Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Dienstag, 22. September 2020 09:39 Uhr
Kreis Höxter: Fünf Gemeinden zurzeit coronafrei
Freitag, 18. September 2020 15:07 Uhr

Kreis Höxter (red). Aktuell hat der Kreis Höxter 16 aktive Coronainfektionen zu vermelden, was eine Verdoppelung seit vergangenen Sonntag darstellt (8). Waren am Sonntag insgesamt 420 Fälle bekannt, sind es seit dem heutigen Morgen 430. Die Zahl der Genesenen ist gleichzeitig von 394 auf 396 angestiegen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 7,05 (Sonntag: 4,93) und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 12,0. Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (4 /+4), Beverungen (2/+2), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (5/+1), Marienmünster (0), Nieheim (1/+1), Steinheim (4/+2) und Willebadessen (0/-1) und Warburg (0/-1).

Sonntag, 13. September 2020 11:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Coronazahlen im Kreis Höxter bleiben stabil niedrig, dies geht aus den Zahlen des Kreisgesundheitsamtes am Sonntagmorgen hervor. Wie schon am Montag der abgelaufenen Woche sind im Kreis Höxter zurzeit acht Aktive Infektionen bekannt. Waren am Montag 413 Fälle bekannt, sind es am heutigen Sonntag 420, jedoch ist die Zahl der Genesenen gleichzeitig von 387 auf 394 angestiegen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 4,93 und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,9.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (4), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (2) und Willebadessen (1) und Warburg (1).

 

 

Montag, 07. September 2020 10:01 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem zuletzt in Deutschland und auch im Kreis Höxter ein leichter Anstieg der Coronazahlen festzustellen war, gehen die Aktiven Infektionen im Kreisgebiet wieder zurück. Vor rund einer Woche waren insgesamt 409 Fälle im Kreis Höxter bekannt, aktuell sind es 413. Die Zahl der Genesenen ist gleichzeitig von 377 auf 387 angestiegen, sodass nur noch acht Aktive Infektionen vonseiten des Kreisgesundheitsamtes gemeldet werden müssen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 2,11 und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,2.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (1), Beverungen (1), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (2), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (0) und Willebadessen (1) und Warburg (3).

 

 

Freitag, 04. September 2020 09:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter bleibt die Anzahl der Corona-Infektionen weiterhin auf einem niedrigen Niveau. In den vergangenen vier Tagen sind zwei neue Fälle dazugekommen, sodass insgesamt aktuell 411 Fälle bekannt sind. Zusätzlich sind 383 (zuvor 377) Personen genesen, sodass zurzeit nur noch 10 aktive Fälle gemeldet sind - vor vier Tagen waren es noch 14 Fälle. Der 7-Tages-Inzidenz bleibt mit 2,11 weiterhin deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 7,8.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (1), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (2/-2) und Willebadessen (2/-1) und Warburg (5).

Region Aktiv
Dienstag, 22. September 2020 11:18 Uhr
VHS startet mit neuen Sprachkursen in den Herbst
Dienstag, 22. September 2020 10:20 Uhr

Kreis Höxter (red). Überall im Kreis Höxter wird dieser Tage das Obst reif. Viele Streuobstwiesenbesitzer können bislang ihre überschüssige Ernte kaum lohnend vermarkten. Das soll der Heimatapfel ändern und damit auch für Pflege und Erhalt von Obstwiesen einen Beitrag leisten. Äpfel und Birnen aus dem Kreis Höxter können ab Freitag, 25.9. bis Samstag, 24.10. an den Annahmestellen in Steinheim-Ottenhausen und Warburg-Daseburg zu einem attraktiven Ankaufspreis angeliefert werden.

Mit dem LEADER-Projekt Heimatapfel wurden in den zurückliegenden Monaten Wege und Anreize ausgelotet, derzeit ungenutztes Streuobst aus dem Kreis Höxter einer sinnvollen Verwertung zuzuführen um die vielen Bestände von landschaftsprägenden Obstwiesen zu erhalten. „Ich freue mich sehr, dass mit den Graf-Metternich-Quellen in Steinheim-Vinsebeck ein interessiertes Unternehmen auf uns zugekommen ist, um das Streuobstprojekt mit einem eigenen Produkt zu unterstützen“, freut sich Heiko Böddeker von der Regionalmarke Kulturland. Bei dem Mineralbrunnen soll aus dem Saft der heimischen Äpfel und Birnen eine naturtrübe Apfelschorle abgefüllt werden.

