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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Mittwoch, 27. Januar 2021 11:16 Uhr
Corona im Kreis Höxter: 43 Neuinfektionen/ 460 aktiv Infizierte
Dienstag, 26. Januar 2021 11:00 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 26. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.298 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (Neun bestätigte Infektionen mehr als am Vortag). Davon gelten 2.762 Personen als genesen (45 Personen mehr als am Tag zuvor) und 451 Personen als noch aktiv infiziert (39 Personen weniger als am Vortag). Drei weitere Personen aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet waren, sind verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 85 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 24. Januar 194,651(Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 58 (-2)
  • Beverungen 19 (-3)
  • Borgentreich 45 (-3)
  • Brakel 110 (-9)
  • Höxter 62 (-7)
  • Marienmünster 16 (-3)
  • Nieheim 23 (-1)
  • Steinheim 32 (-3)
  • Warburg 53 (-5)
  • Willebadessen 33 (-5)
Montag, 25. Januar 2021 12:32 Uhr

Höxter (r). Zehn Soldaten des ABC-Abwehrbataillons 7 werden in den kommenden drei Wochen bei der Durchführung von Schnelltests in Pflegeheimen Unterstützung leisten. In Nordrhein-Westfalen ist es die erste Unterstützung im Rahmen von Amtshilfe dieser Art, wie das Landeskommando Düsseldorf mitteilt.

„Einrichtungen in fünf Städten haben das Angebot zur Hilfeleistung durch die Bundeswehr gern angenommen“, sagt der Leiter des Kreisverbindungskommandos Höxter, Oberstleutnant Jens Markus. Die ersten vier Soldatinnen und Soldaten sind zur Durchführung von Schnelltests bereits im Einsatz. „Mit helfenden Händen leisten sie sehr gern einen Beitrag zur Entlastung des Pflegepersonals“, so Markus. Am morgigen Samstag und in der nächsten Woche kommen weitere sechs Soldaten zum Einsatz.

Der Krisenstab des Kreises hatte über das Kreisverbindungskommando Höxter einen Hilfeleistungsantrag durch die Bundeswehr an das Landeskommando Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf gestellt. „Wir haben eine Initiative der Bundesverteidigungsministerin aufgegriffen, die im Januar angekündigt hatte, dass bundesweit Soldaten bereitstehen, um die Durchführung von Schnelltests in Pflegeeinrichtungen zu übernehmen“, erklärt der Leiter des Kreisverbindungskommandos. Beim Landeskommando in Düsseldorf haben indes derzeit 160 Alten- und Pflegeheime Amtshilfe bei Schnelltests beantragt.

Im Kreis Höxter leisten damit bereits 35 Soldatinnen und Soldaten des ABC-Abwehrbataillons 7 vom Standort Höxter Hilfe bei der Pandemieeindämmung. Zehn Soldaten sind bei der Kontaktpersonennachverfolgung im Kreisgesundheitsamt im Einsatz. 15 Soldaten entlasten mit helfenden Händen das Pflegepersonal in einer Senioreneinrichtung. Jetzt kommen weitere zehn Soldatinnen und Soldaten hinzu, die Schnelltests durchführen.

Landrat Michael Stickeln dankt der Bundeswehr für die schnelle und unbürokratische Unterstützung. „Das zeigt einmal mehr, wie sehr wir uns jederzeit auf die Bundeswehr verlassen können“, so Stickeln. 

Montag, 25. Januar 2021 10:11 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 25. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.289 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (Eine bestätigte Infektion mehr als am Vortag). Davon gelten 2.717 Personen als genesen (10 Personen mehr als am Tag zuvor) und 490 Personen als noch aktiv infiziert (11 Personen weniger als am Vortag). Zwei weitere Personen aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet waren, sind verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 82 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

  • Bad Driburg 60 (-3)
  • Beverungen 22 (-1)
  • Borgentreich 48 (0)
  • Brakel 119 (-1)
  • Höxter 69 (-1)
  • Marienmünster 19 (-1)
  • Nieheim 24 (-1)
  • Steinheim 35 (0)
  • Warburg 58 (-1)
  • Willebadessen 37 (-2)

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 24. Januar 196,077 (Stand: 0 Uhr).

Sonntag, 24. Januar 2021 11:25 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 24. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.288 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (36 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag). Davon gelten 2.707 Personen als genesen (22 Personen mehr als am Tag zuvor) und 501 Personen als noch aktiv infiziert (12 Personen mehr als am Vortag). Zwe weitere Personen aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet waren, sind verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 80 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

  • Bad Driburg 63
  • Beverungen 23
  • Borgentreich 48
  • Brakel 119
  • Höxter 70
  • Marienmünster 20
  • Nieheim 25
  • Steinheim 35
  • Warburg 59
  • Willebadessen 39

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 24. Januar 201,781 (Stand: 0 Uhr).

