Schutz der Bevölkerung des Kreises Höxter vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 hat der Kreis Höxter eine Allgemeinverfügung erlassen gegenüber allen im Betrieb der Firma Tönnies am Standort in Rheda-Wiedenbrück tätigen Personen und mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft oder Gemeinschaftsunterkünften oder sonstigen Wohnstätten lebenden Personen.

Eine genaue, zeitnahe und zweifelsfreie Identifizierung der Betroffenen ist auf Grund der Beschäftigung von diversen Subunternehmern und bisher unvollständigen Übermittlung der Daten der im Kreis Höxter wohnhaften Mitarbeiter beziehungsweise der Mitarbeiter, die im Kreis Höxter ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, nicht möglich. „Dies lässt die erforderliche schnelle Bekämpfung des Infektionsgeschehens nicht zu“, erläutert Kreisdirektor Klaus Schumacher . Daher sei das Mittel der Allgemeinverfügung zur unverzüglichen Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Virus das einzig geeignete Mittel.

„Die angeordneten Maßnahmen dienen dem Ziel, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und damit den Schutz der Bevölkerung sicherzustellen“, ergänzt Dr. Ronald Woltering, Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter. Sie seien geeignet, der Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. „Durch die Absonderung wird das Risiko verringert, dass andere Personen infiziert werden.“

ZUR ALLGEMEINVERFÜGUNG HIER

Montag, 22. Juni 2020 10:09 Uhr

Kreis Höxter (red). Nur eine Neu-Infektion vermeldet der Kreis Höxter am Montagmorgenim Vergleich mit Freitagmorgen der vergangenen Woche. Die Neumeldungen stammt nach Informationen des Kreises Höxter aus Bad Driburg. Zugleich wird berichtet, dass es keine neuen Genesenen über das Wochenende hinweg gegeben hat. Insgesamt wurden 367 Infektionen, neun aktive Infektionen und 340 Genesungen gemeldet.

Neben Beverungen und Borgentreich gelten Höxter, Nieheim, Marienmünster und Steinheim als corona-frei. Insgesamt wird zurzeit von neun aktiven Infektionen im Kreis Höxter ausgegangen. Die gesamten Infektionen liegt bei 367.

Freitag, 19. Juni 2020 10:28 Uhr

Kreis Höxter (red). Keine neue Corona-Infektion seit zwei Tagen vermeldet der Kreis Höxter am Freitagmorgen. Jedoch muss die Kreisverwaltung berichten, dass es in Bad Driburg einen Todesfall nach einer Coronainfektion gegeben hat. Verstorben ist eine 86 Jahre alte Person aus dem Stadtgebiet Bad Driburg.

Zugleich ist die Zahl der Genesenen in den vergangenen zwei Tagen um drei Personen auf nun 340 angestiegen. Neben Bad Driburg, Beverungen, Borgentreich, gelten Höxter, Marienmünster und Steinheim als corona-frei. Insgesamt wird zurzeit von acht aktiven Infektionen im Kreis Höxter ausgegangen. Die gesamten Infektionen liegt bei 366.

Region Aktiv
Freitag, 10. Juli 2020 13:05 Uhr
Fußgängerbrücke über den Bollerbach wegen baulicher Mängel fortan gesperrt
Freitag, 10. Juli 2020 11:28 Uhr

Kreis Höxter (red). Ab Montag, 13. Juli, müssen sich Besucher am Klinikum Weser-Egge nicht mehr telefonisch anmelden. Wegen des hohen Gesundheitsrisikos der geriatrischen Patienten gilt eine Ausnahme für das St. Rochus Krankenhaus Steinheim: Hier müssen Besuche weiterhin bis zum Vortrag um 14 Uhr angekündigt werden, Besuchszeit täglich von 14 bis 18 Uhr.

Die Besuchszeiten an den anderen Standorten – St. Ansgar Krankenhaus Höxter, St. Josef Hospital Bad Driburg und St. Vincenz Hospital Brakel – sind auf 14 bis 19 Uhr festgelegt. Besuche sind jeweils für 20 Minuten mit bis zu 2 Personen erlaubt. 

"Die niedrigen Fallzahlen der vergangenen Wochen lassen eine weitere Öffnung unserer Häuser zu. Allerdings sind zum weiteren Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter umso mehr die Disziplin und das umsichtige Verhalten der Besucher gefordert. Bei steigenden Infektionszahlen können wir natürlich zum Schutz aller eine Rückkehr zu strengeren Regeln nicht ausschließen", erklärt Stefan Kruse, Leiter der Allgemeinen Verwaltung. 

Besucher werden weiterhin am Eingang mit ihren persönlichen Daten registriert, um im Bedarfsfall eine Rückverfolgung von Kontaktpersonen zu ermöglichen. So fordert es auch das Gesetz. Dafür müssen Besucher einen Fragebogen ausfüllen, mit dem sie gleichzeitig bestätigen, dass sie frei von Symptomen sind. Pro Standort ist eine maximale Anzahl von Besuchern pro Stunde festgelegt. "Wir bitten um Verständnis, wenn es eventuell zu Wartezeiten kommen kann, und empfehlen Angehörigen, ihre Besuche weiterhin untereinander abzusprechen", sagt Stefan Kruse.

Er appelliert außerdem, sich dringend weiter an die bestehenden Hygieneregeln zu halten: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht. Detaillierte Informationen zu den Schutzmaßnahmen erhalten Besucher am Eingang oder unter www.khwe.de

Eine Ausnahme der Besucherregeln gilt für Patienten mit Verdacht auf Covid-19: Sie dürfen bis zum Ergebnis keinen Besuch erhalten. Bei bestätigten Fällen gilt weiterhin, dass der Besuch mit dem jeweiligen Chefarzt abzustimmen ist.

