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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Dienstag, 20. April 2021 13:18 Uhr
Corona Kreis Höxter: Drei Neuinfektionen/ 241 aktiv Infizierte
Montag, 19. April 2021 10:30 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.472 (0) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.095 (+2) Personen als genesen und 240 (-2) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 137 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 89.839 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 44 (-1)
  • Beverungen 14  (0)
  • Borgentreich 23 (0)
  • Brakel 25 (-1) 
  • Höxter 59 (0)
  • Marienmünster 1 (0)
  • Nieheim 5 (0)  
  • Steinheim 25 (0)
  • Warburg 36 (0)
  • Willebadessen 8 (0)
Sonntag, 18. April 2021 12:14 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.472 (+23) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.093 (+4) Personen als genesen und 242 (+19) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 137 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 90,552 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 45 (+1)
  • Beverungen 14  (-1)
  • Borgentreich 23 (+4)
  • Brakel 26 (0) 
  • Höxter 59 (+6)
  • Marienmünster 1 (0)
  • Nieheim 5 (-1)  
  • Steinheim 25 (0)
  • Warburg 36 (+6)
  • Willebadessen 8 (+4)
Samstag, 17. April 2021 11:32 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.449 (+17) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.089 (+10) Personen als genesen und 223 (+7) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 137 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 98,395 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 44 (0)
  • Beverungen 15  (0)
  • Borgentreich 19 (+3)
  • Brakel 26 (+5) 
  • Höxter 53 (+2)
  • Marienmünster 1 (-1)
  • Nieheim 6 (0)  
  • Steinheim 25 (-4)
  • Warburg 30 (0)
  • Willebadessen 4 (+2)
Samstag, 17. April 2021 09:21 Uhr

Kreis Höxter (r). „Die Impfungen gehen im Kreis Höxter deutlich voran. Wir haben bei den Erstimpfungen bereits eine Impfquote von fast 24 Prozent der Bevölkerung erreicht“, sieht Landrat Michael Stickeln zuversichtlich nach vorn. Das liege deutlich über dem Landes- und Bundesdurchschnitt. Mehr als 33.000 Menschen haben im Kulturland bereits ihre Erstimpfung erhalten (Stand: 15. April). Die Zahl der Zweitimpfungen ist auf fast 11.000 angestiegen.

„Im Mai wird die Zahl der Impfungen voraussichtlich weiter kräftig ansteigen. Bund und Land haben angekündigt, in den kommenden Wochen deutlich mehr Impfstoff zu liefern“, sagt der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Matthias Potthoff. Deshalb bittet er darum, sich noch drei bis vier Wochen zu gedulden, bis deutlich mehr Impfstoff verfügbar ist, und bis dahin von Anfragen möglichst abzusehen.

„Uns erreicht derzeit täglich eine Flut von Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die wissen wollen, ob sie jetzt schon impfberechtigt sind. Wir schaffen es aktuell leider nicht, auf jede Anfrage individuell einzugehen“, sagt der Leiter des Krisenstabs, Matthias Kämpfer. Es sei jedoch absehbar, dass die Kassenärztliche Vereinigung und die Arztpraxen in wenigen Wochen deutlich mehr Impftermine anbieten können.

„Auch die Arztpraxen im Kreis Höxter werden durch sehr viele Anfragen zu Impfungen derzeit stark belastet“, sagt der medizinische Leiter des Impfzentrums, Dr. Jens Grothues. Doch herrsche derzeit auch in den Arztpraxen noch Impfstoffknappheit. „Die Ärzte werden in absehbarer Zeit auf ihre Patientinnen und Patienten zugehen, sobald ihnen mehr Impfstoff zur Verfügung stehen wird“, bittet auch er um Geduld, bis die Arztpraxis sich mit einem Impfangebot meldet.

„Die hohe Impfbereitschaft und das außerordentliche Engagement aller beteiligten Akteure zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Dafür gilt allen mein herzlicher Dank“, sagt Landrat Michael Stickeln.

