Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 03. August 2020 11:50 Uhr
Kreis Höxter: Weiterer Corona-Fall bekannt
Sonntag, 02. August 2020 09:29 Uhr

NRW (red). Alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können sich ab Montag, 3. August 2020, kostenlos und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Die Testungen sind vorerst bis zum 9. Oktober 2020 alle 14 Tage und in abwechselndem Turnus bei niedergelassenen Vertragsärzten (insbesondere Hausärzten) und in Testzentren möglich. Voraussetzung dafür ist, dass zur Testung ein Bestätigungsschreiben des jeweiligen Arbeitgebers bzw. für Kindertagespflegepersonen des Jugendamtes vorgelegt wird. Ein entsprechendes Schreiben wird noch in dieser Woche vom Schul- sowie vom Familienministerium versandt. Die Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen können sich zur Terminvereinbarung und bei Fragen jederzeit an ihre Ärztinnen und Ärzte wenden.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Pünktlich zum Start der kostenfreien Testmöglichkeiten haben wir gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen für die Kindertagesbetreuung und Schulen ein einfaches und unbürokratisches Verfahren erarbeitet. Eine Bestätigung des Arbeitgebers bzw. des Jugendamtes reicht aus, um sich in einer Vertragsarztpraxis oder einem Testzentrum alle 14 Tage testen zu lassen. Wir wissen alle: Das Coronavirus ist immer noch da. Wir müssen weiterhin wachsam sein. Ich hoffe, dass die kostenlosen Testmöglichkeiten den Beschäftigten mehr Sicherheit geben, um auch in Schulen und der Kindertagesbetreuung wieder ein Stück weit mehr Normalität herzustellen. Ich danke ausdrücklich auch den Ärztinnen und Ärzten, die uns bei den Testungen unterstützen.“ 

Wesentliche Informationen im Überblick:

  • Eine kostenlose und freiwillige Testung auf das Coronavirus ist alle 14 Tage möglich.
  • Das Testangebot gilt ausdrücklich für alle Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und alle Kindertagespflegepersonen sowie für die Beschäftigten in Schulen (Lehrpersonal, Beschäftigte des Offenen Ganztags sowie sonstiges sozial-/pädagogisches und nichtpädagogisches Personal)
  • Um die Testkapazitäten nicht zu überfordern, ist ein wöchentlich abwechselnder Turnus der Beschäftigten von Kindertagesbetreuung und Schulen vorgesehen.
  • Testmöglichkeiten für Kita-Beschäftigte und Kindertagespflegepersonen: KW 32, KW 34, KW 36, KW 38, KW 40
  • Testmöglichkeiten für Schulbeschäftigte: KW 33, KW 35, KW 37, KW 39, KW 41
  • Für die Testung ist ein Bestätigungsschreiben notwendig. Dieses erhalten die Berechtigten von Ihrem Arbeitgeber beziehungsweise bei der Schulleitung oder dem Jugendamt

Fragen Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt, ob sie oder er eine Testmöglichkeit anbietet und vereinbaren Sie einen Termin. Bei entsprechenden Absprachen können die Testungen auch in der Kindertageseinrichtung bzw. Schule durchgeführt werden.  Informationen zu regionalen Testmöglichkeiten erhalten Sie auch bei der Arztrufzentrale der Kassenärztlichen Vereinigungen unter der Telefonnummer 116 117 (keine Terminvereinbarung).

Samstag, 01. August 2020 14:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Zahl der Corona-Infektionen im Kreis Höxter steigt weiter leicht an. Waren Anfang der Woche drei Infektionen im Kreisgebiet bekannt geworden, stieg dieser Wert nun auf fünf aktive Infektionen an. Neben den Fällen in Borgentreich, Brakel und Höxter sind je ein Fall in Bad Driburg und erneut in Höxter gemeldet worden. Der 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter bleibt weiter niedrig bei 2,82. Insgesamt sind bisher 378 Fälle bekannt geworden. 355 Personen sind genesen und 18 Personen sind im Zusammen mit dem neuartigen Virus verstorben.

Freitag, 31. Juli 2020 12:12 Uhr

Kreis Höxter (red). Deutschlandweit steigen derzeit wieder die Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus. „Diese besorgniserregende Entwicklung zeigt ganz deutlich: Das Virus ist noch da“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Gemeinsam mit Michael Stickeln, Bürgermeister von Warburg und Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter, appelliert er deshalb an die Menschen im Kreis Höxter, bei den Vorsichtsmaßnahmen nicht nachlässig zu werden – besonders in der jetzigen Urlaubszeit.

„Die Verbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich in den vergangenen Monaten deutlich verlangsamt. Im Kreis Höxter gab es zwischenzeitlich sogar gar keine nachgewiesene aktive Infektion mehr. Das zeigt, dass die Maßnahmen zur Pandemieeindämmung gegriffen haben. Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger hat sich vorbildlich verhalten. Nun müssen wir gemeinsam verhindern, dass dieser Erfolg verpufft. Dazu kann jeder beitragen“, sagt Kreisdirektor Schumacher. „Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin. Die Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, die Zahl der Menschen, zu denen sie Kontakt haben, gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen. Nähere und längere Kontakte sind auf ein Minimum zu reduzieren. Wo die Möglichkeit besteht, sollen Zusammenkünfte vorzugsweise im Freien abgehalten werden. Nur so kann die Pandemie wirksam eingedämmt werden.“

Auch Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter, warnt davor, sich jetzt zu sehr in trügerischer Sicherheit zu wiegen. „Die Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung haben unserer Gesellschaft insgesamt bereits sehr viel abverlangt und sicher sind nach wie vor weitere Entbehrungen zu verkraften. Wir alle können aber durch verantwortungsvolles Verhalten daran mitwirken, dass die Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben so gering wie möglich ausfallen“, so Bürgermeister Stickeln.

Ein besonderer Risikofaktor für den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie sei die Urlaubs- und Reisezeit. Kreisdirektor Schumacher und Bürgermeistersprecher Stickeln weisen deshalb ganz deutlich auf die Reiseinformationen des Robert-Koch-Institutes (RKI) hin:

  • Wer aus dem Ausland nach Deutschland einreist und sich 14 Tage vor Einreise in einem, vom RKI definierten Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich grundsätzlich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Ausnahmen sind möglich bei einer negativen Testung auf das neuartige Coronavirus maximal 48 Stunden vor Einreise beziehungsweise nach Einreise.
  • In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Beim Husten und Niesen sollte unbedingt Abstand zu anderen gewahrt werde, die Armbeuge vor Mund und Nase gehalten oder ein Taschentuch benutzt werden.
  • Die Hände sollten regelmäßig gründlich mit Wasser und Seife gewaschen werden
  • In bestimmten öffentlichen Bereichen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Urlauberinnen und Urlauber können sich auf der Homepage des RKI www.rki.de alle Reiseinformationen nachlesen.