Region Aktiv
Mittwoch, 27. Januar 2021 16:47 Uhr
Erstmals Grünkohlessen via Videokonferenz bringt 600 Euro für guten Zweck
Mittwoch, 27. Januar 2021 10:56 Uhr

Höxter/ Marienmünster (r). Der für Anfang Februar geplante Start der ersten VHS-Kurse in Präsenz wird entsprechend der Lockdown-Vorgaben verschoben. Die angemeldeten Teilnehmer werden von der VHS informiert, wenn es dann los gehen kann. Grundsätzlich empfiehlt die VHS, sich für die Kurse anzumelden, um einen Kursplatz zu sichern oder entsprechende Benachrichtigungen zu erhalten. „Selbstverständlich entstehen zwischenzeitlich keine Kosten. Auch Abmeldungen werden großzügig behandelt, wenn es später Probleme mit den neuen Terminen geben sollte“, informiert VHS-Leiter Rainer Schwiete. 

Durchgeführt werden aber auf jeden Fall die Online-Veranstaltungen, die sich bisher großer Beliebtheit erfreuen. So gibt es im Februar z.B. am 22.2. die Vorträge aus der Reihe vhs.wissen.live „Rassismus in den USA“ mit Prof. Michael Hochgeschwender von der Uni München sowie am 23.2. das Thema „Geschlossene Bühnen, leere Theater: was bleibt von der Kultur nach Corona?“ mit den Journalisten der Süddeutschen Zeitung Alexander Gorkow und Laura Hertreiter. Aber auch einen Online-Kochkurs gibt es am 26.2. „Veganes Kochen“. Am 19.2. läuft der Online-Vortrag für Kinder und Eltern „Hubbies Reise zum Mond“ mit der virtuellen Sternwarte. Weitere Angebote, ob digital oder für Präsens gibt es unter www.vhs-hoexter.de oder natürlich auch im aktuellen VHS-Programmheft, was mittlerweile ausliegt.

Mittwoch, 27. Januar 2021 10:45 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Kommunale Gesundheitskonferenz des Kreises Höxter hat gemeinsam mit dem Jobcenter Kreis Höxter einen Wegweiser herausgebracht, der Arbeitslose in ihrer herausfordernden Lebenssituation unterstützt „Arbeitslosigkeit kann zu einer großen Belastung werden und sich auf die körperliche und psychische Gesundheit auswirken“, erklärt der Vorsitzende der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Kreises Höxter, Kreisdirektor Klaus Schumacher. Genauso könne ein schlechter Gesundheitszustand die Arbeitslosigkeit zur Folge haben. Mit Hilfe des Wegweisers erhalten Betroffene einen Zugang zu gesundheitsförderlichen Angeboten. „Er unterstützt die Menschen darin, ihr Leben gesünder zu gestalten, mehr auf ausreichende Bewegung und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten“, so Schumacher.

Das zwölfseitige Heft beginnt mit einer Checkliste zur körperlichen Verfassung der Leserinnen und Leser. Ihnen werden Fragen gestellt zu den Themen Bewegung, Ernährung, Stress/Seelische Gesundheit und Genussmitteln, die sie mit Ja oder Nein beantworten. „Die Nutzer erhalten so einen Überblick darüber, in welchen Bereichen sie schon viel für ihre Gesundheit leisten und wo noch Verbesserungsbedarf herrscht“, erklärt Caroline Fechner, Geschäftsführerin der Kommunalen Gesundheitskonferenz.

Anschließend bietet der Wegweiser verschiedene Angebote innerhalb des Kreisgebietes, die eventuelle gesundheitliche Einschränkungen ausgleichen können. Dabei handelt es sich unter anderem um frei zugängliche Sportstätten, Kurse der Volkshochschulen, verschiedene Apps oder auch Beratungsstellen. „Menschen in der Arbeitslosigkeit werden häufig durch den finanziellen Aspekt solcher Angebote abgeschreckt. Deshalb haben wir darauf geachtet, dass es sich um kostenlose oder kostengünstige Maßnahmen handelt, die unter anderem von den Krankenkassen unterstützt werden können“, sagt Bernadette Turner, Projektkoordinatorin Gesundheit und Mitarbeiterin des Jobcenters Kreis Höxter.

Der Wegweiser richtet sich vor allem an Personen, die Arbeitslosengeld II empfangen. Im Jobcenter Kreis Höxter wird er neuen Kunden sowie Kunden mit gesundheitlichen Auffälligkeiten zur Verfügung gestellt. Über den amtsärztlichen Dienst des Kreises Höxter wird der Wegweiser Arbeitslosen im Rahmen der Untersuchung zur Erwerbstätigkeit als Unterstützungsangebot mit auf den Weg gegeben. Interessierte, wie zum Beispiel Dozenten der örtlichen Bildungsträger oder Beratungszentren, die im Kontakt mit Arbeitslosen stehen, können den Wegweiser ebenfalls über die Internetauftritte des Jobcenters oder des Kreises Höxter einsehen.