Das Obst wird dabei auch eine deutliche Wertschätzung und Wertschöpfung erfahren. „Bei Anlieferung werden pro Doppelzentner 20 Eurofür das Streuobst vergütet“, sagt Heribert Gensicki vom Heimatverein Ottenhausen. Größere Mengen über 10 Doppelzentner sollen im Vorfeld bei den Ansprechpartnern der Annahmestellen angemeldet werden. Für das angelieferte Obst ist am Lieferungstag ein Nachweis auszufüllen, dass die Ernte von Streuobstwiesen oder Streuobstreihen an Wirtschaftswegen im Kreis Höxter stammt. Weitere Voraussetzungen für die Obstannahme sind, dass Äpfel und Birnen reif sind, ohne Faulstellen und das die Bestände nicht chemisch gespritzt oder gedüngt wurden.

„Bei unserem Projekt Heimatapfel geht es vor allem um Bestände, deren Ernte derzeit ungenutzt verfällt, weil es sich ökonomisch nicht lohnt oder augenscheinlich keine Nachfrage besteht. Gerne können sich auch Landwirte oder Nebenerwerbslandwirte melden, deren Obstflächen über den Eigenbedarf hinausgehen“, richtet Heiko Böddeker den Apell an alle Interessierten. Der Testballon mit den Metternich-Quellen soll zeigen, wie ein Streuobstprojekt für den Kreis Höxter aussehen kann und wie heimische Streuobstprodukte am Markt nachgefragt werden.

Die Annahmezeiten in Ottenhausen sowie auf dem Kartoffelhof Rose-Dunschen in Daseburg sind im genannten Zeitraum 25.9. bis 24.10. mittwochs und freitags jeweils 16-18 Uhr sowie samstags von 12 bis 14 Uhr.

Steinheim-Ottenhausen

 

Annahmestelle

 

 

Annahmedatum

 

 

Annahmezeit

 

 

Steinheim-Ottenhausen

Brinkstraße 29 – 31

 

 

Freitag, 25.09.2020

 

 

16:00 Uhr bis 18:00 Uhr

 

 

Steinheim-Ottenhausen

Brinkstraße 29 – 31

 

 

Samstag, den 26.09.2020

 

 

12:00 Uhr bis 14:00 Uhr

 

 

Steinheim-Ottenhausen

Brinkstraße 29 – 31

 

 

Mittwoch, den 30.09.2020

 

 

16:00 Uhr bis 18:00 Uhr

 

Die weiteren Termine sind künftig an den vorgenannten Wochentagen, der letzte Annahmetermin ist Samstag, der 24.10.2020. Diese Termine gelten für die beiden Annahmestellen Ottenhausen und Daseburg.

Ansprechpartner: Stephan Lücking (0 151 / 70 37 34 01) und Heribert Gensicki (0 151 / 52 13 04 76)

Warburg-Daseburg, Kartoffelhof Rose-Dunschen

 

Annahmestelle

 

 

Annahmedatum

 

 

Annahmezeit

 

 

Desenbergstraße 121

Warburg-Daseburg

 

 

Freitag, 25.09.2020

 

 

16:00 Uhr bis 18:00 Uhr

 

 

Desenbergstraße 121

Warburg-Daseburg

 

 

Samstag, den 26.09.2020

 

 

12:00 Uhr bis 14:00 Uhr

 

 

Desenbergstraße 121

Warburg-Daseburg

 

 

Mittwoch, den 30.09.2020

 

 

16:00 Uhr bis 18:00 Uhr

 

Ansprechpartner: Matthias Dunschen (0 56 41 / 74 76 22 3)

Dienstag, 22. September 2020 09:09 Uhr

Lauenförde (red). Das erfolgreichste Stück des Theaters „dolce vita“ kehrt in neuer Fassung zurück! „Herzkasper zwei – oder wenn am Ende der Triebe noch Liebe bliebe“ wird am 9., 10., 16., 17., 23., 24., 30. und 31. Oktober und am 6., 7., 13., und 14. Nov. 2020 in Lauenförde gespielt. Aus dem Solo von Eva-Maria Ferber wird ein Duett, denn Götz Lautenbach kommentiert als honoriger Sidekick Ferbers Aktionen auf der Bühne. „Wegen Corona haben wir so uminszeniert, dass alle Vorgaben unseres Hygienekonzeptes umgesetzt werden, damit unsere Gäste einen entspannten, abwechslungsreichen und sichern Abend erleben können,“ sagt Theaterleiter Wolfgang Ferber. „Dafür sind wir extra in einen größeren, mit Lüftungsgeräten ausgestatteten Raum umgezogen.“

In „Herzkasper zwei“ agiert Eva Ferber wieder als Psychologin Elvira Bredschneider, die in ihrer Praxis sehr erfolgreich Frauen mit Männerproblemen therapiert, vom depressiven dicken Mädchen, dem sie vom Hungern abrät: „Diät ist, wenn man trotzdem kocht“, bis zur neurotischen Mitvierzigerin mit Kommunikationsproblemen. Sie selbst befindet sich allerdings auch fast am Rande des Wahnsinns, denn ihr Ehemann Jörg betrügt sie seit Jahren. Trotzdem kommt sie nicht von ihm los. Was soll sie nur tun? Zur Psychologin gehen? Gute Idee, aber sie ist ja selber eine. Spätestens hier wird´s kompliziert – oder brüllend komisch! Ferber spielt sowohl die Psychologin als auch deren Patienten in Personalunion und braust dabei durch eine Achterbahn der Gefühle: gesungen, erzählt, empfunden und sicherlich mitten ins Herz gespielt.