Freitag, 10. Juli 2020 11:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Familienratgeber der Aktion Mensch ist ein kostenloses Angebot für Menschen mit Behinderung und bietet Informationen zu einer Vielzahl von Themen. Fragen, wie ein Schwerbehindertenausweis erhältlich ist, wo sich Beratungsangebote in meiner Nähe befinden oder welche inklusiven Bildungs- und Freizeitangebote es in der Umgebung gibt, werden auf der Homepage des Familienratgebers beantwortet. Neben Themen wie Frühförderung, Assistenz und Barrierefreiheit, informiert der Familienratgeber auch über rechtliche- und finanzielle Unterstützung.

Der Paritätische Förderverein Paderborn hat als Regionalpartner für die Kreise Paderborn und Höxter die Pflege der Datenbank übernommen. „Wir wollen den Familienratgeber als ein nicht kommerzielles Angebot bekannt machen und dafür sorgen, dass er einen umfassenden und qualitativen Überblick über Organisationen, Selbsthilfe und Beratungsstellen gibt“, erklärt Kathrin Jäger vom Paritätischen Wohlfahrtsverband. Das Angebot des Familienratgebers ist unter www.familienratgeber.de zu finden.

„Einrichtungen, die dort noch nicht aufgeführt sind, können ihre Aufnahme in die Datenbank unter 05251 87 29 611 oder per E-Mail unter folgender Adresse bekannt geben paderborn@paritaet-nrw.org.“

Foto:

Freitag, 10. Juli 2020 10:49 Uhr

Ovenhausen (red). In den vergangenen Wochen herrschte im Pfarrheim in Ovenhausen rege Betriebsamkeit. Da das Gebäude aufgrund der coronabedingten Absage aller Veranstaltungen aktuell nicht genutzt werden kann, wurden nun die bereits im vergangenen Jahr beschlossenen Maßnahmen zur Reduzierung der akustischen Belastung für die Musikerinnen und Musiker in die Tat umgesetzt. „Wir haben hier mit der Unterstützung der Mitglieder begonnen, Deckenleisten zu Schallabsorption zu montieren, damit die Nachhallzeit im großen Übungsraum reduziert wird. Gleichzeitig wurden die Arbeiten zum Anlass genommen, eine bessere Beleuchtung zu installieren“, erklärt Projektleiter Patrick Hofbauer. Der 2. Kapellmeister und Holztechnikingenieur ist stolz auf das bereits Geleistete. „Am Ende werden hier sicherlich über 400 Stunden ehrenamtlicher Arbeit zusammenkommen.“

Finanziert wurden die Kosten im mittleren vierstelligen Bereich durch die Spenden im Rahmen des Weihnachtskonzerts 2019 und einen Zuschuss des Kirchenvorstands Ovenhausen. „Wir waren uns schnell einig, dass wir diesen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Pfarrheims und damit auch der Dorfgemeinschaft Ovenhausen gerne finanziell unterstützen wollen“, zeigt sich Kirchenvorstandsvorsitzender Hans-Werner Gorzolka rundum zufrieden mit den Arbeiten. „Man darf festhalten, dass, bei allem Nutzen für die Musik, mit der Umgestaltung auch eine optische Aufwertung des Gebäudes einher geht; eine Win-Win-Situation für alle Nutzer.“

Der 1. Vorsitzende Andreas Otto hebt vor allem die Gemeinschaftsleistung und die besonderen Umstände hervor. „Wenn man die einzelnen Spenden und auch die beteiligten Vereine betrachtet, kann man mit Fug und Recht von einem Dorfprojekt sprechen. Vor allem konnten wir aber auch die übungsfreie Zeit sinnvoll nutzen und dafür sorgen, dass die akustische Belastung während zukünftiger Proben reduziert sein wird.“

Foto: Blaskapelle Ovenhausen

 

Freitag, 10. Juli 2020 10:35 Uhr

Höxter (red). Das Stadtarchiv Höxter ist urlaubsbegingt von Montag, 13. Juli bis einschließlich Freitag, 31. Juli geschlossen. Ab Montag, 03. August steht Archivar Michael Koch den Bürgerinnen und Bürgern zu den üblichen Öffnungszeiten wieder zur Verfügung.

Blaulicht
Freitag, 10. Juli 2020 14:58 Uhr
Frau von eigenem Auto überrollt - Rettungshubschrauber im Einsatz
Mittwoch, 08. Juli 2020 10:44 Uhr

Höxter (red). Unbekannte haben nach Angaben der Polizei insgesamt drei rote Graffitis auf die Fassade der Grundschule im Rohrweg 1 in Höxter aufgesprüht. Die Tat hat sich zwischen Freitag, 3. Juli, 14 Uhr und Dienstag, 7. Juli, 12 Uhr, ereignet. Hinweise zum Täter oder sonstige verdächtigen Beobachtungen im Bereich der Grundschule nimmt die Polizei in Höxter unter 05271/9620 entgegen.

