Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Samstag, 24. Oktober 2020 11:32 Uhr
7-Tages-Inzidenz nun bei 41,35 im Kreis Höxter
Freitag, 23. Oktober 2020 10:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Einige neue Coronafälle im Kreis Höxter sorgen dafür, dass der 7-Tages-Inzidenz im Kreisgebiet auf 32,09 angestiegen ist. Alleine Willebadessen hat in den vergangenen 24 Stunden sieben neue Fälle zu beklagen. Die Anzahl der aktiven Infektionen ist seit gestern von 53 auf 66 angestiegen. Insgesamt sind nun 526 - zuvor 513 - Fälle bekannt. 441 Personen sind genesen, dieser Wert lag gestern bei 437. Der 7-Tages-Inzidenz ist von 27,81 auf 32,09 angestiegen.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 21 (+2), Beverungen 1, Borgentreich 3 (-3), Brakel 15 (-1), Höxter 5 (-1), Marienmünster 0, Nieheim 0, Steinheim 6 (+1), Warburg 4 (+1) und Willebadessen 11 (+7).

Donnerstag, 22. Oktober 2020 11:31 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem von Dienstag auf Mittwoch die aktiven Coronainfektionen im Kreis Höxter von 45 auf 53 angestiegen sind, vermeldet der Kreis Höxter am heutigen Donnerstag weitere vier aktive Coronafälle. Damit hat der Kreis Höxter aktuell 57 Fälle - seit Beginn der Pandemie 513. Die Zahl der Genesenen ist von 432 auf 437 angestiegen. Der 7-Tages-Inzidenz ist von 25,67 auf 27,81 angestiegen.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 19 (+1), Beverungen 1 (-1), Borgentreich 6 (+1), Brakel 16 (+4), Höxter 6, Marienmünster 0, Nieheim 0, Steinheim 5 (+2), Warburg 3 und Willebadessen 4.

Mittwoch, 21. Oktober 2020 10:16 Uhr

Kreis Höxter (red). Von Dienstag auf den heutigen Mittwoch sind die Coronazahlen im Kreis Höxter weiter angestiegen. Nachdem am Dienstag 45 aktive Infektionen gemeldet worden sind, stieg der Wert in den vergangenen 24 Stunden auf 53 an. Damit hat der Kreis Höxter insgesamt 504 Fälle zu vermelden. Die Zahl der Genesenen ist von 431 auf 432 angestiegen. Der 7-Tages-Inzidenz ist von 22,1 auf 25,67 angestiegen.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 18 (+3), Beverungen 2 (+1), Borgentreich 5, Brakel 12 (+1), Höxter 6, Marienmünster 0, Nieheim 0, Steinheim 3 (+1), Warburg 3 und Willebadessen 4 (+2).

Dienstag, 20. Oktober 2020 10:56 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Zahl der Coronainfizierten im Kreis Höxter ist in den vergangenen vier Tagen von 36 auf 45 aktive Fälle angestiegen, dies geht es auch den aktuellen Zahlen des Kreisgesundheitsamts hervor. Insgesamt stieg die Zahl der Coronafälle seit Anbeginn der Pandemie von 481 auf 495 – die Zahl der Genesenen stieg von 426 auf 431. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 22,1.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Anstieg seit dem 16. Oktober): Bad Driburg 15 (+8), Beverungen 1 (+1), Borgentreich 5, Brakel 11 (+2), Höxter 6 (+1), Marienmünster 0, Nieheim 0, Steinheim 2 (-1), Warburg 3 und Willebadessen 2 (-2).

Region Aktiv
Freitag, 23. Oktober 2020 10:52 Uhr
Änderung der Abfahrtszeit für Schülerbeförderung aus Brenkhausen
Donnerstag, 22. Oktober 2020 11:06 Uhr

Höxter (TKu). Freiwilliges Engagement sorgt für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Und weil die Schützengilde Höxter von 1595 e.V. diesen Zusammenhalt schon seit 425 Jahren praktiziert, bekam der Verein nun eine hohe Auszeichnung des Landes NRW verliehen. Der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken verlieh der Schützengilde die Ehrenplakette des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Ehrenplakette wird seit 2010 an Schützengilden, Vereine und Bruderschaften vergeben, die sich in herausgehobener Weise für soziale Belange, Jugendarbeit und -schutz, sowie für die Pflege des Brauchtums engagieren. Sie wurde eingeführt vom damaligen Generationen-Minister und heutigen Ministerpräsidenten des Landes NRW, Armin Laschet. Im kleinen Rahmen, der Pandemie-Situation angepasst, nahm Kommandeur Thomas Wiesemann die Auszeichnung vor der Nikolai-Kirche entgegen im Beisein der Majestäten Sandra Vogt und Frank Wiesemann, sowie die Vorstandsmitglieder Mathias Micus, Sascha Stankowski und Thorsten Stein.