Unter dem Motto „Gut essen und Schlapplachen“ wird zu jeder Aufführung wieder ein Buffet angeboten. Karten und Infos auch zum Menü oder wahlweise Übernachtungsarrangement gibt es im Theaterbüro in Lauenförde, Langestr. 6, über die Kartenhotline 05273 / 80 11 00 oder im Internet unter www.kultur-kreis.com

Foto: Kulturkreis Lauenförde e. V.

Montag, 21. September 2020 10:26 Uhr

Holzminden/Würgassen (red). Grüne im Kreis Holzminden unterstützen den Aufruf der BI Atomfreies 3-Ländereck zur Demonstration gegen das geplante Atommülllager in Würgassen am Dienstag, 22. September, ab 17 Uhr vor der Beverunger Stadthalle. An diesem Tag will die  Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) über den Bau eines Zwischenlagers für mittel- und schwachradioaktive Abfälle ab 18 Uhr in der Beverunger Stadthalle aus ihrer Sicht informieren. „Dies ist eine reine Veranstaltung zur Akzeptanz-Beschaffung, zu der weder der Beverunger Stadtrat noch die Bürgerinitiative eingeladen ist“, erklärt Gerd Henke, Vorstandssprecher des Grünen Kreisverbandes Holzminden. Die BGZ habe mit ihrem intransparenten Verfahren zur Standortauswahl gezeigt, dass sie in Wirklichkeit an einer Bürgerbeteiligung, die diesen Namen verdient, überhaupt nicht interessiert ist. Die Gesellschaft setzt alles auf eine Karte und will allen widrigen Umständen zum Trotz die Region zur zentralen bundesdeutschen Atommülldrehscheibe machen.

"Nachdem schon alle Kreise und betroffenen Kommunen im Dreiländereck gegen dieses Wahnsinns-Vorhaben votiert haben, wollen wir nun gemeinsam mit der BI und vielen Bürgerinnen und Bürgern der BGZ und der Bundesregierung zeigen, dass wir keinen Atommüll-Verschiebebahnhof vor unserer Haustür akzeptieren werden", so Henke. „Wir wollen endlich die von der Politik versprochene grüne Wiese in Würgassen haben.“ Die Grünen rufen daher ihre politischen Freundinnen und Freunde sowie alle Unterstützerinnen und Unterstützer auf, ein unmissverständliches und starkes Zeichen gegen dieses hochumstrittene Projekt zu setzen und am Dienstag nach Beverungen zu kommen. 

Foto: GRÜNE

Montag, 21. September 2020 10:02 Uhr

Kreis Höxter (red). Das Schadstoffmobil ist im Oktober wieder im Kreis Höxter unterwegs. Nach wie vor muss in den Ortschaften des Kreises jedoch darauf geachtet werden, dass genügend Platz geboten ist, um die Sicherheitsvorgaben in Bezug auf Corona einhalten zu können. Für die Bürgerinnen und Bürger gilt es weiterhin die Abstandsregeln einzuhalten, die Treppe zum Fahrzeug nur einzeln zu betreten und den Anweisungen des Personals zu folgen.

Die nächsten Schadstoffsammlungen finden an folgenden Terminen statt:

Donnerstag, 1. Oktober

  • Von 8 bis 9.30 Uhr: Brakel, Stadthalle
  • Von 10.15 bis 11.45 Uhr: Borgentreich, Schützenplatz
  • Von 13.15 bis 14.45 Uhr: Warburg-Scherfede, Vorplatz der Schützenhalle
  • Von 15.30 bis 17 Uhr: Warburg-Nörde, neben der Schützenhalle

Donnerstag, 8. Oktober

  • Von 8 bis 9.30 Uhr: Willebadessen-Peckelsheim, Parkplatz Hallenbad
  • Von 10.15 bis 11.45 Uhr: Warburg, Schützenplatz
  • Von 13.15 bis 14.45 Uhr: Borgentreich-Großeneder, Ederhalle
  • Von 15.30 bis 17 Uhr: Bad Driburg, Vorplatz der Schützenhalle

Alle anderen Termine, die für Oktober geplant waren und im gedruckten Abfallkalender des Kreises Höxter aufgeführt sind, finden nicht statt.

Pro Halt des Mobils sind jeweils 1,5 Stunden zur Entsorgung anberaumt. „Somit ist genügend Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Schadstoffe in Ruhe abgeben können“, sagt Hubertus Abraham vom Abfallservice des Kreises Höxter.