 

 

Dienstag, 28. Juli 2020 13:09 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem der Kreis Höxter kürzlich keine aktive Corona-Infektion mehr vermelden musste, ist die Zahl der Infektionen nun auf drei Fälle angestiegen. Borgentreich, Brakel und Höxter haben demnach einen Fall gemeldet. Insgesamt sind mittlerweile 376 Corona-Fälle bekannt, davon sind 355 Personen genesen und 18 verstorben.

Region Aktiv
Sonntag, 02. August 2020 09:36 Uhr
Regelbetrieb der Kindertagesbetreuung in der Pandemie: Am 17. August erfolgt – vorbehaltlich des Infektionsgeschehens – Rückkehr zum Regelbetrieb
Freitag, 31. Juli 2020 10:57 Uhr

Höxter (red). Der Ehrenfriedhof mit Gräbern von Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft auf dem Friedhof Am Wall in Höxter ist im Zusammenwirken von Land und Stadt umfangreich instandgesetzt worden. Sanierungsbedürftig waren dabei die vorhandenen Kissensteine für die 45 Verstorbenen des Zweiten Weltkriegs.

Die verwitterten Steine wurden durch einen Fachbetrieb allesamt angehoben und neu ausgerichtet und deren Inschriften – soweit notwendig – erneuert. Im Anschluss haben Mitarbeiter der Stadtgärtnerei die Kissensteine mit einem Pflasterband neu eingefasst, sodass die Steine einerseits besser zur Geltung kommen und andererseits die Anlage einfacher gepflegt werden kann, wie Ralf Haffke, Leiter der Stadtgärtnerei, erklärt. Die Gesamtkosten in Höhe von rund 8.500 Euro wurden aus Haushaltsmitteln des Bundes finanziert. Die Maßnahmen wurden ausschließlich von heimischen Firmen durchgeführt.

Foto: Stadt Höxter

 

Donnerstag, 30. Juli 2020 13:31 Uhr

Kreis Höxter (red). Im September findet die 16. Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt. Auch das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter beteiligt sich wieder an dieser bundesweiten Aktionswoche mit zwei kostenlosen Schulungen. Dabei geht es am 14. September um das Thema „Trauma und Ehrenamt“ und am 16. September um dem Umgang mit Diskriminierungserfahrungen. Beide Veranstaltungen finden in der Aula der Höxteraner Kreisverwaltung statt. Anmeldungen sind bis zum 28. August möglich.

„Viele Menschen im Kreis Höxter ist es zu verdanken, dass wir ein ausgesprochen gutes gesellschaftliches Klima und kulturelle Vielfalt haben. Sie engagieren sich ehrenamtlich in den vielen Vereinen und Initiativen. Unser diesjähriger Beitrag zur bundesweiten Aktionswoche trägt das Motto ‚Engagement macht stark‘. Damit möchten wir die engagierten Menschen bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützen“, erklärt Kreisdirektor Klaus Schumacher.

Zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements lädt das Kommunale Integrationszentrum zu diesen Schulungen ein:

  • „Trauma und Ehrenamt“

Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler haben häufig Kontakt mit traumatisierten Geflüchteten. Im Workshop wird über die Entstehung und Bedeutung von Traumafolgestörungen gesprochen sowie über die Aspekte, die man im ehrenamtlichen Engagement kennen und berücksichtigen sollte. Es wird anhand der von Teilnehmenden mitgebrachten Fallbeispiele über Lösungsansätze, Haltungsfragen und Selbstschutz diskutiert.

Referentin: Martin Strätling, Diplom-Sozialarbeiter und Traumaspezifischer Fachberater

Termin: Montag, 14.09.2020, von 17 Uhr bis 20 Uhr

Ort: Aula der Kreisverwaltung, Moltkestraße 12 in 37671 Höxter

  • „Umgang mit Diskriminierungserfahrungen“

Rassismus und Diskriminierung führen zur Benachteiligung von Personen oder Gruppen. Wie können wir Rassismus und Diskriminierung erkennen und wirksam reagieren? Welche Gesetze schützen Menschen vor Benachteiligung? In diesem Workshop soll es genau um diese Fragen gehen: Wie erkenne ich Diskriminierung? Wie kann ich Betroffenen helfen sich gegen diese zu wehren?

Referent: Matthias Zimoch, Koordinator Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit Paderborn

Termin: Mittwoch, 16.09.2020, von 17 Uhr bis 20 Uhr

Ort: Aula der Kreisverwaltung, Moltkestraße 12 in 37671 Höxter

Die beiden Schulungen sind kostenlos, allerdings sind aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl Anmeldungen bis zum 28. August erforderlich. „In der Aula der Kreisverwaltung Höxter ist ausreichend Platz, um die derzeit geltenden Abstandsregelungen einhalten zu können“, erklärt Filiz Elüstü, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums. Jedoch bittet sie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer darum, einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen.

Als Ansprechpartnerinnen helfen Anna Kröger (05271/965-3609 oder per E-Mail an a.kroeger@kreis-hoexter.de) und Alexandra Schodrowski (05271/965-3621 oder per E-Mail an a.schodrowski@kreis-hoexter.de) vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter gerne weiter.

Die Veranstaltungen rund um die Woche des bürgerschaftlichen Engagements werden gefördert und unterstützt von den NRW Landesministerien für Schule und Bildung sowie für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

Demokratie fördern und Werte bilden

Für die kommenden Monate hat sich das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter das Schwerpunktthema „Demokratieförderung und Wertebildung“ gesetzt. Hierzu sind verschiedene Veranstaltungen geplant. Unter anderem wird im nächsten Jahr die Internationale Woche gegen Rassismus vom 15. bis 28. März 2021 im Kreis Höxter durchgeführt. „Weitere Ideen und Anregungen zur Mitgestaltung sind jederzeit erwünscht. Melden sie sich gerne bei uns“, bittet Filiz Elüstü. Weitere Informationen und Ansprechpartner gibt es auf der Internetseite www.integration.kreis-hoexter.de

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 30. Juli 2020 13:15 Uhr

Höxter (red). Aufgrund des Corona-Virus konnten seit März keine Stromspar-Checks in den Haushalten durchgeführt werden. Nun hat der Kreis Höxter die Beratungen wieder aufgenommen. Das Programm zum Energie- und Wassersparen im eigenen Haushalt ist kostenlos und kann von einkommensschwachen Haushalten in Anspruch genommen werden.

