Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Dienstag, 20. August 2019 10:25 Uhr
Spannende Jobs mit Perspektive - Am Bildungszentrum Weser-Egge wurden über 80 neue Pflegeschüler begrüßt
Dienstag, 20. August 2019 09:47 Uhr

Höxter (TKu). Biologisch Gärtnern liegt wieder im Trend: Der Förderverein Landesgartenschau e.V. und die LGS-Durchführungsorganisation werben daher aktuell für das Projekt „Factsheet - Natur im Garten“. Bei einem Arbeitstreffen mit dem österreichischen Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka, der Landesgartenschau 2023 gGmbH und dem LGS-Förderverein in Bad Driburg wurde den Höxteranern unter anderem das Projekt „Natur im Garten“ näher gebracht, das nun Schule machen soll. Was ist Factsheet „Natur im Garten“? Natürlich angelegte Gärten versus Steinwüsten werden ein immer größeres Thema hierzulande, um dem ökologischen Gedanken Rechnung zu tragen. Im Jahr 2009 haben sich daher auf Niederösterreichs ökologischer Gartenschau, der „GARTEN TULLN“, wesentliche deutschsprachige Garteninitiativen darauf geeinigt, das Thema des ökologischen Gärtnerns zu forcieren. Es wurde die Vereinbarung getroffen, ein gemeinsames ökologisches Garten-Schwerpunktthema in den jeweiligen Organisationen mitzuentwickeln, mitzutragen und zu bewerben. Diese liebevoll „Tullner Runde“ genannte Gruppe besteht aus Garteninitiativen, Gartenakademien, Anlagen und Vereinen mit Ziel Wissens- und Erfahrungsaustausch durch länderübergreifende Zusammenarbeit.

Seit 2009 werden gemeinsam ökologische Gartenschwerpunkte gesetzt, in regelmäßigen Treffen diskutiert und in den jeweiligen Institutionen weiterentwickelt und vermittelt. Durch die Projektarbeit haben sich hier Kooperationen herausgebildet, die jetzt auch Grundlage für einen Austausch über das Gartenthema hinaus sind. Die unterschiedlichen Partnerorganisationen von „Natur im Garten“ sind im Verein „European Garden Association – Natur im Garten International“ organisiert. Nun soll dieser ökologische Gedanke im Zuge der Landesgartenschau 2023 auch in den Kreis Höxter getragen werden. Jeder im Kreis könne dabei mitmachen, angesprochen seien nicht nur Schulen, Kindergärten oder Träger anderer öffentlicher Gärten sondern jeder Hobbygärtner oder -gärtnerin. Die Kernkriterien dieses Projektes sind: Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und Dünger und Verzicht auf Torf. Die Biodiversität in Gärten und auf Grünflächen sowie auf Balkonen und Terrassen soll vorangebracht werden. Es werde insbesondere sehr viel Wert auf eine große biologische Vielfalt und Artgestaltung gelegt mit heimischen und ökologisch wertvollen Pflanzen, berichtet die LGS-Geschäftsführerin Claudia Koch. Der LGS-Förderverein hat das Projekt ins Rollen gebracht. In NRW können sogar Fördergelder für das Projekt beantragt werden, das sei aber an bestimmte Spielregeln gebunden, so Koch. Man hoffe nun auf einen positiven Synergieeffekt, meinen auch die Vorsitzende des LGS-Fördervereins Ulrike Drees sowie Schatzmeister Daniel Hartmann. Mehr Informationen zu diesem Projekt kann man auch im Internet unter www.naturimgarten.at abrufen. Weiterhin berichtet der Förderverein Landesgartenschau 2023 beim Pressetermin über seinen Besuch in Bad Lippspringe.

Besuch in Bad Lippspringe: Landesgartenschaugelände bleibt ein Besuchermagnet

Nach der Vorstellung des Projektes berichtete der Förderverein Landesgartenschau 2023 weiterhin von seinem Besuch des Landesgartenschaugeländes in Bad Lippspringe. „Das Landesgartenschaugelände bleibt auch Jahre nach dem blühenden Großereignis ein Besuchermagnet“, sagt Schatzmeister Hartmann. Das erfuhren die rund 40 Mitglieder und Freunde des Fördervereins Landesgartenschau Höxter bei ihrem Besuch in Bad Lippspringe. Ziel der Informationsfahrt, die vom Förderverein für Mitglieder und Interessierte angeboten wurde, waren ein Erfahrungsaustausch mit dem Förderverein Gartenschau Bad Lippspringe e. V. und eine Führung über das eindrucksvoll gestaltete Gelände. „Der Besuch war ein großer Gewinn. Wir haben viele Anregungen und Ideen für das Bürgerengagement für die Landesgartenschau in Höxter mitgenommen“, sagte Daniel Hartmann vom Vorstandsteam des Fördervereins Landesgartenschau Höxter und zog damit ein positives Fazit. Auch die Teilnehmenden waren begeistert, welche nachhaltige Wirkung die Landesgartenschau entfaltet hat. „Nach wie vor besuchen Tausende Besucher das Gelände, ein Paradies nicht nur für Naturfreunde und Familien, sondern auch für Bienen und Schmetterlinge“ ergänzte die LGS-Vorsitzende Ulrike Drees. „Ohne das ehrenamtliche Engagement des Fördervereins hätte die Landesgartenschau nicht so erfolgreich organisiert werden können“, berichtete der Stellvertretende Vorsitzende des Bad Lippspringer Fördervereins, Hubert Niewels, bei der Begrüßung der Gäste aus Höxter.