Schadstoffe, die von dem Mobil angenommen werden, sind zum Beispiel noch flüssige Farben, Medikamente, Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Energie- und Halogenlampen, Leuchtstoffröhren und Lösemittel. Haushaltsüblichen Menge (bis etwa 20 Kilogramm) werden kostenlos angenommen. „Auch Bürgerinnen und Bürger außerhalb der angefahrenen Ortschaften sind wie immer herzlich eingeladen, ihre Schadstoffe an einem der ausgeschriebenen Punkte zu entsorgen“, so Hubertus Abraham.

Foto: Kreis Höxter

 

Blaulicht
Dienstag, 22. September 2020 10:17 Uhr
Daniel Hartmann: Treffen mit Unterstützern
Montag, 21. September 2020 15:06 Uhr

Kreis Höxter (red). Ablenkung im Straßenverkehr durch Smartphones - das war der Schwerpunkt eines landesweiten Kontrolltages, an dem sich auch die Polizei im Kreis Höxter beteiligte. Insgesamt wurden am 16. September 75 Fahrzeuge angehalten und überprüft. Dabei wurden fünf Autofahrer erwischt, die sich nicht an das Handyverbot gehalten haben und nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen müssen.

Auch ein Fahrradfahrer wurde mit einem Verwarngeld belegt, weil er während der Fahrt das Handy bediente. Neben den Handyverstößen wurden bei der kreisweiten Kontrolle noch weitere Dinge beanstandet: Fünf Ordnungswidrigkeiten und vier Verwarngelder wurden wegen Geschwindigkeitsverstößen ausgesprochen, in vier Fällen waren die Sicherheitsgurte nicht angelegt. Hinzu kommen noch fünf sonstige Verstöße. Für die Polizei im Kreis Höxter ist das Thema Ablenkung am Steuer weiterhin ein wichtiger Aspekt bei allen Verkehrskontrollen. Verstöße werden konsequent zur Anzeige gebracht.

Foto: Pixabay

Montag, 21. September 2020 10:08 Uhr

Bödexen (red). In der Brinkstraße in Bödexen musste die Freiwillige Feuerwehr am vergangenen Sonntagabend gegen 17:10 Uhr einen Kleinbrand löschen. Ein trockenes Gebüsch war aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Feuerwehren aus Bödexen und Fürstenau hatten den Brand jedoch schnell gelöscht mit einem C-Rohr. Anschließend musste das Brandgut noch auseinander gezogen werden. Der Einsatz war um 18 Uhr bereits wieder beendet. Trockene Vegetation und hohe Temperaturen: Bei den aktuellen Witterungsverhältnissen genügt bereits eine fahrlässig weggeworfene, glimmende Zigarette, um die Natur in Brand zu setzen. "Vegetationsbrände können sich rasend schnell ausbreiten und etwa Getreidefelder komplett vernichten", warnt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Sonntag, 20. September 2020 08:35 Uhr

Höxter (red). Am Samstagvormittag kam es bei Höxter zu einem Verkehrsdelikt, als der 27 Jahre alte Fahrer eines Pkw VW vom Freizeitgelände kommend auf die Bundesstraße 64 einbiegen wollte. Er beachtete nicht die Vorfahrt eines Pkw-Fahrers, der in Richtung Höxter unterwegs war. Dieser musste nach eigenen Angaben stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der VW-Fahrer wurde in der Höxteraner Innenstadt angehalten und kontrolliert. Dabei stellten die Polizeibeamten fest, dass er unter Alkoholeinfluss stand und ordneten eine Blutprobe an.

Samstag, 19. September 2020 18:31 Uhr

Höxter (TKu). Am heutigen Samstag, den 19. September 2020 jährt sich das schwere Explosionsunglück von Höxter zum 15. Mal. Der Morgen des 19. Septembers 2005 begann in der Kleinstadt Höxter wie jeder andere Tag. Die ersten Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Pforten gegen 09.15 Uhr, einige wenige Kunden warten bereits vor den Geschäften darauf, eingelassen zu werden. Ein Rettungswagen samt Besatzung befindet sich gerade am Höxteraner Bahnhof im Einsatz, unweit der Unglücksstelle bei einem routinemäßigen Notfall, als es plötzlich um 09.16 Uhr einen fürchterlich lauten Knall gibt. Als sich die Rettungsdienstbesatzung in die Richtung des Knalls umdreht, sieht sie Gegenstände durch die Luft fliegen. Um zu sehen, was passiert ist, läuft sie in Richtung der Unglücksstelle in weniger als 100 Metern Entfernung. Es hat sich eine schwere Explosion ereignet, die in ganz Höxter und bis in die Nachbarorte zu hören war. Die Druckwelle war so gewaltig, dass sie zahlreiche Fensterscheiben und Dächer in der Innenstadt in Mitleidenschaft gezogen hat.