Foto: Kreis Höxter

Dienstag, 26. Januar 2021 10:30 Uhr

Höxter (TKu). Die Musikschule Höxter lässt die Corona-Krise nicht ungenutzt, mit einem neuen kommissarischen Leiter trotzt sie der Pandemie, in dem sie sich für die Zukunft neu aufstellt. In der Musikschule ist man wie überall im Beruf oder an den Schulen auf digitale Plattformen für die Schulungen umgestiegen. Die Lehrer*innen arbeiten mit ihren Schüler*innen derzeit von eben da, wo sie sich gerade aufhalten. Das mit dem Online-Portal funktioniere sehr gut, erklärt Jonathan Misch, Instrumentalpädagoge und aktuell als neuer kommissarischer Leiter der Musikschule Höxter e.V. eingesetzt.

Der 37-Jährige aus Paderborn wird die Schulleitung für die nächste Zeit übernehmen, da der bisherige Leiter, Martin Leins, für eine längere Zeit ausfallen wird. Auch wenn der Digitalunterricht gut funktioniere, so bestehe bei den mehr als 450 Schüler*innen und Mitgliedern der Musikschule Höxter e.V. eine große Sehnsucht nach gemeinsamer musikalischer Aktivität, so Jonathan Misch. Die Vorsitzende der Musikschule, Maria Franke, führt die Neuorganisation näher aus. Dazu gehöre auch, das sich das Lehrerkollegium verjüngen werde. Maria Franke sei froh und stolz zugleich, das zwei junge Lehrer hinzugewonnen werden konnten. Neu dabei ist der Klavierlehrer Helge Adam, dessen Steckenpferd als studierter Pianist auch Jazz- und Popmusik ist sowie Blockflötenlehrer Hans Fröhlich.

Dank des Lehrerzuwachses könne nun auch wieder der Blockflötenunterricht stattfinden, was lange Zeit vakant war. Die Verantwortlichen der Musikschule hoffen auf den Sommer. Einige Veranstaltungen für dieses Jahr seien schon vor längerem ausgearbeitet und festgezurrt worden, die Plakate existierten, nur die Daten für den Zeitpunkt stünden nun noch nicht fest, berichtet die Vorstandsvorsitzende Franke. Maria Franke stellt klar, auf eine Musikschule könne die Stadt nicht verzichten. Und deshalb sei auch die eigene Neuorganisation von großer Bedeutung. Geplant seien dazu auch Workshops auf Landesebene, bei dem unter anderem die mögliche Abrufung von Förderprogrammen auf der Tagesordnung stünden, um die Musikschule für die Zukunft gut aufzustellen. In diesem Jahr laufe der Vertrag mit der Stadt Höxter aus, weshalb schon in diesem Jahr damit begonnen werden müsse, die Politik erneut von der Notwendigkeit der Musikschule zu überzeugen. Ein weiteres Beispiel für die Neukonzeption ist die gemeinsame Kooperation, die bislang nur für den Bereich Singen gelebt wird. Das soll nun auch auf die Instrumentenebene ausgeweitet werden. Dazu sollen im Februar neue Streichinstrumente angeschafft werden, die bei einer zweiten Klasse der Petrischule Höxter Verwendung finden sollen. 

Die ausgewählte Klasse soll alle fünf Streichinstrumente erstmalig in einem einmaligen Projekt erlernen. In der Volkshochschule sind zur Zeit noch umfangreiche Renovierungsmaßnahmen in vollem Gange. Das von der Musikschule genutzte Dachgeschoss ist seit kurzem barrierefrei. Der Aufzug fährt nun auch bis ins Dachgeschoss. Während des Lockdowns wurde die Zeit für den Umbau genutzt. Laute Baugeräusche haben daher nicht den Unterricht gestört. Abschließend erklärt Maria Franke, was die Musikschule für Höxter bedeute. Es sei eine Schule für jeden Menschen jeden Alters und für jede Kultur. Musik verbinde die Menschen untereinander auf der gesamten Welt. Musik, das sei schließlich das immaterielle Kulturerbe der Menschheit, so Franke. 

Fotos: Thomas Kube

Montag, 25. Januar 2021 13:40 Uhr

Kreis Höxter (r). Der Verein Natur und Technik lädt Eltern dazu ein, gemeinsam mit ihren Kindern die Geheimnisse des Alltags zu erforschen. „Viele Freizeitaktivitäten sind für Kinder aufgrund der Corona-Pandemie momentan gar nicht oder nur in eingeschränktem Maße möglich“, sagt Melanie Hecker, die auf dem YouTube-Kanal „Neugier schafft Wissen“ spannende Forscherimpulse bietet, die sich von Eltern und Kind im Alltag leicht umsetzen lassen.

Einen Vulkan mit Hilfe einer Brausetablette ausbrechen lassen oder ein Ei heile in eine Flasche bringen – diese und noch viele weitere kleine Experimente können Eltern gemeinsam mit ihren Kindern durch Selbstversuche beantworten. Melanie Hecker zeigt ihnen auf YouTube, welche Materialien dafür benötigt werden und wie während des Versuches vorgegangen wird. Abschließend erklärt sie die physikalischen oder chemischen Hintergründe, sodass Kind und Eltern neben dem experimentieren noch etwas dazulernen.