Bei der Gründung des Lippspringer Vereins einige Jahre vor der Landesgartenschau 2017 hätten sich die Aktiven das Ziel gesetzt, 1.000 Mitglieder zu gewinnen und in der Bürgerschaft, in der es zu Beginn auch Skeptiker gab, die Zustimmung zu fördern. Das sei gelungen. Auch habe der Verein vor der Landesgartenschau Spenden für einen Erlebnisspielplatz gesammelt, der noch heute zu den Attraktionen des Geländes gehört. Während der Landesgartenschau hatten sich rund 150 ehrenamtlich Aktive im Eingangsbereich um die Betreuung von Besuchern, zum Beispiel Familien und Menschen mit Behinderungen, gekümmert. Mit Bollerwagen und E-Scootern haben sie die Mobilität der Gäste auf dem großflächigen Gelände gefördert. „Wir werden weitere lnformationsfahrten in Landesgartenschaustädte anbieten und uns mit den dortigen Fördervereinen austauschen. Von den Erfahrungen anderer können wir nur profitieren“, sagte Daniel Hartmann. Wer im Förderverein Landesgartenschau Höxter mitmachen möchte oder an Informationen interessiert ist, findet die nötigen Infos auf der Internetseite des Fördervereins unter: www.foerderverein-lgs.org. Abschließend weist der Förderverein auf seine bevorstehende Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 29. August 2019 um 19.30 Uhr im KuStall der Kulturgemeinschaft Ottbergen e.V. im Kirchwinkel 6 in Höxter-Ottbergen hin. Alle Mitglieder sind aufgerufen, zu erscheinen, sagt Hartmann.

Foto: Thomas Kube

Montag, 19. August 2019 10:02 Uhr

Höxter (r). Essstörungen sind vielfältig. Sie sind der Versuch, mit Essen bzw. Nicht-Essen Schwierigkeiten zu bewältigen, die auf andere Art und Weise scheinbar nicht gelöst werden können. Essstörungen haben psychische Hintergründe, wirken sich körperlich aus, und sind in vielen Dingen einer Sucht sehr ähnlich. Oft dauert es Jahre, bis sie erkannt und behandelt werden. Daher spricht der Bundesfachverband Essstörungen auch von einer „heimlichen“ Krankheit.

Um eine Essstörung zu bewältigen, kann der Besuch einer Selbsthilfegruppe hilfreich sein. Mit Unterstützung des Selbsthilfe-Büros des Paritätischen im Kreis Höxter soll eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Essstörungen gegründet werden. Eine Selbsthilfegruppe kann ein geeignetes Forum bieten, sich mit anderen Betroffenen zusammenzufinden, um miteinander zu reden, sich gegenseitig zu stärken und zu stützen. Allein die Erfahrung, nicht allein zu sein und mit den Sorgen verstanden zu werden, kann den Teilnehmern wieder Kraft und Hilfe geben, mit den täglichen Belastungen umzugehen. Das Gründungstreffen findet am 12. September 2019 um 19 Uhr in den Räumen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Möllingerstr. 5 in Höxter statt.

Wer an einem solchen, regelmäßigen Austausch interessiert ist, meldet sich bitte beim:

Selbsthilfe – Büro Kreis Höxter

Möllingerstr. 5, 37671 Höxter Tel. 05271- 6 94 10 45 Fax 05271- 3 85 30

Email: selbsthilfe-hoexter@paritaet-nrw.org

Montags 14.00 – 17.00 Uhr, Mittwochs 9.00 – 12.30 Uhr

Foto: Symbolbild

Montag, 19. August 2019 09:55 Uhr

Höxter (r). Der Wahnsinn in der Schule, die Absurditäten in der Familie: Lehrerkind Bastian Bielendorfer ist entwaffnend ehrlich und das Publikum an der Weser entzückt. Rund 500 Gäste begeisterte der Comedian im vergangenen Dezember. Nun kehrt er zurück und tritt bereits zum zweiten Mal in der Höxteraner Stadthalle auf. Bielendorfer präsentiert sein aktuelles Programm „Lustig, aber wahr!“ am Samstag, 12. Oktober, um 20 Uhr. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich. Nach seinem Soloprogramm „Das Leben ist kein Pausenhof“, mit dem er bundesweit zehntausenden Besuchern Lachtränen in die Augen trieb, kehrt Bastian Bielendorfer nun mit „Lustig, aber wahr“ zurück. Es sind persönliche Geschichten, die der kinderlose Mopsbesitzer von seiner Lehrerkindheit unter dem permanenten Rotstift seines Vaters erzählt. Der war streng, aber ungerecht und ist dem Comedian bis heute ein nicht enden wollender Quell von Absurditäten.