Montag, 06. Juli 2020 21:04 Uhr

Lauenförde (red). Menschenrettung von einer Förderinsel: Rettungsdienst und Feuerwehr sind am Montagabend gegen 18:25 Uhr zu einer bewusstlos gemeldeten Person auf einer Förderinsel im Lauenförder Kiessee gerufen wurden. Neben einem Notarzt und einem Rettungswagen des Kreises Höxter wurde auch die Ortsfeuerwehr Lauenförde sowie die Feuerwehr aus dem Stadtgebiet Beverungen alarmiert, da die Person nur mit einem Boot gerettet werden konnte. Nach unseren Informationen soll die Person medizinisch beeinträchtigt gewesen sein. Sie wurde mit einem zu Wasser gelassenen Rettungsboot von der Insel geholt und dem medizinischen Personal zügig zugeführt. Nach ca. einer halben Stunde war die Person gerettet und einem Notarzt zugeführt.

 

Fotos: red

Sonntag, 05. Juli 2020 20:07 Uhr

Fürstenberg (red). Am Sonntag, gegen 8.50 Uhr, kam es auf der K 53 zwischen Fürstenberg und Derental zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung von zwei Pkw. Die Fahrzeugführerin eines Kleinwagens befuhr die Kreisstraße in Richtung Fürstenberg und geriet aus bislang ungeklärter Ursache mit der rechten Fahrzeugseite auf den Grünstreifen neben der Fahrbahn, woraufhin sie die Kontrolle über ihren Pkw verlor und auf die Gegenfahrbahn fuhr. Hier kam es zwischen dem Kleinwagen und einer Leitplanke sowie einem entgegenkommenden Pkw zum Zusammenstoß, bevor sich der Kleinwagen überschlug und auf dem Fahrzeugdach zum Liegen kam. Durch den Unfall wurde die Fahrzeugführerin des Kleinwagens leicht verletzt. Sie wurde zur Untersuchung in das Krankenhaus Holzminden verbracht. Die Insassen des entgegenkommenden Pkw blieben unverletzt.

Samstag, 04. Juli 2020 12:17 Uhr

Beverungen (red). Ein Zigarettenautomat in Beverungen-Amelunxen ist am Freitag, 3. Juli, in den frühen Morgenstunden von einer Wand gerissen und abtransportiert worden. Die Tatzeit ist offenbar um 3.40 Uhr. Um diese Zeit wurden Anwohner durch laute Geräusche geweckt und konnten beobachten, wie zwei junge Männer den Automaten gewaltsam von der Wand einer ehemaligen Gaststätte an der Drenker Straße rissen, ihn zum Kofferraum eines Autos transportieren und dann mit dem Fahrzeug Richtung Drenke davonfuhren. Bei dem Auto soll es sich um einen kleinen Kombi, vermutlich Daimler-Benz, eventuell A-Klasse handeln. Die zwei Täter werden beschrieben als 20 bis 25 Jahre alt, bekleidet mit einem weißen T-Shirt. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0.

Politik
Donnerstag, 09. Juli 2020 10:09 Uhr
„Würgassen darf nicht Hotspot des Atomkomplexes werden“ - Holzmindener und Beverunger Grüne laden zum Info-Spaziergang ein
Montag, 29. Juni 2020 06:44 Uhr

Kreis Höxter (red). Die GRÜNEN im Kreis Höxter haben ihre Wahl getroffen. Sie haben zehn Frauen und zehn Männer auf ihrer Liste für die Kreistagswahl aufgestellt. Zudem decken sie alle Städte im Kreis mit vor Ort verwurzelten Kandidatinnen und Kandidaten ab.

„Wir machen den Wählerinnen und Wählern im Kreis Höxter ein starkes Angebot“, freut sich Kreisverbandssprecher Ricardo Blaszczyk. „Frauen wie Männer können sich bei uns gleichermaßen gut vertreten fühlen“, ergänzt Martina Denkner, die als bisheriges Kreistagsmitglied auf Platz 1 ihrer Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gewählt wurde. Und auch die GRÜNE JUGEND ist mit ihrer Sprecherin Jacqueline Grabosch sowohl in der Liste als auch in einem Wahlbezirk in Höxter mit dabei.

„Besonders freuen wir uns, dass wir gute Kandidatinnen und Kandidaten für Marienmünster, Nieheim und Willebadessen gefunden haben“, erläutert Ricardo Blaszczyk. „Da wirkt sich unser starker Mitgliederzuwachs der jüngeren Zeit erkennbar aus. In Marienmünster und Nieheim konnten wir gerade sogar neue Ortsverbände gründen. Und auch für Willebadessen sind wir zuversichtlich, wieder als lokalpolitische Kraft wirksam werden zu können.“

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Reserveliste:

1. Martina Denkner, Bad Driburg. 2. Ricardo Blaszczyk, Warburg. 3. Anne Rehrmann, Willebadessen. 4. Gerhard Antoni, Nieheim. 5. Kristin Launhardt-Petersen, Höxter. 6. Josef Schlüter, Höxter. 7. Jutta Fritzsche, Marienmünster. 8. Hermann Ludwig, Warburg. 9. Renate Judith, Brakel. 10. Reinhard Grünzel, Beverungen. 11. Jacqueline Grabosch, Höxter. 12. Ludger Roters, Höxter. 13. Hilla Zavelberg-Simon, Warburg. 14. Bernd Behling, Steinheim. 15. Lisa Kremeyer, Brakel. 16. David Flore, Brakel. 17. Doris Hauck, Warburg. 18. Gisbert Bläsing, Beverungen. 19. Maria Theresia Herbold, Warburg. 20. Helge Hörning, Steinheim.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Wahlbezirke:

Höxter: Ludger Roters, Jacqueline Grabosch, Angelika Paterson und Kristin Launhardt-Petersen. Marienmünster: Jutta Fritzsche. Nieheim: Gerhard Antoni. Steinheim: Bernd Behling und Helge Hörning. Bad Driburg: Martina Denkner, Bernd Blome und Silke Bambach. Brakel: David Flore und Renate Judith. Beverungen: Gisbert Bläsing und Hubertus Hartmann. Borgentreich: Heike Schäfer-Jacobi und Lorenz Soekefeld. Willebadessen: Anne Rehrmann. Warburg: Josef Schrader, Manfred Kauder und Hermann Ludwig.