Auf dem Weg zum Explosionsort kommen dem Rettungsteam schon einige Verletzte schreiend entgegengelaufen. Andere Beteiligte stehen in den scheibenlosen Fenstern der Häuser, wie ein Rettungsassistent die Lage beschreibt. Die meisten der insgesamt mehr als 40 verletzten Personen haben Schnittwunden oder zusätzlich einen Schock, wie später durch die Behörden bekannt gegeben wird. Drei Personen sterben sofort, andere werden schwer verletzt. Viele Verletzte suchen sofort die nahegelegenen Arztpraxen auf. Nach einem Notruf des Rettungsdienstpersonals und hunderten weiteren Notrufen, die bei den Leitstellen eingehen, rollt die große Hilfswelle an. Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor Stefan Dickel aus Höxter ist gerade in der etwa 10 Kilometer entfernten Nachbarstadt Holzminden auf der Arbeit, als auch er einen entfernten dumpfen Knall hört. Nach der Großalarmierung setzt er sich sofort in Marsch, um die Einsatzleitung zu übernehmen. Am Unglücksort bietet sich den Rettern ein Bild der Verwüstung, es sieht aus, wie auf den Bildern, die vom 11. September 2001 aus New York bekannt geworden sind. Wo nun in Höxter, in der Weserstraße 11 hinter dem Rathaus, einmal ein Haus stand, ist nur noch ein brennender Trümmerhaufen zu finden. Während einige Feuerwehrleute die in Mitleidenschaft gezogenen Nachbarhäuser nach Verletzten durchsuchen, nehmen andere Helfer die Brandbekämpfung auf, damit das Feuer sich nicht weiter auf die angrenzenden Häuser ausdehnen kann.

35 Häuser in einem Umkreis von mehr als 200 Metern wurden „Ad hoc“ zum Teil stark beschädigt. Sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wurden die beiden angrenzenden Häuser, das Küsterhaus, in dem sich das Standesamt der Stadt befindet, eine alte Fachwerkzeile, in der auch eine Lokalzeitung sowie das Studio eines Radiosenders untergebracht sind sowie das in unmittelbarer Nähe befindliche Historische Rathaus. Zum Zeitpunkt der Explosion fuhren gerade einige Autos am Unglücksort vorbei. Sie wurden von Trümmerteilen getroffen und schwer beschädigt. Das neben dem Unglückshaus befindliche Wohn- und Geschäftsgebäude gilt in der Extremphase als einsturzgefährdet.

Hunderte Retter von Feuerwehr, THW und weiteren Hilfsorganisationen kämpfen gegen die Flammen, suchen nach Verschütteten und helfen den Verletzten, die auf dem Marktplatz notversorgt werden. Sechs Rettungs-, Polizei- und Bundeswehrhubschrauber sind im Einsatz. Ebenfalls im Einsatz sind Einsatzhundertschaften der Polizei aus Bielefeld und Bochum, das Landeskriminalamt sowie zahlreiche weitere private und behördliche Helfer. Obwohl niemand mehr an Überlebende unter den Trümmerteilen glaubt, suchen die Einsatzkräfte mit Verstärkung von zwei Rettungshundestaffeln den Unglücksort ab. Zwei Fußgänger haben keine Chance mehr, Feuerwehrleute können sie nur noch tot bergen. Dabei handelte es sich um eine 81-jährige Frau und einen 79-jährigen Mann, die sich zur Zeit der Explosion direkt vor dem Haus befanden, das explodiert war. Die folgenden fünf Tage dauert der Einsatz der Helfer noch an.

Zur Ursache der Explosion teilte der ermittelnde Staatsanwalt mit, dass unmittelbar vor dem Unglück eine Nachbarin die Polizei davon in Kenntnis setzte, dass der einzige Bewohner sein Haus mit Benzin begieße. Laut Nachrichten- und Hörfunksender tauchte ein Bekennerschreiben auf, in dem der Verursacher die Explosion wegen Erbstreitigkeiten gerechtfertigt habe. Er habe demnach den Gashahn aufgedreht und 900 Liter Benzin Haus verteilt, bevor er das Feuer gezündet hat. Es ist die größte Schadenslage, die Höxter seit dem 2. Weltkrieg heimgesucht hat. Die Folgen zweier Gasexplosionen aus den Jahren 1967 und 1979 waren auch sehr schwer, sind mit diesem Unglück vor genau 15 Jahren nicht zu vergleichen. Neben den Höxteranerinnen und Höxteranern gedenkt auch die Redaktion von Höxter-News.de den Verstorbenen und den Verletzten dieser Tragödie.