„Bastian Bielendorfer ist keiner, der auf der Bühne gesellschaftspolitische Zusammenhänge auf die Spitze treibt. Er ist ein hochtalentierter Geschichtenerzähler“, schrieb die Presse über seinen jüngsten Auftritt in Höxter. Geschichten, die sich nicht nur um die Schule, sondern auch um den ganz normalen Wahnsinn des Alltags drehen. Beispielsweise der Besuch mit seiner Frau Nadja im Dessous-Geschäft. Schon bevor Frau beginnt, in BHs und Slips zu wühlen, hat Mann schon verloren. Denn alles was er sagt, ist garantiert falsch.

Selbst eine Beerdigung ist in der Familie Bielendorfer nicht vor schrägen Situationen sicher: Denn der Opa des Comedians, so erzählt der diplomierte Psychologe, sei ein begeisterter Hobby-Chemiker gewesen und habe zu Silvester auch mal selbst einen Böller gebaut. Einen solchen hat der Enkel im Nachlass des Großvaters gefunden und ihn als letzte Erinnerung und Würdigung bei der Beerdigung gezündet. Wie der Knalleffekt bei der Trauergemeinde ankam und was er auslöste, erfahren die Besucher in der Stadthalle am 12. Oktober.

Aber auch abseits seiner Familie zerpflückt der Comedian den Alltag und erzählt beispielsweise, warum moderne Spielplätze Orte des Horrors sind und wie es sich anfühlt, der Justin Bieber von Gelsenkirchen zu sein. Tickets: Karten für den Comedyabend in der Höxteraner Residenz Stadthalle sind im Internet unter www.eventim.de sowie in Höxter beim Westfalen-Blatt oder in der Cosmo erhältlich. Die Show von Bielendorfer startet am Samstag, 12. Oktober, um 20 Uhr. Der Einlass beginnt um 19 Uhr. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.residenz-stadthalle.de

INFO

Telefonat mit Folgen

Lehrer-„Kind“ Bastian Bielendorfer wurde eher zufällig erfolgreicher Buchautor und Comedian – durch einen Fernsehauftritt bei Günther Jauchs „Wer wird Millionär“ im Jahr 2010: Sein Vater als Telefonjoker bei der 8.000-Euro-Frage putzte ihn öffentlich runter, wie man bei einer so einfachen Frage anrufen könne. Bielendorfer erklärte Jauch, dass er ganze Bücher über seine Lehrerkindheit schreiben könne. Ein Verlag meldete sich anschließend. Sein Erstlingswerk „Lehrerkind: lebenslänglich Pausenhof“ war wochenlang auf Platz eins der Bestsellerlisten. Drei weitere Bücher folgten bislang – alle sehr erfolgreich. 2016 startete Bielendorfer seine erste Comedy-Live-Tour.

Foto: Hajo Drees

Montag, 19. August 2019 09:19 Uhr

Kreis Höxter (r). Für verkehrssichere Straßen zu sorgen, ist sein Beruf: Als Straßenwärter trägt Marius Lüke viel Verantwortung. Er arbeitet auf dem Bauhof des Kreises Höxter in Rolfzen. Gemeinsam mit seinen Kollegen ist er zuständig für die Kreisstraßen im nördlichen Kreisgebiet. Was alles dazugehört, erklärt er auf der Ausbildungsmesse „STEP 1“ vom 19. bis 21. September im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel am Stand des Kreises Höxter.

Was ihm an seinem Job am meisten gefällt? „Die Abwechslung. Jeden Tag gibt es für mich etwas anderes zu tun. Und am Abend sieht man, was man geschafft hat“, antwortet Marius Lüke, während er mit einer Motorsense an der Kreisstraße 65 bei Kollerbeck steht. Das Gras an der Leitplanke ist hier zu hoch und muss abgemäht werden, bevor es die Sicht der Verkehrsteilnehmer behindert oder der Begrenzungspfähle verdeckt. Kein Problem für den Bellerser.

Fahrbahnschäden ausbessern, Verkehrszeichen aufstellen, Leitplanken kontrollieren – all diese Tätigkeiten fallen in Marius Lükes Aufgabenbereich. „Bei meiner Berufswahl war mir wichtig, dass ich viel mit unterschiedlichen Maschinen zu tun habe und nicht den ganzen Tag im Büro sitzen muss“, erklärt er. „Außerdem wollte ich im Team arbeiten. Wir Kollegen halten fest zusammen, Aufmerksamkeit und Konzentration sind extrem wichtig. Denn wenn man zum Beispiel direkt an einer befahrenen Straße arbeitet, kann das schon gefährlich sein. Deshalb passt hier jeder auf den anderen auf.“