„Gerade während der Zeit des Corona-Lockdowns haben viele Haushalte mehr Strom als üblich verbraucht. Die Menschen verbringen vermehrt Zeit zu Hause und nutzen zum Beispiel häufig elektronische Medien. Das lässt in vielen Haushalten die Stromrechnungen steigen“, sagt Projektleiter Maksim Boschmann. „Gerade für Haushalte, die über ein niedriges Einkommen verfügen und auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, kann das eine große Belastung sein.“

Der Stromspar-Check ist deshalb eine wertvolle Hilfe, denn durch ihn werden hohe Energieverbräuche aufgespürt. Bei einem ersten Haushaltsbesuch notiert das Stromspar-Team die Energie- und Wasserverbräuche sowie die Ausstattung der Wohnung. In einem zweiten Gespräch erhalten die Bürger wertvolle Tipps zum Sparen von Energie, Wasser und damit auch Geld sowie Geschenke, die beim Energiesparen helfen werden, zum Beispiel LEDs, Steckdosenleisten und Kühlschrankthermometer. „So spart ein beratener Haushalt im Durchschnitt etwa 200 Euro im Jahr“, erklärt Dr. Kathrin Weiß, Leiterin der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft beim Kreis Höxter.

In der aktuellen Situation findet die Beratung unter strengen Hygieneauflagen statt. Maksim Boschmann erläutert: „Dazu gehören unter anderem Abstandsregelungen, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, Lüftungshinweise sowie die telefonische Vorbereitung von Vor-Ort-Terminen.“

Der Kreis Höxter und das Jobcenter Kreis Höxter als Projektpartner werden aufgrund der Förderung vom Bundesumweltministerium und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen auch in den kommenden Jahren viele weitere Haushalte beim Energiesparen unterstützen. Zu den lokalen Sponsoren des Stromspar-Checks zählen aktuell die BeSte Stadtwerke, die EKM (Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten) und der Förderverein Regionale Bioenergie im Kulturland Kreis Höxter.

Interessierte Haushalte können sich bei Maksim Boschmann unter 05271-965 4225 oder stromspar-check@kreis-hoexter.de anmelden. Weitere Informationen unter www.stromspar-check.de.

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 30. Juli 2020 09:42 Uhr

Kreis Höxter (red). Angehörige geraten bei der häuslichen Pflege schnell an ihre Grenzen. Der sogenannte ‚Entlastungsbetrag‘ aus der Pflegeversicherung kann Pflegende dabei unterstützen, einen Pflegebedürftigen so lange wie möglich in seiner häuslichen Umgebung zu versorgen. Die Übertragbarkeit des Entlastungsbetrages von 125 Euro monatlich wurde Corona bedingt um drei Monate verlängert. „Wegen der Corona-Pandemie können pflegende Angehörige den Entlastungsbetrag für Hilfen im Alltag aus 2019 noch bis zum 30. September abrufen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Mit der Pflegereform 2017 wurden nicht nur die neuen Pflegegrade, sondern auch neue Leistungen für Pflegebedürftige eingeführt. So erhalten Pflegebedürftige aller Pflegegrade (1-5) in der häuslichen Pflege einen einheitlichen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich. Dieser ersetzt die bisherigen zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

Die Angebote haben das Ziel, die Pflegenden zu entlasten, unterstützen die Pflegebedürftigen dabei, trotz bestehender Einschränkungen ein möglichst selbständiges und selbstbestimmtes Leben im häuslichen Umfeld zu führen und am sozialen Leben teilzunehmen. Der Entlastungsbetrag ist keine pauschale Geldleistung. Er kann zweckgebunden je nach individuellem Unterstützungsbedarf für Angebote wie beispielsweise Tagespflege (Kosten für Unterkunft und Verpflegung) oder Angebote zur Unterstützung im Alltag verwendet werden.

Hilfe für Pflegende und Pflegebedürftige bietet die AOK-Faktenbox ‚Pflegeberatung‘ mit zahlreichen Informationen unter aok.de/nw in der Rubrik Medizin-Versorgung. Weitere Fragen rund um den Entlastungsbetrag beantworten die AOK-Pflegeberater unter der kostenfreien Hotline 0800 2655-185029.

Foto: AOK/hfr

Blaulicht
Samstag, 01. August 2020 11:09 Uhr
Verkehrsunfall mit schwer verletzter Radfahrerin
Freitag, 31. Juli 2020 12:09 Uhr

Höxter (red). Am 30. Juli, um 14:15 Uhr, befuhr ein Mann mit einem Fahrrad in Höxter die B 64 in Richtung Paderborn. In Höhe der Stummrigestraße wurde bei ihm eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Die Beamten nahmen bei ihm starken Alkoholgeruch wahr, sodass vor Ort ein Atemalkoholtest durchgeführt wurde.

Da dieser positiv ausfiel, wurde bei dem Radfahrer auf der Polizeiwache in Höxter zudem eine Blutprobe entnommen. Der 58-jährige Mann hatte eingeräumt, Bier getrunken zu haben. Gegen den Radfahrer wurde wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eine Strafanzeige gefertigt.

Donnerstag, 30. Juli 2020 13:40 Uhr

Höxter (red). Am Donnerstag, 30. Juli, gegen 07:40 Uhr, befuhr eine Autofahrerin die L755 von Höxter-Ovenhausen in Richtung Marienmünster. Sie kam in einer Linkskurve nach links von der Straße ab, fuhr gegen zwei Verkehrsschilder und gegen einen Baum. Durch den starken Aufprall erlitt die Fahrerin starke Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte sie in das Höxteraner Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. An dem VW-Polo entstand im Frontbereich ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Er war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden

Montag, 27. Juli 2020 11:36 Uhr

Beverungen (red). Am Samstag, 25. Juli, gegen 11:15 Uhr, fuhr eine Autofahrerin mit ihrem VW Passat Kombi von einem Parkplatz eines Supermarktes nach links auf die Durchfahrtstraße von Beverungen Richtung Herstelle. Dabei nahm sie einen aus Richtung Blankenau kommenden Mitsubishi Pick-Up offenbar nicht rechtzeitig wahr und bog auf die B83 ein.

Der Mitsubishi-Fahrer konnte trotz Bremsen und Ausweichen einen Zusammenstoß der Fahrzeuge nicht verhindern. Durch den Zusammenstoß erlitten die VW-Fahrerin und ihre ebenfalls im Fahrzeug sitzende Tochter einen Schock. Beide wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, das sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten.

An dem Passat wurde die rechte Fahrzeugseite und an dem Pick-Up die linke Fahrzeugfront beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 10.000 Euro.