Die Ehrung erfolgte anlässlich des 425-jährigen Bestehens der Schützengilde Höxter. „Die Schützengilde trägt mit ihrem Engagement wesentlich zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Sie verbindet Generationen, schafft Heimat und Identität.“, so Matthias Goeken. „Es ist mir eine besondere Ehre, diese Auszeichnung von Ihnen entgegenzunehmen. Viele engagieren sich für unsere Schützengilde und die Stadt Höxter. Die Ehrenplakette des Landes darf ich stellvertretend für Alle in Empfang nehmen. Es ist ein Zeichen, dass sich Ehrenamt lohnt!“, so Thomas Wiesemann.

Foto: Leutnant Thorsten Stein (Schützengilde Höxter)

Donnerstag, 22. Oktober 2020 10:41 Uhr

Beverungen (red). Die Kulturgemeinschaft präsentiert am Dienstag, den 3. November 2020 in der Stadthalle Beverungen das Drama „Leben Eduards des Zweiten von England“. Veranstaltungsbeginn ist um 19 Uhr. Bereits um 18:15 Uhr wird für Interessierte ein kostenfreier Einführungsvortrag zum Stück angeboten.

Bertolt Brecht schrieb dieses Drama anlässlich seiner allerersten Regiearbeit an den Münchner Kammerspielen 1924 zusammen mit Lion Feuchtwanger nach Christopher Marlowes Historie von 1592.

Dieses selten gespielte Drama behandelt mit einer heute noch aktuellen und überraschend modernen Fabel die Unmöglichkeit, in gewissen gesellschaftlichen Zwängen seine sexuelle Orientierung auszuleben, ohne dafür an den Pranger gestellt zu werden. Ein Stück über Männer, die keine „echten Männer“ sein können, über Frauen, die von Opfern zu Tätern mutieren und über Politiker, die zu Tyrannen werden.

Das Drama thematisiert die tragische Geschichte einer großen Liebe zwischen zwei Männern, Eduard II., König von England (1284-1327) und Gaveston, seinem „Günstling“.

Diese Liebe steht jedoch unter keinem guten Stern unter den Augen des strengen Hochadels und der unglücklichen Königin Anna, die lange bedingungslos zu ihrem Ehemann steht, um dann mehr und mehr an dieser Männerliebe zu zerbrechen. Und hier beginnt die zweite Geschichte: Die Leiden Eduards des Zweiten von England.

Darin geht es um nichts weniger als um Königsmord. Ein Krimi, an dessen Anfang die Ermordung Gavestons steht, auf dessen Fuß sofort die fürchterliche Rache Eduards folgt, der alle Peers hinrichten lässt und nur Mortimer, aus einer selbstzerstörerischen Laune heraus, am Leben lässt. Ein fataler Fehler, wie sich zeigen wird, denn dieser wird zum machtbesessenen Intriganten.

Eduards Passionsgeschichte findet ihr klägliches Ende in der Kloake von London. Gefoltert, gedemütigt und bis zum Halse in den Fäkalien seines Volkes stehend, weigert er sich bis zum Ende, die Krone abzulegen und bezahlt diesen Entschluss mit seinem unglücklichen Leben.

Das NEUE GLOBE THEATER wird Bertolt Brechts „Leben Eduards des Zweiten von England“ zeitlich und räumlich im Hier und Jetzt verorten, wie schon im elisabethanischen Theater üblich: Auch damals spielte man in den Kostümen der Zeit und in nur angedeuteten Bühnenbildern, die den Zuschauern die Übertragung in die Gegenwart erleichtern sollten. Bereits mit diesem frühen Werk zeigt Brecht wesentliche Elemente epischen Theaters. Von daher ist die Aufführung auch ein Angebot zur Vertiefung des Deutsch- und Literaturunterrichts der weiterführenden Schulen.

