Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Montag, 29. Juni 2026 Mediadaten
Anzeige
Anzeige

Lüchtringen (TKu). Vier Tage lang herrschte Ausnahmezustand in Lüchtringen. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde das Schützenfest gemeinsam mit dem Bezirksschützenfest gefeiert. Ohne Fächer, Sonnenschutz und ausreichend Wasser ging an allen Tagen kaum etwas. Nach dem modernen Auftakt mit den „Schützenbeats“ am Freitag mit „Gestört aber Geil“ und „2Elements“ rückte am Samstag das Bezirksschützenfest in den Mittelpunkt und damit ein Mann, für den sich ein langjähriger Traum erfüllte: Bezirkskönig Thomas Beverungen durfte das höchste Fest des Bezirks im eigenen Heimatort feiern. Bereits am Vormittag begann das Programm mit dem Ständchenspiel bei den ehemaligen Majestäten, ehe sich Schützen, Musikvereine und Ehrengäste auf der Festwiese versammelten. Schnell zeigte sich jedoch, dass die große Herausforderung des Tages nicht der Ablauf, sondern die extreme Hitze sein würde. Kurzerhand passte die Schützenbruderschaft das Programm an: Der Festakt wurde in den Schatten verlegt, Reden bewusst kurz gehalten, kostenloses Wasser verteilt und der Festumzug deutlich verkürzt.

Dennoch tat die große Wärme der Begeisterung keinen Abbruch. Insgesamt 25 Königspaare mit ihren Hofstaaten zogen durch Lüchtringen und machten das Dorf zum Treffpunkt des Schützenwesens im Kreis. Entlang der Straßen verfolgten zahlreiche Besucher den schweißtreibenden Festzug und bereiteten den Majestäten einen herzlichen Empfang. Im Mittelpunkt des Bezirksschützenfestes stand Bezirkskönig Thomas Beverungen mit seiner Frau Dagmar. Für den 65-Jährigen war das Wochenende der Höhepunkt eines jahrzehntelangen Engagements. Seit 45 Jahren gehört er der Schützenbruderschaft St. Johannes Lüchtringen an und übernahm von Beginn an Verantwortung im Verein. 1986 war er bereits Jungkönig mit seiner Frau Dagmar an seiner Seite.

Auf eine Sache wurde aber trotz der Hitze beim Festakt nicht verzichtet: Während die Königspaare und Schützen auf der Festwiese angetreten waren, erhielt Bezirksschützenkönig Thomas Beverungen das „Schulterband zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz“ verliehen, eine Ehrung für Schützen, die sich über Jahrzehnte in besonderer Weise um das Schützenwesen verdient gemacht haben. Kurz darauf startete auch schon der schweißtreibende Festumzug, der aufgrund der Wetterlage kleiner ausfiel als geplant. Man wählte wegen des hochsommerlichen Wetters die „Schlechtwetter-Route“. Im Umzug mit dabei neben dem Bezirksschützenkönigspaar Thomas und Dagmar Beverungen waren auch Diözesankönig Stefan Fischer mit Silke Dohmann aus Merlsheim sowie Bezirksjungschützenkönig Dirk Flottmeier mit Sarah Michel-Flottmeier aus Sandebeck.

Am Sonntag kehrte das Festprogramm dann zum traditionellen Lüchtringer Schützenfest zurück. Nach dem Festhochamt und der Johanni-Prozession zogen die Schützen am Nachmittag gemeinsam mit ihren Majestäten durch den Ort. Im Mittelpunkt standen erneut Thomas und Dagmar Beverungen als Altkönigspaar sowie das Jungkönigspaar Frederik Risse und Oksana Nachtigall. Trotz der anhaltenden Hitze säumten viele Zuschauer die Straßen und sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse. „Es war so heiß, dass die Hufe der Pferde im Asphalt Abdrücke hinterlassen haben“, sagte der Alte Oberst Franz-Josef Risse, der ergänzt: „Die Pferde waren im Festumzug gut versorgt, es ging ihnen gut“, sagte Risse, der diese Informationen von den Besitzerinnen bekommen hatte. Nach dem Einmarsch ins Festzelt wurde traditionell das Weserlied und das Deutschlandlied gesungen, bevor zunächst die Musikkapellen das Bühnen- und Ständchenspiel gestalteten und danach wiederum die Band „Dolce Vita“ übernahm. Nach einem außergewöhnlich heißen, aber ebenso erfolgreichen Festwochenende richtet sich der Blick nun auf den Montag. Dann entscheidet das Königsschießen darüber, wer die Nachfolge der amtierenden Majestäten antreten und das Schützenjahr 2026/27 in Lüchtringen prägen wird.

Fotos/Video: Thomas Kube

 

Anzeige
Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg#joomlaImage://local-images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg?width=295&height=255