Sonntag, 26. Juli 2020 09:31 Uhr

Lüchtringen (red). Aus bislang unbekannter Ursache ist eine Gartenhütte in der Grashofstraße in Lüchtringen am Samstagmittag gegen 13 Uhr in Flammen aufgegangen. Die herbeigerufene Lüchtringer Feuerwehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen, um so ein Übergreifen der Flammen auf umstehende Gebäude zu verhindern. Auch die Anwohner haben bereits Löschversuche mit Feuerlöschern unternommen. Die Feuerwehr setzte zwei Trupps unter Atemschutz mit Hohlstrahlrohren ein, wie sie berichtet. Die Grashofstraße blieb für die Dauer des Löscheinsatzes komplett gesperrt. Im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr unter der Einsatzleitung von Marius Harting mit zwei Löschfahrzeugen und einem Rettungswagen. Der Einsatz der Feuerwehr war nach gut zwei Stunden beendet.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Politik
Montag, 03. August 2020 11:39 Uhr
SPD: „Stickeln und Schumacher verletzen demokratische Wahlkampf-Regeln“
Montag, 03. August 2020 11:33 Uhr

Bosseborn (red). Das Horrorhaus müsse schnellstmöglich angekauft und abgerissen werden, dafür sprechen sich noch einmal mit allem Nachdruck die CDU-Mitglieder im Ortsausschuss Bosseborn aus und bekommen dabei Unterstützung von Günther Ludwig aus Ovenhausen. 

Nur wenn das Haus weg ist, verschwinde es auch aus den Köpfen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger in Bosseborn, so Bruno Kieneke, Vorsitzender des Ortsausschusses. +++ „Es ist länger als ein Jahr her, dass der Ortsausschuss Bosseborn beschlossen hat, das Haus solle von der Stadt Höxter angekauft und abgerissen werden. Das Ergebnis dazu bis heute: das Haus steht immer noch.“ 

Die CDU-Fraktion hat nunmehr einen erneuten Antrag auf den Weg gebracht, in dem sie noch einmal den sofortigen Ankauf und Abriss des „Horrorhauses“ fordert.

Zur Begründung ist aufgeführt: „Das Haus Saatweg 6 in Bosseborn - besser bekannt als Horrorhaus - war vor unlanger Zeit Schauplatz eines Tötungsdeliktes und ging damit als beispielloser Fall in die deutsche Kriminalgeschichte ein. Es erlangte durch die unheimlichen Geschehnisse bundesweite Berühmtheit. Trotz dieser traurigen Berühmtheit schreckte es einen heimischen Handerker nach Ankauf nicht davon ab, das Haus nach nur kurzer Zeit erneut in die Schlagzeilen zu bringen, indem er dort eine Hanfplantage nicht unerheblichen Ausmaßes installierte. Im Zuge dieses Verfahrens wurde das Anwesen Saatweg 6 staatsanwaltschaftlich beschlagnahmt und befindet sich nun in Behördenobhut. Wie von Bewohnern in Bosseborn immer wieder berichtet, ist das Haus heute noch beliebtes Ziel und auch Fotoobjekt sensationslüsterner Touristen.“ 

„Am 25. Juni 2019 hat sich der Ortsausschuss Bosseborn bereits mit dem Thema beschäftigt und den Beschluss gefasst, die Stadt Höxter solle das Haus ankaufen und abreißen. Seitdem ist mehr als ein Jahr vergangen, das Haus ist immer noch nicht im Eigentum der Stadt Höxter und folge dessen noch nicht abgerissen. Ein weitergehender Beschluss ist dringend erforderlich, um der Verwaltung ausreichend Handlungsspielraum einzuräumen. Es handelt sich bei dem Gebäude um eine Schrottimmobilie, sodass insbesondere vor dem Diktat einer sparsamen Haushaltführung ein geringer Kaufpreis zu erwarten ist. Aktuell ist das Haus erneut in die medialen Schlagzeilen geraten. Der wegen des in dem Haus geschehenen Tötungsdelikts zu langer Haft verurteilte letzte Bewohner wird nunmehr mit einem weiteren Tötungsdelikt (Frauke Liebs) in Verbindung gebracht, sodass Bosseborn erneut in die Schlagzeilen gerät. Dies im Besonderen bekräftigt die Forderung vieler Bürgerinnen und Bürger aus Bosseborn nach einem baldigen Abriss des Hauses. Nur so kann dem Sensationstourismus ein Ende bereitet und weiterer Imageschaden von Bosseborn und damit der Stadt Höxter abgewendet werden“, so Ludwig weiter. 

Günther Ludwig: „Ich war in der Stadtverwaltung und habe mich nach dem Verfahrensstand erkundigt. Einzig erfahren habe ich 'Wir sind dabei und wollen das Haus kaufen, es dauert.' Zudem hatte ich bei der Wichtigkeit und Brisanz des Themas erwartet, dass das der Ankauf und schnellstmögliche Abriss des Hauses Saatweg 6 vom Bürgermeister zur Chefsache gemacht worden war. Da wurde ich enttäuscht. Hier glänzt Herr Fischer durch Untätigkeit. Für die CDU stellen sich mehrere Fragen, die von Herrn Fischer beantwortet werden müssen: Warum hat der Bürgermeister hier nicht eingegriffen? Warum hat er diesen Vorgang nicht an sich gezogen und zur Chefsache gemacht? Warum überhaupt hat es Herr Fischer nicht einmal für nötig gehalten, nach Bosseborn zu kommen? In den 11 Jahren seiner bisherigen Amtszeit hat er an keiner Sitzung im Ortsausschusses unseres Höhendorfes teilgenommen. Die Bürgerinnen und Bürger in Bosseborn fühlen sich mit ihrem Horrorhaus alleine gelassen. Einzig die Sensationstouristen kommen immer noch nach Bosseborn. 'Ich brenne für diese Stadt', wie von Herrn Fischer oft angeführt, sieht da doch etwas anders aus. Bosseborn hat mehr verdient.“

Foto: Ludwig

Montag, 03. August 2020 10:41 Uhr

Kreis Holzminden (red). Jetzt wird die Entscheidung der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) und der Bundesregierung für ein Atommüllzentrum in der Weserniederung bei Würgassen auch zum Thema im Landtag in Hannover. Die Grüne Fraktion hat einstimmig einen Antrag gegen die Standortauswahl durch das Bundesumweltministerium eingebracht, wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Meyer aus Holzminden mitteilte. In dem Antrag kritisieren die Grünen die geringe Nähe zur Wohnbebauung, die Lage im Überschwemmungsgebiet und die nur eingleisige und mangelnde Bahnanbindung.