Corona bedingt werden höchstens 300 von 1.000 möglichen Besucher*innen in die Stadthalle eingelassen, die mit größerem Abstand zueinander sitzen. Die Kulturgemeinschaft hat ein genehmigtes und inzwischen bewährtes Hygienekonzept erarbeitet, das allen Anwesenden ein höchstmögliches Maß an Sicherheit und Schutz bietet. Um Warteschlangen im Eingangsbereich zu vermeiden, wird um frühzeitiges Erscheinen gebeten. Der Einlass in die Stadthalle ist ab 18 Uhr möglich. Die in der Stadthalle geltenden Hygieneregeln während der Corona-Pandemie sind auf der Homepage der Kulturgemeinschaft veröffentlicht.

Personalisierte Karten für die Veranstaltung sind ab sofort im Kulturbüro im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) und in allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Schüler/Studenten erhalten ermäßigte Eintrittspreise. Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Foto: Philipp Plum

Dienstag, 20. Oktober 2020 10:38 Uhr

Höxter (red). Die VHS Höxter-Marienmünster bietet ab Mittwoch, 28. Oktober 2020 einen neuen Literaturkurs an in dem es noch freie Plätze gibt. Die Interessenten setzen sich mit Dozentin Gunda Mayer über den Roman vom Gewinner des Leipziger Buchpreises 2020 Lutz Seiler „Stern 111“ auseinander. Krisenzeiten sind Stillstandzeiten, voller Verunsicherung, Warten und Suchen nach Orientierung; von solcher Zeit und Situation spricht „Stern 111“, allerdings nicht mit Blick auf Corona, auch wenn dieser Roman ausgerechnet in Corona–Zeiten den Leipziger Buchpreis erhielt. Die Veranstaltung findet an fünf Mittwochvormittagen von 10 bis 11:30 Uhr in Höxter, Kath. Pfarrzentrum St. Peter und Paul statt. Weitere Information und Anmeldungen bis zum 27.10. bei der VHS Höxter-Marienmünster unter Tel 05271 9634303 oder www.vhs-hoexter.de

 

Dienstag, 20. Oktober 2020 10:04 Uhr

Beverungen (red). Die Kulturgemeinschaft Beverungen lädt am Samstag, den 7. November 2020 zu einer musikalisch-literarischen Hommage an Elena Ferrante und ihren ersten Band der neapolitanischen Saga „Meine geniale Freundin“ (Originaltitel: L’amica geniale). Die bekannte Schauspielerin Eva Mattes übernimmt den Part der Lesung während Etta Scollo für die musikalischen Einlagen sorgt. Veranstaltungsbeginn ist um 20 Uhr.

Elena Ferrante gelang ein überwältigender Bestseller-Erfolg: Die Geschichte um eine Freundschaft, die im Neapel der 50er Jahre ihren Anfang nimmt und über Jahrzehnte durch Höhen und Tiefen andauert, bis die eine verschwindet und die andere zurückbleibt und zurückblickt. Die Bücher um „Meine geniale Freundin“ sind Weltbestseller, die Menschen rund um den Globus und durch die Generationen berührt haben.

Eva Mattes, die seit ihrem 12. Lebensjahr Schauspielerin ist und für ihre Rollen auf der Bühne und im Fernsehen vielfach ausgezeichnet wurde, liest Auszüge aus dieser einzigartigen Geschichte. 2018 bekam sie einen Sonderpreis zum Deutschen Hörbuchpreis für ihr langjähriges und besonderes Schaffen als Sprecherin.

Die Gitarristin und Sängerin Etta Scollo ist wie Ferrantes Heldinnen Sizilianerin, ihre Musik spiegelt das immer wieder in tiefen, berührenden Facetten. Von vielen Kritikern wird sie als „die Stimme Siziliens“ bezeichnet. In ihren musikalischen Programmen entführt sie das Publikum mit ihrem eigenen Stil, der zwischen sizilianischer Tradition, Avantgarde, Jazz und Chanson liegt, in andere Welten.

Besondere Frauen und Frauenfiguren treffen sich in Beverungen zu einem einmaligen und einzigartigen Abend. Corona bedingt werden höchstens 300 von 1.000 möglichen Besucher*innen in die Stadthalle eingelassen, die mit größerem Abstand zueinander sitzen. Die Kulturgemeinschaft hat ein genehmigtes und inzwischen bewährtes Hygienekonzept erarbeitet, das allen Anwesenden ein höchstmögliches Maß an Sicherheit und Schutz bietet. Um Warteschlangen im Eingangsbereich zu vermeiden, wird um frühzeitiges Erscheinen gebeten. Der Einlass in die Stadthalle ist ab 19 Uhr möglich. Die in der Stadthalle geltenden Hygieneregeln während der Corona-Pandemie sind auf der Homepage der Kulturgemeinschaft veröffentlicht.