Region Aktiv
Dienstag, 20. April 2021 10:52 Uhr
Anmeldungen zu den weiterführenden Schulen der Stadt Höxter für 2021/2022
Dienstag, 20. April 2021 10:39 Uhr

Kreis Höxter (r). Seit 15 Jahren unterstützt der Jugendmigrationsdienst des AWO Kreisverbandes Paderborn zugewanderte junge Menschen im Kreis Höxter. Diplom-Sozialarbeiterin Claudia Horster ist im gesamten Kreisgebiet unterwegs und berät unter anderem bei Fragen rund um Spracherwerb, Schule, Ausbildung, finanzielle Angelegenheiten oder Aufenthaltsregelungen. In manchen Gemeinden steht dafür zwar ein Raum zur Verfügung, doch für die flexiblen Beratungsgespräche ist Horster seit Jahren auch mit dem AWO-Infomobil unterwegs. Der als fahrendes Büro mit Sitzgelegenheiten ausgestattete Bulli hat sich in Pandemiezeiten nun als besonders nützlich erwiesen.

„Im ersten Lockdown vor einem Jahr mussten wir uns darauf beschränken, mit unseren Klienten per Telefon oder Mail in Kontakt zu bleiben“, berichtet Horster. „Ab Juni konnten wir im Bulli aber wieder Beratungen anbieten – natürlich mit Abstand und Hygienemaßnahmen.“ Die Nachfrage an Terminen sei seit Beginn der Pandemie außergewöhnlich hoch, da die Situation viele Migranten sehr verunsichere. „Integrationssprachkurse wurden eingestellt, viele Behörden und Einrichtungen waren oder sind für den Publikumsverkehr geschlossen“, so Horster. „Das macht es für unsere Ratsuchenden sehr schwierig, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln, da das Telefonieren oder Verfassen von Emails in deutscher Sprache ihnen natürlich schwer fällt.“ Auch die Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sei in dieser Zeit besonders schwierig. „Nur in den wenigsten Betrieben sind derzeit Praktika oder Probearbeiten möglich. Außerdem sind für viele Unternehmen selbst gerade die Aussichten ungewiss.“

In Kontakt mit dem Jugendmigrationsdienst kommen die jungen Migranten durch Behörden, Flyer und Mund-zu-Mund-Propaganda. Für den jeweils telefonisch vereinbarten Beratungstermin wählt Horster einen Standort, der zwar in der Nähe der Wohnung des Ratsuchenden, aber auch etwas abseits liegt. „So bleibt für unsere Ratssuchenden etwas Privatsphäre und fehlende Unterlagen können noch schnell aus der Wohnung geholt werden.“

Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen laufen die telefonisch vereinbarten Beratungstermine im Infomobil derzeit etwas anders als sonst. „Wir mussten uns einiges einfallen lassen, um zum Beispiel die Abstandsregelungen einzuhalten“, erklärt Horster. Trotz des Lockdowns sei das AWO Infomobil den ganzen Winter über unterwegs gewesen. „Gottseidank haben wir eine Standheizung.“ Dennoch sei es wegen der geöffneten Fenster und Türen bei den Beratungsgesprächen oft recht ungemütlich gewesen. „Wir freuen uns also jetzt auf besseres Wetter.“ Termine für die kostenlosen Beratungsgespräche können Migranten im Alter von zwölf bis 27 Jahren unter den Rufnummern 05251 / 27405, 0162 / 2444373 oder per Email unter c.Horster@awo-paderborn.de vereinbaren.

Foto: Kreis Höxter

Dienstag, 20. April 2021 10:24 Uhr

Kreis Höxter (r). Der Kreis Höxter hat sich entschieden, angesichts der Corona-Pandemie auch beim NRW-Landesprogramm „Kulturrucksack“ neue Wege zu gehen. „Leider lassen sich die beliebten Kurse mit heimischen Künstlerinnen und Künstlern oft nicht wie gewohnt umsetzen“, erläutert Kreisdirektor Klaus Schumacher. Deshalb suchen alle Akteure des Kulturrucksacks seit letztem Jahr erfolgreich nach kreativen Lösungen. So finden viele Kurse im Freien statt oder werden zum Teil in ein digitales Format umgewandelt.