Foto: GRÜNE

Montag, 29. Juni 2020 06:38 Uhr

Höxter (red). Dem CDU-Landratskandidaten Michael Stickeln war es ein besonderes Anliegen, sich unter Beachtung der geltenden Corona-Bestimmungen mit den politischen Vertretern und Kandidaten für den Kreistag und den Rat der Stadt Höxter der Ortsteile in Lüchtringen, Stahle, Albaxen, Bödexen, Fürstenau und Brenkhausen zu treffen und sich über deren Belange vor Ort zu informieren. Das geschah in Verbindung mit einer Radtour, die trotz regnerischem Wetter durchgeführt wurde: „Es ist alles eine Sache der Bekleidung“.

In den jeweiligen Orten erwarteten Michael Stickeln Programmpunkte, die von den Ortsansässigen vorbereitet worden waren und die einen kleinen Überblick über das, was in der Vergangenheit erreicht wurde, aber auch, was zukunftsweisend ist, gaben. Dazu waren in den Orten unterschiedliche Wege erkennbar, die aber letztendlich doch zu einem Ziel führen: Die Ortsteile der Kernstadt Höxter lebens- und erlebenswert zu erhalten. Dafür wollen sich die politischen Vertreter und ehrenamtlich tätige Mitbürger einsetzen.

Michael Stickeln zeigte sich positiv überrascht von den besuchten Ortsteilen: „Vorgefunden habe ich wunderschöne Orte und ein beeindruckendes ehrenamtliches Engagement“, so der designierte Landratskandidat der CDU. Sein Bestreben wird in auch in Zukunft  sein, gemeinsam mit allen Städten und deren Ortsteilen zusammenzuarbeiten und eine Bürgernähe durch eine Gesprächs- und Besuchsbereitschaft herzustellen.

Die 2. Radtour durch die anderen Ortsteile der Kreisstadt Höxter startet demnächst.

Fotos: CDU

 

Wirtschaft
Dienstag, 07. Juli 2020 10:56 Uhr
Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen: Neues Zuschussprogramm des Landes NRW zur Existenzsicherung startet
Montag, 06. Juli 2020 13:36 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Liste der Maßnahmen, die die „Familienfreundlichen Unternehmen im Kreis Höxter“ anbieten, wird immer länger und vielfältiger. In einer Zeit, in der ein Angebot für mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf mehr denn je gefragt ist, können 12 Unternehmen im Kreis Höxter erfolgreich rezertifiziert werden. Mehr Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung, Unterstützung bei der Kinderbetreuung,  Lebensarbeitszeitkonten, mobiles Arbeiten, planbare Dienste und individuelle Notfallregelungen,  Kontakt zu Beratungsstelle in Krisen und Pflegelotsen sind nur ein kleiner Teil des Angebots, dass sich die 12 Unternehmen, die jetzt erneut ausgezeichnet wurden auf ihre Fahnen geschrieben haben.

Zum ersten Mal ausgezeichnet wurden die Unternehmen Chemical Check aus Steinheim, aus Bad Driburg Goecken Backen und die Marcus Klinik, Jung & Alt Ambulante sozialen Hilfen e.V. und Kaiser Haus aus Marienmünster, die Lebenshilfe Brakel Wohnen Leben Freizeit, die Sparkasse Höxter, die Verbund Volksbank OWL, der Kreis Höxter, die katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge, die  Stadt Willebadessen und die Vereinigte Volksbank bereits vor drei bzw. vor sechs Jahren. Gerrit Fischer, Projektleiterin vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL, freut sich deshalb besonders über das gleichbleibend hohe Engagement, mit dem sich die „alten Hasen“ immer neue Ziele stecken und auch bekannte Angebote stetig hinterfragen und verbessern wollen. 

Entstanden ist das Gütesiegel 2013 in Kooperation der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter und dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL. Seitdem konnten 28 Unternehmen für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichnet werden. Michael Stolte, Geschäftsführer der GfW sagt „Viele Unternehmen haben in den letzten Wochen erstaunliches geleistet, um ihre Beschäftigten bei ausfallender Kinderbetreuung oder der ausgesetzten Tagespflege für pflegebedürftige Angehörige zu unterstützen, aber familienfreundlichen Unternehmen, die z.B. schon eine Vereinbarung zum Thema mobiles Arbeiten in der Schublade hatten, ist es sicherlich leichter gefallen.

Das Verfahren zur Rezertifizierung der „Familienfreundlichen Unternehmen im Kreis Höxter“ ist ein bisschen schlanker als die Erstauszeichnung. Neben einer Selbstauskunft über die vorhandenen und geplanten Maßnahmen, haben die 12 Betriebe ein Telefoninterviews geführt und eine Präsentation vor der Jury gehalten. Die entscheidet dann auch, ob ein Unternehmen erneut ausgezeichnet werden kann. Den feierlichen Abschluss bildet normalerweise die Zertifikatsverleihung, in der Landrat Friedhelm Spieker persönlich die Zertifikate überreicht. Doch nachdem die Jurysitzung schon Anfang des Jahres stattgefunden hat, musste die Zertifikatsverleihung Corona-bedingt ausfallen. Nachgeholt wird sie erst in 2021, doch so lange brauchen die Unternehmen nicht auf ihre Auszeichnungen zu warten. Alle Unternehmen haben ihre Zertifikate in diesem Jahr per Post bekommen und freuen sich jetzt über drei weitere Jahre als ausgezeichnet „Familienfreundliches Unternehmen im Kreis Höxter“.

