Höxter (TKu). Der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Höxter blickte während seiner Jahreshauptversammlung auf ein außerordentlich arbeitsreiches Jahr 2025 zurück. Mit insgesamt 359 geleisteten Gesamtaktivitäten war nahezu an jedem Tag des Jahres ein Engagement der Einsatzabteilung zu verzeichnen.
Den Schwerpunkt bildeten dabei 284 Einsätze, ergänzt durch 24 Übungen, zwölf Fahrerausbildungen, zwölf Führungskräftebesprechungen sowie 27 Sonderdienste. Die Einsätze selbst unterteilten sich in 49 Brandeinsätze, darunter drei Großbrände und drei überörtliche Einsätze, 46 Fehlalarme sowie 189 technische Hilfeleistungen. Letztere umfassten unter anderem 63 Einsätze mit Menschen in Notlage und 19 Verkehrsunfälle.
Darüber hinaus engagierten sich einzelne Kameradinnen und Kameraden über das statistisch Erfasste hinaus. Neben der Teilnahme an Lehrgängen und Fortbildungen wurden auch zahlreiche kameradschaftliche Veranstaltungen durchgeführt, die den Zusammenhalt und die Leistungsfähigkeit des Löschzuges nachhaltig stärkten, wie Löschzugführer Steven Noble bei der Verlesung seines Jahresberichtes erklärte. Die Einsatzzahlen blieben insgesamt hoch; Einsätze seien häufig tagsüber und zeitintensiv, so Noble.
Dennoch arbeite der Löschzug zuverlässig, was laut Noble das Ergebnis von Pflichtbewusstsein, Zusammenhalt und der Bereitschaft sei, Verantwortung zu übernehmen – auch dann, wenn es unbequem ist. Laut Dezernatsleiter Stefan Fellmann stehe zudem die Ausnahmegenehmigung zur Vorhaltung einer hauptamtlich besetzten Feuerwehrwache erneut auf dem Prüfstand. Mit einer Entscheidung der Bezirksregierung Detmold sei in den kommenden Monaten zu rechnen.
Löschzugführer Noble und Wehrleiter Jürgen Schmits lobten ebenso wie Bürgermeister Daniel Hartmann, Dezernatsleiter Stefan Fellmann und Ortsausschussvorsitzender Ralf Dohmann die Tatkraft der überaus aktiven Truppe. Als Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz wurden im Rahmen der Versammlung verdiente Feuerwehrleute geehrt und befördert.
Eine besondere Auszeichnung erhielt Stadtbrandinspektor Albert Henne, dem Bürgermeister Daniel Hartmann das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes in Gold für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst verlieh. Das Landesabzeichen in Gold für 35 Jahre aktiven Dienst erhielt Unterbrandmeister Tobias Gröne in Abwesenheit. Das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst wurde Unterbrandmeister Stefan Schlothane überreicht. Für 70 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde der Alterskamerad Horst Beineke mit dem Sonderabzeichen des Landesfeuerwehrverbandes in Gold geehrt.
Ebenfalls mit dem Sonderabzeichen des Verbandes in Gold für ihre 50-jährige Feuerwehrmitgliedschaft zeichnete der Leiter der Feuerwehr, Jürgen Schmits, Brandoberinspektor Georg Beverungen, Hauptbrandmeister Manfred Böttcher, Unterbrandmeister Jürgen Kasten sowie in Abwesenheit Unterbrandmeister Klaus Henniges und Hauptbrandmeister Christian Schuster aus. Das Sonderabzeichen in Silber für 40 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft ging an Hauptbrandmeister Heinz Kube. Das Bronzeabzeichen für zehn Jahre aktiven Dienst erhielt Oberfeuerwehrfrau Lilly Beverungen.
Folgende Beförderungen wurden ausgesprochen: Torben Kampelmann zum Unterbrandmeister, Thorsten Stamm zum Oberfeuerwehrmann, Niklas Hüttig zum Feuerwehrmann sowie Sabrina Heidrich und Sophie Kube zu Feuerwehrfrauen. Zum ehrenamtlichen Gerätewart wurde Unterbrandmeister Julian Manz ernannt.
Nach erfolgreicher Teilnahme an den Leistungswettkämpfen erhielten Stadtbrandinspektor Rainer Höppner in Abwesenheit und Unterbrandmeister Uwe Hütte das Goldabzeichen für die 30. erfolgreiche Teilnahme. Das Leistungsabzeichen in Gold auf rotem Grund wurde Stefan Schlothane verliehen, Silber ging an Torben Kampelmann und Bronze an die Feuerwehrfrauen Sabrina Heidrich und Sophie Kube.
Fotos: Thomas Kube