Schon seit 2013 nimmt der Kreis Höxter regelmäßig am Landesprogramm Kulturrucksack teil. „Bisher begründete unser Konzeptansatz den Erfolg, dass möglichst lückenlos in allen Städten des Kreises attraktive Kulturrucksackangebote stattfinden. Jährlich sind es über dreißig verschiedene Projekte gewesen“, blickt Schumacher zurück. Die Hauptidee war immer, einen Künstler direkt an seiner Wirkungsstätte – dem Atelier – aufzusuchen. „Dabei geben die Künstlerinnen und Künstler nicht nur ihr Wissen und Können, sondern vor allem ihre Leidenschaft zur jeweiligen Kunstsparte an die Jungen und Mädchen weiter“, so Schumacher. „Nun müssen wir neue Wege finden.“

„Die Dynamik der Pandemie hat uns bereits im letzten Jahr gelehrt, dass die geplanten Projekte zum Teil verschoben oder in ein anderes Format umgewandelt werden mussten“, erläutert Kulturmanagerin Stephanie Koch und dankt allen Akteuren, wie flexibel sie auf die aktuellen Gegebenheiten reagiert haben. Um beweglich zu bleiben, wird wie schon letztes Jahr darauf verzichtet, den üblichen Flyer zu drucken. Wichtige Anlaufstelle für den Kulturrucksack ist die kreiseigene Kultur-Internetseite www.netzschafftkultur.de.

Auf Initiative des Kulturbüros des Kreises Höxter wird im August erstmalig ein Kombinationsprojekt Kostümdesign und Theater angeboten. In dieser Projektkooperation arbeiten die Mode-Textil-Designerin Laura Schlütz und die Theaterpädagogin Melanie Peter Hand in Hand, so dass am Ende ein bühnenreifes Theaterstück inklusive eigener Kostümierung entsteht. „Wir sind sehr stolz darauf, dieses hochkarätige Format im ländlichen Raum anbieten zu können“ sagt Stephanie Koch, die sich freut, mit Hilfe der Theaterpädagogin Melanie Peter eine weitere Kultursparte im Kulturrucksack bedienen zu können. Und es gibt sogar noch eine Premiere: Zum ersten Mal besteht die Möglichkeit für die Kinder und Jugendlichen, im Kurs der Journalistin Victoria Antoni Anfang Juni in Nieheim einen eigenen Podcast zu erstellen. „Das sind nur einige Beispiele“, sagt Stephanie Koch mit einem Augenzwinkern. „Am besten schaut jeder einfach nach, ob für ihn etwas Passendes dabei ist.“

Foto: Kreis Höxter

Montag, 19. April 2021 12:34 Uhr

Kreis Höxter (r) Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus haben sich Menschen zwei Wochen lang in Bewegung gesetzt, um Kilometer gegen Rassismus und für Menschenwürde und Vielfalt zu sammeln. 1.060 Einreichungen sind bei dem Gemeinschaftsprojekt des HLC Höxter, der Flüchtlingsinitiative Welcome e. V., des Kreissportbundes Höxter und des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Höxter eingegangen. Einen Überblick der Unterstützer und eine Vielzahl an Fotos von Teilnehmenden sind auf www.vielfalt-bewegt-hoexter.de zu finden.

Insgesamt wurden 24.253 Kilometer in elf verschiedenen Sportarten zurückgelegt. Zu den beliebtesten Bewegungsarten zählten u. a. Fahrradfahren, Laufen, Reiten, Spazierengehen und Wandern sowie Rudern. Die Initiatoren freuen sich über die bei überwiegend winterlichen Temperaturen erreichte Kilometerleistung. Jede dieser kleinen solidarischen Gesten kann Menschen für ein weltoffenes und respektvolles Miteinander zusammenrücken lassen. Gleichzeitig ist es Motivation, dass Menschen in Bewegung bleiben und sich aktiv für Vielfalt und gegen Rassismus engagieren. Die Initiatoren danken für die großartige Unterstützung aller beteiligten Einzelpersonen, Vereinen, Institutionen und Gruppen. Auch langfristig wollen die Projektverantwortlichen zusammenarbeiten und Mitmachaktionen entwickeln, damit Menschen verschiedener Kulturen sich begegnen und durch gemeinsame Freizeitaktivitäten zueinanderfinden.

Foto: Kreissportbund Höxter e.V.