Unternehmen, die sich auch für ihre Familienfreundlichkeit auszeichnen lassen wollen, können sich an Gerrit Fischer, g.fischer@ostwestfalen-lippe.de oder 05271 965 6130 wenden. 

Foto: GfW

Samstag, 04. Juli 2020 10:49 Uhr

Höxter (TKu). Lockerungen der Corona-Beschränkungen führen auch dazu, dass Rehakliniken Schritt für Schritt in eine neue Normalität zurückkehren. So auch die Asklepios-Weserberglandklinik Höxter, die ihre Auslastung nach Corona von 100% auf 45% fahren musste und inzwischen wieder bei 75% Auslastung angekommen ist. Für ihr gutes Management in Corona-Zeiten hat die Asklepios-Weserberglandklinik nach einem „Corona-Check" durch das Internetportal „Qualitätskliniken.de“ ein Qualitäts- bzw. Gütesiegel erhalten, was von einer externe Expertengruppe an Rehakliniken in ganz Deutschland vergeben wird. Die Weser hat beim Check 92% erreicht. Vieles hat sich durch Corona verändert. Die Asklepios-Weserberglandklinik hat nun ihren Weg im Umgang mit Covid-19 gefunden. Die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamts des Kreises Höxter bezeichnet Asklepios-Weserberglandklinik-Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer als sehr gut. Covid-19 habe die Klinik unvorbereitet schwer getroffen, aber inzwischen sei die Lage gut im Griff, so Pfeifer.

Drei bestätigt getestete Corona-Fälle in der Klinik seien umgehend in andere geeignete Kliniken verlegt worden. Bei einem anschließenden Corona-Test aller Patienten und Mitarbeiter*innen habe es zum Glück keine weiteren bestätigten Corona-Fälle gegeben, erklärt Rüdiger Pfeifer. In der Weserbergland-Klinik werden insbesondere Menschen mit neuromuskulären Erkrankungen behandelt. Da diese Erkrankung auch die Atemmuskeln schwächt, hätte Corona für viele Patienten einen schweren Krankheitsverlauf bis hin zum Tod bedeuten können. Das war der Grund, die Kapazitäten herunter zu fahren und sämtliche Schutzmaßnahmen in Kraft zu setzen, um die Patienten vor der Krankheit zu schützen. Dazu haben die Verantwortlichen eine sogenannte „Task-Force“, also einen eigenen Krisenstab gegründet, der sich täglich zur neuesten Lage ausgetauscht und mit aktuellen Informationen versorgt hat. Inzwischen wird jeder Patient, dessen Test älter als 72 Stunden ist, erneut getestet. Bis das Ergebnis vorliegt, müsse der Patient jedoch im Zimmer verbringen, erklären Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer und Chefarzt Dr. Klaus Dechant (Neurologie). Anwendungen und Reha bekommen die Patienten jedoch sofort auf dem Zimmer. Damit sich das Klinik-Personal vor möglicher Ansteckung schützt und den Virus nicht weiter trägt, trägt das gesamte Klinikpersonal inzwischen die sogenannten FFP-2-Masken für umfassenden Corona-Schutz.

Besuche der Patienten sind wieder möglich, allerdings unter Auflagen, erklärt Pfeifer. Es gibt ein Besucherkonzept, um der Pandemie entgegen zu treten: Bis zu zwei Stunden dürfen Besucher*innen die Patienten sehen und begleiten. Eine Voranmeldung ist aber in jedem Fall nötig. Ebenso nötig ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes der externen Besucher und Besucherinnen. Nahezu überall mussten Dinge geändert werden: Bei der Planung der Therapien, bei der Therapie, der Pflege sowie der An- und Abreise der Patienten. Da die zum Teil schwerkranken Patienten einer wichtigen Rehabilitation bedürften und sich gut informiert und sicher fühlen möchten, seien alle Maßnahmen konsequent aber mit „Fingerspitzengefühl" eingeführt und umgesetzt worden. Inzwischen haben sich viele an die neuen Schutzmaßnahmen gewöhnt. Der Ambulanzbetrieb sei ebenfalls wieder aufgenommen, so Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer. Die Mehrzahl des Personals sei aus der Kurzarbeit zurück. Als Positiv wertete Pfeifer die Unterstützung der eigenen Mitarbeiter in Corona-Zeiten. Der Asklepios-Konzern hat allen Mitarbeiter*innen das Kurzarbeitergeld von 60 bzw. 67% auf 80% aufgestockt, so Pfeifer. Trotz der eigenen Corona-Situation hat die WBK das ungenutzte ehemalige Pflegeheim „Weserblick“ dem Land Nordrhein-Westfalen als zusätzliche Unterbringungsmöglichkeit gemeldet. Eine Reaktivierung dieser Einrichtung wurde jedoch bislang nicht erforderlich. 25 Plätze stehen hier fertig eingerichtet zur Verfügung.