Fotos: Thomas Kube

Politik
Montag, 21. September 2020 10:07 Uhr
Wählergemeinschaft "Bürger für Höxter" und Ralf Dohmann danken Wählern - BfH ohne Wahlempfehlung für die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Höxter
Samstag, 19. September 2020 09:28 Uhr

Stahle (red). Nicht erst in der heißen Phase des Wahlkampfes ist Bürgermeisterkandidat Daniel Razat angetragen worden, dass es teilweise lange Wartelisten bei den Kindertagesstätten in Höxter gibt. „Wenn wir unsere Stadt attraktiver gestalten und zukunftsorientiert ausrichten wollen, gehört die Verfügbarkeit von KiTa-Plätzen zu den allgemeinen Rahmenbedingungen“, stellt Daniel Razat fest.

Es wird in vielen Bereichen kräftig gebaut. Soweit das gute Zeichen. In ganz NRW fehlen aber aktuell rund 16 000 pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Da die Bereitstellung von ausreichend U3 und Ü3 Betreuungsplätzen zu den Pflichtaufgaben einer Kommune gehört, macht sich Bürgermeisterkandidat Daniel Razat selbst ein Bild von der Situation im Stadtgebiet, hier beispielhaft in der kath. KiTa St. Anna in Stahle mit der Leiterin Melanie Kröher-Leschik.

Wie sieht es mit dem Erziehermangel in den Kitas der Stadt Höxter aus? Gelingt es, ausreichend Betreuungsplätze für alle Kinder sicherzustellen? Eine konstruktive Zusammenarbeit mit den freien Trägern wie beispielsweise der Katholische Kitas Hochstift gGmbH ist unerlässlich, um diese Mammutaufgabe zu stemmen. Eine innovative Möglichkeit stellt die praxisintegrierte Ausbildung im Erzieherberuf (PiA) dar, die das Bundesfamilienministerium besonders fördert. Der schulische Kooperationspartner findet sich auch bei uns vor Ort an der Fachschule für Sozialpädagogik am Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel. „Eine Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse der Betreuungsplätze ist ein fester Bestandteil meines 100-Tage-Programms. Nur das Beste für unsere Jüngsten!“, betont Daniel Razat.

Foto: Razat

Samstag, 19. September 2020 09:26 Uhr

Höxter (red). „Es fehlt in unserer Stadt an öffentlichen Plätzen, an denen sich Menschen jeden Alters treffen können“, sagt Daniel Hartmann, unabhängiger Bürgermeisterkandidat der Stadt Höxter. „Ich möchte daher den Güterbahnhof am Ortsausgang Richtung Corvey aus- und umbauen.“ Hartmann stellt sich vor, dass dort jeder eine private Feier, eine Ausstellung oder ein kleines Konzert unkompliziert organisieren kann. Insbesondere eignet sich dieser Ort auch für die Nutzung der Höxteraner Jugend.

Die Ideen zur Umgestaltung möchte er gemeinsam mit den Bürgern am Sonntag, 20. September, von 15.30 Uhr bis 17 Uhr auf dem Marktplatz in Höxter diskutieren. Auf Flipcharts und Whiteboards werden Anregungen und Ideen festgehalten. Es wird auch ein erster Entwurf einer Bauzeichnung präsentiert. „Ich freue mich auf die Vorstellungen der Menschen. Ich halte den Güterbahnhof für den idealen Veranstaltungsort, der mit Sitz- und Grillmöglichkeiten noch mehr an Charme gewinnen würde.“ Aufgrund der derzeit geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wird auf den Abstand von 1.5 Meter hingewiesen und um Maskentragen gebeten. Für Desinfektionsmittel ist gesorgt.

Foto: Hartmann

Wirtschaft
Dienstag, 22. September 2020 10:11 Uhr
Mehrwertsteuer-Senkung wird ab Oktober an die Fahrgäste im WestfalenTarif weitergegeben
Mittwoch, 16. September 2020 10:56 Uhr

Holzminden (red). Die ersten Wochen des neuen Ausbildungsjahrgangs 2020 sind geschafft, auch die Berufsschule läuft. Die fünf neuen Azubis in den Autohäusern Beineke sind in die Teams integriert und erhalten zunehmend Teilaufgaben, die sie eigenverantwortlich erledigen. Am 1. August haben am Standort Holzminden Moritz Bassen und Simon Semmelrodt mit der Lehre zum Kfz-Mechatroniker Pkw sowie Marvin Thiele mit der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker Nutzfahrzeuge begonnen. Leon Hollerieth startete als Azubi zum Kaufmann für Büromanagement. Und in der Pkw-Werkstatt in Höxter krempelt jetzt Lukas Winkler als angehender Kfz-Mechatroniker Pkw die Ärmel hoch.