Personalisierte Karten für die Veranstaltung sind ab sofort im Kulturbüro im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) und in allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Foto: Tobias Dutschke

Blaulicht
Samstag, 24. Oktober 2020 11:39 Uhr
Renitenter Ladendieb randaliert und leistet Widerstand
Montag, 19. Oktober 2020 14:18 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Sonntag, 25. Oktober, findet der Tag des Einbruchs statt. Landesweit werden dazu unterschiedliche Aktionen gestartet/durchgeführt. Die Polizei Höxter wird an diesem Tag eine „Telefonaktion“ anbieten. Unter der Rufnummer 05271/962-1351 ist der Fachberater zum Einbruchschutz, Kriminalhauptkommissar Gilbert Schulte, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Fragen zum Umbau, Neubau bzw. zur Objektsicherung können gestellt werden. Es können auch Termine zur Fachberatung an einem anderen Tag „vor Ort“ vereinbart werden. Eine komplette Beratung dauert gut zwei Stunden und ist ein kostenfreier Service der Polizei. Tenor der polizeilichen Fachberatung ist: Mechanik vor Elektronik. Die teilweise irreführende Werbung „Schützen Sie sich vor Einbruch durch Alarmtechnik“ wird unter anderem ins rechte Licht gerückt.

Foto: Kreispolizeibehörde Höxter

Freitag, 16. Oktober 2020 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Freitagmorgen, 16. Oktober 2020, mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter insgesamt sechs Unfälle mit Wildbeteiligung innerhalb von 90 Minuten aufnehmen. Die Unfälle ereigneten sich von 6:20 Uhr bis 7:50 Uhr und verteilen sich gleichmäßig über alle Gebiete des Kreises. Ein siebter Wildunfall ereignete sich gegen 09:30 Uhr. In allen Fällen entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei appelliert daher an alle Autofahrer, vor allem in Waldgebieten besonders aufmerksam zu fahren.

Mittwoch, 14. Oktober 2020 16:31 Uhr

Höxter (red). Eine junge Frau ist am Mittwochmittag bei einem Verkehrsunfall in Höxter auf der Kreisstraße 45 zwischen der Weserbrücke Lüchtringen und dem Welterbe Corvey schwer verletzt worden. Sie prallte gegen einen entgegenkommenden Pkw und wurde danach im Fahrzeug eingeklemmt, so dass sie die Feuerwehr Höxter mit technischem Gerät aus dem Pkw herausschneiden musste. Auch die Fahrerin des entgegenkommenden Seat Leon wurde verletzt. Die Fahrbahn blieb für mehr als zwei Stunden nach dem Unfall voll gesperrt. Der Unfall geschah nach Angaben der Polizei um kurz nach 12 Uhr Mittags. Die schwer verletze Frau war nach Polizeiangaben mit ihrem Ford Fiesta in Richtung Gewerbegebiet Lüre in Höxter unterwegs, als sie aus bislang unbekannter Ursache ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn geriet. Mit der Seite ihres Pkw stieß sie gegen den entgegenkommenden Seat Leon. Der Fiesta schleuderte Aufprall umgehend in den Graben, wo der Fiesta seitlich zum Liegen kam. Notarzt und Rettungsdienst versorgten die Verletzte und übergaben sie später einem Rettungshubschrauber, der auf dem zur Fahrbahn benachbarten Feld gelandet ist. Die Feuerwehr sicherte das Unfallauto und rettete die Frau. Die Fahrerin des entgegenkommenden Seat wurde mit dem Rettungstransportwagen schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge haben einen Totalschaden erlitten und mussten abgeschleppt werden.

Foto: rob

Mittwoch, 14. Oktober 2020 10:07 Uhr

Beverungen (red). Am Montag, 12.10.2020, überholte ein Auto auf der B 241 bei Beverungen andere Fahrzeuge trotz Gegenverkehr und verursachte dadurch einen Zusammenstoß zweier Motorräder. Drei Motorräder befuhren gegen 19:15 Uhr die Dalhauser Straße von Beverungen aus Richtung Dalhausen. In Höhe der Einmündung Sankt-Florians-Weg überholte ein entgegenkommender dunkler Kombi mehrere Autos.