„Bei einem Unfall sowohl im Lager als auch bei den täglich Dutzenden LKW-Transporten und Bahntransporten für die Just-In-Time-Belieferung für Konrad, wäre die Bevölkerung sowohl in Lauenförde, in Beverungen und Bad-Karlshafen von radioaktiver Strahlung betroffen“, befürchtet Christian Meyer. Die Grünen erinnern daran, dass der gesamte schwach- und mittelradioaktive Atommüll der Bundesrepublik zunächst per LKW und Zug nach Würgassen gebracht werden und gelagert werden soll. „Dieses Atomklo macht das Dreiländereck für Jahrzehnte zum atomaren Hotspot der Republik, obwohl den Bürgerinnen und Bürgern vor 25 Jahren bei der Abschaltung des AKW Würgassen eine grüne Wiese versprochen wurde“, so Meyer. 

Die Grünen beklagen die mangelnde Nachvollziehbarkeit bei der Standortauswahl für das atomare Logistikzentrum und fordern einen Neustart des Verfahrens und Bürgerdialog von Anfang an. Würde nur ein Kriterium wie der willkürliche Radius von 200 km um Schacht Konrad, der Abstand zur Wohnbebauung oder die Einbeziehung nicht bundeseigener Flächen geändert werden, würde Würgassen sofort rausfallen. 

„Der Standort Würgassen erfüllt jedoch in zwei entscheidenden Punkten noch nicht einmal die Kriterien der Entsorgungskommission für ein Bereitstellungslager: Die geplante Fläche liegt im Hochwasserrisikogebiet und die Bahnstrecke für die täglich zehn Atommülltransporte ist lediglich eingleisig. Die Standort-Benennung für ein nukleares Bereitstellungslager in Würgassen an der niedersächsischen Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen genauso wie das Ranking der weiteren in die Abwägung einbezogenen Flächen erfolgte ohne jegliche Beteiligung der Öffentlichkeit, der betroffenen Kommunen und ohne Diskussion innerhalb der Fachöffentlichkeit“, heißt es in dem im Sommer in den Landtag eingebrachten Antrag der Fraktion.

Die atompolitische Sprecherin Miriam Staudte kritisierte das nicht transparente Auswahlverfahren des Bundes: „Man hat den Eindruck, man wollte unbedingt das Gelände in Würgassen nutzen und biegt die Kriterien im Nachhinein darauf hin. Sie haben aber den örtlichen und bundesweiten Widerstand der Anti-Atom-Bewegung unterschätzt, der es geschafft hat, alle Gemeinden vor Ort gegen den Standort und das Verfahren in Stellung zu bringen. Man hätte erst Kriterien wissenschaftlich und gesellschaftlich diskutieren und festlegen müssen, um danach den Standortauswahlprozess nachvollziehbar durchführen zu können. Es ist doch klar, dass keine Region von einem Atommülllager begeistert ist, aber jede Region hat das Recht, fachlich und nicht politisch ausgewählt worden zu sein. Gerade auch in Hinblick auf die Standortsuche für ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll muss Vertrauen aufgebaut werden. Dieses Vorgehen der BGZ zum schwach- und mittelradioaktiven Atommüll hat der Endlagersuche einen Bärendienst erwiesen.“

Die Grünen hoffen im Landtag auf eine breite Zustimmung auch von SPD, CDU und FDP und loben im Antrag die parteiübergreifende einstimmige Protestresolution des Kreistages Holzminden, der schließlich vier Landtagsabgeordnete bereits zugestimmt haben. Auch die CDU Niedersachsen und die örtliche SPD-Abgeordnete hatten sich gegen das Atomare Bereitstellungslager Würgassen ausgesprochen.

Die Landesregierung mit Umweltminister Olaf Lies (SPD) hält sich jedoch in der Antwort auf eine grüne Anfrage für nicht zuständig und begrüßt lediglich, dass die Anlage nicht in Niedersachsen gebaut wird bzw. nicht direkt an der Schachtanlage in Salzgitter errichtet wird: „Die Landesregierung spricht sich deutlich gegen einen Standort zur Errichtung eines Eingangslagers an der Schachtanlage bzw. in der Region Salzgitter aus. (…) Wegen der bereits jetzt bestehenden Belastungen des Landes Niedersachsen bei der Endlagerung radioaktiver Abfälle wird sich die Landesregierung nachhaltig dafür einsetzen, dass ein Standort für ein zusätzliches Zwischenlager weder im geplanten interkommunalen Industriegebiet zwischen Braunschweig und Salzgitter noch an anderen Standorten in Niedersachsen in Betracht gezogen wird“.

Christian Meyer zeigte sich enttäuscht und hoffte, dass sich Minister Olaf Lies mal vor Ort ein Bild macht, „wie nah Würgassen an der Landesgrenze liegt und wir natürlich allein schon durch die Transporte zum Schacht Konrad nach Salzgitter massiv betroffen sind.“

Nach den Sommerferien wird der grüne Antrag zunächst im Umweltausschuss des Landtages in Hannover zusammen mit einer Stellungnahme der Landesregierung beraten werden. 

Foto: GRÜNE

Wirtschaft
Freitag, 31. Juli 2020 11:53 Uhr
Der KHWE treu verbunden: Jubiläums- und Verabschiedungsfeier für langjährige Mitarbeiter
Mittwoch, 29. Juli 2020 14:30 Uhr

Brakel (red). Das Lernen hat sich gelohnt: 61 Auszubildende des Bildungszentrums Weser-Egge haben ihr staatliches Examen in der Alten- sowie Gesundheits- und Krankenpflege bestanden. "Sie haben viel gelernt, Sie haben sich toll entwickelt – von einem pflegerisch unbedarften Menschen zu einer gereiften, pflegerisch wissenden und kompetenten Persönlichkeit", sagt Ute Pägel, Leiterin des Bildungszentrums der KHWE, bei der Zertifikatsübergabe.

Sie lobte das Engagement der Frauen und Männer für ihre Ausbildung und damit für ihren Beruf. Pägel: "Der Beruf in der Pflege, der erst in den vergangenen Wochen in den Fokus vieler Menschen rückte, war schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie wertvoll. Pflegen ist eine Profession, die nicht jeder ausführen kann." 

KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes erfüllt es mit Stolz, dass sich die jungen Menschen verantwortungsvoll und kompetent um diejenigen kümmern, die krank sind und Hilfe benötigen. "Ihr Wissen, Ihr Können, Ihre Neugierde, Ihr Engagement – das alles wird gebraucht. Das gilt nicht trotz Corona, sondern gerade wegen Corona. Wir brauchen neuen Schwung und neue Ideen", sagt Jostes. Gerade in der Pflege wird, so der KHWE-Chef weiter, wie in kaum einem anderen Bereich sichtbar, welche medizinischen und sozialen Leistungen in den Krankenhäusern erbracht wird: Mithilfe der Medizin wird zwar der körperliche Genesungsprozess vorbereitet, gleichzeitig ist aber auch immer menschliches Fingerspitzengefühl gefragt. Christian Jostes: "Mit der Ausbildung in einem Pflegeberuf haben Sie eine gute Wahl getroffen. Es ist ein Beruf mit Zukunftsperspektive." 