Dabei soll es nicht nur darum gehen, den größtmöglichen Effekt und das vorgegebene Ziel zu erreichen, sondern auch die Ideen und Vermutungen der Kinder zu erfahren und den gemeinsamen Forschungsprozess danach zu gestalten. „So kann es auch mal passieren, dass sich aus einem Experiment während des Forschens ein anderes ergibt“, sagt Sabine Heinemann, Geschäftsführerin des Vereins Natur und Technik. Wolle man zunächst mit einem Luftballon herausfinden, wie viel Luft in die eigene Lunge passt, ist es dann vielleicht doch spannender, warum der Ballon die Haare zu Berge stehen lässt. „Dann erforschen wir halt statische Elektrizität“, so Sabine Heinemann. „Unser Alltag ist voll mit Geheimnissen. Warum sollten wir ihnen nicht direkt auf den Grund gehen?“

Experimentierideen gibt es viele. Spannende Bücher, eigene Forscherfragen oder auch Anregungen aus dem Internet. Auch der Verein Natur und Technik unterstützt Kinder dabei ihren Wissenshorizont zu erweitern. „Die nächsten Forscherfeste, die der Beirat Frühe Förderung jährlich organisiert, müssen wegen der Corona-Pandemie leider noch ein wenig warten. Aber das Forschermobil ist nach wie vor unterwegs“, erklärt Dominic Gehle, Leiter der Abteilung Bildung und Integration beim Kreis Höxter. Das Forschermobil ist bereits seit drei Jahren im Kreis Höxter unterwegs und kann von Kindertagesstätten und Schulen auch währen der Corona-Pandemie ausgeliehen werden.

Der Verein Natur und Technik

Der Verein Natur und Technik e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen im Kreis Höxter für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern, sie zu fördern und an Berufe im MINT-Bereich heranzuführen. Unterstützt durch vier pädagogische Beiräte werden für Kinder und Jugendliche von der Kita über die Schule bis zum Ende der beruflichen Ausbildung, Projekte und Workshops initiiert und umgesetzt sowie mit Vereinsmitteln weitere Projekte der MINT-Förderung im Kreis unterstützt.

Der Verein ist Träger des lokalen zdi-Netzwerks „Natur und Technik Bildungsregion Kreis Höxter“. zdi steht für „Zukunft durch Innovation.NRW“. Koordiniert wird das zdi-Netzwerk vom Wissenschaftsministerium NRW. Landesweite Partner sind unter anderem das Schulministerium, das Wirtschaftsministerium und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

Die Arbeit des Vereins wird im Kreis Höxter durch Unternehmen, Einrichtungen sowie weitere private und öffentliche Akteure unterstützt und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Maßnahmen zur vertieften Berufs- und Studienorientierung werden mit finanzieller Unterstützung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und des Wissenschaftsministeriums NRW durchgeführt.

Foto: Comnatura Umweltbildung Hecker

Blaulicht
Mittwoch, 27. Januar 2021 16:19 Uhr
Toyota überschlägt sich auf B 64 bei Brakel
Dienstag, 26. Januar 2021 16:49 Uhr

Kreis Höxter (r). Nächtlicher Schneefall und Straßenglätte haben in den frühen Morgenstunden am Dienstag, 26. Januar, für einzelne Glätteunfälle und liegengebliebene Lastwagen gesorgt. Fünf Verkehrsunfälle ereigneten sich im Kreisgebiet insbesondere im Großraum Brakel und Bad Driburg aufgrund der Witterungsbedingungen, Autos rutschten gegen Leitplanken oder in den Graben. In allen Fällen blieb es bei Sachschäden, Personen wurden nicht verletzt. Drei Lastwagen blieben an Steigungen auf glatter Straße liegen. Die K 26 zwischen Willebadessen und Lichtenau musste vorübergehend gesperrt werden, da ein querstehender Lastwagen die Strecke blockierte. Bei Gehrden rutschte auf der L 953 ein Gespann in einen Graben und musste abgeschleppt werden. Auf der B 241 in Höhe Ortsausgang Dalhausen fiel gegen 9.45 Uhr eine Eisplatte von einem roten Lastwagen und flog gegen einen weiteren Lastwagen, der dadurch beschädigt wurde. Die Polizei erinnert daran, dass Fahrzeuge vor Fahrtantritt ordnungsgemäß von Schnee und Eis zu befreien sind.

Foto: Polizei Höxter

Dienstag, 26. Januar 2021 10:16 Uhr

Höxter (ots) - Deutschland liegt im Herzen Europas und ist ein Transit-, Ausbildungs- und Einwanderungsland. Dementsprechend führen viele Menschen mit ihren ausländischen Fahrerlaubnissen Kraftfahrzeuge auf unseren Straßen. Doch in einigen Fällen kommen diese Personen in Konflikt mit dem deutschen Führerscheinrecht, erklärt Polizeioberkommissar Thorsten Lüke vom Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Höxter.

Zunächst einmal müssen Ausländer ihre Fahrerlaubnis durch einen nationalen oder internationalen Führerschein nachweisen. Dieser ist mitzuführen und bei einer Polizeikontrolle auszuhändigen.