Vor drei Jahren begann er nach dem Realschulabschluss seine Ausbildung in Rolfzen auf dem Bauhof des Kreises Höxter. „Ich habe damals ein Praktikum auf dem Bauhof gemacht und sofort gemerkt: Das ist genau mein Ding“, so der 19-Jährige. Im Rahmen der Ausbildung machte er auch einen LKW-Führerschein. „Außerdem habe ich unter anderem gelernt wie man mauert und pflastert.“

Die schulische Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz ist mindestens ein Hauptschulabschluss. „Für uns ist wichtig, dass die Bewerber aufgeweckte Team-Player sind und über grundlegende handwerkliche Fähigkeiten verfügen. Wer Spaß an vielfältigen Aufgaben hat, ist bei uns genau richtig“, erläutert der Leiter des Bauhofs des Kreises Höxter in Rolfzen, Reinhard Bobbert.

Derzeit sucht der Kreis Höxter noch Auszubildende zum Straßenwärter für seine beiden Bauhöfe in Warburg und Rolfzen. „Die Ausbildung startet zum 1. August 2020 und dauert drei Jahre. Zu den theoretischen Inhalten gehören Verkehrsflächeninstandhaltung, Straßenverkehrssicherung, Bauwerksinstandhaltung sowie Wirtschafts- und Betriebslehre“, beschreibt Michael Werner vom Kreis Höxter, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Planen und Bauen.

Wer die Arbeit eines Straßenwärters zusätzlich einmal live erleben möchte, hat dazu bei einem Schnuppertag oder einem Praktikum auf einem der Bauhöfe des Kreises Höxter die Möglichkeit. Die detaillierte Stellenbeschreibung ist unter dem Punkt „Ausbildungsmöglichkeiten“ auf der Homepage der Kreisverwaltung zu finden. Fragen zum Bewerbungsprozess beantwortet Michaela Busche unter Tel.: 05271/965-6410.

Kreis Höxter stellt Berufsmöglichkeiten vor

Auf der Ausbildungsmesse „STEP 1“ im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel vom 19. bis 21. September ist der Kreis Höxter mit einem Stand vertreten. Interessierte Besucherinnen und Besucher erhalten dort Informationen aus erster Hand über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten, die bei der Kreisverwaltung möglich sind. Vorgestellt werden die Berufe Verwaltungsfachangestellte/r, Straßenwärter/in, Vermessungstechniker/in, Geomatiker/in und Fachinformatiker/in sowie das Duale Studium mit dem Abschluss „Bachelor of Laws". Der Kreis Höxter ist mit dem Qualitätssiegel „Familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet.

Foto: Kreis Höxter

Blaulicht
Montag, 19. August 2019 12:19 Uhr
Mehrere Zigarettenautomaten im Kreisgebiet aufgebrochen - Polizei bittet um Hinweise
Montag, 19. August 2019 11:15 Uhr

Höxter (red). Wegen eines Wohnungseinbruchs und versuchter Brandstiftung hat die Polizei in Höxter Ermittlungen aufgenommen. In eine Wohnung in einem Studentenwohnheim an der Ludwig-Eichholz-Straße in Höxter haben sich unbekannte Täter am Sonntag, 18. August, vermutlich in der Zeit zwischen 18 und 19 Uhr gewaltsam Zugang verschafft. Ob etwas erbeutet wurde, ist noch unklar. In der Küche wurden auf einem Herd Gegenstände entzündet, was zu einer starken Rauchentwicklung führte. Dies sorgte um 20.35 Uhr für einen Einsatz des Feuerwehr-Löschzuges Höxter mit der Löschgruppe Brenkhausen. Der Brandherd konnte schnell lokalisiert und gelöscht werden, die Wohnung wurde gelüftet. Hinweise nimmt die Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 entgegen.

Samstag, 17. August 2019 09:04 Uhr

Höxter (TKu). Schon wieder kam es in der Unterführung der B64/83 zwischen den Straßen „Am Petriwall“ und „Im Flor“ zu einem Polizeieinsatz, der auch die Feuerwehr auf den Plan gerufen hat. Diesmal war jedoch keine Ruhestörung die Ursache (wir berichteten), sondern ein gemeldetes Feuer. Starker Qualm drang am Freitagabend um kurz vor 22 Uhr aus der Unterführung, woraufhin Passanten die Feuerwehr und die Polizei alarmiert haben. Eine Autofahrerin will im Vorbeifahren drei Jugendliche gesehen haben, während starker Qualm aus der Unterführung drang. Der Qualm wurde aber nicht durch ein Feuer sondern durch einen ausgelösten Pulverlöscher ausgelöst, wie die Polizei am Ort des Geschehens feststellen musste. Die Polizeibeamten suchten die nähere Umgebung nach dem Feuerlöscher ab und nahmen die Ermittlungen auf. Die Feuerwehr musste nicht mehr ausrücken.