Fahrzeuge in Fahrtrichtung Dalhausen mussten abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Zwischen zwei bremsenden Motorrädern kam es zu einem leichten Kontakt. Ein Motorradfahrer stürzte dadurch. Beide Motorradfahrer verletzten sich leicht. An beiden Motorrädern entstand Sachschaden. Der Fahrer/ die Fahrerin des überholenden Fahrzeugs fuhr Richtung Beverungen weiter und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu dem Unfall oder dem Kombifahrer machen können, sich bei der Polizei in Höxter unter der Telefonnummer 05271/9620 zu melden.

Politik
Mittwoch, 07. Oktober 2020 14:29 Uhr
SPD-Fraktion im Kreistag hat sich gebildet
Montag, 28. September 2020 11:14 Uhr

Höxter (TKu). Immer wieder Beifallsbekundungen und „Daniel-Rufe“ prägten die anschließende Wahlparty von Daniel Hartmann in den Bürgerstuben in Höxter. Der Bürgermeisterkandidat war überwältigt von dem großen Zuspruch nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses um die Bürgermeisterwahl in der Kreisstadt. Der unabhängige Einzelbewerber Daniel Hartmann setzte sich in einem spannenden Duell gegen seinen Mitbewerber Daniel Razat von der CDU durch. Das Rennen war bis zuletzt spannend und knapp. Hartmann konnte 52,56 % der Stimmen auf sich vereinen. Im Gespräch mit Höxter-News.de betont Hartmann, wie sehr er den Wählerinnen und Wählern für dieses Ergebnis dankbar ist. Er sei immer noch völlig überwältigt und stolz.

Daniel Hartmann erklärt, er werde ein Bürgermeister für alle Höxteranerinnen und Höxteraner sein, das war von Anfang an sein Anspruch. „Ohne mein Team wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen“, erklärt der 43-Jährige auf Anfrage. Dank sagt Hartmann aber auch an seine Mitstreiter, zuletzt an Daniel Razat und dessen Team für einen fairen Wahlkampf. Hartmann wünscht Daniel Razat und seiner Familie alles Gute für die Zukunft. Nun gelte es aber, Höxter voranzubringen und alle Kräfte zu bündeln. Daniel Razat habe die Auszählung als „ein Wechselbad der Gefühle" erlebt. Das Ergebnis, das nach der Stückweisen Bekanntgabe der Auszählungsergebnisse der Wahlkreise bekannt geworden ist, sei eine „verdammt enge Kiste“ gewesen, so Razat. Der unterlegene Mitbewerber wolle aber weiter machen und seine Erfahrung, die er in eineinhalb Jahren bei etwa 200 Terminen gesammelt hat, auch künftig weiter für seine Heimatstadt einbringen. Das kündigte der 39-Jährige im Historischen Rathaus an. Er wolle nach vorn schauen. In seinem Beruf bei der Bundeswehr habe er gelernt, Staub abklopfen, weiterzumachen und den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Der amtierende Bürgermeister Alexander Fischer passte Hartmann noch vor dem Rathaus ab, um ihm zu seinem Ergebnis zu gratulieren. Hartmann wird Fischer Anfang November im Amt ablösen. Dann wird auch der neue Rat ins Rathaus einziehen. 

Es war bis zuletzt äußerst spannend: Die ersten Ergebnisse liefen gegen 18.15 Uhr aus den Stimmbezirken Lütmarsen, Ovenhausen/Bosseborn und Bödexen ein. Razat lag danach klar vorne mit 50,3, 53,2 und 57,3 Prozent der Stimmen. Zehn Minuten später folgte der erste Wahlbezirk aus Höxter (Stadtkern 90), bei dem Razat 55,9 Prozent der Stimmen erhielt. Danach sicherte sich Hartmann den Stimmbezirk 20 aus Höxter mit 56,4 Prozent und Lüchtringen 2 mit 60,9 Prozent sowie Höxter Stadtkern 50 mit 67,3 Prozent. Nach 14 von 23 ausgezählten Stimmbezirken lag kurz nach 18.35 Uhr Razat noch mit 51,6 zu 48,4 Prozent vorn. Gegen 18:45 Uhr wendete sich jedoch das Blatt: Es waren 19 von 23 Stimmbezirke ausgezählt und es stand 51,1 Prozent für Hartmann und 48,9 Prozent für Daniel Razat. Das Endergebnis: 52,56 % der Stimmen fielen auf Daniel Hartmann, der darüber sichtlich sehr erfreut war. 