Im Falle einer EU- oder EWR-Fahrerlaubnis ist diese bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit in Deutschland gültig. Nur die Lkw- und Busführerscheine sind wie deutsche Führerscheine befristet. 

Ein nationaler Führerschein muss bis auf wenige Ausnahmen übersetzt sein. Dies ist nötig, wenn es sich nicht um einen EU- oder EWR-Führerschein handelt oder dieser nicht in deutscher Sprache verfasst ist. 

Allerdings gilt für Führerscheininhaber eines Nicht-EU- oder EWR-Führerscheins, die einen Wohnsitz in Deutschland haben, der Grundsatz, dass der Führerschein mit Ablauf von sechs Monaten in eine deutsche Fahrerlaubnis umgewandelt werden muss. Dies nicht zu tun wurde am Donnerstag, 21. Januar, einem Mann, der im Kreis Höxter wohnt, zum Verhängnis. Beamten der Polizei Höxter ist bei einer Verkehrskontrolle in Bad Driburg ein Mann aufgefallen, der einen argentinischen Führerschein vorzeigte. Die Ermittlungen ergaben, dass die Person bereits seit fast einem Jahr in einer Stadt im Kreis Höxter amtlich gemeldet ist. Sein ausländischer Führerschein hatte somit keine Gültigkeit mehr in Deutschland. Eine Anzeige gemäß § 21 Straßenverkehrsgesetz wegen der Straftat "Fahren ohne Fahrerlaubnis" wurde gefertigt. Als Rechtsfolge ist eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe vorgesehen. Unter Umständen ist sogar die Einziehung eines Kfz bei einer solchen Straftat möglich.

Sollte in einem solchen Fall der Fahrer eines Fahrzeugs nicht der Fahrzeughalter sein, dann droht dem Halter ebenfalls eine Anzeige gemäß § 21 Straßenverkehrsgesetz.

Polizeioberkommissar Thorsten Lüke empfiehlt, sich bei Fragen um das Fahrerlaubnisrecht und die Anerkennung ausländischer Führerscheine in Deutschland an ein Straßenverkehrsamt oder die Polizei zu wenden.

Dienstag, 26. Januar 2021 10:12 Uhr

Höxter (red). In der Eugen-Diesel-Straße im Industriegebiet Lüre in Höxter hatte sich am späten Montagabend gegen 22 Uhr ein Maschinenbrand im Keller eines Betriebes für Kunststoffentsorgung ereignet. Der Brand zog ein Großaufgebot der Feuerwehr nach sich. Auch der Rettungsdienst des Landkreises Holzminden war mit einem Rettungswagen vor Ort. Der Brand war in dem Bereich eines Motors einer Förderschnecke im Kellerbereich des Betriebes ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Das Gebäude war laut Feuerwehr bereits beim Eintreffen der Feuerwehr geräumt. Nach einer Erkundung und Kontrolle der Maschine sei sie stromlos geschaltet worden. Ein großes Feuer sei nicht vorhanden gewesen, die Flammen wären laut Feuerwehr bereits erloschen gewesen. Dennoch wies ein im Förderstrom befindliches Produkt eine Wärme von über 300 Grad Celsius auf. Es musste ein Förderrohr auseinandergebaut und mit einem sogenannten Schnellangriff abgelöscht werden. Der Brand war unter der Einsatzleitung von Feuerwehrleiter Jürgen Schmits schnell unter Kontrolle, der Einsatz nach anderthalb Stunden beendet. Neben dem Löschzug Höxter war auch die Löschgruppe Brenkhausen, die Polizei und der Rettungsdienst Holzminden im Einsatz.

Symbolfoto: Feuerwehr

Montag, 25. Januar 2021 11:40 Uhr

Höxter (r). "Oh, da war ich wohl einen Moment unaufmerksam." So die Äußerung eines 54-jährigen Höxteraners, der am Freitag gegen 14:15 Uhr bei erlaubten 70 km/h mit 112 km/h auf der Kreisstraße 45 bei Corvey mit seinem PKW FIAT unterwegs war. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von 120EUR und die Eintragung eines Punktes beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg. Die Polizei hatte am Freitag auf der B64, am Ortsausgang nach Stahle und auf der K45 bei Corvey die Geschwindigkeit kontrolliert und Verkehrskontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden dabei 20 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. 4 Fahrzeugführer(innen) benutzten ihr Mobiltelefon während der Fahrt. Einer hatte seine Ladung nicht ausreichend gesichert, wieder ein anderer sein Warndreieck nicht dabei. Geschwindigkeitsüberschreitungen führen bei Verkehrsunfällen dazu, dass die Folgen an Sach- und Personenschäden umso gravierenden ausfallen, je höher die gefahrene Geschwindigkeit ist. Aus diesem Grunde kontrolliert die Polizei Höxter regelmäßig an unfallträchtigen Stellen im Kreisgebiet die Geschwindigkeit von motorisierten Verkehrsteilnehmer(innnen).