Montag, 19. April 2021 11:52 Uhr

Brakel (r). Die Stadt Brakel hat sich zur Freude vieler Mountainbike begeisterter Kinder und Jugendlicher erfolgreich mit dem Projekt „Pumptrack am Generationenpark in Brakel“ um eine Förderung aus dem Städtebauförderprogramm 2021 beworben. Für die Realisierung dieser Maßnahme erhält die Stadt eine Zuwendung in Höhe von 104.000 Euro. Ein Pumptrack ist ein asphaltierter Rundkurs auf einer Länge von etwa 100 bis 200 Metern, der aufgrund der speziellen Geometrie mehrfach umrundet werden kann, ohne dabei zu pedalieren.

Das Pumptrack-Fahren hat sich zwischenzeitlich zu einer angesagten Trendsportart entwickelt. "Wir freuen uns, dem Wunsch der vielen Jugendlichen nachkommen zu können und so letztendlich auch das Freizeitangebot hier in Brakel entsprechend auszuweiten", berichtet Bürgermeister Hermann Temme bei einem Ortstermin am Generationenpark in Brakel. Dem Bürgermeister waren rund 500 Unterschriften zugegangen mit dem Wunsch, diese Anlage in Brakel zu errichten. "Wir nehmen solche Anregungen natürlich ernst und haben das Projekt daher auch beim Städtebauförderprogramm 2021 angemeldet", berichtet Temme.

Der Mehrgenerationenpark sei ein optimaler Standort für die Errichtung eines Pumptrack und daher freue er sich, dass dieses Projekt nun eine Förderzusage erhalten habe. Die Anlage im Brakeler Generationenpark soll möglichst im Herbst diesen Jahres fertiggestellt sein und zukünftig ganzjährig durch alle interessierten Besucher des Parks nutzbar sein. Für dieses Projekt erhält die Stadt Brakel nun eine Förderung aus dem „Investitionspakt Sportstätten 2021“ in Höhe von insgesamt 104.000,00 Euro, was 90 Prozent der Gesamtkosten entspricht.

Blaulicht
Dienstag, 20. April 2021 12:44 Uhr
Acht Autos in Godelheim und Brenkhausen aufgebrochen
Montag, 19. April 2021 11:45 Uhr

Beverungen (r). Nachdem einer 80-Jährigen das Portemonnaie gestohlen wurde, stellte sie fest, dass der Dieb mit der entwendeten EC-Karte Bargeld in vierstelliger Höhe von ihrem Konto abgehoben hatte. Unbemerkt hatte eine unbekannte Person einer Frau in einem Lebensmittelmarkt in Beverungen an der Blankenauer Straße Ecke Grüner Weg am Mittwoch, 14. April, zwischen 14.00 Uhr und 14.15 Uhr, das Portemonnaie aus einem Einkaufskorb gestohlen. Der Diebstahl fiel erst an der Kasse auf. Als sie bei ihrer Bank die Bankkarte sperren wollte, war es jedoch schon zu spät. Der unbekannte Dieb hatte bereits gegen 14.30 Uhr zwei Bargeldabhebungen an einem Geldautomaten einer Bank in Beverungen durchführen können. 

Aufgrund dieses Vorfalls gibt die Polizei erneut Verhaltenshinweise, um möglichst nicht Opfer eines Diebstahls zu werden:

- Nehmen Sie nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mit, wie nötig.

- Bewahren Sie die PIN und Zahlungskarten getrennt auf. Bewahren Sie keinen Zettel mit der PIN in Ihrem Portemonnaie / Ihrer Handtasche auf.

- Tragen Sie Ihr Portemonnaie, Ihr Smartphone und weitere Wertgegenstände in verschiedenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

- Hand- und Umhängetaschen sollten Sie verschlossen auf der Körpervorderseite tragen, so dass die Verschlussseite zum Körper zeigt.

- Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse können hilfreich sein.

- Stellen Sie Ihre Handtasche nie unbeaufsichtigt ab oder hängen sie irgendwo auf.