 

Foto: Thomas Kube

 

Freitag, 16. August 2019 11:39 Uhr

Höxter (r). Die Fahrerin eines grauen Peugeot hat Donnerstag, 15. August, um 13.15 Uhr auf der B 64 in Godelheim eine Verkehrsinsel überfahren und dabei ihr Auto und zwei Verkehrszeichen beschädigt. Ein vor Ort durchgeführter Drogentest verlief positiv auf Amphetamin. Der 34-jährigen Fahrerin wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen, ihr Führerschein wurde sichergestellt. Der Sachschaden liegt bei mehr als 2.500 Euro.

Foto: Symbolbild

Mittwoch, 14. August 2019 12:13 Uhr

Höxter (r). Nach einer Fahrerflucht in Höxter ermittelt die Polizei in Höxter. Auf dem Parkplatz eines Fachhandels in der Straße Zur Lüre hatte am Samstag, 10. August, ein bislang unbekannter Fahrzeugführer offenbar beim Rückwärtsfahren mit seiner Anhängerkupplung einen parkenden VW Golf beschädigt, sich dann aber von der Unfallstelle entfernt, ohne eine Schadensregulierung einzuleiten. Der Sachschaden an der Heckschürze des schwarzen Golf beträgt geschätzt 1.500 Euro. Der Unfall muss sich in der Zeit zwischen 9.00 und 10.00 Uhr ereignet haben. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 in Verbindung zu setzen.

Foto: Symbolbild

Politik
Samstag, 17. August 2019 07:30 Uhr
Christian Haase zum Treffen der Weseranrainer am 15. August 2019: „Die Pipeline muss endlich vom Tisch.“
Samstag, 17. August 2019 06:30 Uhr

Düsseldorf/ Ottbergen (r). „Die Demokratie ist weiblich“ – so heißt es in einem Lied, das in den letzten Tagen oft im Netz angeklickt wurde. Das sei nicht nur grammatikalisch richtig, ist Uta Fechler, stellvertretende Vorsitzende des FrauenRat NRW, dem Zusammenschluss von rund 50 Frauenverbänden unterschiedlichster Weltanschauungen in NRW, überzeugt. Die letzten Berichte des Verfassungsschutzes und der Innenministerien haben gezeigt: Radikalisierung nimmt zu, jede Bürgerin, jeder Bürger ist jetzt aufgerufen, Demokratie aktiv zu leben und zu gestalten. „Dies geschieht bereits auf vielen Ebenen in unseren Mitgliedsverbänden. Dieses Engagement gilt es, sichtbar zu machen und mehr Menschen zu ermutigen, mitzumachen“ , so Fechler.

Interessierte haben – in Rücksprache mit ihren Verbänden – die Möglichkeit zur Mitarbeit, bzw zur Dokumentation eigener Projekte zur Demokratiebildung aus Frauensicht. Rückmeldung zur Mitarbeit ist bis zum 30. August 2019 bei der Geschäftsstelle des FrauenRat NRW möglich info@frauenrat-nrw.de

Zudem können sich Interessierte und noch Unentschlossene das Kick-off Frühstückstreffen am Samstag, den 16. November ab 10.00 Uhr vormerken. Das Treffen wird voraussichtlich im ländlichen Raum des Hochsauerlandkreises stattfinden und steht unter dem Thema „Demokratiebildung jetzt – nicht ohne Frauen machbar!“ Es besteht die Möglichkeit, Fahrgemeinschaften zu bilden. Dazu bitte Vorstandsfrau Uta Fechler direkt kontakten: uta.fechler@kfd-paderborn.de

Die Mitarbeit und Dokumentation ist mit folgendem Fokus auf Frauen in Nordrhein-Westfalen möglich:

  • Demokratiebildung von Anfang an
  • Mit dem Grundgesetz leben und arbeiten
  • Gezielte Fortbildung für Lehrer*innen und Erzieher*innen
  • Berufsbildung und betriebliche Weiterbildung unterstützen, besonders für Frauen
  • Individuell sprachfähig werden
  • Aussteigerinnen unterstützen
  • Interreligiöser Dialog – von Frau zu Frau
  • Debattenkultur fördern in Familie, Schule, Beruf und Arbeitsplatz
  • Politische Partizipation von Frauen fördern
  • Besondere Herausforderungen im ländlichen Raum
  • Wege der Prävention von Radikalisierung
  • Welche Rolle spielen dabei Kirche, Verbände und Vereine?

Foto: FrauenRat NRW

Mittwoch, 14. August 2019 10:15 Uhr

Kreis Höxter (r). „Das neue nordrhein-westfälische Wahlgesetz und die Bevölkerungsentwicklung ziehen Veränderungen nach sich. Darauf müssen die Parteien bei der Vorbereitung auf die Kommunalwahl 2020 achten. Deshalb fordern wir die Stadträte im Kreis auf, jetzt zügig die Einteilung der Wahlkreise zu beschließen“, so der SPD-Kreisvorsitzende Helmut Lensdorf. Dann könne der Kreis auf dieser Basis umso schneller folgen. Beides erleichtere „erheblich den demokratischen Prozess hinsichtlich der Kandidaturen auf Stadt- und Kreisebene“.

