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Mittwoch, 28. Januar 2026 Mediadaten
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von links: Aron Kanand, Daniel Hartmann, Angelina Sobotta, Felix Mika, Maurice Voss, Tristan Heinemeyer, Jörg Voss, Lennard Schünemann, Manuel Bergmann, Sören Lange, Sven Warneke, Rainer Höppner und Stefanie Buhmann

Fürstenau (TKu). Ein Generationswechsel prägte die Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Fürstenau von der Freiwilligen Feuerwehr Höxter. Nach fast 20 Jahren gemeinsamer Führungsverantwortung legten Löschgruppenführer Jörg Voss und sein Stellvertreter Manuel Bergmann ihre Ämter in jüngere Hände. Verabschiedet wurden die beiden Hauptbrandmeister durch den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Höxter, Rainer Höppner. Die Führungsverantwortung liegt in der Familie: Zum neuen Löschgruppenführer wurde Brandmeister Maurice Voss von Rainer Höppner ernannt, der Sohn von Jörg Voss. Komplettiert wird die neue Führungsspitze durch den Löschgruppenführer-Stellvertreter Sven Warneke, der diese Funktion bereits zuvor innerhalb des zurückgetretenen Führungstrios innehatte.

Mit dem Abschied von Jörg Voss und Manuel Bergmann endete eine 19-jährige gemeinsame Führungszeit. Jörg Voss ist seit 34 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Von 2007 bis 2012 leitete er die Löschgruppe Fürstenau, war ab 2011 zusätzlich als kommissarischer Löschzugführer aktiv und übernahm ab 2012 auch die Aufgabe des Atemschutzgerätewarts. 2016 wechselte er nach vier Jahren als stellvertretender Löschgruppenführer wieder zurück in die erste Reihe. Auch Manuel Bergmann blickt auf mehr als 30 Jahre aktiven Dienst zurück. Seine Laufbahn in der Führungsverantwortung begann 2007 als stellvertretender Löschgruppenführer. 2012 übernahm er für vier Jahre die Führung der Löschgruppe von Jörg Voss, bevor er ab 2016 wieder als dessen Stellvertreter tätig war. Fast 20 Jahre lang trugen beide gemeinsam Verantwortung an der Spitze der Löschgruppe. Die Kameradinnen und Kameraden verabschiedeten sie mit Geschenken und langanhaltendem Applaus.

In seinem Grußwort bezeichnete der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Rainer Höppner, das abgelaufene Jahr als ein durchschnittliches, aber herausforderndes Einsatzjahr 2025. Insgesamt wurde die Löschgruppe Fürstenau 20 Mal alarmiert. Jörg Voss berichtete bei der Verlesung des Jahresberichtes von 17 technischen Hilfeleistungen, einem Kleinbrand und zwei Mittelbränden. Unter den Einsätzen befand sich auch die Meldung „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ im Ortskern von Bödexen. Ein solches Meldebild sei mitten in der Ortschaft eher ungewöhnlich, erläuterte Voss. Er erklärte zudem, dass es auch für ihn neu gewesen sei, dass eine solche Alarmierung ausgelöst werden kann, wenn ein Autofahrer sein iPhone auf dem Autodach vergisst und dieses herunterfällt. Durch den automatisch ausgelösten „E-Call“ würden in einem solchen Fall die Rettungskräfte alarmiert, wenn keine Verbindung zum Anrufer hergestellt werden kann.

Feuerschutz-Sachbearbeiterin Stefanie Buhmann von der Stadt Höxter, berichtete über die laufenden Planungen zum Ersatz des 24 Jahre alten Einsatzfahrzeuges vom Typ HLF 10. Das neue Fahrzeug soll gemeinsam mit der Löschgruppe Ovenhausen beschafft werden, die ein baugleiches Modell erhalten soll. Bürgermeister Daniel Hartmann würdigte in seinem Grußwort die Einsatzstärke, den Zusammenhalt sowie die vielfältigen Aufgaben der Löschgruppe Fürstenau. Er betonte, dass die Stadt Höxter geschlossen hinter ihrer Feuerwehr stehe. Zum Abschluss der Versammlung nahm Stadtbrandinspektor Rainer Höppner zahlreiche Beförderungen und Ehrungen vor. Sven Warneke wurde zum Brandinspektor befördert. Tristan Heinemeyer erhielt die Beförderung zum Unterbrandmeister, Angelina Sobotta zur Oberfeuerwehrfrau, Aron Kanand zum Oberfeuerwehrmann. Zu Feuerwehrmännern ernannt wurden Lennard Schünemann und Sören Lange. Eine besondere Auszeichnung ging an Brandinspektor Olaf Dittrich, der für 35 erfolgreiche Teilnahmen mit dem Leistungsabzeichen in Gold geehrt wurde.

Fotos: Thomas Kube

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