Opfer eines Taschendiebstahls sollten sofort Zahlungskarten sperren lassen und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Sonntag, 18. April 2021 11:16 Uhr

Brakel (r). Eine 18-jährige PKW-Fahrerin aus Brakel befuhr die K 18 (Emde) von Brakel in Richtung Bad Driburg. Aus bisher noch nicht bekanntem Grund kam der VW Golf nach rechts von der Straße ab, prallte gegen die Böschung des Straßengrabens und überschlug sich. Das Fahrzeug blieb einige Meter weiter im Wald auf dem Dach liegen. Die Fahrerin wurde aus dem total beschädigten Fahrzeug befreit und schwerverletzt in das Krankenhaus Höxter verbracht. An dem schwarzen VW Golf entstand ein Schaden von 2000 Euro.

Sonntag, 18. April 2021 11:10 Uhr

Nieheim (r). Am frühen Samstagmorgen wurde das Bürogebäude einer Schreinerei von bisher unbekannten Tätern angegangen. Gewaltsam verschafften sich der oder die Täter Zugang zum Gebäude und richteten dabei einen größeren Sachschaden an. Als Beute konnte bisher nur eine geringe Menge Bargeld festgestellt werden. Hinweise zu verdächtigen Feststellungen nimmt die Polizei in Bad Driburg entgegen. Tel.: 05253-98700

Sonntag, 18. April 2021 11:00 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter kam es am Wochenende zu mehreren Verstößen gegen die Corona Schutzverordnung. In Höxter - Lüchtringen wurden über 50 Personen auf einem Festplatz angetroffen die sich anlässlich einer Hochzeit zusammengefunden hatten. Hier wurden Verstöße gegen die Corona Auflagen festgestellt. Das Ordnungsamt der Stadt Höxter wurde hinzugezogen und wird Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten. In Warburg - Daseburg wurde eine "Party" gemeldet. Anscheinend haben sich bis zu 8 Personen in einem Bauwagen in der Nähe der Turnhalle getroffen und gefeiert. Auch in diesem Fall wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. In der Brakeler Fußgängerzone hielten sich 6 Personen ohne Einhaltung der Corona Vorschriften auf. Die Beteiligten müssen mit einem Bußgeld rechnen.

Politik
Donnerstag, 08. April 2021 18:21 Uhr
Knapp 14,8 Millionen Euro: Geldregen für den Kreis Höxter
Dienstag, 06. April 2021 09:45 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das „Dorferneuerungsprogramm 2021“ veröffentlicht: In diesem Jahr werden in der Dorferneuerung 344 Projekte in 145 Gemeinden mit rund 28,5 Millionen Euro unterstützt. Knapp 2,5 Millionen Euro davon fließen in den Kreis Höxter. „Wir sind sehr froh, dass die eingereichten Bewerbungen aus unseren Städten erfolgreich waren und nun mit Hilfe dieser stolzen Fördersumme wichtige Projekte umgesetzt werden können“, bringt Landrat Michael Stickeln seine Freude zum Ausdruck.

Die Bewerbungen von den Kommunen aber auch von Privatinitiativen waren so überzeugend, dass der Kreis Höxter mit den zugesprochenen Fördermitteln in Höhe von 2,472 Millionen Euro an erster Stelle liegt in ganz Nordrhein-Westfalen vor den Kreisen Euskirchen und Soest. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, weist in der Veröffentlichung des Dorferneuerungsprogramms für das Jahr 2021 darauf hin, dass die ländlichen Räume in NRW mit ihren zahlreichen Dörfern und dörflich geprägten Kommunen Heimat, Lebens- und Wirtschaftsräume für nahezu die Hälfte der Einwohner des Landes sind.

„Menschen machen Dorf: Ob Dorfladen, Dorfgemeinschaftshaus, ein Mehr an Barrierefreiheit oder die dorfgemäße Gestaltung von Plätzen. 28,5 Millionen Euro Finanzmittel unterstützen Gemeinden und zahlreiche private Initiativen bei der tatkräftigen Umsetzung ihrer Ideen", so Scharrenbach. Gerade die herausfordernden Monate der COVID-19-Pandemie zeigten, wie wichtig der öffentliche Raum und generationenübergreifende Orte des gesellschaftlichen Zusammenlebens und damit auch des gelebten Zusammenhalts seien. „In diesen Zeiten ist die ‚Dorferneuerung‘ des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes verlässlicher Partner an der Seite unserer Bürgerinnen und Bürger, Handwerks- und Wirtschaftsbetriebe sowie der Kommunen. Mit der ‚Dorferneuerung 2021‘ legen wir den Grundstein für den weiteren gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Entwicklungsperspektiven für unsere kleinen Städte und Gemeinden“, so Ministerin Scharrenbach.