Was sind die Vorteile, wenn man bei einem mittelständischen Unternehmen wie einem Autohaus eine Berufsausbildung macht? Die neuen Azubis haben bereits gemerkt, dass die Wege zu den benachbarten Abteilungen kurz und „der Draht“ zu ihnen dadurch gut ist. So ist auch recht gut zu verstehen und zu sehen, wie sich die eigene Aufgabe in die Gesamtabfolge eines Auftrags beispielsweise in der Werkstatt eingliedert. Hier ist man als Azubi nicht nur ein kleines unsichtbares Zahnrädchen im Getriebe – hier zählt jeder Mitarbeiter. Und auf jeden wird gezählt. So übernehmen die Auszubildenden für ihren Arbeitsbereich schnell Verantwortung, werden dabei aber immer eng von den Ausbildungsverantwortlichen begleitet.

„Die Chancen für eine feste Übernahme nach der dualen Ausbildung stehen bei uns sehr gut, wenn die Leistungen in Berufsschule und Betrieb passen“, sagt Thomas Beineke, einer der beiden Geschäftsführer der Autohäuser Beineke. Die Autohäuser Beineke in Holzminden und Höxter bilden ihre Fachkräfte für die Zukunft des Familienunternehmens in dritter Generation seit jeher am liebsten selbst aus. „Es gibt die verschiedensten Karrierepfade und Weiterentwicklungsmöglichkeiten in Handwerksunternehmen wie unseren“, sagt Jens Beineke, ebenfalls Geschäftsführer der Autohausgruppe. „Auch mein Bruder und ich haben unseren Weg mit einer Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker begonnen“, so Jens Beineke.

Foto: Beineke

Montag, 14. September 2020 12:30 Uhr

Höxter (red). Wenn Antonia Piechaczek über ihre Arbeit spricht, leuchten ihre Augen. "Das Schönste an meinem Job ist, das Glück der Eltern nach der Geburt ihres Kindes hautnah miterleben zu können. Das Gefühl ist unbeschreiblich", gibt die 24-Jährige aus Höxter zu. Sie arbeitet als Hebamme im Kreißsaal des St. Ansgar Krankenhauses der KHWE – als erste mit Bachelor-Abschluss. Als Hebamme begleitet sie Eltern in der wahrscheinlich aufregendsten Zeit ihres Lebens. Sie gibt Sicherheit und Vertrauen, nimmt den Frauen mögliche Ängste. Sie ist erste Ansprechpartnerin in den Lebensabschnitten Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. "In meinem Job ist kein Tag wie der andere", sagt Antonia Piechaczek, "mal kommen mehr Babys zur Welt, mal weniger. Neben einem hohen Maß an Empathie ist vor allem Flexibilität gefordert."

Insgesamt acht Semester lang studierte sie an der Hochschule für Gesundheit in Bochum. "Ich konnte schon damals erste Praxisluft im Kreißsaal oder auf der Wochenbett-Station schnuppern", erinnert sich die 24-Jährige zurück. Nach erfolgreicher Prüfung zur examinierten Hebamme arbeitete sie anschließend in Teilzeit im St. Ansgar Krankenhaus in Höxter – doch vorbei war das Studium zu diesem Zeitpunkt noch nicht: Nebenbei tüftelte sie an ihrer Bachelorarbeit. "Das war zwar sehr herausfordernd, aber ich habe das Studium bis heute nicht bereut", sagt Antonia Piechaczek, die mittlerweile in Vollzeit arbeitet.

Sie habe sich damals für ein Studium entschieden. "Das Studium gibt einem zusätzlich die Möglichkeit, das alte Handwerk auf der Basis von Forschungs-Ergebnissen zu lernen. In vielen Ländern ist das Studium bereits Gang und Gäbe", sagt Piechaczek, die Frauen und Männer für das Studium motivieren möchte: "Es ist einfach der schönste Job der Welt."

Infokasten: KHWE kooperiert mit FHM Bielefeld

Wer ab Anfang dieses Jahres in Deutschland als Hebamme arbeiten möchte, muss nach einer neuen EU-Richtlinie einen Bachelor of Science (B. Sc.) nachweisen können. Neben der bereits bestehenden Kooperation zwischen der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE) und der Hochschule für Gesundheit in Bochum gibt es nun eine weitere Zusammenarbeit mit der FHM in Bielefeld. Die KHWE stellt für das Duale Studium zwei Plätze zur Verfügung: Die praktische Ausbildung erfolgt bei der KHWE, die Theorie an der FHM. Die KHWE bezahlt das Ausbildungsgehalt und übernimmt nach der Probezeit die Kosten für die Studiengebühren bis zum Bachelor-Abschluss.

Foto. KHWE

Sport
Montag, 21. September 2020 10:21 Uhr
Jetzt anmelden zum Fitnesstanz für Frauen und Mädchen
Freitag, 18. September 2020 11:04 Uhr

Höxter (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Montag (7. September 2020) weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 1.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen – eine gute Nachricht für den Wassersport Höxter e.V.: Gefördert wird die Modernisierung der Steganlage in Höhe von 42.500 Euro.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“ 

Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung.