Fotos: Thomas Kube

Sonntag, 27. September 2020 19:36 Uhr

Höxter (TKu). Daniel Hartmann heißt der neue Bürgermeister für die Stadt Höxter. Der unabhängige Einzelbewerber Daniel Hartmann setzte sich in einem spannenden Duell gegen seinen Mitbewerber Daniel Razat von der CDU durch. Das Rennen war bis zuletzt knapp. Hartmann erhielt 52,56% der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,52%. Von 23.773 Wahlberechtigten haben rund 12.000 Wählerinnen und Wähler in den 19 Wahlbezirken erneut den Weg zur Wahlurne angetreten. Hartmann löst damit nun Anfang November den noch amtierenden Bürgermeister Alexander Fischer ab, der in der Wahl seinen beiden Mitbewerbern Razat und Hartmann unterlegen ist. Nähere Informationen und ein Statement folgen am Montag!

Foto: Daniel Hartmann

Wirtschaft
Freitag, 23. Oktober 2020 14:11 Uhr
40 Jahre zum Wohl der Kunden und Patienten: Rosen-Apotheke feiert Jubiläum
Mittwoch, 21. Oktober 2020 13:20 Uhr

Beverungen (red). Aktuell erreichen die BeSte Stadtwerke vermehrt Informationen über Haustürgeschäfte, bei denen versucht wird, Kundinnen und Kunden mit Falschinformationen zu einem Wechsel des Energieversorgers zu bewegen. Konkret wird behauptet, die BeSte Stadtwerke GmbH sei insolvent und ein Wechsel unerlässlich. Hierzu stellt Geschäftsführer Stefan Wagner-Schlee klar: „Die BeSte Stadtwerke GmbH hat ihre Kundinnen und Kunden in den vergangenen Jahren zuverlässig mit Strom und Gas versorgt und wird dies auch weiterhin tun. Die Aussage, dass die BeSte insolvent sei, ist falsch. Wie bereits berichtet, erwirbt EAM die BeSte Stadtwerke GmbH (BeSte) und wird die Zukunft der Gesellschaft auf eine solide und nachhaltige Basis stellen. Die Marke „BeSte“ bleibt als gut etablierter Name erhalten und für die Kunden bleibt das Unternehmen der bewährte Partner rund um das Thema Energie.“

Der lokale Energieversorger ruft daher zu Aufmerksamkeit und Vorsicht auf. Bei Unsicherheiten wird der Griff zum Telefon empfohlen, ein kurzer Anruf bei den BeSte Stadtwerken genügt, um Sicherheit zu schaffen. Sollten Sie dennoch Daten weitergeben haben, gibt der Vertriebsleiter Dietmar Hillebrand folgende Tipps: „Sollte ein Vertrag zustande gekommen sein, haben Sie ein Widerrufsrecht, von dem Sie dringend Gebrauch machen sollten. Achten Sie darauf, ob Sie Post (ggf. auch per E-Mail) von einem Strom- oder Gasanbieter bekommen. Hilfreiche Tipps zu diesem Thema gibt es ebenfalls bei der Verbraucherzentrale und unerlaubte Telefonwerbung kann bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden.“ Bei Rückfragen steht auch der Kundenservice der BeSte Stadtwerke gerne zur Verfügung und unterstützt bei der Ausübung des Widerrufsrechts.

Mittwoch, 21. Oktober 2020 13:17 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Sparkasse Höxter verzichtet aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr auf den Weltspartag. Erfahrungsgemäß bilden sich am Weltspartag und auch an den Tagen davor und danach in den Sparkassen-Filialen lange Schlangen mit Kindern und deren Eltern oder Großeltern. Doch solche Situationen sind in Zeiten von Corona nicht ratsam.

„Wir tun intern alles dafür, die Pandemie bestmöglich einzugrenzen und die Kunden sowie die Mitarbeiter zu schützen. Den Weltspartag auszurichten und damit eine mögliche Plattform für Menschenansammlungen zu bieten, erscheint uns bei den aktuellen Corona-Zahlen nicht richtig. Deshalb haben wir uns schweren Herzens entschlossen, kein Risiko einzugehen und den Weltspartag abzusagen“, so Achim Frohss, Vorstandsmitglied der Sparkasse Höxter.