Die 2.472.000 Euro für den Kreis Höxter verteilen sich wie folgt auf die Städte: Bad Driburg bekommt 203.000 Euro, Borgentreich 500.000 Euro, Brakel 383.000 Euro, Höxter 345.000 Euro, Marienmünster 309.000 Euro, Nieheim 58.000 Euro, Steinheim 332.000 Euro, Warburg 278.000 Euro und Willebadessen erhält 64.000 Euro vom Land. Ausführliche Informationen gibt es unter www.kreis-hoexter.de/5656.

Montag, 05. April 2021 10:23 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Sitzungstätigkeit der Stadt Höxter wird ab April wieder in vollem Umfang aufgenommen. Die Sitzungen des Rates sowie der Fach- und Ortsausschüsse sollen unter verstärktem Infektionsschutz durchgeführt werden. Darauf haben sich die Fraktionsvorsitzenden im Ältestenrat interfraktionell geeinigt. Ab dem 01. April können somit auch die notwendigen konstituierenden Sitzungen der Fach- und Ortsausschüsse stattfinden. Neben den bereits bekannten und praktizierten Schutzvorkehrungen sollen die Sitzungsteilnehmer künftig unmittelbar vor den Ausschusssitzungen zusätzlich einen Schnelltest absolvieren. Eine rechtliche Verpflichtung, daran teilzunehmen, besteht zwar nicht, aber Bürgermeister, Fraktionen und Verwaltung setzen darauf, dass alle Teilnehmer auch diese einfache und schnelle Möglichkeit wahrnehmen, um so für einen größtmöglichen Infektionsschutz zu sorgen.

Ferner werden für alle Anwesenden am Eingang FFP2-Masken oder medizinische Gesichtsmasken bereitgehalten, die während der gesamten Sitzungsdauer getragen werden sollen.

„Der Wunsch der Politik war es, zu einem normalen Sitzungsbetrieb unter Einhaltung der Coronaschutzregeln zurückzukehren“, so Bürgermeister Daniel Hartmann. „Mit allen Fraktionsvorsitzenden wurde diese Entscheidung einheitlich getroffen. Eine Rücknahme ist vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Pandemie jederzeit möglich, denn der Schutz jedes Einzelnen und die Eindämmung der Pandemie hat oberste Priorität“.

 

Wirtschaft
Donnerstag, 11. März 2021 13:40 Uhr
Jetzt noch anmelden für umfassende Information: Weites Ausbildungsspektrum wird online vorgestellt
Mittwoch, 10. März 2021 14:35 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Vorsitzenden der Werbegemeinschaften und Gewerbevereine im Kreis Höxter hatten eine gemeinsame Videokonferenz mit Herrn Christian Haase (MdB) und Herrn Matthias Goeken (MdL/NRW) in Bezug auf die Sorgen und Probleme des Handels, der Gastronomie und der Hotellerie, während und in Folge der Corona-Pandemie. 

Teilgenommen haben: Werbegemeinschaft Bad Driburg, Werbering Brakel, Beverungen Marketing, Gewerbeverein Nieheim, Werbegemeinschaft Warburg, Werbegemeinschaft Steinheim und Werbegemeinschaft Höxter. Im Namen aller Teilnehmer übersende ich Ihnen die Gesprächsthemen als Forderung an die Politik zur Stärkung des lokalen Handels, der Innenstädte und peripheren Geschäftslagen. 

Bedingt durch die Corona Pandemie sind im gesamten Kreis letztes Jahr alle Stadtfeste und damit auch die verkaufsoffenen Sonntage ausgefallen. Für alle unsere Werbegemeinschaften und Gewerbevereine stellen diese eine der wichtigsten Grundlagen und Aufgaben dar. Auch 2021 wird voraussichtlich eine große Anzahl an Veranstaltungen nicht wie geplant durchgeführt werden können. Somit entfällt für alle Betroffenen diese wichtige Einnahmequelle und die damit verbundene Attraktivitätssteigerung für die jeweilige Innenstadt. Alle Werbegemeinschaften/ Gewerbevereine haben bedingt durch den unverschuldeten Ausfall das letzte Geschäftsjahr stark negativ abgeschlossen und dies wird sich vermutlich im Jahr 2021 nicht ändern. 

