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Donnerstag, 12. März 2026 Mediadaten
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Lauenförde (TKu). Im Gemeindehaus in Lauenförde kamen am vergangenen Wochenende zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Kinder- und Jugendfeuerwehren des Landkreises Holzminden zusammen. Anlass war die Jahreshauptversammlung der Kreisjugendfeuerwehr, bei der auf das vergangene Jahr zurückgeblickt, engagierte Mitglieder ausgezeichnet und zugleich ein Ausblick auf kommende Veranstaltungen gegeben wurde. Dabei wurde deutlich: Die Nachwuchsarbeit der Feuerwehren im Landkreis steht auf einem starken Fundament. Aktuell engagieren sich laut Kreisjugendwartin Aline Schwanneke im Landkreis Holzminden insgesamt 440 Jugendliche in den Jugendfeuerwehren. Im vergangenen Jahr leisteten sie gemeinsam 2.784 Stunden an Ausbildungsdiensten, Übungen, Wettbewerben und gemeinschaftlichen Aktivitäten. Auch der Bereich der Kinderfeuerwehren entwickele sich laut Schwanneke ebenfalls positiv. Derzeit sind 266 Kinder in den Kinderfeuerwehren aktiv und brachten es im vergangenen Jahr zusammen auf 862 Stunden an Diensten und Veranstaltungen.

Kreisjugendfeuerwehrwartin Aline Schwanneke betont Bedeutung des Nachwuchses:

Kreisjugendfeuerwehrwartin Aline Schwanneke betonte in ihrem Bericht die große Bedeutung dieser Arbeit für die Zukunft der Feuerwehren. „Die Kinder- und Jugendfeuerwehren sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Feuerwehren“, erklärte sie in ihrer Ansprache. Gleichzeitig richtete sie einen eindringlichen Appell an die Führungsebenen der Feuerwehren im Landkreis, die Nachwuchsarbeit weiterhin intensiv zu unterstützen. Die Kinder- und Jugendfeuerwehren benötigten Rückhalt, Wertschätzung und Unterstützung, um ihre wichtige Aufgabe erfüllen zu können. Schließlich seien die derzeit insgesamt 683 Kinder und Jugendlichen die Einsatz- und Führungskräfte von morgen. Schwanneke hob hervor, dass die Feuerwehr nicht nur für Brandschutz und Hilfeleistung stehe, sondern auch für Gemeinschaft, Kameradschaft und Zusammenhalt. Gerade diese Werte seien in einer modernen Gesellschaft unverzichtbar. Sie dankte allen Verantwortlichen, Betreuerinnen und Betreuern sowie den vielen engagierten Kindern und Jugendlichen für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

Neben den Berichten spielte auch die Ausbildung eine zentrale Rolle bei der Versammlung. Zahlreiche Nachwuchsfeuerwehrmitglieder stellten sich im vergangenen Jahr erfolgreich verschiedenen Prüfungen und Leistungsnachweisen. Insgesamt 53 Jugendliche erhielten die Jugendflamme der Stufe 1. Weitere 52 Mitglieder der Jugendfeuerwehren konnten die Jugendflamme der Stufe 2 ablegen, während 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich die anspruchsvolle Jugendflamme der Stufe 3 bestanden. Auch im Bereich der Kinderfeuerwehren wurden wichtige Abnahmen durchgeführt. So fand in Lauenförde die Abnahme des sogenannten „Brandflohs“ statt, einer Auszeichnung für die jüngsten Feuerwehrmitglieder. Zudem wurde in Stadtoldendorf die Kinderflamme der Stufe 1 abgenommen, bei der die Kinder spielerisch erste Kenntnisse rund um Feuerwehr, Brandschutz und Teamarbeit unter Beweis stellen.

Ehrungen verdienter Kameradinnen und Kameraden:

Im Mittelpunkt der Versammlung standen Ehrungen engagierter Feuerwehrmitglieder für ihren Einsatz in der Nachwuchsarbeit. Mit dem Ehrenzeichen wurden Dr. Marco Waßmann, Jugendfeuerwehrwart aus Hehlen, Niko Tschirner, Jugendfeuerwehrwart aus Boffzen, Nicole Pestinger, Kinderfeuerwehrwartin aus Boffzen-Fürstenberg, Johannes Strote, stellvertretender Gemeindejugendfeuerwehrwart aus Bevern, sowie Sebastian Pietsch, Jugendfeuerwehrwart aus Lütgenade, ausgezeichnet. Sie alle engagieren sich seit Jahren mit großem Einsatz für die Förderung der jungen Feuerwehrmitglieder. Eine weitere besondere Würdigung erhielten Claudia Gömann, Jugendfeuerwehrwartin aus Golmbach-Warbsen, sowie Karl-Heinz Wittenberg, Kinderfeuerwehrwart aus Lauenförde. Sie wurden mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber ausgezeichnet – eine Ehrung, die nur für besonders verdienstvolle Arbeit in der Nachwuchsförderung verliehen wird.

Ausblick auf die Großveranstaltungen in diesem Jahr:

Neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr richtete die Versammlung auch den Blick auf die kommenden Monate. Für 2026 stehen mehrere bedeutende Veranstaltungen im Kalender der Kreisjugendfeuerwehr. Am 31. Mai 2026 wird in Bodenwerder der Jugendfeuerwehr-Bundeswettbewerb auf Kreisebene ausgetragen. Der Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr gilt als wichtigster Wettbewerb der Organisation und findet alle zwei Jahre auf Bundesebene statt. Zuvor müssen sich die Gruppen jedoch über Wettbewerbe auf Kreis- und Landesebene qualifizieren.

Ein weiteres Highlight wird das 19. Kreis-Zeltlager der Jugendfeuerwehren sein, das vom 18. bis zum 25. Juli 2026 am Edersee stattfinden soll. Dort kommen traditionell zahlreiche Jugendfeuerwehrgruppen aus dem Landkreis zusammen, um eine Woche voller gemeinsamer Aktivitäten, Ausbildung und Freizeitgestaltung zu erleben. Den Abschluss der größeren Veranstaltungen bildet am 29. August 2026 die Ausrichtung der Leistungsspange in Bodenwerder. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr und erfordert neben feuerwehrtechnischem Können auch sportliche Leistungen sowie ein hohes Maß an Teamarbeit. Mit zahlreichen motivierten Kindern und Jugendlichen sowie engagierten Betreuerinnen und Betreuern sieht sich die Kreisjugendfeuerwehr gut aufgestellt für die Herausforderungen der Zukunft.

Fotos: Kreisjugendfeuerwehr Holzminden

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