Weiterhin gibt Rüdiger Pfeifer bekannt: Dr. med. H. Heinze, Facharzt für Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, unterstützt das Team künftig erneut. Als Oberarzt und später als Chefarzt der Orthopädie war er insgesamt 28 Jahre an der Asklepios-Weserberglandklinik tätig, bis er für vier Jahre an die gräflichen Kliniken nach Bad Driburg gewechselt ist. Seit dem 01. April 2020 ist er zurück in die WBK gekommen. Dort vertritt er als Leitender Arzt der Orthopädie dieses Fachgebiet und unterstützt die Fachbereiche Neurologie und Geriatrie bei orthopädisch-chirurgischen Fragestellungen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist nach wie vor die interdisziplinäre Schmerztherapie. Zudem bietet Herr Dr. med. Heinze auch Termine im Rahmen einer Privatambulanz an. Die Zusammenarbeit mit dem St. Ansgar-Krankenhaus in dem orthopädischen Bereich werde nun noch weiter verbessert, erklärt Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer.

Der Abriss der ehemaligen Weserbergland-Klinik schreite zeitgemäß voran. Momentan ist ein Steinbrecher am Werk. Die Untergeschosse müssen alle verfüllt werden, auch der alte Atombunker unter der alten Klinik, erklärt Chefarzt Klaus Dechant. Anfang Oktober solle das Hochhaus schon nicht mehr stehen. Mitte bis Ende Juli werde voraussichtlich damit begonnen, das Hochhaus mit dem speziellen „Long-Front-Bagger“ abzutragen, weiß Rüdiger Pfeifer zu berichten. Nach dem Abriss müsse noch der Berg da abgetragen werden, wo die neue Klinik noch ihren Ausblick vermisst. Wenn alles weg ist, solle an der Stelle des Hochhauses ein vergrößerter Wintergarten mit Aussicht entstehen, weiß Pfeifer zu berichten. Aber noch rage der Berg im Bereich des alten Haupteingangs fünf Meter höher als die neue Klinik.

Fotos: Thomas Kube

Sport
Freitag, 03. Juli 2020 10:17 Uhr
Schiedsrichtervereinigung: Marco Ehrlich steigt in die Landesliga auf - sechs Schiedsrichter zudem in die Bezirksliga
Dienstag, 23. Juni 2020 13:55 Uhr

Höxter (red). Der HLC bietet auch in diesem Jahr die Abnahme des „Deutschen Olympischen Sportabzeichens“ an. Das Training wie auch die Abnahme finden wie gewohnt auf der Weserkampfbahn in Höxter statt. Ab dem 1. Juli stehen die ehrenamtlichen Helfer des HLC jeweils mittwochs in der Zeit von 18 Uhr bis 19:30 Uhr bereit. Die einzelnen Termine finden sich auf der Homepage des Vereins oder im Schaukasten der Weserkampfbahn. Das Deutsche Sportabzeichen wird verliehen an Erwachsene ab dem 18. Lebensjahr und Kinder und Jugendliche ab Vollendung des sechsten Lebensjahres. Auch Menschen mit Behinderung können es erwerben.

Aufgrund der Covid19-Pandemie sind besondere Abstands- und Hygienebestimmungen zu beachten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Sportgelände mit einem Mund-Nase-Schutz zu betreten. Vor Ort erhalten sie die weiteren Verhaltensregeln mitgeteilt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. In den Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination müssen Prüfungen bestanden werden, um das Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold zu erwerben. Das Sportabzeichenteam freut sich auf alle, die sich dieser sportlichen Herausforderung stellen. Informationen sind abrufbar unter www.hlc-hoexter.de

 

Samstag, 20. Juni 2020 12:23 Uhr

Höxter (red). Das Freiluftprogramm des HLC Höxter geht auch in den Sommerferien weiter. Es richtet sich an Mitglieder und Nichtmitglieder. Eine Besonderheit: für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

Panorama
Donnerstag, 09. Juli 2020 12:55 Uhr
Corona: 23 Prozent weniger Kriminalität
Donnerstag, 09. Juli 2020 10:31 Uhr

Paderborn (red). Der Paderborner Freizeitpark steht in den Startlöchern. Wenn am Freitag, 10. Juli, ab 14 Uhr in Paderborn-Schloß Neuhaus unmittelbar an der A 33 das Tivoli-Wunderland seine Pforten öffnet, ist Spaß für die ganze Familie garantiert. Auf fast 20.000 Quadratmeter locken auf dem Gartenschaugelände in dem bis Ende August geplanten Freizeitpark viele Attraktionen, die groß und klein begeistern werden.

Die "Crazy Mouse XL" bietet Achterbahn Spaß für die ganze Familie. Mit Tempo, Steilfahrten und Kurven, wird jede Fahrt zu einem rasanten Erlebnis. Wer den Nervenkitzel in der Höhe liebt, kommt mit "Jekyll & Hyde" auf seine Kosten. In 42 Meter Höhe werden die Besucher mit einer Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h in die Höhe befördert.

Etwas ruhiger, aber dennoch hoch hinaus geht es mit dem Kettenflieger "Sky Dancer" zu einem sanften und unvergleichlich schönen Flugerlebnis in etwa 50 Meter Höhe. Als Hoch- und Rundfahrgeschäft bietet "Mr. Gravity" mit seiner 90 Grad steilen Fahrweise ein vollkommen anderes Fahrerlebnis, dass die Besucher bis zu 18 Meter in die Höhe rotiert.