Auch Pflegedirektorin Elke Schmidt gratuliert den frisch examinierten Pflegekräften zur bestandenen Ausbildung. "Besonders freue ich mich darüber, dass viele von Ihnen weiterhin in den unterschiedlichsten Fachbereichen innerhalb der KHWE arbeiten möchten." Zu den Prüfungsbesten zählen die Auszubildenden Loreen-Valeria Frese (Gesundheits- und Krankenpflege) und Andreas Hoblitz (Altenpflege).

Im August dieses Jahres beginnen 84 Frauen und Männer ihre Ausbildung in der neuen generalistischen Pflegeausbildung am Bildungszentrum Weser-Egge. Im kommenden Jahr soll die Ausbildung erstmals und zusätzlich zum 1. März angeboten werden.

Foto: FlyingAirPicture

Dienstag, 28. Juli 2020 10:50 Uhr

OWL (red). Normalerweise beginnt die Duale Ausbildung in den Betrieben und den Berufsschulen in Ostwestfalen wie in der gesamten Bundesrepublik Deutschland traditionell am 1. August eines jeden Jahres, teilt die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) mit.

„Doch was ist in Corona-Zeiten schon normal? Viele Ausbildungsbetriebe befinden sich wegen der Pandemie in einer überaus schwierigen Lage und haben deshalb Einstellungsverfahren zurückgestellt und erst aktuell entschieden, wieder Ausbildungsstellen zur Verfügung zu stellen“, unterstreicht IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Niehoff. Die IHK unterstützt den späteren Ausbildungsstart, sodass bis in den Winter hinein zum 1. oder 15. eines jeden Monats der Start ins Berufsleben erfolgen kann.

„Wir wollen dem Ausbildungsjahr 2020 noch einen Schub geben, denn wir gehen aufgrund des Fachkräftemangels vor Corona davon aus, dass nach der Pandemie der Bedarf an gut dual ausgebildeten Fachkräften unvermindert anhält“, betont Niehoff. Nähere Informationen zum jederzeit möglichen Ausbildungsstart erteilen die Ausbildungsberater der IHK www.ostwestfalen.ihk.de/ausbildung

 

 

Sport
Freitag, 03. Juli 2020 10:17 Uhr
Schiedsrichtervereinigung: Marco Ehrlich steigt in die Landesliga auf - sechs Schiedsrichter zudem in die Bezirksliga
Dienstag, 23. Juni 2020 13:55 Uhr

Höxter (red). Der HLC bietet auch in diesem Jahr die Abnahme des „Deutschen Olympischen Sportabzeichens“ an. Das Training wie auch die Abnahme finden wie gewohnt auf der Weserkampfbahn in Höxter statt. Ab dem 1. Juli stehen die ehrenamtlichen Helfer des HLC jeweils mittwochs in der Zeit von 18 Uhr bis 19:30 Uhr bereit. Die einzelnen Termine finden sich auf der Homepage des Vereins oder im Schaukasten der Weserkampfbahn. Das Deutsche Sportabzeichen wird verliehen an Erwachsene ab dem 18. Lebensjahr und Kinder und Jugendliche ab Vollendung des sechsten Lebensjahres. Auch Menschen mit Behinderung können es erwerben.

Aufgrund der Covid19-Pandemie sind besondere Abstands- und Hygienebestimmungen zu beachten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Sportgelände mit einem Mund-Nase-Schutz zu betreten. Vor Ort erhalten sie die weiteren Verhaltensregeln mitgeteilt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. In den Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination müssen Prüfungen bestanden werden, um das Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold zu erwerben. Das Sportabzeichenteam freut sich auf alle, die sich dieser sportlichen Herausforderung stellen. Informationen sind abrufbar unter www.hlc-hoexter.de

 

Samstag, 20. Juni 2020 12:23 Uhr

Höxter (red). Das Freiluftprogramm des HLC Höxter geht auch in den Sommerferien weiter. Es richtet sich an Mitglieder und Nichtmitglieder. Eine Besonderheit: für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

Panorama
Donnerstag, 23. Juli 2020 11:20 Uhr
IHK begrüßt Wiederaufnahme der täglichen Flugverbindung Paderborn-München
Donnerstag, 09. Juli 2020 12:55 Uhr

NRW (red). Weniger Kriminalität in Nordrhein-Westfalen: Seit Beginn der Corona-Pandemie liegt die Zahl der Delikte deutlich unter den Werten des Vorjahres. Zwischen Anfang März und Ende Juni dieses Jahres gab es insgesamt 365.676 Strafanzeigen. Das sind 107.954 Anzeigen weniger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Das ist ein Rückgang um knapp 23 Prozent. „Wenn das öffentliche Leben zurückgefahren wird, passiert auch weniger. Weniger Strafanzeigen, das ist eine erfreuliche Entwicklung. Auch wenn es nur vorläufige Zahlen sind, können wir schon erste Trends erkennen. Der Rückgang gilt für fast alle Arten von Delikten“, sagte Innenminister Herbert Reul in einer „Corona-Zwischenbilanz“ kurz nach Ende des ersten Halbjahres 2020. Dabei ging es um die Kriminalitätsentwicklung während der Pandemie und die Entwicklung der polizeilichen Einsätze im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung.

So sank die Zahl der Wohnungseinbrüche um 30 Prozent von 7.561 auf 5.290 Fälle. Die Zahl der Raubüberfälle nahm im selben Zeitraum um 26 Prozent von 3.819 auf 2.821 Fälle ab. Die Zahl der Taschendiebstähle sank um 39 Prozent von 10.638 auf 6.511 Fälle. Straftaten, bei denen ältere Menschen Opfer wurden, gingen um 11 Prozent von 13.550 auf 12.104 Fälle zurück.

Bei der häuslichen Gewalt gab es von März bis Juni dieses Jahres einen Rückgang um 21 Prozent von 13.230 auf 10.479 Fälle. „Gerade bei häuslicher Gewalt müssen wir mit unseren Einschätzungen sehr vorsichtig sein und die Entwicklung genau beobachten. Aber die Vermutung liegt nahe: Wenn die Menschen über eine längere Zeit auf engem Raum zusammen sind, wird es zu mehr häuslicher Gewalt kommen. Doch diesen Schluss lassen die Zahlen bislang nicht zu. Klar ist: Die NRW-Polizei geht jedem Hinweis konsequent nach“, so der Minister.