Den Weltspartag mit seinen klassischen Belohnungen für die kleinen Sparer wird es voraussichtlich erst wieder 2021 geben. „Dies fällt uns sehr schwer, gehört doch der Weltspartag quasi zur DNA der Sparkassen-Organisation“, so Achim Frohss.

Foto: Sparkasse Höxter

Sport
Samstag, 24. Oktober 2020 11:10 Uhr
Aktionstag zum Deutschen Sportabzeichen in Höxter
Sonntag, 18. Oktober 2020 12:15 Uhr

Höxter (red). Nach einer durch die Corona-Pandemie sehr verkürzten Sommersaison nutzten die HLC-Leichtathleten den Saisonabschluss für eine besondere sportliche Gemeinschaftsaktion. Sportler/-innen aller vier Gruppen trafen sich zu einer Laufabzeichen-Aktion auf der Weserkampfbahn. Einige Sportler/-innen brachten ihre Eltern oder Geschwister mit, um mit ihnen gemeinsam bei Musik und Moderation ihre Runden zu drehen. Insgesamt 45 Läufer/-innen im Alter zwischen sechs und 56 Jahren stellten sich der Herausforderung, mindestens 15 Minuten ohne Pause zu laufen. Dabei kam es weder auf das Tempo noch auf die Platzierung an, sodass jeder entspannt seinen eigenen Laufrhythmus finden konnte.

Am Ende der Veranstaltung konnten vom fünfköpfigen Organisationsteam 43 DLV-Laufabzeichen an die Teilnehmer/-innen verliehen werden, davon immerhin zehn Abzeichen an Familienangehörige. Die Jüngeren durften sich für die Laufdauer von 15 Minuten über ein grünes Laufabzeichen freuen. Die etwas erfahreneren Sportler/-innen legten dann schon 30 Minuten ohne Unterbrechung zurück und wurden mit einem roten Laufabzeichen belohnt. Das schaffte etwa die Hälfte aller Teilnehmer/-innen. Beachtliche 15 Sportler/-innen absolvierten für das blaue Laufabzeichen sogar 60 Minuten Laufen am Stück, darunter beispielsweise Jonathan und Matthis Kossak, Sven Dernbach, Marvin Brückner, Jonathan Siegel, Lennart Schreiber, Maya Wittrock, Marie Düker und Nika Kociper, die erst zehn bis 13 Jahre alt sind. Die beiden HLC-Lauftalente Gina Fleischhauer und Mirja Riedemann (beide 13) ließen es sich nicht nehmen, in dieser einen Stunde gemeinsam flotte 12 km zurückzulegen.

Allen Läufer/-innen gebührt für ihre Leistung großes Lob. Sowohl Läufer/-innen als auch Zuschauer/-innen hatten viel Spaß bei dieser Aktion, auch wenn zum Schluss etwas Regen einsetzte. Nach der Anstrengung stärkten sich alle noch mit Würstchen und Getränken. Das Training der Leichtathleten geht nach den Herbstferien in verschiedenen Höxteraner Sporthallen weiter. Angesichts der sehr erfreulichen Resonanz wird die Laufabzeichen-Aktion im nächsten Jahr eventuell erneut angeboten. Dann hoffentlich ohne Corona-Einschränkungen und somit auch für einen erweiterten Personenkreis zugänglich.

Foto: HLC

Donnerstag, 15. Oktober 2020 10:55 Uhr

Lüchtringen (red). Fußball im Schritttempo, bei dem Laufen mit oder ohne Ball verboten ist? 13 Neugierige wollten sich davon selbst überzeugen und sind Ende September dem Aufruf des Kreissportbundes Höxter und TuS Lüchtringen 1911 gefolgt, die neue Trendsportart kennenzulernen. Weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, das Schnupperangebot noch bis zum 24. November unverbindlich auszuprobieren. Eine Teilnahme ist ohne Voranmeldung dienstags in der Zeit von 18:30 bis 20 Uhr im Sollingstadion in Lüchtringen möglich.