Hier die Gesprächsthemen in fünf Oberpunkten: 

a) kontrollierte, schnellstmögliche und vollumfängliche Öffnung jeglichen Einzelhandels und der Gastronomie nach den bewährten Hygienekonzepten Die Erkenntnisse aus dem bisherigen Pandemieverlauf haben ergeben, dass das Ansteckungsrisiko im stationären Einzelhandel und in der Gastronomie weit unterdurchschnittlich ist. Weder aus dem Bereich des Lebensmittel Einzelhandels (der durchgängig geöffnet war) noch dem weiteren stationären Einzelhandel oder der Gastronomie/Hotellerie sind uns Fälle bekannt geworden, wo sich Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter aktiv während der Arbeitszeit infiziert haben. Dies spricht für die Effektivität der durchdachten und mit Erfolg angewendeten Hygienemaßnahmen. 

b) Kriterien für Einschränkungen im Einzelhandel und der Gastronomie/Hotellerie zukünftig nicht lediglich an der kreisweiten 7-Tage-Inzidenzzahl festmachen, sondern auch örtlichen Begebenheiten oder Besonderheiten berücksichtigen, z.B. lokale Ausbrüche in Pflegeheimen, Altenheimen, Rehakliniken oder Krankenhäuser aus der jeweiligen Statistik rausrechnen, sofern die lokalen Ausbrüche und Erkrankten eingegrenzt werden können.

 

c) Rechtssichere Sonntagsöffnungen 

 Sonntagsöffnungen (vier rechtssichere Sonntagsöffnungen von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr pro Kalenderjahr ohne Anlassbezug pro Stadt/Stadtteil möglich) die Regelungen der verkaufsoffenen Sonntage (VKOS) in angrenzenden Bundesländern, wie z.B. in Niedersachsen und Hessen, sollte bei der Genehmigung der VKOS in NRW Berücksichtigung finden, um eine Gleichbehandlung in den Bundesländern zu gewährleisten Quintessenz aus den bisherigen Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war, dass der Anteil der gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten im Einzelhandel und in der Gastronomie/Hotellerie verschwindend gering ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Handel begrüßen zu großen Teilen die (begrenzte) Anzahl an Sonntagsöffnungen, da ihnen diese Sonntage zusätzliche Verdienste und Freizeiten ermöglichen. 

d) Neustarthilfe für Werbegemeinschaften, Marketingvereine etc.

Finanzielle Zuschusszahlungen für Veranstaltungen zur Belebung der Innenstädte, des Einzelhandels, der Gastronomie und Hotellerie Die Neustarthilfen sollen u.a. dazu verwendet werden, Künstlern bei zukünftigen Veranstaltungen unter die Arme zu greifen und attraktive Veranstaltungsprogramme in den Veranstaltungsbereichen zu realisieren. Somit ist gewährleistet das diese Neustarthilfen zweckgebunden eingesetzt werden. 

e) gerechte Besteuerung und Beteiligung aller Onlinehändler an den Pandemiefolgen und deren nachhaltigen Auswirkungen auf alle Innenstädte. alle Onlinehändler die in Deutschland verkaufen, sollten für die hier verkauften Produkte ihre Steuern in Deutschland bezahlen (z.B. Amazon zahlt keine Steuern in Deutschland) einheitliche MwSt von 25% für alle im Internet zu erwerbenden Artikel. Die zusätzlichen Einnahmen fließen in einen Fonds zur nachhaltigen und dauerhaften Belebung des Kulturgutes Innenstadt.