Auch mit dem Fahrgeschäft "Rocket" fliegen die Fahrgäste mit der Gondel in 25 Meter Höhe. Die frei schwebende Sitzposition und die in zwei Richtungen rotierende Gondel geben dem Flug zusätzlich einen besonderen Kick. Die Kombination aus gemütlich und actionreich bietet das Fahrgeschäft "Heroes". Mit 22 Umdrehungen pro Minute wird auch hier jede Fahrt zu einem einmaligen Abenteuer.

Wer selber gern am Steuer sitzen möchte, kann das im Tivoli-Wunderland auch tun. Der Autoscooter "Lowrider" bietet mit seinen 26 Autos einen garantierten Fahrspaß. Neben diesem Klassiker darf natürlich mit dem Musik-Express ein anderer nicht fehlen. Hier können die Gäste des Freizeitparks eine schnelle und erstklassige Berg- und Talfahrt erwarten.

Urlaubsfeeling und jede Menge Unterhaltung bietet "Viva Cuba" auf vier Etagen mit 39 Spielen. Freuen kann man sich auf einen Wasserparcour, Drehscheiben, Wackeltreppen, eine extra hohe Kirchturmrutsche und noch vieles mehr. Die 35 Meter lange "Tivoli-Rutsche" verspricht für alle kleinen und großen Besucher ein einmaliges Rutschvergnügen.+++ Auch an die kleinen Gäste des Freizeitparks ist gedacht. So können im "Ottifanten" Flieger die Kinder einen großartigen Wellenflug erleben, der sie mit Kinderliedern die Fahrt über begleitet. Im Rundfahrgeschäft "Timmys Zeitreise" können die Kinder in unterschiedlichen Fahrzeugen die Fahrt erleben und dabei auch sprechende Hupen bedienen. Austoben, klettern, rutschen und verstecken können sich die Kleinsten in der Dschungel-Erlebniswelt des Geschäftes "Wild Kids". Auch der "Kinder-Traum" ist ein aufregendes Fahrzeugkarussell, das die Kinder mit Freude besuchen werden. In der Gunst der Jüngsten dürfte auch das "Bungee Trampolin" stehen. Hier können sich die kleinen Gäste nochmal auspowern und zeigen, wie hoch sie springen können.

Foto: Stadt Paderborn

Dienstag, 07. Juli 2020 09:56 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das erklärte Ziel, Kinder besser vor sexuellem Missbrauch zu schützen und diese abscheulichen Straftaten konsequent und härter als bisher zu ahnden. Die schrecklichen Missbrauchsfälle von Lügde, Bergisch Gladbach und Münster in den vergangenen Wochen und Monaten haben offengelegt, dass sexueller Missbrauch von Kindern, ebenso wie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, keine Randphänomene sind. Die Landesregierung hat nun einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Strafrechts bei sexuellem Missbrauch von Kindern sowie bei Verbreitung und Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern in den Bundesrat eingebracht.

Kernstück des Gesetzentwurfs ist eine Strafverschärfung bei sexuellem Missbrauch von Kindern und somit die Hochstufung der einzelnen Straftatbestände von einem Vergehen zu einem Verbrechen. Auch bei dem Straftatbestand, der die Verbreitung und den Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern unter Strafe stellt, sind Strafverschärfungen vorgesehen.

„Die zunehmenden Fahndungserfolge zeigen die grausame Wahrheit: Sexuelle Gewalt gegen Kinder sowie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, von denen selbst Säuglinge betroffen sind, sind keine Einzelfälle. Wir alle - Politik, Justiz und Gesellschaft sind gefordert, diesen widerwärtigen Sumpf trocken zu legen und die Schwächsten unserer Gesellschaft so gut es geht zu schützen. Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist niemals nur ein Vergehen, sondern immer ein abscheuliches Verbrechen“, sagt Familienminister Joachim Stamp.

Mit der Bundesratsinitiative möchte Nordrhein-Westfalen erreichen, dass Straftaten, die den sexuellen Missbrauch von Kindern betreffen, auch immer als Verbrechen geahndet werden müssen. Es soll auch grundsätzlich keine Bewährungsstrafe geben, wenn sich jemand an der Vergewaltigung von Kindern beteiligt.

Zustimmend erklärt Minister der Justiz Peter Biesenbach: „Kinder sind die Schwächsten unserer Gesellschaft. Der Kinderschutz und der Kampf gegen Kindesmissbrauch hat für die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen oberste Priorität. Wir setzen in diesem Bereich verstärkt Personal ein und statten unsere Ermittler mit hochmoderner Technik aus, um den Verfolgungsdruck bei den Tätern zu erhöhen. Nun haben wir zusätzlich die Straftatbestände und Strafrahmen angepasst. Auch Begrifflichkeiten sind wichtig. Wir dürfen nichts beschönigen. Wir müssen die Darstellungen von Kindesmissbrauch auch so nennen! Das ist keine Pornographie, das ist Missbrauch!“

Im Bundesrat erklärte Familienminister Stamp: „Die Opfer sind oftmals für ihr gesamtes Leben traumatisiert. Deshalb müssen auch der Besitz und die Verbreitung von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern schnellstmöglich härter bestraft werden.“ Der Minister richtete einen Appell an die Mitglieder des Bundesrats und Bundestags, die Gesetzesinitiative aus Nordrhein-Westfalen zu unterstützen und im Interesse der Kinder keine Zeit bei der Verschärfung des Strafrechts verstreichen zu lassen. „Wenn es Änderungsbedarf bei den Beteiligten geben sollte, sind wir gesprächsbereit. Unser Anliegen ist, das unermessliche Leid der Kinder konsequent zu bekämpfen. Wir bitten, im Interesse und zum Schutz unserer Kinder, ein starkes, gemeinsames Zeichen im Kampf gegen Kindesmissbrauch zu setzen.“