Lensdorf: „Insbesondere wer neue Bewerberinnen und Bewerber für die wichtige Kommunalarbeit gewinnen will, braucht dafür verlässliche Eckdaten und Vorbereitungszeit. Denn über die Kandidaturen darf erst abgestimmt werden, wenn die verbindliche Wahlkreiseinteilung vorgenommen wurde. Deshalb unser Appell zu zügigen Beschlüssen.“ Die nächsten Kommunalwahlen werden vermutlich Ende September des nächsten Jahres stattfinden. Damit geht die längste Periode von Rats- und Kreistagsmitgliedern zu Ende, die es in der Geschichte unseres Landes gegeben hat. Im Jahr 2014 waren die letzten Kommunalwahlen. Im Normalfall dauert die Legislaturperiode in den kommunalen Parlamenten fünf Jahre.

„Der Landesgesetzgeber hat die Berechnung der Kommunalwahlkreise neu geregelt. Jetzt sind nicht mehr Einwohnerzahlen, sondern die Anzahl der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger als Grundlage der Berechnung zu nehmen“, erläutert der SPD-Kreisvorsitzende.

Foto: Symbolbild

Wirtschaft
Montag, 05. August 2019 10:47 Uhr
„Gastro-Obolus“ steht Beschäftigten zu - NGG warnt Gastronomen im Kreis Höxter vor Trinkgeld-Trickserei
Montag, 29. Juli 2019 10:51 Uhr

Kreis Höxter (r). Kneipe in Gefahr: Innerhalb von zehn Jahren haben 71Gastro-Betriebe imKreis Höxtergeschlossen. Zwischen 2007 und 2017 hat damit jede vierte Gaststätte, Kneipe oder Eisdiele zugemacht. Zuletzt zählte der Kreisnoch 189 gastronomische Betriebe, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG Detmold-Paderbornberuft sich hierbei auf Zahlen des Statistischen Landesamts –und warnt vor einem weiteren Kneipensterben. „Vom Fußballabend in der Bar bis zum Grünkohlessen mit dem Sportverein –die Gastronomie steht für ein Stück Lebensqualität“, sagt NGG-Geschäftsführer ArminWiese. Mit den Betriebsschließungen stehe nicht nur ein wichtiger Teil der Alltagskultur auf dem Spiel. Es seien auch etliche Arbeitsplätze in der Region in Gefahr.

Wiese macht für den Trend unter anderem die harten Arbeitsbedingungen in der Branche verantwortlich. „Nachts und am Wochenende hinterm Tresen zu stehen, das wollen viele nicht mehr. Deshalb hat die Branche schon heute mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen“, so der Gewerkschafter. Ein entscheidendes Mittel gegen das „Gastro-Sterben“ sei deshalb, die Branche bei Löhnen und Arbeitsbedingungen attraktiver zu machen. Mit einem Tarifvertrag, der NRW-weit für alle Restaurants und Gaststätten gilt, habe man hier „einen wichtigen Schritt“ gemacht. Allerdings müssten sich noch viel mehr Gastronomen daran halten.

Aber auch den Wirten selbst fehle oft ein Nachfolger, um den Betrieb weiterzuführen, so Wiese. „Außerdem müssen sich die Gastronomen gegen Pleiten absichern. Dazu gehört das nötige betriebswirtschaftliche Know-how. Genauso aber originelle Ideen, wie man eine Gaststätte zum Treffpunkt für junge Leute macht.“ Die Gewerkschaft NGG sieht dabei auch die Verbraucher in der Verantwortung. „Statt das Feierabendbier zuhause zu trinken, kann man einfach mal wieder in die Kneipe gehen. Das macht Spaß und ist geselliger“, so Wiese weiter.

In ganz Nordrhein-Westfalen ging die Zahl der Gastro-Betriebe nach Angaben des Statistischen Landesamtes seit 2007 um gut elf Prozent zurück. Von damals rund 28.000 Restaurants, Kneipen und Gaststätten waren im vorletzten Jahr nur noch 24.900 geöffnet.

Foto: NGG

Mittwoch, 10. Juli 2019 14:14 Uhr

Kreis Höxter (r). Für Studenten ist es eine Selbstverständlichkeit, jetzt kommt es auch für Azubis – ein vergünstigtes Ticket für Bus und Bahn. Doch für viele der 3.000 Auszubildenden im Kreis Höxter dürfte die Monatskarte, die ab August zu haben ist, zu teuer sein. Davon geht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aus. „Das Ticket kostet 62 Euro für einen Verkehrsverbund und 82 Euro für ganz NRW. Mancher Berufsstarter muss da schon genau rechnen, ob er sich das leisten kann“, sagt der Geschäftsführer der NGG Detmold-Paderborn, Armin Wiese. So verdiene etwa ein angehender Koch im ersten Lehrjahr 750 Euro pro Monat. Der Ticketpreis sei da „alles andere als ein Pappenstiel“, betont Wiese.

