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Dienstag, 27. Januar 2026 Mediadaten
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Höxter (TKu). Der Neujahrsempfang des ABC-Abwehrregiments 7 der Bundeswehr in der Hammerstein-Equord-Kaserne in Höxter hat sich längst als fester Termin im regionalen Kalender etabliert. Auch 2026 stand die sogenannte „Sicherheitspolitische Informationsveranstaltung“ im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Rund 200 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Militär, Kirche, Kultur, Schützenwesen, Ehrenamt sowie aus den Patengemeinden folgten am Sonntag, 25. Januar, der Einladung in das Triogebäude der Kaserne. Der Empfang machte einmal mehr deutlich, wie eng die Bundeswehr mit der Region Höxter verbunden ist und wie wichtig der offene Dialog gerade in unsicheren Zeiten geworden ist.

Kommandeur Oberst Michael Lutz begrüßte die Gäste und betonte die besondere Bedeutung der Veranstaltung zu Beginn des neuen Jahres. Die große Resonanz zeige, dass die Verbundenheit zwischen Bundeswehr und Zivilgesellschaft im Kreis Höxter lebendig sei. Zugleich hob der Regimentskommandeur hervor, dass es sich um den ersten Neujahrsempfang nach dem offiziellen Namenswechsel der Kaserne handele. Die Abkürzung „H-E-K“ habe sich inzwischen im Bundeswehrjargon etabliert. Passend dazu überreichte Lutz dem Hauptredner des Tages eine Biografie über den Namensgeber der Kaserne, Kurt Gebhard Adolf Philipp Freiherr von Hammerstein-Equord, einen Heeresoffizier und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime. Inhaltlich stand der Empfang ganz im Zeichen der aktuellen sicherheitspolitischen Lage. Gastredner Generalleutnant Gerald Funke, Befehlshaber des Unterstützungskommandos der Bundeswehr mit rund 55.000 unterstellten Soldatinnen und Soldaten, sprach in seinem Vortrag über „Verteidigung als gesamtstaatliche Aufgabe“.

Ohne Umschweife machte Funke deutlich, dass Deutschland und seine Bürgerinnen und Bürger vor wachsenden Herausforderungen stehen. Sicherheit sei längst keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern erfordere gemeinsames Handeln von Staat, Gesellschaft und Streitkräften. Seine Ausführungen zur internationalen Lage, zu Krisenregionen und zur Notwendigkeit einer leistungsfähigen Bundeswehr stießen bei den Gästen auf große Aufmerksamkeit.

Oberst Lutz griff diese Gedanken auf und richtete den Blick auf die Zukunft des Standorts Höxter. „2026 wird es sichtbar: Die Bundeswehr wächst und auch der Standort Höxter wird wachsen“, kündigte er an. Mit der Einführung eines neuen Wehrdienstes rechne man angesichts der sicherheitspolitischen Großwetterlage mit mehr jungen Soldatinnen und Soldaten, die ihre Grundausbildung in Höxter absolvieren werden. Zudem seien bauliche Maßnahmen geplant, unter anderem der Neubau eines Unterbringungsblocks in der Kaserne.

Für die kommunale Ebene im Kreis Höxter sprach Landrat Michael Stickeln. In seiner Rede zeichnete er ein Bild einer Welt, in der Stabilität zunehmend brüchig werde. Konflikte könnten sich innerhalb kürzester Zeit zuspitzen, internationale Entscheidungen hätten direkte Auswirkungen bis in den Kreis Höxter. Frieden und Sicherheit seien nicht mehr unumstößlich gegeben, sondern müssten täglich neu geschützt und verteidigt werden. Vor diesem Hintergrund warb Stickeln für eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und ziviler Verwaltung, insbesondere auf regionaler und kommunaler Ebene. Als positives Beispiel nannte er eine gemeinsame Krisenstabsübung der Kreise Höxter und Lippe mit den Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr. Das oft zitierte Motto „In Krisen Köpfe kennen“ habe sich dabei eindrucksvoll bestätigt.

Ein weiterer Punkt des Neujahrsempfangs war der Ausblick auf besondere Ereignisse des Jahres. Oberst Lutz wies auf den „Tag der Bundeswehr“ am Samstag, 6. Juni 2026, hin, der in Höxter stattfinden wird. Auf dem Floßplatz, im Brückfeld und entlang der Weserpromenade sollen sich die Streitkräfte der Öffentlichkeit präsentieren. Zehntausende Besucherinnen und Besucher werden erwartet. Patengemeinden, Stadt Höxter und zahlreiche Partner unterstützen die Vorbereitungen. Landrat Stickeln zeigte sich überzeugt, dass sich an diesem Tag die enge Verbundenheit zwischen Bundeswehr, Region und Bevölkerung besonders eindrucksvoll zeigen werde. Abgerundet wurde der Empfang durch Informationen zur Regionalausstellung in der Kaserne, die weiterhin Besucherinnen und Besuchern offensteht. Sie beleuchtet die Geschichte und Gegenwart des Standorts Höxter mit historischen Fotos, Medientischen, Videos und Ausrüstungsgegenständen und richtet sich ausdrücklich auch an Schulklassen.

Fotos: Wittmann/Hartmann

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