Bewegung muss Freude bereiten, damit man dauerhaft aktiv bleibt. „Wenn die Gelenke einmal kein Fußballspielen mehr ermöglichen, können ehemals Aktive mit diesem Angebot ihre Wunschsportart in abgewandelter Form wieder ausüben“, so Arne Tegtmeyer vom Kreissportbund. „Mit Geh-Fußball möchten wir ein Angebot für alle schaffen. Jung und Alt können generationsübergreifend zusammenspielen, weil sich durch die Regelanpassungen die Leistungsniveaus angleichen. Auch Geschlecht und der Trainingszustand spielen keine Rolle“, sagt Andreas Pieres, 1. Vorsitzender des TuS Lüchtringen. Für die Teilnahme ist eine normale Sportbekleidung ausreichend. Fußballschuhe sind nicht zwingend erforderlich. Dank der Anschubfinanzierung über das Programm „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ des Landessportbundes NRW und der Staatskanzlei NRW ist die Teilnahme bis zum Kursende am 24. November noch kostenlos möglich. Der Kurs soll im Anschluss als Dauerangebot vom TuS Lüchtringen fortgesetzt werden.

Foto: KSB

Panorama
Dienstag, 22. September 2020 16:14 Uhr
Verdächtiger Brief in Paderborn: Polizei ruft ABC-Dienst der Feuerwehr Paderborn
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter sowie der Wirtschaftsclub schließen sich der Entscheidung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) an. Die heimische Wirtschaft steht zum Erhalt des Flughafens Paderborn/Lippstadt und unterstützt das von der Flughafen-Gesellschafterversammlung beschlossene Sanierungskonzept in einer Insolvenz in Eigenverwaltung.

„Ein starker Standort, wie Ostwestfalen-Lippe, braucht einen modernen Flughafen, der in die Zukunft ausgerichtet ist. Mit dem Sanierungskonzept ist der erste richtige Schritt getan, denn es stärkt die Symbiose aus Tourismus und Geschäftsreiseverkehr nachhaltig. Dafür bezieht es ökologische Gesichtspunkte und die aktuellen Entwicklungen rund um die Mobilität der Zukunft mit ein. So hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine echte Chance auf eine stabile Zukunft“, betont Kevin Taron, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Nicht nachvollziehen können die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub, dass Kritiker den Flughafen als überflüssig bewerten.

„Der Flughafen bietet der heimischen Wirtschaft in der Region einen echten Standortvorteil. Diese Infrastruktur leichtfertig aus der Hand zu geben, wäre fahrlässig, denn wenn der Flughafen erst einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen“, so Taron weiter.

Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 31. August 2020 11:15 Uhr

Paderborn/Salzkotten (red).Am frühen Montagmorgen des 31. August, gegen 00.40 Uhr, beabsichtigten eine 30-jährige Frau und ihr 36-jähriger Freund, beide wohnhaft in Salzkotten, von dem Geldautomaten eines Kreditinstituts an der Simonstraße in Salzkotten Geld abzuheben.

Dazu fuhren beide mit einem Fahrzeug vor das Gebäude. Als die 30-Jährige aus dem Fahrzeug ausstieg, kamen zwei junge Männer aus Richtung Upsprunger Straße/Simonstraße gezielt auf sie zu. Einer dieser Männer hielt ein Küchenmesser in der Hand und ergriff die Frau am Arm. Sie konnte sich jedoch losreißen und in Richtung Haholtstraße davonlaufen. Dabei stürzte sie und verletzte sich infolgedessen leicht.

Die Täter verfolgten die Frau nicht, sondern gingen zur Fahrerseite des Autos, wo sich der 36-jährige Freund der Frau befand. Dieser war mittlerweile aus dem Fahrzeug gestiegen und versuchte die Räuber durch körperliche Gegenwehr auf Abstand zu halten. Dabei rief er laut um Hilfe. Das verschreckte das räuberische Duo wohl - es flüchtete ohne Beute in Richtung Upsprunger Straße in Richtung Ortskern.

Im Rahmen von umfangreichen polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte auf dem Schulgelände an der Upsprunger Straße ein 14-Jähriger aus Salzkotten angetroffen werden, auf den die Personenbeschreibung der Geschädigten zutraf. Da weitere Hinweise vorlagen - unter anderem eine aufgefundene Sturmhaube - , dass der Jugendliche als Tatverdächtige für den versuchten schweren Raub in Betracht kam, wurde er vorläufig festgenommen und für weitere Ermittlungen mit zur Polizeiwache nach Paderborn gebracht. Die Ermittlungen zu dem zweiten Tatverdächtigen dauern an.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von der Seite hoexter-news.de