Politik
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:40 Uhr
Gute Nachricht für Sportvereine: Staatssekretärin Milz gibt weitere Förderentscheidungen bekannt
Montag, 11. Januar 2021 09:47 Uhr

Höxter (red). Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Höxter setzt sich dafür ein, die Anhebung der Realsteuern für 2021 abzusenken. Vor einem Jahr, genau acht Wochen vor dem Ausbruch der aktuellen Pandemie, hatte der damalige Rat die Erhöhung der Steuern im Rahmen eines Doppelhaushaltes 2020 / 2021 per Satzung beschlossen.

Einen Antrag zur Absenkung hatten die Christdemokraten bereits 2020 eingebracht, der zur Beratung in der Ratssitzung im Dezember anstand. In der Sitzung wurde von den Grünen beantragt, den Antrag der CDU von der Tagesordnung zu nehmen und nicht zu beraten, sondern die eigentliche Beratungsfolge zunächst über den Hauptausschuss einzuhalten. Der Absetzung wurde mit knapper Mehrheit der Stimmen, 21 zu 20 Stimmen u.a. auch mit der Stimme des Bürgermeisters, entsprochen.

"Wollte die CDU noch beim ersten Antrag ergebnisoffen diskutieren", so konkretisiert CDU-Fraktionschef Günther Ludwig: "„Wir fordern angesichts der anhaltenden Pandemielage eine Anpassung der Grundsteuer B, die alle Mieter und Wohneigentümer betrifft, von beschlossen 510 Hebesatzpunkten auf 498 und bei der Gewerbesteuer statt 440 nur 438“. Als die Erhöhung der Steuern im Januar 2020 vor der Corona-Krise - auch mit den Stimmen der CDU - beschlossen wurde, waren die Haushaltsergebnisse noch gut und auch eine erfreuliche Wirtschaftslage rechtfertigte die damalige Festsetzung der Steuern."

"Kein Mensch hat damals daran gedacht, was auf uns zukommen sollte. „Sicher gibt es nicht nur Verlierer in der Pandemie. Fakt ist jedoch, es werden viele sein, die mit schweren wirtschaftlichen Folgen rechnen müssen: Das sind zum einen viele Bürgerinnen und Bürger, die völlig unverschuldet in die Arbeitslosigkeit oder auch in die Kurzarbeit gerutscht sind oder noch rutschen werden. Und auch von den ansässigen Unternehmen haben viele nicht unerhebliche Einschnitte erfahren müssen. Während Tag für Tag in den Medien von milliardenschweren Unterstützungsprogrammen des Bundes und der Länder zu hören ist, kann die Kommune nicht so tun, als wäre nichts gewesen. Auch die Stadt Höxter muss hier ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und ein Zeichen setzen"“, so Fraktionschef Günther Ludwig.

Daher fordert die CDU-Fraktion nun mindestens die genannte Absenkung der Steuererhöhung, ohne auf die geplanten Großprojekte zu verzichten.

Samstag, 09. Januar 2021 06:21 Uhr

Kreis Höxter (red). „Die SPD entscheidet am Samstag, 27. Februar, in der Stadthalle Steinheim über die Kandidatur im Wahlkreis Höxter-Lippe II-Gütersloh III. Aus dem Kreis Höxter bewerben sich Dr. Ulrich Kros und Tim Vollert um diese Kandidatur, weitere Kandidaturen liegen derzeit nicht vor“, gibt Helmut Lensdorf, Vorsitzender des SPD-Kreisvorstandes den Stand der Vorbereitungen wieder.

In diesen Wochen werden die Delegierten in den Ortsvereinen für die Delegiertentagung Ende Februar gewählt, „selbstverständlich unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften“, so die SPD-Pressemitteilung. Lensdorf freut sich auf den parteiinternen Wettbewerb um die Kandidatur. In noch nicht terminierten Videokonferenzen können die Kandidaten sich und ihr Konzept den Mitgliedern vorstellen. Lensdorf: „Tim Vollert und Uli Kros haben sich gegenseitig einen fairen Umgang zugesichert. Der SPD-Kreisverband Höxter wird in Kooperation mit den Kreisverbänden Lippe und Gütersloh den Rahmen organisieren.“

Die Kandidaten treten beide für eine profilierte Sozial- und Bildungspolitik ein. Beide Bewerber engagieren sich in der Kommunalpolitik, beiden ist die Umwelt- und Klimapolitik wichtig. Dr. Ulrich Kros, Veterinärmediziner, beruflich tätig im Vorstand des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL) in Detmold, ist seit 2009 Ratsmitglied und war elf Jahre lang einer der stellvertretenden Bürgermeister in Nieheim. Tim Vollert, Student des Umweltingenieurwesens in Höxter, seit der Kommunalwahl 2020 sachkundiger Bürger im Bezirksausschuss Beverungen, gehört dem OWL-Vorstand der Jusos an und ist aktiv in der Bewegung Fridays for Future.