Freitag, 18. September 2020 10:48 Uhr

Höxter (red). Nach einem langen Sommer bietet der Herbst Zeit für Bewegung und Entspannung. Die VHS hat wieder ein attraktives Programm im Angebot. In vielen Kursen gibt es noch freie Plätze: Tai Chi für Anfänger (Kurs 202-3106), Gelenk Qi Gong (Kurs 202-3107), Yoga für einen gesunden Rücken (Kurs 202-3116), Poweryoga (Kurs 202-3118B), Hatha-Yoga zum Feierabend (Kurs 202-3117A), Autogenes Training (Kurs 202-3119), Rücken- und Faszientraining (Kurs 202-3208). Ein besonderes Angebot (nicht nur) für Berufstätige ist die Bewegte Mittagspause immer dienstags von 12.45-13.15 Uhr (Kurs 202-3202). Die Dozentin Dagmar Zimmermann leitet dazu an, den Arbeitsalltag aktiver zu gestalten und somit Muskel- und Nackenverspannungen vorzubeugen. Alle Kurse finden unter den geltenden Corona-Hygieneregeln statt. Anmeldung über www.vhs-hoexter.de oder telefonisch 05271 9634303.

Panorama
Dienstag, 22. September 2020 16:14 Uhr
Verdächtiger Brief in Paderborn: Polizei ruft ABC-Dienst der Feuerwehr Paderborn
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter sowie der Wirtschaftsclub schließen sich der Entscheidung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) an. Die heimische Wirtschaft steht zum Erhalt des Flughafens Paderborn/Lippstadt und unterstützt das von der Flughafen-Gesellschafterversammlung beschlossene Sanierungskonzept in einer Insolvenz in Eigenverwaltung.

„Ein starker Standort, wie Ostwestfalen-Lippe, braucht einen modernen Flughafen, der in die Zukunft ausgerichtet ist. Mit dem Sanierungskonzept ist der erste richtige Schritt getan, denn es stärkt die Symbiose aus Tourismus und Geschäftsreiseverkehr nachhaltig. Dafür bezieht es ökologische Gesichtspunkte und die aktuellen Entwicklungen rund um die Mobilität der Zukunft mit ein. So hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine echte Chance auf eine stabile Zukunft“, betont Kevin Taron, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Nicht nachvollziehen können die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub, dass Kritiker den Flughafen als überflüssig bewerten.

„Der Flughafen bietet der heimischen Wirtschaft in der Region einen echten Standortvorteil. Diese Infrastruktur leichtfertig aus der Hand zu geben, wäre fahrlässig, denn wenn der Flughafen erst einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen“, so Taron weiter.

Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 31. August 2020 11:15 Uhr

Paderborn/Salzkotten (red).Am frühen Montagmorgen des 31. August, gegen 00.40 Uhr, beabsichtigten eine 30-jährige Frau und ihr 36-jähriger Freund, beide wohnhaft in Salzkotten, von dem Geldautomaten eines Kreditinstituts an der Simonstraße in Salzkotten Geld abzuheben.

Dazu fuhren beide mit einem Fahrzeug vor das Gebäude. Als die 30-Jährige aus dem Fahrzeug ausstieg, kamen zwei junge Männer aus Richtung Upsprunger Straße/Simonstraße gezielt auf sie zu. Einer dieser Männer hielt ein Küchenmesser in der Hand und ergriff die Frau am Arm. Sie konnte sich jedoch losreißen und in Richtung Haholtstraße davonlaufen. Dabei stürzte sie und verletzte sich infolgedessen leicht.

Die Täter verfolgten die Frau nicht, sondern gingen zur Fahrerseite des Autos, wo sich der 36-jährige Freund der Frau befand. Dieser war mittlerweile aus dem Fahrzeug gestiegen und versuchte die Räuber durch körperliche Gegenwehr auf Abstand zu halten. Dabei rief er laut um Hilfe. Das verschreckte das räuberische Duo wohl - es flüchtete ohne Beute in Richtung Upsprunger Straße in Richtung Ortskern.

Im Rahmen von umfangreichen polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte auf dem Schulgelände an der Upsprunger Straße ein 14-Jähriger aus Salzkotten angetroffen werden, auf den die Personenbeschreibung der Geschädigten zutraf. Da weitere Hinweise vorlagen - unter anderem eine aufgefundene Sturmhaube - , dass der Jugendliche als Tatverdächtige für den versuchten schweren Raub in Betracht kam, wurde er vorläufig festgenommen und für weitere Ermittlungen mit zur Polizeiwache nach Paderborn gebracht. Die Ermittlungen zu dem zweiten Tatverdächtigen dauern an.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

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