Die Gewerkschaft NGG hatte sich zusammen mit dem DGB jahrelang für die Einführung eines Azubi-Tickets in NRW starkgemacht. „Angesichts steigender Mieten in den Großstädten und überfüllter Straßen sind immer mehr Azubis auf das Pendeln im Nahverkehr angewiesen. Die Einführung eines ÖPNV-Ticket war überfällig“, so Wiese. Der Fahrschein erleichtere es Berufsanfängern, zur Arbeit oder zur Berufsschule zu kommen. Außerdem gehe es um ein Stück Lebensqualität. „Ob Verwandtschaftsbesuch, Kino oder Kneipenabend – das Ticket hilft dabei, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.“

Wer jedoch an einer Hochschule eingeschrieben ist, zahlt für ein NRW-Semesterticket lediglich um die 170 Euro – und kann damit sechs Monate lang fahren. „In dieser Größenordnung sollte sich auch das Azubi-Ticket bewegen“, fordert Wiese. Die NGG Detmold-Paderborn ruft Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) nun zu Nachverhandlungen mit den Verkehrsbetrieben auf. Notfalls müssten zusätzliche Haushaltsmittel aufgebracht werden. Armin Wiese: „Mobilität ist zu einer entscheidenden Frage für Berufsanfänger geworden. Das darf nicht am Geld scheitern.“

Foto: NGG-Region Detmold-Paderborn

Sport
Dienstag, 20. August 2019 09:54 Uhr
Auf und ab mit dem Mountainbike ´- Jugendtreff Höxter bietet ab September wieder regelmäßig Mountainbiketouren an
Sonntag, 18. August 2019 07:30 Uhr

Kreis Höxter/Brakel (r). Wie man eine Bewegungsförderung für ältere Menschen in den Sport integrieren kann, lernen Übungsleiter mit C-Lizenz in einer Fortbildung des Kreissportbundes Höxter am 3. und 4. Oktober in Brakel. Anmeldungen hierzu nimmt die KSB-Geschäftsstelle ab sofort unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen entgegen.

Unsere Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zu einer Sitz- und Fahrgesellschaft. Das „aktive Erleben“ und der Transfer zu einem „persönlichen bewegungsfreudigen Alltag“ ist die Basisidee dieser ÜL-C Fortbildung. Der Workshop mit 15 Lerneinheiten beinhaltet folgende Elemente: Vorstellen einzelner Bewegungsbausteine, Beobachtungsschwerpunkt der Praxis sind die „Individuelle Gestaltungsfähigkeit“ und das „aktive ausprobieren“ in der Gruppe, Gesundheitsdefinition und Gesundheitsförderung für Ältere sowie der Strukturwandel des Alters.

Foto: Symbolbild

Freitag, 09. August 2019 11:35 Uhr

Höxter (r). Acht Spieler aus fünf Tennisvereinen waren angetreten, um einen (Wander-)Pokal zu gewinnen: Der „Goldcup“ wird dieses Jahr zum fünften Mal ausgetragen. Mit dabei sind Aktive vom TC Bödexen, TC Lüchtringen, TC Schwarz-Gelb Holzminden und FC Eintracht Polle sowie vom TV Rot-Weiß Höxter. Heute, Samstag, stehen ab 12 Uhr die Halbfinalspiele auf der Vereinslage des TV Höxter „Im Brückfeld“ an, ab 15 Uhr folgen dann die Endspiele um den Turniersieg und den dritten Platz.

Mit dabei sind Steffen Lauritis (Holzminden), der sich in der Vorrunde gegen Lukas Alteköster (Höxter) durchgesetzt hat und Marco Lühning (Bödexen), der sich knapp gegen Vorjahressieger Sören Winsmann (Polle) behaupten konnte, sowie Florian Bruns (Polle), der gegen Dennis Sertschuk die Oberhand behielt. Außerdem Thorsten Stein (Höxter) oder Mirko Senger (Bödexen) - die beiden spielen Ihre Vorrundenbegegnung am Freitagabend ab 19 Uhr in Höxter. Die Halbfinalpaarungen lauten Senger oder Stein Stein gegen Bruns sowie Lühning gegen Lauritis.

„Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher, es wird sicher tolles Tennis geboten“, ist sich Dr. Knut Langer, Vorsitzender des TV RW Höxter, sicher. „Natürlich wird auch für das leibliche Wohl der Gäste und Aktiven gesorgt sein.“

Foto: Symbolbild

Panorama
Freitag, 05. Juli 2019 09:39 Uhr
Asklepios unterstützt deutsche Olympia-Hoffnungsträger
Donnerstag, 27. Juni 2019 11:14 Uhr

Borgentreich (red) Zum schon traditionellen Sommerfest lädt die BSG Borgentreich ihre Mitglieder und Reha-Sportler für Freitag, 28. Juni, ab 19.00 Uhr ein. Erstmalig in diesem Jahr findet die Feier in der Grillhütte der Feuerwehr in Peckelsheim (Zufahrt „Am neuen Teich“) statt. BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich: „Wir haben uns wieder auf Unterhaltung, gute Verpflegung und nette Gespräche vorbereitet.“ Für die, die nicht selbst fahren können oder wollen, ist ein kostenloser Bus-Zubringerdienst eingerichtet: Der Bus fährt um 18.30 Uhr am ZOB Borgentreich ab und hält auf der Strecke noch an der Schützenhalle und in Eissen. Die Rückfahrt ist für 22.30 Uhr vorgesehen.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann das noch unter Telefon 05643/1486 nachholen.