Lensdorf stellt eine weitere Gemeinsamkeit der Kandidaten fest: „Beide haben im vergangenen Jahr einen runden Geburtstag gehabt. Tim Vollert ist 20 Jahre alt, Uli Kros 50.“ Auch diese Wettbewerbssituation sieht der SPD-Kreisvorsitzende als Beitrag dafür, „dass wir die Generationen zusammenführen. Denn jeder von ihnen setzt auf Sieg, wird im anderen Fall den Gewinner bei dessen Kandidatur aktiv unterstützen.“

Fotos: SPD

Wirtschaft
Samstag, 09. Januar 2021 06:15 Uhr
BeSte Stadtwerke: Zählerablesung des Netzbetreibers Westfalen Weser
Mittwoch, 06. Januar 2021 10:03 Uhr

Lemgo (red). Prof. Dr. Jens Wallys lehrt an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe künftig Produktionsinformatik und Ingenieurmathematik. Für den 40-Jährigen eine spannende Kombination: „Mathematik und Informatik sind zentrale Grundlagen für Digitalisierung, Datenerfassung und -analyse in der Produktion. Deshalb kann ich meinen Studierenden ganz konkrete Anwendungen der Theorie zeigen.“ 

Professor Wallys wird außerdem den neuen Studiengang Digitalisierungsingenieurswesen mitgestalten und weiterentwickeln. Für seine Lehre gilt: „Ich möchte nicht nur Wissen weitergeben, sondern die Studierenden neugierig machen auf die Möglichkeiten, die sich ergeben, wenn sie das Erlernte anwenden.“ Wichtig ist ihm, dass die Studierenden die Werkzeuge, die Digitalisierungstechnologien mitbringen, für die Lösung von Problemen in der Praxis anwenden lernen. Dafür plant Professor Wallys, auch mit neuartigen interaktiven und digitalen Lehrformaten, wie z.B. Virtual Reality, zu arbeiten.

In seiner Forschung möchte sich Prof. Jens Wallys vor allem den interdisziplinären und praktischen Fragestellungen rund um die Digitalisierung der Industrie widmen: „In solchen Fällen tritt meist eine ganz stark eingegrenzte Anwendungsfrage in Kombination mit einer tiefer liegenden, auf den ersten Blick nicht so offensichtlichen Grundlagenfrage auf. Dies zu erkennen und daran zu arbeiten, beides zu verstehen, das halte ich für die Aufgabe der angewandten Forschung, wie ich sie betreiben möchte.“

Prof. Dr. Jens Wallys ist in der Westpfalz aufgewachsen, verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seinem Physikstudium an der RWTH Aachen mit einem Auslandsjahr in Madrid hat er an der Justus-Liebig-Universität Gießen promoviert. Herr Wallys hatte unter anderem mehrere Lehraufträge an der Technischen Hochschule Mittelhessen und hat zuletzt bei der Elkamet Kunststofftechnik GmbH gearbeitet.

Foto: TH OWL

Dienstag, 05. Januar 2021 10:32 Uhr

Kreis Höxter (red).Lohn-Plus für Reinigungskräfte: Die 780 Beschäftigten, die im Kreis Höxter in der Gebäudereinigung arbeiten, bekommen im neuen Jahr deutlich mehr Geld. Die Lohnuntergrenze in der Branche steigt von derzeit 10,80 Euro auf 11,11 Euro pro Stunde. In zwei weiteren Stufen klettert der Einstiegsverdienst bis zum Jahr 2023 um insgesamt elf Prozent auf dann zwölf Euro, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt.

„Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie sehr es auf Sauberkeit und Hygiene in Krankenhäusern, Schulen und Büros ankommt. Für ihre Arbeit unter erschwerten Bedingungen erhalten die Beschäftigten nun eine faire Anerkennung“, sagt Sabine Katzsche-Döring von der IG BAU Ostwestfalen-Lippe. Der neue Tarifvertrag, den die Gewerkschaft mit den Arbeitgebern ausgehandelt habe, bedeute für Reinigungskräfte einen „großen Schritt heraus aus dem Niedriglohnsektor“.

Zugleich profitieren Fachkräfte: Beschäftigte in der OP-Reinigung kommen auf ein Plus von 8,7 Prozent bis zum übernächsten Jahr. Glas- und Fassadenreiniger erhalten insgesamt 7,6 Prozent mehr und verdienen nach der dritten Tariferhöhung 15,20 Euro pro Stunde. Darüber hinaus gibt es für Gewerkschaftsmitglieder einen tariflichen Weihnachtsbonus.

Bezirksvorsitzende Katzsche-Döring rät den Reinigungskräften in der Region, ihre Januar-Lohnabrechnung zu prüfen. „Gerade wer in der untersten Lohngruppe arbeitet, sollte genau hinschauen.“ Weitere Information gibt es bei der IG BAU vor Ort.

Sport
Sonntag, 10. Januar 2021 12:48 Uhr
#trotzdemSport - Spiel- und Sportkiste zum Ausleihen: Sportvereine erhalten die Möglichkeit kostenlos neue Trendsportarten auszuprobieren
Samstag, 09. Januar 2021 07:21 Uhr

Höxter (red). Der Handball- und Leichtathletik-Club Höxter (HLC), größter Breitensportverein der Kreisstadt, startet situationsbedingt online ins Jahr 2021.