Mittwoch, 10. März 2021 14:07 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) erreichen derzeit zahlreiche Anfragen von Unternehmen zu Briefen, die vorgeblich im Zusammenhang mit einer Eintragung im Handelsregister stehen. Die Schreiben erweckten den unzutreffenden Eindruck, vom Amtsgericht zu stammen. Blickfangmäßig und als zentrale Überschrift erscheint das Landeswappen von Nordrhein-Westfalen und der Hinweis „Rechnung", berichtet die IHK. Während bei Aussendungen im Bereich der sogenannten Formularfalle in der Regel versteckt der Hinweis auf ein Angebot erfolge, fehle dies bei den aktuellen Schreiben ganz. Vielmehr würden Zahlungsfristen genannt, bei deren Nichteinhaltung „selbstverschuldete Mahngebühren" und eine „zwangsweise Einziehung des Betrags" drohten. Die IHK rät betroffenen Unternehmen, auf diese Schreiben keinesfalls ungeprüft Zahlungen zu leisten. Insbesondere solche Unternehmen, die tatsächlich in der jüngeren Vergangenheit Eintragungen in das Handelsregister vorgenommen haben, sollten ihren Posteingang besonders genau prüfen, rät die IHK. Deren Mitgliedsunternehmen können sich bei Zweifeln, ob es sich bei Schreiben um unseriöse Formularfallen handelt, direkt an die IHK wenden (Ansprechpartner: Syndikusanwalt Lars Henning Döhler, Telefon 0521 554–215, E-Mail: lh.doehler@ostwestfalen.ihk.de).

Sport
Montag, 15. März 2021 09:41 Uhr
FC Blau-Weiß Weser würdigt die Arbeit von Ehrenamtlichen
Freitag, 12. März 2021 13:44 Uhr

Höxter (red). Aufgrund der seit Montag, 08.03.2021 geltenden Regelungen der Coronaschutzverordnung NRW ist Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel mit Einschränkungen wieder zulässig.

Aus diesem Grund sind die Außensportanlagen der Stadt Höxter ab sofort wieder für den Sportbetrieb unter folgenden Voraussetzungen geöffnet:

1. für Sport von höchstens fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Hausständen oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes

2. für Sport als Ausbildung im Einzelunterricht

3. für Sport in Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen. Zur Möglichkeit der Rückverfolgbarkeit sind Teilnehmerlisten zu führen, die durch die Aufsichtsperson vier Wochen lang aufzubewahren sind.

Zwischen den unter 1 - 3 genannten Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf der Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen, von Sportanlagen ist unzulässig. „ Die Regeln sind strikt einzuhalten. Wir bitten alle Sportler nach wie vor vorsichtig zu agieren und auch die bekannten Hygienevorgaben zu beachten“, erklärt Stefan Fellmann, Dezernent für Schulen, Ordnung, Soziales und Recht der Stadt Höxter. „Sollten Verstöße gegen die genannten Regeln festgestellt werden, behält sich die Stadt Höxter eine sofortige Schließung der Anlage vor.“ Für die Rasenflächen kann es unter Umständen zu witterungsbedingten Platzsperren kommen. Die leichtathletischen Anlagen auf der Weserkampfbahn sind aufgrund durchzuführender Wartungsarbeiten gegebenenfalls nur eingeschränkt nutzbar. Sollten Fragen bestehen, so stehen die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Stadtverwaltung insbesondere per E-Mail oder Telefon gerne zur Verfügung.

Samstag, 06. März 2021 11:56 Uhr

Kreis Höxter (red). 40.075 Kilometer zu erreichen, ist das Ziel des Projektes „Gemeinsam um die Welt“ während der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Der HLC Höxter und die Flüchtlingsinitiative Welcome e. V. laden in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Höxter und dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Höxter zum Mitmachen ein. Die zurückgelegten Kilometer können im Zeitraum der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März einfach unter www.vielfalt-bewegt-hoexter.de oder per E-Mail an post@vielfalt-bewegt-hoexter.de eingereicht werden. Unter dem Motto „Solidarität Grenzenlos – Gemeinsam um die Welt“ wollen die Initiatoren ein Zeichen für grenzenlose Solidarität und gegen Rassismus setzen. Vielfalt und Toleranz bewegt alle – und das nicht nur im sportlichen Sinne, daher sind alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter zum Mitmachen eingeladen. Sei es mit dem Fahrrad, per Rollstuhl, zu Fuß beim Wandern, Joggen oder Spazierengehen, beim Skaten oder auf dem Pferd. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam Kilometer zu sammeln und symbolisch die Welt zu umrunden. Dabei spielt die Fortbewegungsart keine Rolle. Jeder Kilometer zählt.

Foto: KSB

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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