Veränderungen gab es zum Teil bei Betrügereien und Trickdiebstählen. „Vor allem zu Beginn von Corona gab es einige Fälle, bei denen sich Betrüger als angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamts ausgaben und Corona-Tests verkaufen wollten, der ,Enkeltrick im weißen Kittel‘“, sagte der Minister.

Zu Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung kam es vor allem um die Osterfeiertage und zuletzt an den vergangenen Wochenenden in den Städten. Die Polizei hat vom 25. März bis Ende Juni tausende Verstöße und 50.587 Personen festgestellt. Davon waren 36.837 Erwachsene, 11.404 Jugendliche und 2.346 Kinder. „Die meisten Menschen verhalten sich vorbildlich und diszipliniert. Trotz des Verbots gibt es aber einige, die sich nicht an die Regeln halten. Der Drang nach frischer Luft ist nachvollziehbar, aber Corona ist noch nicht vorbei. Es gibt so viele schöne Ecken in Nordrhein-Westfalen, da müssen sich nicht alle in der Altstadt treffen“, so Reul.

Positiv angetan zeigte sich der Minister vom Verhalten der Fußball-Fans während der Geisterspiele in der Bundesliga. Diese verliefen größtenteils ohne Zwischenfälle. „Wir waren gespannt, wie die Fans reagieren würden. Und wir sind froh, dass sie sich in den allermeisten Fällen vorbildlich verhalten haben. Gesundheitsschutz und Fußballbegeisterung lassen sich sehr wohl miteinander verbinden“, sagte Reul.

Der Minister ging auch auf die Versammlungen gegen die Corona-Schutzverordnung ein. Gleich zu Beginn der Pandemie gab es Demonstrationen gegen das Kontaktverbot. Im Mai nutzten dann aber auch Selbstdarsteller, Verschwörungsideologen und Extremisten die Unsicherheit aus und riefen teilweise sogar zu Straftaten auf. Zuletzt fanden angesichts der Einschränkungen im Kreis Gütersloh Versammlungen statt. Im Zeitraum März bis Juni gab es insgesamt in Nordrhein-Westfalen über 850 Versammlungen. Dabei ging es fast ausschließlich um die Einschränkungen durch die Corona-Schutzverordnung.

Donnerstag, 09. Juli 2020 10:31 Uhr

Paderborn (red). Der Paderborner Freizeitpark steht in den Startlöchern. Wenn am Freitag, 10. Juli, ab 14 Uhr in Paderborn-Schloß Neuhaus unmittelbar an der A 33 das Tivoli-Wunderland seine Pforten öffnet, ist Spaß für die ganze Familie garantiert. Auf fast 20.000 Quadratmeter locken auf dem Gartenschaugelände in dem bis Ende August geplanten Freizeitpark viele Attraktionen, die groß und klein begeistern werden.

Die "Crazy Mouse XL" bietet Achterbahn Spaß für die ganze Familie. Mit Tempo, Steilfahrten und Kurven, wird jede Fahrt zu einem rasanten Erlebnis. Wer den Nervenkitzel in der Höhe liebt, kommt mit "Jekyll & Hyde" auf seine Kosten. In 42 Meter Höhe werden die Besucher mit einer Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h in die Höhe befördert.

Etwas ruhiger, aber dennoch hoch hinaus geht es mit dem Kettenflieger "Sky Dancer" zu einem sanften und unvergleichlich schönen Flugerlebnis in etwa 50 Meter Höhe. Als Hoch- und Rundfahrgeschäft bietet "Mr. Gravity" mit seiner 90 Grad steilen Fahrweise ein vollkommen anderes Fahrerlebnis, dass die Besucher bis zu 18 Meter in die Höhe rotiert.

Auch mit dem Fahrgeschäft "Rocket" fliegen die Fahrgäste mit der Gondel in 25 Meter Höhe. Die frei schwebende Sitzposition und die in zwei Richtungen rotierende Gondel geben dem Flug zusätzlich einen besonderen Kick. Die Kombination aus gemütlich und actionreich bietet das Fahrgeschäft "Heroes". Mit 22 Umdrehungen pro Minute wird auch hier jede Fahrt zu einem einmaligen Abenteuer.

Wer selber gern am Steuer sitzen möchte, kann das im Tivoli-Wunderland auch tun. Der Autoscooter "Lowrider" bietet mit seinen 26 Autos einen garantierten Fahrspaß. Neben diesem Klassiker darf natürlich mit dem Musik-Express ein anderer nicht fehlen. Hier können die Gäste des Freizeitparks eine schnelle und erstklassige Berg- und Talfahrt erwarten.

Urlaubsfeeling und jede Menge Unterhaltung bietet "Viva Cuba" auf vier Etagen mit 39 Spielen. Freuen kann man sich auf einen Wasserparcour, Drehscheiben, Wackeltreppen, eine extra hohe Kirchturmrutsche und noch vieles mehr. Die 35 Meter lange "Tivoli-Rutsche" verspricht für alle kleinen und großen Besucher ein einmaliges Rutschvergnügen.+++ Auch an die kleinen Gäste des Freizeitparks ist gedacht. So können im "Ottifanten" Flieger die Kinder einen großartigen Wellenflug erleben, der sie mit Kinderliedern die Fahrt über begleitet. Im Rundfahrgeschäft "Timmys Zeitreise" können die Kinder in unterschiedlichen Fahrzeugen die Fahrt erleben und dabei auch sprechende Hupen bedienen. Austoben, klettern, rutschen und verstecken können sich die Kleinsten in der Dschungel-Erlebniswelt des Geschäftes "Wild Kids". Auch der "Kinder-Traum" ist ein aufregendes Fahrzeugkarussell, das die Kinder mit Freude besuchen werden. In der Gunst der Jüngsten dürfte auch das "Bungee Trampolin" stehen. Hier können sich die kleinen Gäste nochmal auspowern und zeigen, wie hoch sie springen können.

Foto: Stadt Paderborn

Dienstag, 07. Juli 2020 09:56 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das erklärte Ziel, Kinder besser vor sexuellem Missbrauch zu schützen und diese abscheulichen Straftaten konsequent und härter als bisher zu ahnden. Die schrecklichen Missbrauchsfälle von Lügde, Bergisch Gladbach und Münster in den vergangenen Wochen und Monaten haben offengelegt, dass sexueller Missbrauch von Kindern, ebenso wie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, keine Randphänomene sind. Die Landesregierung hat nun einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Strafrechts bei sexuellem Missbrauch von Kindern sowie bei Verbreitung und Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern in den Bundesrat eingebracht.