„Da ein ordentlicher Sportbetrieb weiterhin nicht möglich ist, mussten wir uns etwas überlegen“, so die Abteilungsleiterin der Fitness- und Gesundheitswelten Sharon Jackson. „Unsere Mitglieder sind uns wichtig und gemäß unserem Leitspruch - Wir sorgen für Bewegung - haben wir uns mit unseren Trainerinnen und Trainern dazu entschlossen, möglichst viele Mitglieder für unser Online-Training zu begeistern. Wir starten am 11. Januar und freuen uns, wenn möglichst viele mitmachen würden. Unser Angebot richtet sich an die Mitglieder aller Abteilungen“, betont die langjährige Bewegungsexpertin. Eine Anmeldung zu den Trainingsstunden ist jederzeit möglich. Infomationen zum Online-Training gibt es auf der HLC-Homepage unter www.hlc-hoexter.de.

Hier findet sich auch das halbjährlich erscheinende Kursprogramm für Mitglieder und Nichtmitglieder. Einige Kursangebote werden ebenfalls online stattfinden. „Online fit und gesund bleiben, das ist hier unser Motto“, versucht Sharon Jackson alle zu motivieren. Das schafft sie auch mit ihren „Drums Alive Golden Beats“-Damen, die jetzt online und zu Hause trommeln werden. „Nur gemeinsam sind wir stark und schaffen es, diese Zeit ohne große Schäden zu überstehen“, ist sie sich sicher. Die Anmeldungen zum Kursprogramm sind wie immer online oder schriftlich mit Anmeldeformular an die Geschäftsstelle möglich. Alle notwendigen Informationen finden sich im Kursprogramm und auf der Homepage des Vereins.

Wer zum Online-Training gar keine Lust hat, ist bei der seit 1. Januar laufenden HLC-Challenge richtig. Dabei geht es darum, mit einem Team von drei Personen möglichst viele Kilometer zu Fuß zurückzulegen. „Wir wollen allen Mitgliedern des HLC die Möglichkeit geben, in Bewegung zu bleiben. Hier können Mitglieder von ganz klein bis ins hohe Alter mitmachen“, stellt Vorstandsmitglied Volker Saum heraus. „Um die Motivation zu steigern, haben wir entsprechend einige Preise ausgelobt.“ Auch hier finden sich alle Informationen auf der vereinseigenen Internetseite.

Fragen zu den verschiedenen Angeboten und Aktionen können per E-Mail an info@hlc-hoexter.de gerichtet werden oder, da die Geschäftsstelle momentan aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen bleibt, auch gerne dem Anrufbeantworter (05271-380511) anvertraut werden. Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle werden sich um jedes Anliegen kümmern.

Foto: HLC

Freitag, 08. Januar 2021 10:10 Uhr

Holzminden (red). Obwohl die beliebte Radsport-Benefizveranstaltung „Rund um den Solling“ wegen der Corona-Pandemie gar nicht stattfinden konnte, ist trotzdem eine stolze Spendensumme zusammengekommen: 5.233 Euro sind nun vom Veranstalter Lions Club Holzminden an die DKMS überwiesen worden.

„Wir sind einfach nur froh, dass wir unsere stolze Spenden-Serie für die DKMS auch in den schwierigen Corona-Zeiten aufrecht erhalten konnten“, zeigt sich Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Präsident vom Lions Club Holzminden, dankbar. Es sei allen Beteiligten extrem schwer gefallen, diese wunderbare Veranstaltung absagen zu müssen, erinnert er an die Krisensitzung des Organisationsteams im August letzten Jahres. „Ein Aspekt für diese Entscheidung war der Gesundheitsschutz aller Beteiligten, ein anderer Aspekt aber auch die solidarische Partnerschaft zu den oftmals langjährigen Sponsoren, die mit ihren Unternehmen vor besonderen Herausforderungen stehen“, so Bertram.

Doch sowohl die ambitionierten Radfahrer der Region als auch die Sponsoren stellten unter Beweis, dass für sie die Benefiz-Veranstaltung „Rund um den Solling“ (RudS) längst eine liebgewonnene Tradition geworden ist. So griffen sie die Initiative der RudS-Organisatoren auf, sich individuell für die DKMS sportlich zu betätigen. 673 Euro sind dadurch direkt von Sportlern an die DKMS gespendet worden, 4.560 Euro steuerten die Sponsoren bei.

„Rund um den Solling ist halt eine Präsenzveranstaltung, es geht nichts über das gemeinsame sportliche Erlebnis“, ergänzt Joachim Ruthe vom Organisationsteam angesichts der sonst üblichen fünfstelligen Spendenhöhe. „Angesichts der Umstände ist die Gesamtsumme von 5.233 Euro aber ein super Ergebnis und die DKMS sieht, dass sie auf uns als treuen Unterstützer zählen kann.“ Er setzt gemeinsam mit allen Verantwortlichen darauf, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie sich abschwächen und Deutschland allmählich zur Normalität zurückkehren kann: „Hoffentlich können wir dann alle gemeinsam am 3. Oktober wieder an den Start gehen.“

Foto: Kreissportbund Holzminden / Archiv

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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