Mittwoch, 24. Juni 2020 11:01 Uhr

Gütersloh (red). In Folge des Corona-Ausbruchs in einem Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück aktiviert die Landesregierung die zweite Stufe des Lockdowns. Damit gelten im Kreis Gütersloh und im Kreis Warendorf wieder bestimmte Einschränkungen im öffentlichen Leben. Demnach dürfen im öffentlichen Raum nur zwei Menschen oder Menschen aus einem Familien- oder Haushaltsverbund zusammentreffen. Zudem muss – über die landesweit gültigen Regelungen der Coronaschutzverordnung hinaus – eine Reihe von Freizeitaktivitäten unterbleiben. So müssen zum Beispiel Museen, Kinos, Fitnessstudios, Hallenschwimmbäder und Bars geschlossen werden. Die entsprechenden Vorschriften finden sich in der neuen Coronaregionalverordnung, die um Mitternacht (Mittwoch, 24. Juni 2020) zunächst für eine Woche (bis zum 30. Juni 2020) in Kraft tritt

„Mit der vollständigen Schließung des Schlachtbetriebs, der Quarantäne der rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Schließung aller Kindertagesstätten und Schulen im Kreis Gütersloh haben wir bereits letzte Woche ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Bislang lässt sich das Infektionsgeschehen zwar auf den Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück zurückführen. Angesichts der hohen Infektionszahlen ist allerdings Vorsicht geboten. Daher bringen wir nun zum Schutz der Bevölkerung ein weiteres Sicherheits- und Schutzpaket auf den Weg, um die Ausbreitung des Virus wirksam zu bekämpfen. Uns ist bewusst, dass dies für die Bevölkerung eine große Belastung ist. Doch ohne die Maßnahmen wären die Belastungen am Ende womöglich um ein Vielfaches höher – in den Kreisen Gütersloh und Warendorf, in den benachbarten Kreisen und Städten sowie in den anderen Teilen unseres Landes“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Über die Kontakt- und Freizeitbeschränkungen hinaus ist die Einhaltung der angeordneten Quarantänemaßnahmen ein wesentlicher Schlüssel, um Infektionsketten wirksam zu unterbrechen. Die Landesregierung unterstützt die Behörden vor Ort in diesem Zusammenhang mit Polizeikräften und Dolmetschern. Mobile Teams aus Ordnungsbehörden, Polizei und Dolmetschern suchen verstärkt die betroffenen Wohneinrichtungen auf. Gesundheitsminister Laumann fordert die Kommunen zudem auf, Infizierte, Kontaktpersonen von Infizierten und Nichtinfizierte getrennt unterzubringen. Die Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold und Münster sollen hier helfen, geeignete Unterbringungsmöglichkeiten zu organisieren etwa in Rehakliniken oder Hotels.

Darüber hinaus werden auf Veranlassung der Landesregierung die Testungen auf das Coronavirus in der betroffenen Region deutlich ausgeweitet, um eine Eintragung des Coronavirus in die Bevölkerung abschätzen zu können. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf werden in den kommenden Tagen durchgetestet. Gleiches gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser, die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel, Kioskpersonal sowie die Beschäftigten von Unternehmen und Subunternehmen, die zentrale Gemeinschaftsunterkünfte betreiben oder in einem nennenswerten Umfang Werkvertragsarbeitnehmer beschäftigen. Alle Bürgerinnen und Bürger der Kreise Gütersloh und Warendorf erhalten zudem die Möglichkeit, kostenlos einen Test durchführen zu lassen. Die Bevölkerung wird durch Lautsprecherdurchsagen zur Testung aufgerufen.

Donnerstag, 04. Juni 2020 16:56 Uhr

NRW (red). Um für die Hochschulen und die Studierenden die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie zu schaffen, hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft bereits Mitte April eine Rechtsverordnung zur Aufrechterhaltung des Lehr- und Studienbetriebs erlassen. Diese Rechtsverordnung regelt unter anderem, dass sich in Corona-Zeiten die individualisierte Regelstudienzeit der eingeschriebenen Studierenden um ein Semester erhöht.

Diese Entscheidung wirkt sich auch positiv auf die Dauer des BAföG-Bezugs aus, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung jetzt bestätigt hat: So geht mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit um ein Semester auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer um ein Semester einher. Dies ist möglich, da das BAföG bei der Förderungshöchstdauer an das jeweilige Landesrecht anknüpft. Derzeit ist Nordrhein-Westfalen das einzige Bundesland in Deutschland mit einer derartigen Regelung. 

„Studieren in Zeiten von Corona erfordert von den Studierenden besondere Flexibilität und Anpassungsbereitschaft. Es ist das Ziel der Landesregierung, dass den Studierenden aus dieser Situation keine Nachteile entstehen sollen. Umso mehr freut es mich, dass es uns mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit gelungen ist, dass die Studierenden nun auch länger BAföG beziehen können. Nordrhein-Westfalen nimmt hier aktuell bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Dennoch unterstützen wir die Bemühungen auf Länderebene, für alle Studierenden zu einer bundeseinheitlichen Lösung zu kommen“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Mit dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, wird die staatliche Unterstützung der Ausbildung von Schülern und Studierenden in Deutschland geregelt. Es trat 1971 erstmals in Kraft. Auf der Webseite: www.bafög.de können Studierende prüfen, ob sie einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung besitzen.

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