Foto: Symbolbild

Sonntag, 23. Juni 2019 07:00 Uhr

Lemgo/Höxter (r). Am 27. Juni 2019 lädt die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe alle ein, die sich für ein Studium interessieren oder bereits an der Hochschule studieren und weitere Informationen suchen: zu Studiengängen in Lemgo, Detmold und Höxter, zur Studienfinanzierung und besonderen Förderprogrammen der TH OWL.

Wer im Wintersemester 2019/2020 sein Studium an der Technischen Hochschule OWL starten möchte, kann sich bis zum 15. Juli dafür bewerben. Zweieinhalb Wochen vor dem Ende dieser Frist lädt die TH OWL zum „Langen Abend der Studienberatung“ und erstmalig auch „Studienfinanzierung“ nach Lemgo ein. Im Foyer des Hauptgebäudes (Campusallee 12) erwartet die Besucherinnen und Besucher von 17 bis 20 Uhr ein breites Angebot: Die Zentrale Studienberatung informiert und berät über die 50 Studiengänge, die in Lemgo, Detmold und Höxter angeboten werden. Die Studieninteressierten können das Team mit Fragen von der Zulassung über Praktika bis zur Studienfinanzierung löchern. Das Team des Talentscouting OWL und die Agentur für Arbeit Detmold stehen ebenfalls für Fragen bereit. Das Immatrikulationsamt bietet an diesem Abend die Möglichkeit, sich direkt vor Ort für einen Studiengang zu bewerben.

Der Career Service der TH OWL stellt ebenfalls sein Angebot vor: Von der Hilfe bei der Karriereplanung bis zum Bewerbungscoaching unterstützt er Studierende beim Übergang aus der Hochschule in die Berufstätigkeit. Auch wer schon an der TH OWL studiert, ist eingeladen, sich an diesem Abend beim Career Service zu informieren. Zu Fördermöglichkeiten durch Stipendienstehen die Teams von neun Förderprogrammen Rede und Antwort und das Amt für Ausbildungsförderung des Studierendenwerks Bielefeld informiert zum Thema BAföG.

„Mit dem Langen Abend der Studienberatung und Studienfinanzierung bieten wir ein breites und trotzdem gebündeltes Beratungsangebot. Damit ermöglichen wir es vor allem auch den Kurzentschlossenen, sich noch für das kommende Wintersemester umfassend informieren und beraten zu lassen, um sich anschließend fristgerecht zu bewerben und einzuschreiben“, sagt Hanna Lohau, Leiterin der Zentralen Studienberatung. Das Studienangebot der TH OWL reicht von Ingenieurwissenschaften über gestalterische Fächer bis hin zu Wirtschaftswissenschaften. Erstmalig zum Wintersemester 2019/2020 angeboten wird der Bachelor-Studiengang Energiemanagement und industrielle Klimaschutztechnologie.

Weitere Informationen zum Studium an der TH OWL: www.th-owl.de/studium

Foto: Symbolbild

 

Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr

NRW (red). "Das Urteil ist ein Durchbruch für den Tierschutz, auch wenn unsere Revision formal betrachtet nicht erfolgreich war. Die Tötung männlicher Eintagsküken muss nach einer Übergangszeit nun eingestellt werden", kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser die heutige Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Sobald die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt, werde das Ministerium diese sorgfältig auswerten und verbleibende Handlungsoptionen ausloten. Mit dem Urteil hat das Gericht zwar die vorinstanzlichen Entscheidungen bestätigt, allerdings auch festgestellt, dass die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken nicht vereinbar ist mit dem Grundsatz des Tierschutzes. 

"Das Bundeverwaltungsgericht hat klar von einer Übergangszeit gesprochen. Ich erwarte daher, dass angesichts des erheblichen technischen Fortschritts das Bundeslandwirtschaftsministerium schnellstmöglich die Rahmenbedingungen fördert, das Töten männlicher Küken zu unterbinden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss ein Ausstieg aus der Kükentötung sein. Die Wirtschaft soll schnellstmöglich auf tierschützende Praktiken bei der Legehennen-Erzeugung umsteigen. Die Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife, sind also sehr zeitnah umsetzbar", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. Ministerin Heinen-Esser ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, auch mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluss zu nehmen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife."

Hintergrund

Auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums hatten im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter Brütereien die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen untersagt. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Untersagungsverfügungen als rechtswidrig aufgehoben und die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Daraufhin wurde das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angerufen.

Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

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