Kernstück des Gesetzentwurfs ist eine Strafverschärfung bei sexuellem Missbrauch von Kindern und somit die Hochstufung der einzelnen Straftatbestände von einem Vergehen zu einem Verbrechen. Auch bei dem Straftatbestand, der die Verbreitung und den Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern unter Strafe stellt, sind Strafverschärfungen vorgesehen.

„Die zunehmenden Fahndungserfolge zeigen die grausame Wahrheit: Sexuelle Gewalt gegen Kinder sowie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, von denen selbst Säuglinge betroffen sind, sind keine Einzelfälle. Wir alle - Politik, Justiz und Gesellschaft sind gefordert, diesen widerwärtigen Sumpf trocken zu legen und die Schwächsten unserer Gesellschaft so gut es geht zu schützen. Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist niemals nur ein Vergehen, sondern immer ein abscheuliches Verbrechen“, sagt Familienminister Joachim Stamp.

Mit der Bundesratsinitiative möchte Nordrhein-Westfalen erreichen, dass Straftaten, die den sexuellen Missbrauch von Kindern betreffen, auch immer als Verbrechen geahndet werden müssen. Es soll auch grundsätzlich keine Bewährungsstrafe geben, wenn sich jemand an der Vergewaltigung von Kindern beteiligt.

Zustimmend erklärt Minister der Justiz Peter Biesenbach: „Kinder sind die Schwächsten unserer Gesellschaft. Der Kinderschutz und der Kampf gegen Kindesmissbrauch hat für die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen oberste Priorität. Wir setzen in diesem Bereich verstärkt Personal ein und statten unsere Ermittler mit hochmoderner Technik aus, um den Verfolgungsdruck bei den Tätern zu erhöhen. Nun haben wir zusätzlich die Straftatbestände und Strafrahmen angepasst. Auch Begrifflichkeiten sind wichtig. Wir dürfen nichts beschönigen. Wir müssen die Darstellungen von Kindesmissbrauch auch so nennen! Das ist keine Pornographie, das ist Missbrauch!“

Im Bundesrat erklärte Familienminister Stamp: „Die Opfer sind oftmals für ihr gesamtes Leben traumatisiert. Deshalb müssen auch der Besitz und die Verbreitung von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern schnellstmöglich härter bestraft werden.“ Der Minister richtete einen Appell an die Mitglieder des Bundesrats und Bundestags, die Gesetzesinitiative aus Nordrhein-Westfalen zu unterstützen und im Interesse der Kinder keine Zeit bei der Verschärfung des Strafrechts verstreichen zu lassen. „Wenn es Änderungsbedarf bei den Beteiligten geben sollte, sind wir gesprächsbereit. Unser Anliegen ist, das unermessliche Leid der Kinder konsequent zu bekämpfen. Wir bitten, im Interesse und zum Schutz unserer Kinder, ein starkes, gemeinsames Zeichen im Kampf gegen Kindesmissbrauch zu setzen.“

Mittwoch, 24. Juni 2020 11:01 Uhr

Gütersloh (red). In Folge des Corona-Ausbruchs in einem Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück aktiviert die Landesregierung die zweite Stufe des Lockdowns. Damit gelten im Kreis Gütersloh und im Kreis Warendorf wieder bestimmte Einschränkungen im öffentlichen Leben. Demnach dürfen im öffentlichen Raum nur zwei Menschen oder Menschen aus einem Familien- oder Haushaltsverbund zusammentreffen. Zudem muss – über die landesweit gültigen Regelungen der Coronaschutzverordnung hinaus – eine Reihe von Freizeitaktivitäten unterbleiben. So müssen zum Beispiel Museen, Kinos, Fitnessstudios, Hallenschwimmbäder und Bars geschlossen werden. Die entsprechenden Vorschriften finden sich in der neuen Coronaregionalverordnung, die um Mitternacht (Mittwoch, 24. Juni 2020) zunächst für eine Woche (bis zum 30. Juni 2020) in Kraft tritt

„Mit der vollständigen Schließung des Schlachtbetriebs, der Quarantäne der rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Schließung aller Kindertagesstätten und Schulen im Kreis Gütersloh haben wir bereits letzte Woche ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Bislang lässt sich das Infektionsgeschehen zwar auf den Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück zurückführen. Angesichts der hohen Infektionszahlen ist allerdings Vorsicht geboten. Daher bringen wir nun zum Schutz der Bevölkerung ein weiteres Sicherheits- und Schutzpaket auf den Weg, um die Ausbreitung des Virus wirksam zu bekämpfen. Uns ist bewusst, dass dies für die Bevölkerung eine große Belastung ist. Doch ohne die Maßnahmen wären die Belastungen am Ende womöglich um ein Vielfaches höher – in den Kreisen Gütersloh und Warendorf, in den benachbarten Kreisen und Städten sowie in den anderen Teilen unseres Landes“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Über die Kontakt- und Freizeitbeschränkungen hinaus ist die Einhaltung der angeordneten Quarantänemaßnahmen ein wesentlicher Schlüssel, um Infektionsketten wirksam zu unterbrechen. Die Landesregierung unterstützt die Behörden vor Ort in diesem Zusammenhang mit Polizeikräften und Dolmetschern. Mobile Teams aus Ordnungsbehörden, Polizei und Dolmetschern suchen verstärkt die betroffenen Wohneinrichtungen auf. Gesundheitsminister Laumann fordert die Kommunen zudem auf, Infizierte, Kontaktpersonen von Infizierten und Nichtinfizierte getrennt unterzubringen. Die Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold und Münster sollen hier helfen, geeignete Unterbringungsmöglichkeiten zu organisieren etwa in Rehakliniken oder Hotels.

Darüber hinaus werden auf Veranlassung der Landesregierung die Testungen auf das Coronavirus in der betroffenen Region deutlich ausgeweitet, um eine Eintragung des Coronavirus in die Bevölkerung abschätzen zu können. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf werden in den kommenden Tagen durchgetestet. Gleiches gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser, die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel, Kioskpersonal sowie die Beschäftigten von Unternehmen und Subunternehmen, die zentrale Gemeinschaftsunterkünfte betreiben oder in einem nennenswerten Umfang Werkvertragsarbeitnehmer beschäftigen. Alle Bürgerinnen und Bürger der Kreise Gütersloh und Warendorf erhalten zudem die Möglichkeit, kostenlos einen Test durchführen zu lassen. Die Bevölkerung wird durch Lautsprecherdurchsagen zur Testung aufgerufen.

zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von der Seite hoexter-news.de